Infor Global Solutions


Infor Global Solutions
Infor
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Rechtsform privat geführt, in Deutschland GmbH
Gründung 2002
Sitz Alpharetta, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung Charles Phillips, CEO
Mitarbeiter 8000
Umsatz 2,0 Mrd. US-Dollar
Gewinn nicht veröffentlicht
Branche IT/Software
Produkte Management-Software
Website www.infor.de

Die Infor ist mit einem Umsatz von 2,0 Mrd. US-Dollar einer der weltweit größten Anbieter von Software für Unternehmen. Infor hat weltweit etwa 70.000 Kunden und Niederlassungen in 12 Ländern und arbeitet mit 1100 Partnern weltweit zusammen. Der Unternehmenshauptsitz ist Alpharetta, Georgia, Vereinigte Staaten.[1] Allein im deutschsprachigen Markt beschäftigt Infor rund ca. 1100 Mitarbeiter.

Infor Global Solutions wird von der Beteiligungsgesellschaft Golden Gate Capital (San Francisco, USA) kontrolliert.[2] Da das Unternehmen nicht börsennotiert ist, muss Infor seine Finanzen nicht offen legen. So werden die Umsatzzahlen veröffentlicht, Gewinne oder Verluste jedoch nicht.

Inhaltsverzeichnis

Angebote

Infor bietet eine branchenspezifische Palette an Softwarelösungen an: z. B. für CRM (Customer Relationship Management), EAM (Enterprise Asset Management), ERP (Enterprise Resource Planning), Financial Management System, Performance Management (Business Intelligence), PLM (Product Lifecycle Management), SRM (Supplier Relationship Management), SCM (Supply Chain Management), HCM (Human Capital Management), XM (Expense Management) und WFM (Workforce Management).

Gründung und Unternehmensgeschichte

Infor wurde 2002 ursprünglich unter dem Namen Agilisys in Malvern, Pennsylvania (USA) gegründet. Der Firmensitz wurde im Februar 2004 nach Alpharetta in die Metropolregion von Atlanta verlegt. Gleichzeitig erwarb Agilisys das deutsche Unternehmen infor business solutions AG mit Sitz in Friedrichsthal (Saar) und änderte seinen Namen im Jahre 2005 in Infor. Bis zum Ende 2010 hat Infor mehr als 38 Unternehmen weltweit gekauft und vermarktet deren Software global und lokal.Wichtige Entwicklungsstandorte für den deutschsprachigen Markt sind in: Karlsruhe, Breisach am Rhein, Darmstadt, Hamburg, Netphen (Varial Software AG), Düsseldorf (bzw. Barneveld in Niederlande), Stuttgart.

Akquisitionen

Akquisitionen, die besonders zur Marktkonsolidierung im deutschsprachigen Raum beigetragen haben:

  • Brain International AG,
  • infor business solutions AG,
  • Varial AG.

Mit der Varial AG kaufte Infor erstmals einen Softwareanbieter mit Fokus auf Finanzsoftware auf. Weitere Akquisitionen sind die Unternehmen Datastream, IncoDev, Mapics, MIS, Systems Union und SSA Global. Mit Ausnahme der Varial AG, die noch heute eigenständig im Markt vertreten ist, wurden alle diese Unternehmen in die Infor-Organisation komplett integriert und ihre Angebote werden nicht mehr unter dem ursprünglichen Namen vertrieben.

Weitere weltweite Firmeneinkäufe von Infor: Daily Commerce, Syteline, Exenstity, Smartstream, Workbrain, Hansen, Provia, Profuse, Aperum, Infinium. Zuletzt (22. September 2010) wurde die "Division für Property Management Systems (PMS) der Amadeus IT Group SA" übernommen.

Vertriebsstruktur

Bereits mehr als 25% Prozent des gesamten Umsatzes gehen über sogenannte „Channel Partner“/Vertriebspartner. Das Partnerprogramm ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Partner verlängern die Reichweite sowie regionale Ressourcen und Erfahrungen in der Industrie. Mit den Channel-Partnern bietet Infor Vertrieb, Dienstleistungen und den Support zum gesamten Produktportfolio an. Mehr als 450 Channel Partner hat Infor in Europa.

Daneben gibt es das Programm „FAST START“, welches eine schnelle Implementierung ermöglicht, wonach der Anwender zusätzliche Funktionalitäten im eigenen Tempo einführen kann.

Für viele Lösungen gibt es so genannte „Business-Editionen“, vorlagenbasierte Versionen der existierenden „Enterprise“-Editionen, die eine vereinfachte Implementierung auf Grundlage von Vorlagen ermöglichen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Unternehmensprofil. Infor Global Solution, abgerufen am 5. Mai 2007.
  2. computerwoche.de

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