Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach


Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
Sachsen-Weimar-Eisenach
Wappen Flagge
Wappen Flagge
Lage im Deutschen Reich
 
Landeshauptstadt Weimar
Regierungsform Monarchie, Republik
Staatsoberhaupt Großherzog
Dynastie Ernestiner
Bestehen 1741-1920
Fläche 3610 km²
Einwohner 417.149 (1910)
Bevölkerungsdichte 116 Einwohner/km²
Entstanden aus Sachsen-Weimar; Sachsen-Eisenach
Aufgegangen in Freistaat Sachsen-Weimar-Eisenach
Stimmen im Bundesrat 1 Stimme
Kfz-Kennzeichen S
Karte
Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
Revers eines Vereinsthalers von 1858 mit dem Wappen Sachsen Weimar-Eisenach

Sachsen-Weimar-Eisenach war ein ernestinisches Herzogtum im heutigen Thüringen, das 1809 aus der Zusammenlegung der beiden Herzogtümer Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach hervorging. Auf dem Wiener Kongress erlangte es 1815 den Status eines Großherzogtums und änderte 1903 den Namen in Großherzogtum Sachsen. Von 1918 bis 1920 war es ein Freistaat.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach zerfiel in drei große Gebietsteile, die die damaligen Kreise bildeten, sowie einige Enklaven. Angrenzende Staaten waren Preußen, Sachsen, Bayern, Hessen-Kassel (bis 1866, danach preußische Provinz Hessen-Nassau), sowie alle thüringischen Staaten (drei sächsische Herzogtümer sowie beide Reuß und beide Schwarzburg).

Der Weimarer Kreis war im Norden flach und lag im Thüringer Becken, der südliche und der östliche Kreisteil lagen auf der Ilm-Saale-Platte und im Saaletal. Der Eisenacher Kreis war im Norden hügelig (Hörselberge und Hainich), darauf folgte das Hörseltal mit der Stadt Eisenach, südlich dann der Thüringer Wald, dahinter das Tal der Werra, die Kuppenrhön und schließlich ganz im Süden die Rhön. Der Neustädter Kreis liegt im Hügelland mit Höhen zwischen 200 und 400 Metern.

Die wichtigsten Flüsse im Staatsgebiet waren die Saale durch Jena im Osten, die Werra durch Vacha und an Eisenach vorbei mit ihren Nebenflüssen Felda und Ulster im Westen, die Unstrut in den Enklaven Allstedt und Oldisleben im Norden, die Weiße Elster durch Berga/Elster im äußersten Osten und schließlich die Ilm durch Ilmenau und die Hauptstadt Weimar sowie Apolda in der Mitte. Nach ihr nannte der in Sachsen-Weimar-Eisenach als Regierungschef tätige Goethe Weimar auch das "Ilm-Athen". Die höchsten Erhebungen im Lande waren der Kickelhahn bei Ilmenau (861 Meter ü. NN.), der Ellenbogen in der Rhön (814 Meter ü. NN.), der Ettersberg bei Weimar (477 Meter ü. NN.).

Im Jahre 1895 bestand das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach aus drei Kreisen:

Kreis Fläche
in km²
Einwohner Städte Exklaven
Weimarer Kreis 1.752,59 191.975 Weimar, Apolda, Jena, Ilmenau, Allstedt, Rastenberg, Buttstädt, Buttelstedt, Neumark, Dornburg, Bürgel, Lobeda, Bad Sulza, Magdala, Bad Berka, Blankenhain, Remda, Kranichfeld und Tannroda Ilmenau, Bösleben, Klein Kröbitz, Allstedt und Oldisleben
Eisenacher Kreis 1.214,03 95.226 Eisenach, Creuzburg, Berka/Werra, Ruhla, Vacha, Stadtlengsfeld, Geisa, Ostheim vor der Rhön und Kaltennordheim Seebach, Ostheim vor der Rhön und Zillbach
Neustädter Kreis 628,71 52.016 Neustadt an der Orla, Triptis, Auma, Weida und Berga/Elster Russdorf, Teichwolframsdorf und Förthen

Des Weiteren waren die Kreise Weimar und Eisenach jeweils in zwei Verwaltungsbezirke unterteilt. Im Falle von Weimar waren dies: Weimar und Apolda, im Falle von Eisenach waren dies Eisenach und Dermbach. Insgesamt lagen 31 Städte und 594 Gemeinden im Großherzogtum. Die Großherzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach verliehen drei Orten im Staat die Stadtrechte: nämlich Berka/Werra (Eisenacher Kreis, 1847), Ruhla (Eisenacher Kreis, 1886, gemeinsam mit dem Gothaer Herzog) und Münchenbernsdorf (Neustädter Kreis, 1904).

Die größten Städte waren:

Stadt Einwohner
1. Dez. 1910
Jena 38.487
Eisenach 38.362
Weimar 34.582
Apolda 22.610
Ilmenau 12.202
Weida 9.036
Neustadt an der Orla 7.095

Geschichte

Dem seit 1572 bestehenden Herzogtum Sachsen-Weimar fiel 1741 das Herzogtum Sachsen-Eisenach zu, da die Linie mit dem Tod Herzog Wilhelm Heinrichs erlosch. Erster Herzog des vereinten Landes Sachsen-Weimar-Eisenach war Ernst August, der Bauherr des Schlosses Belvedere bei Weimar. Sein Sohn Ernst August Konstantin regierte nur drei Jahre und starb im Alter von 20 Jahren. Mit 18 Jahren hatte er die ein Jahr jüngere braunschweigische Prinzessin Anna Amalia, eine Nichte des preußischen Königs Friedrich II., geheiratet. Sie gebar ein Jahr später ihren Sohn Carl August und nach einem weiteren Jahr, schon als Witwe, den Sohn Konstantin.

Als Herzogin-Mutter übernahm Anna Amalia mit Zustimmung der Kaiserin Maria Theresia und der Unterstützung ihres integren Ministers Freiherr von Fritsch tatkräftig die Regentschaft des Landes Sachsen-Weimar und Eisenach. Als Prinzenerzieher gewann sie den Dichter Christoph Martin Wieland, damals Professor an der Erfurter Universität.

Mit 18 Jahren volljährig, heiratete Carl August die hessische Prinzessin Luise und rief den Dichter Johann Wolfgang Goethe, mit dem ihn bald eine tiefe Freundschaft verband, an seinen Hof. Goethe sorgte für die Berufung Johann Gottfried Herders und Friedrich Schillers. So wuchs, im Hintergrund von Anna Amalia gefördert, der Kreis der Weimarer Klassik, deren Erbe zu hüten, sich die folgenden Regenten zur Aufgabe machten.

Die Hochzeit des Erbprinzen Carl Friedrich mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna 1804 brachte dem Land den Schutz des russischen Zaren Alexander I., den es in den Wirren der napoleonischen Kriege brauchte. Dem Einfluss Alexanders verdankte Carl August auf dem Wiener Kongress 1815 die Erhebung zum Großherzog und mit 1700 km² eine umfangreiche Vergrößerung und Abrundung seines Landes. Das Herzogtum erhielt Teile des Kreises Neustadt a. d. Orla (629 km² Fläche), große Teile der Mainzer Enklave Erfurt und weitere kleine Herrschaften wie zum Beispiel Blankenhain, Kranichfeld. In der Rhön wurde das Eisenacher Oberland geschaffen, dieses bestand aus angrenzenden Gebietsteilen von Hessen und des zuvor säkularisierten Kloster Fulda. National gesinnt und weltoffen zugleich gab der Fürst seinem Land als erstem in Deutschland am 5. Mai 1816 eine liberale, sog. landständische Verfassung. Die in der Urburschenschaft organisierten Studenten der Universität Jena feierten im Oktober 1817 auf der Wartburg das Wartburgfest. Beteiligt waren viele liberal Gesinnte, die meist studentischen Redner auf dem Fest jedoch müssen bereits der frühen deutschen Demokratie zugerechnet werden.

Maria Pawlowna, seit 1828 Großherzogin, leitete das silberne Zeitalter Weimars ein, das mit Namen wie Franz Liszt und Peter Cornelius vor allem der Musik galt. Ihr kunstsinniger Sohn Carl Alexander (1818-1901) wirkte im gleichen Sinn. Verheiratet mit der Oranierin Sophie, die seine Pläne unterstützte, ließ er die verfallende Wartburg im damals üblichen Stil eines romantischen Historismus renovieren und von Moritz von Schwind ausmalen. Die Gründung der Kunstgewerbeschule Weimar, die 1919 im Bauhaus aufging, wurde von ihm, wenn auch halbherzig, gefördert.

Auf Carl Alexander folgte 1901 sein Enkel Wilhelm Ernst, verheiratet in erster Ehe mit Karoline von Reuß Ältere Linie und in zweiter mit Feodora von Sachsen-Meiningen. Am 9. November 1918 verzichtete er auf den Thron. Damit endete die Monarchie im Großherzogtum Sachsen (so amtlich seit 1903). Das Großherzogtum wurde Freistaat Sachsen-Weimar-Eisenach und ging 1920 im neu gegründeten Land Thüringen mit Weimar als Landeshauptstadt auf.

Religion

Im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach war wie in allen Thüringischen Staaten das evangelisch-lutherische Bekenntnis vorherrschend. Im Einzelnen waren von 339.217 Einwohnern (1895):

  • Evangelisch: 325.315 (95,9%)
  • Katholisch: 12.112 (3,6%)
  • Jüdisch: 1.290 (0,4%)
  • Sonstige/Konfessionslos: 500 (0,1%)

Im Kreis Eisenach waren die Religionen etwas anders gewichtet, dort waren von 95.226 Einwohnern (1895):

  • Evangelisch: 85.319 (89,6%)
  • Katholisch: 8.809 (9,3%)
  • Jüdisch: 979 (1,0%)
  • Sonstige/Konfessionslos: 119 (0,1%)

Die katholischen und jüdischen Minderheiten im Kreis Eisenach lebten vor allem in der Rhön, das Gebiet um die Kleinstadt Geisa war mehrheitlich katholisch und gehörte dem Bistum Fulda an.

Politik

Verfassung und Verwaltung

Nach der Verfassung vom 5. Mai 1816 (revidiert 15. Okt. 1850) war Sachsen-Weimar-Eisenach eine konstitutionelle Monarchie, erblich im Mannesstamm. Nach dem Landtagswahlgesetz von 1852 bestand der Landtag aus 31 Abgeordneten, von denen allerdings nur 21 aus allgemeinen Wahlen hervorgingen. 1 Abgeordneter wurde von der begüterten ehemaligen Reichsritterschaft, 4 Abgeordnete von den Großgrundbesitzern und 5 Abgeordnete von denjenigen „Staatsunterthanen, welche aus anderen Quellen als dem Grundbesitze ein jährliches Einkommen von wenigstens eintausend Thaler beziehen“, gewählt. Deren Wahlmänner wurden im Volksmund „Tausendtalermänner“ genannt. Nach dem Wahlgesetz vom 17. April 1896 bestand der Landtag aus 33 Mitgliedern. Im Bundesrat hatte das Land 1 Stimme, im Reichstag 3 Abgeordnete.

Im Jahre 1909 wurde unter der Federführung des nachmaligen Landtagspräsidenten Alfred Appelius nach dem Grundsatz des allgemeinen gleichen Wahlrechtes das direkte Wahlrecht eingeführt, das jedoch neben dem bisherigen, bleibenden Sonderwahlrecht für die Großgrundbesitzer und die sogenannten „Tausendtalermänner“ fünf weitere Abgeordneten als Vertreter der Universität Jena, der Handelskammer, der Handwerkskammer, der Landwirtschaftskammer und der Arbeitskammer vorsah[1].

Die Landesfarben waren Schwarz-Gelb-Grün.

Die Gerichtsbarkeit oblag dem allen thüringischen Staaten gemeinsamen Oberlandesgericht in Jena, dazu den Landgerichten in Weimar und Eisenach. Eingeteilt war das Land in die fünf Verwaltungsbezirke Weimar, Apolda, Eisenach, Dermbach und Neustadt/Orla. Militärisch stellte das Großherzogtum ein Infanterieregiment, das zum 11. preußischen Armeekorps gehörte.

Herzöge und Großherzöge

Wirtschaft

Landwirtschaft

Im Jahr 1895 waren 37,9% der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft tätig, 38,9% arbeiteten in der Industrie und 16,4% waren Dienstleister.

Die Landwirtschaft war bis etwa 1900 der wichtigste Erwerbszweig im Großherzogtum. Insgesamt wurden 56% der Staatsfläche landwirtschaftlich genutzt, darunter vor allem die Kreise Weimar und Neustadt sowie die Enklaven Allstedt und Oldisleben in der Goldenen Aue.

1895 wurden geerntet:

Sorte Anbauflächen (km²) Ertrag (t)
Weizen 216 27.100
Roggen 295 33.300
Gerste 276 41.900
Hafer 334 39.600
Kartoffeln 225 232.200
Heu 574 192.717
Futterrüben 92 152.400

Obst wurde vor allem im Saaletal in der Gegend um Jena und Bürgel angebaut. Nördlich von Jena, zwischen Dornburg und Camburg wurde auch Weinbau betrieben.

Die Viehzucht war ebenfalls hoch entwickelt. 1892 zählte man: 19.121 Pferde, 119.720 Rinder, 113.208 Schafe, 122.974 Schweine, 46.405 Ziegen und 16.999 Bienenstöcke. Wild gab es nur bei Eisenach, bei Zillbach (Rhön) sowie in der Enklave Ilmenau, wo sich am Gabelbach das größte herzogliche Jagdrevier befand. Die Waldungen im Großherzogtum waren etwa zu 50% in staatlichem Besitz (450 km²). Die vorherrschenden Baumarten waren Buchen (im Weimarer Kreis), Kiefern (vor allem im Neustädter Kreis) und Fichten (im Eisenacher Kreis sowie um Ilmenau). Das Landesforstsamt hatte seinen Sitz in Eisenach.

Industrien

Die Industrien im Großherzogtum waren recht vielseitig entwickelt. So gab es in Bürgel und Ilmenau bedeutende Porzellanindustrie (insgesamt gab es landesweit 39 Fabriken). Glasindustrie gab es in Ilmenau und Jena (Schott). Die Glasherstellung war besonders auf technisches Glas (Messgeräte wie Thermometer aus Ilmenau) und Optische Erzeugnisse aus Jena spezialisiert. Große Bedeutung besaß auch die Textilindustrie, die besonders in Apolda (Strumpfwirkereien) und Neustadt an der Orla ansässig war. Weitere große Textilbetriebe befanden sich in Wenigenjena, Eisenach, Weida, Remda und Blankenhain. Insgesamt arbeiteten 1895 rund 7.000 Menschen in der Textilindustrie. Zentrum der Metallverarbeitung war zunächst Ruhla, in Eisenach wurde 1898 das erste Automobilwerk aufgebaut. Chemische Produkte (Farben) produzierte man ebenfalls in Eisenach. Eine große Pappmühle gab es in Oberweimar, Spielzeugfabrikation in Ilmenau, Korbflechtereien in der Kuppenrhön und Pfeifenschnitzerei in Geisa (Rhön). Im Großherzogtum bestanden 1895 insgesamt 257 Brauereien, die größten in Apolda und Ilmenau.

Bergbau

Als Bergbauzentren im Thüringer Wald sind Ilmenau und Ruhla zu nennen. Um 1900 begann der Aufbau der Kaliindustrie im Werratal um Vacha und Berka/Werra. Zuvor bestanden bereits Salinen in Creuzburg und Bad Sulza.

Handel

Die wichtigsten Warenumschlagsplätze waren Weimar und Eisenach. Hier hatten viele Banken ihre Filialen eröffnet. Mit Ausnahme der Enklaven Ostheim, Oldisleben und Allstedt gehörte das gesamte Territorium dem Thüringer Zoll- und Steuerverein an. Im Land gab es 1895 23 Sparkassen-Filialen, die Gesamteinlagen von etwa 40 Millionen Reichsmark verwalteten.

Verkehr

Mit dem Bau zahlreicher Chausseen und Steinbrücken wurde nach 1820 begonnen und so der Überlandverkehr gefördert. Die Eisenbahn erreichte das Land 1846, als die Eisenbahnlinie von Weißenfels über Apolda nach Weimar eröffnet wurde. Wichtige Eisenbahnlinien waren daneben auch die Thüringer Stammbahn von Weimar über Erfurt und Gotha nach Eisenach, die 1847 in Betrieb ging. Der Süden des Eisenacher Kreises wurde 1858 von der Werrabahn erschlossen. 1871 folgte die Bahnstrecke Leipzig - Gera - Saalfeld, die den Neustädter Kreis mit den Städten Weida und Neustadt erschloss. Die Saalbahn, die Jena mit Leipzig im Norden und Saalfeld im Süden verband, folgte 1874, 1876 wurde dann auch die Holzlandbahn Weimar - Jena - Gera eröffnet. Als im Jahre 1879 die Bahnstrecke Erfurt–Ilmenau fertiggestellt wurde, waren alle wichtigen Städte des Landes an das Eisenbahnnetz angeknüpft. Bis 1920 folgten noch zahlreiche Neben- und Kleinbahnstrecken (auch: Sekundärbahn), die dann die meisten Orte von über 2000 Einwohnern an das Bahnnetz anschlossen. Zunächst waren alle Bahnlinien in privater Hand bzw. gehörten Gesellschaften, bis die Preußische Staatsbahn begann die anderen Eisenbahngesellschaften aufzukaufen. Einige Privatbahnen aber, so die Weimar-Rastenberger Eisenbahn, blieben in privatem Besitz. Dem Staat Sachsen-Weimar-Eisenach gehörten bis 1920 die Ilmbahn (Weimar - Kranichfeld) und die Feldabahn in der Rhön. 1886 betrug die Länge der Staatschausseen 1913 Kilometer.

Bildung

Im Staatsgebiet gab es eine Universität in Jena, die Sachsen-Weimar-Eisenach gemeinsam mit den anderen Thüringer Staaten finanzierte. In Weimar gab es verschiedene Kunst- und Musikschulen und in Ilmenau das Thüringische Technikum, eine technisch-naturwissenschaftliche Hochschule in privater Hand. Gymnasien gab es in Weimar, Eisenach und Jena, Realschulen in Weimar, Apolda, Jena, Eisenach, Neustadt und Ilmenau. Im Jahr 1895 gab es außerdem 462 Volksschulen, die jedem Bürger zumindest vier Jahre Grundbildung ermöglichten. Große Bibliotheken von je 200.000 Bänden wurden in Weimar und Jena unterhalten. Das Staatsmuseum des Landes war seit 1869 in Weimar untergebracht.

Literatur

Detlef Ignasiak: Regententafeln thüringischer Fürstenhäuser

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Das neue weimarische Wahlgesetz, in: Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe) 05.03.1909, S. 2

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