Ischmasch


Ischmasch
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Izh 2126 Orbit
1987-1998
AKS-74U Sturmgewehr

Die Ischmasch-Werke in Ischewsk (russisch ИЖМАШ - Ижевский Машзавод/ ISCHMASCH - Ischewski Maschsawod) sind ein russischer Hersteller von Waffen und Fahrzeugen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Gründung des Werkes geht auf das Jahr 1807 zurück. Während der Napoleonischen Kriege verfügte Zar Alexander I die Gründung einer Eisengießerei am Fluss Isch. Dort wurden später Anker für russische Schiffe und Kanonen gegossen. Seither ist Ischewsk neben Tula ein Zentrum für die Herstellung von Infanteriewaffen. Während der beiden Weltkriege wurden hier millionenfach Gewehre des Typs Mosin-Nagant hergestellt.

Seit 1949 folgten dann Gewehre, die von namhaften Konstrukteuren wie Michail Kalaschnikow und Jewgeni Dragunow entwickelt wurden. Darüber hinaus stellt der Konzern Flugzeug-Bordwaffen des Konstruktionsbüros Grjasew-Schipunow her. Innerhalb Russlands ist Ischmasch besonders bekannt als Hersteller der Motorräder und Autos der Marke Isch oder IZH. Die Herstellung von Motorrädern begann bereits 1928, insgesamt wurden mehr als elf Millionen Exemplare gefertigt.

Im September 2009 musste Ischmasch in Folge der Finanzkrise ab 2007 Konkurs anmelden.[1] Das Taganrog-Automobilwerk hingegen machte sich bereits 1998 selbstständig und produziert weiterhin Automobile. Die aktuellen Fahrzeuge aus Ischmasch-Produktion sind in der Fahrzeug-Identifikationsnummer am Herstellercode X6L zu erkennen.

Produkte von Ischmasch

Modellübersicht der IzhAvto

  • Izh 13 Start (Konzeptfahrzeug)
  • Izh 14 4x4 (Konzeptfahrzeug)
  • Izh 19 Heim (Konzeptfahrzeug)
  • Izh 408
  • Izh 412
  • Izh 2125 Kombi
  • Izh 2126
  • Izh 2715
  • Izh 2717
  • Izh Nike (Ника)

Weblinks

 Commons: Ischmasch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Krise setzt Kalaschnikow-Hersteller außer Gefecht, Der Standard vom 22. September 2009

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