Ilocos-Region


Ilocos-Region
Ilocos (Ilocos-Region)
Lage des Bezirkes Ilocos (Ilocos-Region) innerhalb der Philippinen
Regionales Zentrum San Fernando
Einwohner 4.200.478
– Bevölkerungsdichte 327,1 pro km²
Fläche 12.840 km²
Aufteilung
Provinzen 4
Städte 9
– Stadtgemeinden 116
Barangays {{{Barangays}}}
Sprachen Ilokano, Pangasinán,

Filipino, Englisch, andere

Der Bezirk Ilocos-Region (Sagor na Baybay na Luzon Region in Pangasinán), auch oft nur als Ilocos oder Bezirk I bezeichnet, ist ein Regierungsbezirk auf den Philippinen. Er befindet sich im Nordwesten des Landes auf der Hauptinsel Luzon.

Der Bezirk grenzt im Osten an den Regierungsbezirk Cordillera und den Bezirk Cagayan Valley und im Süden an den Bezirk Central Luzon. Die Bezirkshauptstadt ist San Fernando in der Provinz La Union.

Im Jahre 2000 lebten in dem 12.840 km² großen Gebiet 4.200.478 Menschen, wodurch sich eine Bevölkerungsdichte von 327 Einwohnern pro km² ergibt. Es werden im Bezirk vier verschiedene Sprachen gesprochen Ilokano, Pangasinán, Tagalog und Englisch.

Inhaltsverzeichnis

Menschen und Kultur

Die Region ist das historische Heimatland der Ilokanos. Sie bilden eine große Mehrheit im Bezirk. In der Provinz Ilocos Norte sind 97 % Ilokanos. Auch in den Provinzen Ilocos Sur und La Union sind es mehr als 90 %. In Pangasinán sind es aber nur 45 %, da hier die Pangasináns die Mehrheit bilden. Minderheiten sind die Tingguian und die Isneg, die an den Ausläufern des Kordilleren leben.

Die Bevölkerung ist vorwiegend christlich mit strengen Anhängern des Protestantismus, wie die Aglipay-Church im Norden des Bezirks. Auch spielt der traditionelle Naturglaube besonders in ländlichen Gebieten noch eine Rolle. Der geringe Anteil an Chinesen und Indern gehört hauptsächlich dem Buddhismus und Hinduismus an.

Wirtschaft

Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und die Fischerei. Im Besonderen der Anbau von Reis, Tabak, Mais, Zuckerrohr und Früchten. Auch Viehzucht wird betrieben, vor allem mit Hühnern, Ziegen und Wasserbüffeln. Dienstleistungsbetriebe und Industriebetriebe befinden sich meist in den Städten. In San Fernando befindet sich ein großer Hafen und in Laoag ein wachsender internationaler Flughafen.

Der Tourismus konzentriert sich auf die Küstenstrände und den Ökotourismus. Lange Sandstrände und die Möglichkeit Wassersportarten zu betreiben sind gegeben.

Auch sind im Bezirk einige Handwerksbetriebe. Berühmt sind die Deckenwebereien und die Töpferware der Region.

Provinzen und Städte

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Der Bezirk Ilocos-Region ist unterteilt in 4 Provinzen, welche insgesamt 8 Städte besitzen:

Provinzen:

Städte:

Geografie

Der Bezirk ist ein schmales Gebiet zwischen den Philippinische Kordilleren und dem Südchinesischen Meer. Der Golf von Lingayen ist das namhafteste Gewässer in der Region, der eine große Anzahl von Inseln besitzt, welche hauptsächlich zum Hundred Islands National Park gehören. Der Agno fließt durch die Provinz Pangasinán und mündet im Golf von Lingayen in einem breiten Delta bei den Städten Lingayen und Dagupan. Im Norden befindet sich die Luzonstraße.

Sehenswürdigkeiten

Tourismusgebiete und Sehenswürdigkeiten sind:

Geschichte

Das Gebiet wurde ursprünglich von Negritos bevölkert bevor sich die Malay durch aufeinanderfolgende Einwanderungswellen sich zur Küste durchdrangen. Die Region wurde im Norden von Ilokanos, im Süden Pangasinesen und im Inneren von Tingguians bevölkert. Stolze Ilokanos im Norden wurden weniger stark beeinflusst, jedoch blieb ein tiefer Hass gegen Spanier. Dieser Hass kam in der Geschichte des Bezirks oft als Aufruhr an die Oberfläche. Die bekanntesten Aufstände sind 1764 die von Diego Silang und seiner Frau Gabriela Silang und der Basi-Putsch im 19. Jahrhundert.

1901 stand das Gebiet unter der amerikanischen Kolonialherrschaft und 1941 unter der japanischen Herrschaft. Bevor der Regierungsbezirk Cordillera gegründet wurde, besaß die Ilocos-Region die Provinzen Abra, die Mountain Province und Benguet.

Aus der Region stammen viele ehemalige Präsidenten der Philippinen: Elpidio Quirino, Ferdinand Marcos und Fidel V. Ramos.


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