Hans-Jörg Criens

Hans-Jörg Criens

Hans-Jörg Criens (* 18. Dezember 1960 in Neuss) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Aktive Zeit als Spieler

Zwischen 1982 und 1993 war er als Stürmer bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Im Verlauf der Spielzeit Saison 1993/94 wechselte Criens zum 1. FC Nürnberg, mit dem er 1994 aus der Fußball-Bundesliga abstieg. Insgesamt absolvierte der vorher beim VfR Neuss aktive langjährige Mannschaftskapitän der Borussia 303 Spiele in der Fußball-Bundesliga und erzielte 94 Tore, 92 davon für Mönchengladbach (nur Jupp Heynckes und Herbert Laumen trafen in der Bundesliga für Mönchengladbach häufiger).

Der dritte Platz mit der Borussia in der Saison 1983/84 war der größte Erfolg des Kopfballspezialisten, außerdem stand er 1984 (Niederlage nach Elfmeterschießen gegen FC Bayern München) und 1992 (Mannschaftskapitän; Niederlage nach Elfmeterschießen gegen Hannover 96) mit der Borussia im Finale des DFB-Pokals. International erreichte er mit der Borussia in der Saison 1986/87 das Halbfinale des UEFA-Pokals (0:0, 0:2 gegen Dundee United) und absolvierte ein Spiel für die Olympiaauswahl des DFB (gegen Israel).

Nach seinem Vertragsende beim 1. FC Nürnberg 1995 probierte sich Criens als aktiver Fußballer in unteren Spielklassen, ehe er im Sommer 2002 endgültig seine Schuhe an den Nagel hängte.

Nach der Profi-Ära

Nach seiner aktiven Zeit spielte Criens noch bis 2009 in der Traditionsmannschaft Weisweiler-Elf von Borussia Mönchengladbach. Nach einem Achillessehnenriss musste er das Fußballspielen auf diesem Niveau aufgeben. Im April 2005 wurde Criens Trainer des SW Elmpt in der Bezirksklasse 6 Niederrhein, wurde aber bereits im Winter desselben Jahres wieder entlassen. Criens bestritt seinen Lebensunterhalt zeitweilig als Handelsvertreter in der Fertighausbranche; aktuell (Stand März 2011) arbeitet er tageweise als Außendienstmitarbeiter.[1]

Einzelnachweise

  1. Wie geht's eigentlich...? Hans-Jörg Criens?, tagesspiegel.de; 10. März 2011

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