Hyperborea


Hyperborea
Weltkarte nach Herodot. Rechts oben sind die Länder der Issedonen und Arimaspen, dahinter im äußersten Nordosten die Hyperboreer.

Hyperborea (griechisch Ὑπερβορέα „jenseits des Nördlichen“, Boreas war der Gott des Nordwinds) ist ein sagenhaftes, von den antiken griechischen Geographen und Mythographen weit im Norden lokalisiertes Land. Seinen Bewohnern, den Hyperboreern (Ὑπερβόρε(ι)οι Hyperboreioi) wurde eine besonders enge Verbindung mit dem Gott Apollon und dessen Kult zugeschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Hyperborea in der Mythologie

Phaeton, der Sohn des Helios, soll dort in den nahen Eridanos gestürzt sein. Seine Schwestern, die Heliaden seien am Ufer des Eridanos in Schwarzpappeln verwandelt worden und ihre Tränen in Bernstein.[1][2][3] Außer den Heliaden trauerten auch zahlreiche Schwäne um den gestürzten Jüngling und ihr Trauergesang brachte die Nachricht von dem tragischen Fall in alle Lande.[4] Hier klingt auch die Sage von Kyknos an, den am Ufer des Eridanos um den gestürzten Phaeton trauernden Freund, der von Apollon aus Mitleid in einen Schwan verwandelt wird. Hier ist auch die mythologische Wurzel des sprichwörtlichen Schwanengesangs.

Als sagenhaftes Land am äußersten Rand des Erdkreises war Hyperborea auch eine mehrfach besuchte Station für die weitgereisten der griechischen Heroen.

Zu diesen gehört auch Perseus, der nach einer Ode des Pindar die Hyperboreer besuchte (obwohl dieses fernste aller Länder weder zu Fuß noch zu Schiff erreicht werden kann) und an ihren Festen teilnahm, bei dem sie dem Apollon Hekatomben von Eseln opferten, ein sonst ganz ungewöhnliches Opfertier.[5] Allerdings scheint das Opfern von Eseln für Apollon nur in Hyperborea erwünscht gewesen zu sein. Ein Besucher Hyperboreas aus Babylon, der in die Heimat zurückgekehrt dem Apollon ebenfalls Esel opfern will, wird von diesem mit dem Tod bedroht.[6] Pindar beschreibt die Hyperboreer als ein gesegnetes Volk, das weder Alter noch Krankheit kennt und sich mit Tanz, Gesang, Flöte und Leier ganz dem Dienst der Musen hingibt.[7]

Der Garten der Hesperiden mit den golden Äpfeln soll sich nach der Bibliotheke des Apollodor in Hyperborea befunden haben und auch Atlas soll dort, in der Nähe des nördlichen Poles, das Himmelsgewölbe getragen haben. Auf der Suche nach den Äpfeln kam Herakles dorthin und überlistete Atlas, ihm drei der Äpfel zu bringen.[8]. Von dort brachte Herakles jene Ölbäume nach Olympia, aus deren Zweigen die Preiskränze der Sieger bei den Olympischen Spielen gewunden wurden.[9]

Herrscher Hyperboreas und oberste Opferpriester sind die Boreaden, Kinder des Boreas von riesenhaftem Wuchs.[10] Nach den Tiergeschichten des Claudius Aelianus kommen zum großen Apollonfest von dem Riphäengebirge Schwäne in riesigen Schwärmen herab und umfliegen in Kreisen den Tempel, lassen sich dann nieder und stimmen in die Hymnen der menschlichen Sänger ein, wobei sie keine Note verfehlen.[11]

Hyperborea und die Kulte von Delos und Delphi

Substantieller als die rein mythologischen Berichte ist das, was über die Verbindung von Hyperboreern mit dem Kult des Apollon, vor allem in Delos und Delphi überliefert ist.

Am ausführlichsten berichtet Herodot von den Hyperboreern. Er beginnt damit, dass es eigentlich keinerlei zuverlässige Auskunft über die Lage des Landes gäbe, dass aber das Heiligtum des Apollon in Delos regelmäßig in Weizenstroh gewickelte Weihegeschenke aus dem Land Hyperborea erhalte. Diese Geschenke machten einen weiten Weg, wobei sie von Volk zu Volk weitergereicht wurden: von den Hyperboreern zu den Skythen, von dort weiter bis zur Adria, dann zu den Dodonern, quer durch Griechenland nach Euböa und von dort nach Delos.

Bei der erstmaligen Sendung von Weihegeschenken seien diese allerdings nicht von Volk zu Volk gereicht worden, sondern Hyperoche (Ὑπερόχη) und Laodike (Λαοδίκη), zwei Jungfrauen aus Hyperboreea in Begleitung von fünf Männern (deren Nachkommen Perpherees, Amallophoroi oder Ulophoroi genannt wurden[12]) hätten die Geschenke gebracht. Die Überbringer seien in Delos hoch geehrt worden und dort verstorben. Bis in Herodots Zeit hätten die delischen Jünglinge und Jungfrauen Hyperoche und Laodike geehrt, indem sie eine abgeschnittene Haarlocke auf deren Grab niederlegten. Als aber von der Gesandtschaft niemand heimkehrte ins Land der Hyperboreer, wären diese dazu übergangen, wie beschrieben ihre Geschenke durch vermittelnde Völker nach Delos zu senden.[13] Nach Kallimachos handelte es sich nicht um in Weizenstroh gewickelte Weihgeschenke, sondern um Garben von den Erstlingen des Getreides.[14]

Vor diesen sieben Sendboten seien aber schon zwei andere Jungfrauen aus Hyperborea namens Arge (Ἄργη) und Opis nach Delos gekommen, diese hätten aber nicht Weihegeschenke, sondern die Götter selbst nach Delos gebracht, denn sie seien in Begleitung von Apollon und Artemis-Eileithyia nach Delos gekommen und von dort hätte sich der Kult dieser Götter über die Inseln und ganz Ionien verbreitet. Die Asche aus den Schenkelstücken des Opfers hätte man auf ihr neben dem Artemision gelegenes Grab gestreut.

Die beiden Gräber werden von Herodot unterschieden: das Grab (σῆμα „Wahrzeichen“, „Grabmal“ bei Herodot) von Hyperoche und Laodike liegt ihm zufolge linkerhand innerhalb des Heiligtums der Artemis, das Grab von Opis und Arge (θήκη „Aufbewahrungsort“, „Behälter“ bei Herodot) liegt hinter dem Tempel der Artemis. Zwei der angegebenen Lage entsprechende bronzezeitliche Gräber wurden auf Delos gefunden. Es handelt sich um Tholoi, die Entsprechungen zu minoischen Gräbern aus den Periode Frühminoisch III / Mittelminois I aufweisen.[15] Diese Gräber sind insofern bemerkenswert, als es die einzigen auf Delos gefundenen Gräber sind. Bekanntlich wurden 425/426 v. Chr. Delos „gereinigt“: alle Gräber auf Delos wurden geöffnet, die Gebeine zu der benachbarten Insel Rheneia gebracht und fortan durfte niemand mehr auf Delos sterben oder geboren werden.[16] Dass man bei diesen beiden Gräbern eine Ausnahme machte, weist darauf hin, dass es eben nicht einfache Gräber, sondern um die Heroa der kultisch verehrten hyperboreeischen Jungfrauen handelt, dementsprechend werden sie auch in der Literatur bezeichnet.

Insbesondere Opis scheint mit Artemis eng verbunden, da Opis auch ein Beiname der Artemis war. Die Einführung des Kultes von Opis und Arge war nach Herodot Gegenstand der Hymnen des legendären Dichters Olen.[17] Dieser Olen erscheint in ganz ähnlicher Rolle auch in einem Bericht des Pausanias über die Etablierung des Orakels des Apollon in Delphi. Er erwähnt nämlich eine delphische Hymnendichterin namens Boio. Er zitiert einen Hymnos der Boio, in dem die Gründung des Orakels den Hyperboreern, unter ihnen zwei namens Pagasos und Agyieos, zugeschrieben wird. Der erste Priester des Apollon in Delphi sei dann besagter Olen gewesen, der auch als erster Orakelsprüche in Form von Hexametern gegeben habe und damit der Vorläufer der Pythia gewesen sei. Pausanias schränkt aber ein, dass die Tradition von Priesterinnen des Apollon in Delphi weiss.[18]

Bei Kallimachos erscheinen neben Opis die Namen Loxo und Hekaerge, alle drei werden als Töchter des Boreas bezeichnet.[14]

Aus den Legenden, die sich um den Sieg der Griechen über die keltischen Invasoren unter Brennus 279 v. Chr. bei Delphi ranken, berichtet Pausanias weiter, dass sich die Geistergestalten sagenhafter Krieger unter die Verteidiger gemischt hätten, darunter neben dem (in Delphi bestatteten) Sohn des Achilleus die Hyperboreer Hyperokhos und Amadokos (Ἀμάδοκος).[19]

Da wie schon oben erwähnt, die heiligen Ölbäume in Olympia auch aus Hyperborea stammten, sind somit Delos, Delphi und Olympia, drei der bedeutendsten religiösen Zentren im antiken Griechenland durch Mythen mit Hyperborea verknüpft.

Hyperborea in der antiken Geographie

Herodot

Was nun eine konkrete Lokalisierung Hyperboreas durch die antiken Geographen und Geschichtsschreiber angeht, so erwähnt zunächst Herodot, dass der Dichter Aristeas in seinem nicht überlieferten Gedicht Arimaspeia (Ἀριμάσπεια) erzählt habe, dass hinter dem von ihm besuchten Land der Issidonen das Land Arimaspen läge, hinter diesen das Land der Gold bewachenden Greife und dahinter das Land der Hyperboreer, und dass all diese Völker beständig Krieg miteinander führten, außer den Hyperboreern.[20] Und schließlich noch, dass der Prophet Abaris angeblich aus Hyperborea stamme.[21][22] Das alles referiert Herodot mit ausgeprägter Skepsis und einigem Spott.

Strabon

Noch dezidierter als Herodot bestreitet Strabon die Existenz Hyperboreas, der Riphäen und ähnlicher sagenhafter Gegenden. Er meint, dergleichen Lügengeschichten, wie sie etwa Pytheas von Massilia verbreitet habe, würden nur aufgrund mangelnder geographischer Kenntnisse über die betreffenden Gegenden (hier die Länder jenseits der Skythen) überhaupt zur Kenntnis genommen.[23]

Pomponius Mela

Nach Pomponius Mela lebten die Hyperboräer jenseits der Küste des Kaspischen Meeres, wo die Komaren, Massageten, Cadusier, Hyrkanier, und Hiberer ansässig waren.[24]

Diodor

In eine ganz andere Richtung weist, was Diodor (unter Berufung auf Hekataios von Milet) über die Hyperboreer zu sagen weiß: Hyperborea sei eine Insel von der Größe Siziliens, im Ozean (Okeanos) jenseits des Landes der Kelten gelegen und mit einem ausgesprochen milden Klima gesegnet, wodurch die Insel auch außerordentlich fruchtbar sei. Auf der Insel sei Leto, die Mutter Apollons geboren, weshalb dort Apollon mehr als alle anderen Götter Verehrung fände. Zudem befände sich dort ein heiliger Bezirk und ein Tempel Apollons. Dieser Tempel sei kreisförmig. Nahebei sei eine dem Gott geweihte Stadt. Die Mehrheit der Bewohner seien Kitharaspieler, die beständig ihr Instrument spielen und dazu Hymnen auf Apollon sängen. Diese Angaben Diodors gaben Veranlassung, die britischen Inseln als Hyperborea zu identifizieren („jenseits des Keltenlandes“, „von der Größe Siziliens“) und den kreisförmigen Tempel mit der berühmten megalithischen Anlage von Stonehenge.

Weiter berichtet Diodor von den bereits bei Herodot erwähnten aus mythischer Zeit bestehenden Verbindungen zwischen den Hyperboreern und den Griechen. Dass Abaris aus Hyperborea zu den Griechen gekommen sei und dass umgekehrt Griechen Hyperborea besucht und dort Weihgeschenke mit griechischen Inschriften hinterlassen hätten.

Schließlich gibt Diodor noch an, dass Apollon alle 19 Jahre die Insel besuche, da dann die Sterne wieder am gleichen Ort stünden, ergänzt diese vage Angabe durch eine Bezugnahme auf den nach dem griechischen Astronomen Meton benannten Metonischen Zyklus (nach 19 Sonnenjahren sind fast genau 235 Mondmonate vergangen, so dass auf Sonnenjahren bzw. Mondmonaten basierende Kalenderzählungen sich nach Ablauf dieses Zyklus wieder synchronisieren). Der Gott würde dann zur Herbsttagundnachtgleiche bis zum Aufgang der Plejaden (ungefähr Mitternacht) tanzen und die Kithara spielen.[25]

Plinius

Wesentlich weniger skeptisch als im Vergleich Herodot oder Strabon zeigt sich Plinius der Ältere. Ihm zufolge siedeln jenseits des Flusses Tanais (des Don) und des Maiotis-Sees (dem Asowschen Meer) die Arimaspen. Danach kommt man zu dem schon bekannten Riphäengebirge hinter dem eine Pterophoros („Feder-tragend“) genannte Region äußerster Ungemütlichkeit zu durchqueren ist, denn dort ist es auf immer dunkel und kalt und beständig fällt Schnee in großen, federartigen Flocken (daher der Name). Dahinter endlich findet sich das Land Hyperborea.

Dort ist die Achse, auf der sich das Firmament dreht, die Menschen dort werden fabelhaft alt, man kennt keine Sorge und keinen Streit, das milde Klima macht Häuser unnötig, man lebt in Wald und Wiese und stirbt nur dann, wenn man sich alt und lebenssatt nach einem Bankett mit Freunden von einem bestimmten Felsen stürzt. Dort gehe die Sonne nur einmal im Jahre auf, und zwar zu Mittsommer und gehe zu Mittwinter unter, nicht etwa − Plinius betont das − wie einige Ignoranten behaupten, zur Frühlings- bzw. Herbsttagundnachtgleiche. Es werde gesagt, dass man dort am Morgen säe, zu Mittag das Korn, zu Abend die Baumfrüchte ernte und die Nacht in Höhlen verbringe. An der Existenz Hyperboreas lässt er keinen Zweifel, da schließlich mehrfach belegt sei, dass die Hyperboreer alljährlich Opfergaben nach Delphi und Delos sendeten.[26]

Moderne Lokalisierungsversuche

Wie bereits erwähnt, wurde − vor allem gestützt auf die Schilderung Diodors − das Land Hyperborea mit Britannien und der runde Tempel mit Stonehenge identifiziert. Wann diese Vermutung erstmals geäußert wurde, ist schwer zu bestimmen,[27] zu den Vertretern der These gehörte jedenfalls auch der deutsche Prähistoriker Carl Schuchhardt[28] und vor ihm der Geograph Wilhelm Sieglin.[29]

Ab den 1960er versuchten Gerald Hawkins und Alexander Thom Stonehenge als archäoastronomisches Instrument zu interpretieren. Ihre Theorien und die ihrer Nachfolger sind weiterhin umstritten. Man versuchte dabei auch, eine Verbindung zwischen den 56 sogenannten Aubrey-Löchern von Stonehenge und dem Metonischen Zyklus zu etablieren, was in Zusammenhang mit den Aussagen Diodors als bemerkenswert gelten kann.[30]

Aufgrund der offenbar vorliegenden Schilderung einer Polarnacht bei Plinius, wie sie auch von Pytheas beschrieben wurde, meinte man Hyperborea mit von Pytheas besuchten Thule identifizieren zu können, dessen Lage allerdings ebenfalls mehr als unklar ist. Skandinavien oder Irland wurden so ebenfalls zu möglichen Lokalisierungen Hyperboreas.

Van Windekens vertrat in den 1950er Jahren die These, die Hyperboreer seien eine primitive Kulturgemeinschaft gewesen, die im makedonisch-thrakischen Raum gelebt habe und in archaischer und klassischer Zeit zu einem mythischen Volk des Nordens umgedeutet wurde.[31]

Moderne Rezeption

Nietzsche

Dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche galten die Hyperboreer als Symbol der Einsamkeit, der Erhabenheit und der geistigen Schönheit. In der Schrift Der Antichrist benutzt Nietzsche die Hyperboreer als Identifikationsvorlage, um seinen Stand jenseits der modernen Gesellschaft als „Unzeitgemäßer“ zu unterstreichen und seine Einsiedelei auszudrücken:

„Wir sind Hyperboreer, – wir wissen gut genug, wie abseits wir leben. […] Jenseits des Nordens, des Eises, des Todes – unser Leben, unser Glück… Wir haben das Glück entdeckt, wir wissen den Weg, wir fanden den Ausgang aus ganzen Jahrtausenden des Labyrinths. Wer fand ihn sonst? – Der moderne Mensch etwa? ‚Ich weiss nicht aus, noch ein; ich bin Alles, was nicht aus noch ein weiss‘ – seufzt der moderne Mensch… An dieser Modernität waren wir krank, – am faulen Frieden, am feigen Compromiss, an der ganzen tugendhaften Unsauberkeit des modernen Ja und Nein.“

Auf diese Weise unterstreicht Nietzsche, dass seine Philosophie eine Philosophie für Wenige ist.

Fantasy

In der phantastischen Horror-Literatur von H. P. Lovecraft und anderen Autoren des Cthulhu-Mythos wird Hyperborea als vorzeitliche Zivilisation auf Grönland beschrieben (→ Thule-Mythos), die vor 750.000 Jahren ihre Blütezeit erlebte und über weite Teile Afrikas und Europas herrschte.

In dem Fantasy-Film Sindbad und das Auge des Tigers (Großbritannien 1977) ist Hyperborea das Ziel der Reise.

In dem von Robert E. Howard erdachten Hyborischen Zeitalter, in dem die Abenteuer des Barbarenhelden Conan stattfinden, gibt es ein Land namens Hyperborea.

Videospiele

Das Computerspiel Rome: Total War kennt hoch im Norden eine Hyperborea genannte Rebellen-Provinz, die schon zu Spielbeginn die weit entwickelte Hauptstadt Themiskyra hat.

Im Adventure Indiana Jones and the Fate of Atlantis trifft der Titelheld auf einer Ausgrabung auf Island einen Archäologen, der Island für das Hyperborea der griechischen Sagen hält. Zudem glaubt er, es sei ein Weltraumbahnhof für Außerirdische gewesen, Menschen habe ein Schutzschild ferngehalten.

Musik

Die Metal Band Bal-Sagoth aus England erzählt in ihren Liedern oft von einem fiktiven Land namens Hyperborea.[32] Als Vorbild fungiert die Darstellung aus Lovecrafts Cthulhu-Mythos.[33]

Auch die deutschen Elektromusiker Tangerine Dream veröffentlichten 1983 ein Album mit dem Titel Hyperborea.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ovid Metamorphosen 2.324; 2.365
  2. Hyginus Mythographus fabulae 152; 154
  3. Apollonios von Rhodos Argonautika 4.594ff
  4. Flavius Philostratos imagines 1.11
  5. Auch Kallimachus (Fragment 187) erwähnt die hyperboreischen Eselsopfer für Apollon.
  6. Antoninus Liberalis Metamorphosen 20
  7. Pindar Pythische Oden 10.27ff
  8. Bibliotheke des Apollodor 2.114; 2.119
  9. Pindar Olympische Oden 3.12 ff
  10. Sechs Ellen groß, nach Aelian, also mindestens 3 m.
  11. Claudius Aelianus Tiergeschichten 11.1
  12. Karl Otfried Müller: Geschichten hellenischer Stämme und Städte. Bd. 2, Breslau 1824, S. 271f
  13. Herodot Historien 4.32-34
  14. a b Kallimachos 4. Hymnos (auf Delos) 275ff
  15. Charlotte R. Long: Greeks, Carians, and the Purification of Delos. In: American Journal of Archaeology, Bd. 62, Nr. 3 (Juli 1958), S. 297-306
  16. Thukydides Peloponnesischer Krieg 1.8.1-2; 3.104.1-2
  17. Herodot Historien 4.35
  18. Pausanias Beschreibung Griechenlands 10.5.7-9
  19. Pausanias Beschreibung Griechenlands 1.4.4
  20. Herodot Historien 4.13-15
  21. Herodot Historien 4.36
  22. Zur hyperboreischen Herkunft des Abaris vergleiche auch Platon Charmides 158c
  23. Strabon Geôgraphiká 7.3.1
  24. Pomponius Mela Chorographia 1.12
  25. Diodor Bibliothéke historiké 2.47.1-6
  26. Plinius der Ältere naturalis historia 4.88-91; siehe auch 6.34
  27. Siehe z. B. eine Buchbesprechung von 1831 in Gentleman's Magazine. Bd. 101 (Juli - Dezember 1831). S. 325ff
  28. Carl Schuchhardt: Stonehenge. In: Prähistorische Zeitschrift 1910, S. 339.
  29. Wilhelm Sieglin: Entdeckungsgeschichte von England im Altertum. Vortrag, gehalten am 3. Oktober 1899 auf dem 7. Internationalen Geographenkongreß in Berlin. S. 859, zitiert in R. Hennig: Die Anfänge des kulturellen und Handelsverkehrs in der Mittelmeerwelt. In: Historische Zeitschrift, Bd. 139, H. 1 (1929), S. 1-33
  30. http://www.britarch.ac.uk/ba/ba74/feat4.shtml
  31. A. J. Van Windekens: Les Hyperboréens. In: Rheinisches Museum für Philologie 100, 1957, S. 164–169.
  32. Lyric Beispiel mit häufiger Erwähnung Hyperboreas auf darklyrics.com. Abgerufen im Mai 2009.
  33. Bal-Sagoth auf hplovecraft.com. Abgerufen im Mai 2009.

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