Grand-Prix-Saison 1900


Grand-Prix-Saison 1900

Die Grand-Prix-Saison 1900 brachte als Neuerung den Gordon-Bennett-Cup, eine jährliche Veranstaltung, bei der erstmals ein internationaler Vergleich zwischen den Rennwagen verschiedener Länder möglich sein sollte.

Ansonsten war 1900 kein großes Motorsportjahr. Nach einem Unfall bei einem kleinen Rennen, bei dem Zuschauer ums Leben kamen, wurden in Frankreich Autorennen gesetzlich verboten. Dieses Verbot hielt zwar nur einen Monat, dennoch begannen erstmals Sicherheitsüberlegungen in die Rennplanung einzufließen.

Rennergebnisse

Gordon-Bennett-Cup

Platz Fahrer Team Zeit
1 Fernand Charron Panhard & Levassor 9:09,00
2 Leonce Girardot Panhard & Levassor + 1:27,23
keine weiteren Fahrer klassifiziert

Das erste Rennen im Rahmen des Gordon-Bennett-Cups am 14. Juni 1900 führte von Paris nach Lyon. Laut Reglement durfte jeder nationale Motorsportclub drei Wagen entsenden, diese Wagen mussten jedoch im eigenen Land gebaut worden sein.

Nur fünf Autos nahmen teil, drei aus Frankreich und je eines aus Belgien und den USA. Nur zwei Fahrzeuge kamen ins Ziel, beides französische Panhard & Levassor.

Paris–Toulouse–Paris

Platz Fahrer Team Zeit
1 "Levegh" Mors 20:50,09
2 Pinson Panhard & Levassor + 1:20,52
3 Carl Voigt Panhard & Levassor + 1:21,42

Das Rennen Paris–Toulouse–Paris wurde in drei Tagesetappen vom 25. bis 28. Juli 1900 ausgetragen und umfasste insgesamt 1347 km.

Das Rennen brachte ein Ende der Dominanz von Panhard, es siegte "Levegh" auf Mors. Zum ersten Mal trat ein britischer Rennwagen bei einem Rennen auf dem Kontinent an, Selwyn Edge auf Napier.


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