Hans Helfritz (Staatsrechtler)

Hans Helfritz (Staatsrechtler)

Hans (Hugo) Helfritz (* 21. Februar 1877 in Greifswald; † 9. Mai 1958 in Erlangen) war ein deutscher Staatsrechtler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Helfritz war in der Weimarer Republik Mitglied der DNVP. Er stand der Weimarer Verfassung sehr kritisch gegenüber. Von 1920 bis 1945 war er Professor mit den Schwerpunkten preußisches Kommunalrecht und allgemeines Staatsrecht an der Universität Breslau. Im Frühjahr 1933 wurde er Rektor der Breslauer Universität, im Herbst 1933 wurde er jedoch bereits von dem Völkerrechtler Gustav Adolf Walz abgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Professor in Erlangen.

Seit 1896 war er Mitglied des Corps Pomerania Greifswald.[1] Nach 1945 verteidigte er die Mensur.

Ehrungen

Schriften

  • Allgemeines Staatsrecht, 5. Auflage, Detmold 1949
  • Wilhelm II als Kaiser und König, Zürich 1954
  • Die Universität Breslau als Pflegestätte deutschen Geistes, in: JbUnivBreslau 1, 1955, S. 9-21

Quellen

  • Michael Stolleis: Geschichte des Öffentlichen Rechts (Band 3). C. H. Beck Frankfurt am Main 1999, ISBN 978-3-40637-002-1.

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1930, 56, 545

Weblinks


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