Hundsheim


Hundsheim
Hundsheim
Wappen von Hundsheim
Hundsheim (Österreich)
Hundsheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 13,42 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 16° 51′ O48.11666666666716.85233Koordinaten: 48° 7′ 0″ N, 16° 51′ 0″ O
Höhe: 233 m ü. A.
Einwohner: 600 (1. Jän. 2011)
Bevölkerungsdichte: 44,71 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2405
Vorwahl: 0 21 65
Gemeindekennziffer: 3 07 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindestraße 42
2405 Hundsheim
Politik
Bürgermeister: Gerhard Math (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
8 SPÖ, 7 L.ÖVP
Lage der Gemeinde Hundsheim im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am Leithaberge Bad Deutsch-Altenburg Berg Bruck an der Leitha Enzersdorf an der Fischa Göttlesbrunn-Arbesthal Götzendorf an der Leitha Hainburg an der Donau Haslau-Maria Ellend Hof am Leithaberge Höflein Hundsheim Mannersdorf am Leithagebirge Petronell-Carnuntum Prellenkirchen Rohrau Scharndorf Sommerein Trautmannsdorf an der Leitha Wolfsthal NiederösterreichLage der Gemeinde Hundsheim im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Hundsheim ist eine Gemeinde mit 600 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Bruck an der Leitha, dem östlichsten Bezirk Niederösterreichs an der Grenze zur Slowakei.

Hundsheim und seine winterlichen Weingärten vom Südhang des Hundsheimer Berges, dem sog. Hexenberg

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Hundsheim gehört zum niederösterreichischen Industrieviertel, ist aber agrarisch und durch seine Lage am Südhang des Hundsheimer Berges (480 m) geprägt. Die Fläche der Gemeinde umfasst 13,42 Quadratkilometer. 28,02 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Der Ort hat die Form zweier kompakter, leicht ansteigender Häuserzeilen, in deren Mitte die kleine Kirche steht. Am Ostende beginnt der Wanderweg zum Weißen Kreuz und auf den Hundsheimerberg. In den Klippen über dem Dorf befindet sich ein Fliegerdenkmal und die Günterhöhle. 1 km westlich entstand am Fuße des Hexenberges die Neue Siedlung und ein Sportzentrum.

Die tektonisch vielfältige Geologie zwischen Hundsheimer- und Spitzerberg, wo sich ein Segelflugzentrum befindet, wird durch einige Steinbrüche wirtschaftlich genützt. An den sanften Südhängen wird etwas Weinbau betrieben, die daran grenzenden Felder werden von Windschutzstreifen gegen die Erosion geschützt.

Hundsheim (oben rechts) und seine Umgebung um 1873 im Aufnahmeblatt der Landesaufnahme

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Im Gebiet wurden auch Funde aus dem Altpaläolithikum gemacht, nämlich etwa 800.000 Jahre alte Geröllgeräte-Steinwerkzeuge des Homo erectus.[1]

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 544 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 569 Einwohner, 1981 558 und im Jahr 1971 537 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Gerhard Math.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 12, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 34. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 238. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,48 Prozent. Arbeitslose gab es am Ort im Jahresdurchschnitt 2003 80.

Persönlichkeiten

  • Johann Sanitzer (1904–1957), leitender Beamter der Geheimen Staatspolizei Wien während der Zeit des Nationalsozialismus

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Archaeologia-Austriaca. Band 88/2004.

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