Götz Adriani


Götz Adriani

Götz Adriani (* 21. November 1940 in Stuttgart) ist Kunsthistoriker. Von 1971 bis 2005 leitete er die Kunsthalle Tübingen.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Adriani studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in München, Wien und Tübingen. 1964 promovierte er zum Thema Der mittelalterliche Predigtort und seine Ausgestaltung. Nach einer Anfangsstelle als Konservator in Darmstadt wurde Adriani 1971 Direktor der damals neu gegründeten Kunsthalle in Tübingen. Im Laufe der Jahre wurde das Ausstellungshaus eine der wichtigsten Adressen in Deutschland für die Kunst der Moderne. Seit 1985 ist Adriani Honorarprofessor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Adriani war Mitglied des Beraterteams des Kunstbeirats des Bundestages, das über die Ausstattung des Bundestagsgebäudes mit Kunstwerken entschied.

Auszeichnungen

1985 erhielt Adriani den Preis der Theo-Wormland-Stiftung in München. Im selben Jahr wurde er mit dem Ordre des Palmes Académiques ausgezeichnet. Ende der 1990er Jahre bekam Adriani den Preis der Württembergischen Hypothekenbanken für Kunst und Wissenschaft und den Ordre des Arts et des Lettres.

2001 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. 2008 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz I. Klasse verliehen.

Sein Vater Gert Adriani war ebenfalls als Kunsthistoriker in Wien, Düsseldorf und Braunschweig.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Adriani ist nicht nur Ausstellungsmacher sondern auch Herausgeber und Autor zahlreicher Werkdokumentationen. Bei DuMont erschienen (Auswahl):

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