Guadarrama (Fluss)

Guadarrama (Fluss)
Guadarrama
Der Guadarrama bei Galapagar

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Spanien
Flusssystem Tajo

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Quellhöhe 1.900 msnmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung westlich von Toledo in den Tajo
39.882052-4.169262490

39° 52′ 55″ N, 4° 10′ 9″ W39.882052-4.169262490
Mündungshöhe 490 msnmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 1.410 m
Länge 131,8 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 1.708 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

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Rechte Nebenflüsse Aulencia, Arroyo de Guatel Primero, Arroyo de Guatel Segundo, Arroyo de Loco
Linke Nebenflüsse Arroyo de Labajos, Arroyo de Linos

Der Guadarrama (vom arabischenوادي الرمل‎ / Wādī r-raml) ist ein 131,8 km langer Nebenfluss des Tajo in Spanien mit einem Einzugsgebiet von 1.708 km². Er durchquert die autonome Gemeinschaft Madrid und die Provinz Toledo in der autonomen Region Kastilien-La Mancha.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Oberlauf

Die Quelle des Guadarrama liegt in 1.900 m Höhe, 850 m von einem trigonometrischen Punkt des 2.138 m hohen Siete Picos entfernt, im südlichen Sattel der Sierra de Guadarrama, unmittelbar an der Grenze der Madrider Gemeinden Cercedilla und Navacerrada. Zuerst fließt der Guadarrama in südlicher Richtung durch Cercedilla, nach dem Zusammenfluss mit dem La Venta durch die Gemeinden Los Molinos und Guadarrama. Dann dreht er nach Südosten, durchquert die Gemeinde Collada Villalba und erhält die Wasser des Arroyo de La Poveda der im Cerro Cañal entspringt.

Mittellauf

Der Guadarrama im Erholungsgebiet Virgen del Retamar in Las Rozas de Madrid

Die Gemeinde Galapagar ist sein nächstes Ziel. Nun begleitet ihn die Bahnlinie Madrid-Avila-Segovia bis zum Stausee Las Nieves. Sein nächster Zufluss ist der Arroyo de Peregrinos, dessen Quelle in der Sierra del Hoyo de Manzanares liegt. Vier Kilometer nach dem Stausee liegt die Brücke von Alcanzorla aus dem Jahre 1236, gefolgt von der Puente Nuevo (Neuen Brücke) die Philipp II 1583 hier erbauen ließ. Nachdem er die Brücken hinter sich gelassen hat, überschreitet er die Grenze nach Torrelodones, wo ihm der Arroyo de La Nava und der Arroyo de de La Torre zufließen. Der Guadarrama fließt nun an den Ruinen der Gasco-Talsperre aus dem 18. Jahrhundert vorbei. Nachdem er seinen östlichsten Punkt erreicht hat, stellen sich dem Guadarrama als natürliches Hindernis die Falla de Torrelodones, eine Verwerfung, welche die Granitmasse der Sierra del Guadarrama von der Sedimentzone der Meseta Sur trennt, in den Weg. Weiter fließt er durch die Gemeinde Las Rozas de Madrid in den Stausee Molino de la Hoz. Weiter führt sein Weg durch Villanueva del Pardillo, Majadahonda, Boadilla del Monte, Villanueva de la Cañada, Brunete, Villaviciosa de Odón, Móstoles und Villaviciosa de Odón. In diesen Gemeinden ändert sich seine Wassermenge beträchtlich; in Villanueva de la Cañada vereinigt sich sein wichtigster Nebenfluss, der Aulencia, mit ihm, in Brunete der Arroyo de La Barranca und der Arroyo de Cienvallejos, in Villaviciosa de Odón der Arroyo de Valenoso und in Móstoles der Arroyo de El Soto.

Unterlauf

Der Guadarrama mündet bei Toledo in den Tajo.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Guadarrama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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