H3A

H3A
H3A
H3A als Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug
Hersteller: VEB Kraftfahrzeugwerk Horch Zwickau
Produktionszeitraum: 1951–1958
Vorgängermodell: IFA H3
Nachfolgemodell: IFA S4000
IFA H3A mit Arbeitsbühne
H3A-Kastenwagen der Deutschen Post

Der 1951 vom Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) vorgestellte H3A ist der erste in der DDR entwickelte LKW. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal des H3A zu seinem Vorgänger, dem H3, ist die typische Langhauber-Kabine, die sich auch beim IFA H6 und beim IFA S4000 wiederfindet.

1957 wurde mit dem H3S eine Weiterentwicklung mit modifiziertem Getriebe und dadurch gesteigerter Höchstgeschwindigkeit (74 km/h) vorgestellt, von der allerdings nur wenige Exemplare gebaut wurden. 1958 begann die Produktion des nur leicht veränderten Nachfolgemodells S4000.

Inhaltsverzeichnis

Technik

Der H3A besitzt zwei Achsen und ist über eine Kardanwelle hinterradgetrieben. Der Lkw ist ein sogenannter Langhauber (Lkw mit „Schnauze“).

  • Motor: 4-Zylinder Diesel-Motor mit 80 PS
  • Kühlung: Wasser
  • Getriebe: 5-Gang-Wechsel-Getriebe mit Klauenschaltung
  • Zulässige Nutzmasse: 3,5 t
  • Höchstgeschwindigkeit auf der Straße: ca. 70 km/h
  • Ausführungen/Aufbauten: Kipper, Koffer, Pritsche mit Plane, verschiedene Feuerwehrfahrzeuge und andere

Mit 3,5 Tonnen Nutzlast und 80 PS Leistung (4 Zylinder) ist der H3A die kleinere Variante des H6, der mit 6 Tonnen Nutzlast und 120 PS (6 Zylinder) bis 1957 in Werdau gebaut worden ist. Vom H3A wurden bis 1958 über 30.000 Fahrzeuge hergestellt. [1]

Einsatz

Der Lkw war überwiegend für den zivilen Einsatz bestimmt. Er würde jedoch auch von Volkspolizei und Militär (zunächst kasernierte Volkspolizei, später NVA) der DDR eingesetzt.

Quellen und weiterführende Literatur

Einzelnachweise

  1. Schöne Laster, Ausgabe 1/06, Seite 2.

Weblinks


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