Italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen


Italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen
Italien
Repubblica Italiana
Logo des Italienischen Fußballverband
Spitzname(n) Squadra Azzurra / Gli Azzurri
(„die Azurblauen“)
Verband Federazione Italiana Giuoco Calcio
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Puma
Trainer Pietro Ghedin (seit 2005)
Kapitän Patrizia Panico
Rekordtorschütze Elisabetta Vignotto (107)
Rekordspieler Patrizia Panico (166)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code ITA
FIFA-Rang 11. (1.930 Punkte) (23. September 2011)
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts
Bilanz
318 Spiele
172 Siege
54 Unentschieden
92 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
ItalienItalien Italien 2:1 Tschechoslowakei TschechienTschechien
(Viareggio, Italien; 23. Februar 1968)
Höchste Siege
JapanJapan Japan 0:9 Italien ItalienItalien
(Kobe, Japan; 9. September 1981)
MazedonienMazedonien Mazedonien 0:9 Italien ItalienItalien
(Prilep, Mazedonien; 22. Oktober 2011)
Höchste Niederlage
DanemarkDänemark Dänemark 6:0 Italien ItalienItalien
(Ringsted, Dänemark; 16. Mai 1982)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Viertelfinale (1991)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 6 (Erste: 1989)
Beste Ergebnisse Vize-Europameister (1993, 1997)
(Stand: 22. Oktober 2011)

Die italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert Italien im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem italienischen Fußballverbandes unterstellt und wird von Pietro Ghedin trainiert.

Die italienische Auswahl nahm bisher an zwei Welt- und sechs Europameisterschaften teil. Der größte Erfolg der Squadra Azzurra sind die Vize-Europameisterschaften 1993 und 1997. Für das Olympische Fußballturnier der Frauen konnte Italien sich bisher nicht qualifizieren. Bei Einführung der FIFA-Weltrangliste für Frauen im Juli 2003 bis zum November 2006 stand Italien auf Platz 10 und fiel dann aus den Top-10 bis auf Platz 14. Derzeit besetzt die Mannschaft Platz 11.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die italienische Frauenmannschaft gehörte zu den ersten europäischen Mannschaften, die Länderspiele austrug. Das erste inoffizielle Spiel fand am 23. Februar 1968 gegen die Tschechoslowakei statt. 1969 gewann Italien die "Coppa Europa per Nazioni" im Endspiel mit 3:1 gegen Dänemark, an der außerdem noch England und Frankreich teilnahmen[1]. 1970 konnten die Dänninen sich im Endspiel der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft revanchieren, so dass Italien nach dem 0:2 nur der Vizeweltmeistertitel blieb. [2] Bei der 2. inoffiziellen Weltmeisterschaft 1971 in Mexiko erreichte Italien den 3. Platz [3] Am 28. November 1971 folgte dann das erste von der FIFA anerkannte Länderspiel.

Turnierbilanz

Weltmeisterschaft

Jahr Ergebnis Trainer Meiste Spiele Meiste Tore
1991 Viertelfinale Sergio Guenza 8 Spielerinnen mit 4 Spielen Carolina Morace (4)
1995 nicht qualifiziert
1999 Vorrunde Carlo Facchin 9 Spielerinnen mit 3 Spielen Patrizia Panico (3)
2003 nicht qualifiziert
2007 nicht qualifiziert
2011 nicht qualifiziert
Alle Silvia Fiorini und Federica d'Astolfo (je 6) Carolina Morace (4)

Europameisterschaft

Olympische Spiele

  • 1996: nicht qualifiziert
  • 2000: nicht qualifiziert
  • 2004: nicht qualifiziert
  • 2008: nicht qualifiziert
  • 2012: nicht qualifiziert

Trainer

  • 1968–1970: Cavicchi
  • 1970–1971: Giovanni Trabucco
  • 1971: Cavicchi
  • 1972: Amedeo Amadei
  • 1972 (interim, 1 Spiel): Oliveri
  • 1972–1978: Amedeo Amadei
  • 1979–1980: Remo Galli
  • 1980–1981: Sergio Guenza
  • 1981–1983: Paolo Todeschini
  • 1983–1984: Cuneo
  • 1984–1989: Ettore Recagni
  • 1989–1993: Sergio Guenza
  • 1993–1994: Comunardo Nicolai
  • 1994–1997: Sergio Guenza
  • 1998: Sergio Vatta
  • 1999: Carlo Facchin
  • 1999–2000: Ettore Recagni
  • 08/2000–2005 Carolina Morace
  • 2005–heute: Pietro Ghedin

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder

Alle Ergebnisse aus italienischer Sicht

Deutschland

Datum Ort Ergebnis Anlass
25. Januar 1984 Mailand 2:1
19. August 1984 Caorle 1:2
26. August 1984 Jesolo 3:1
15. November 1987 Burghausen 0:3 EM-Qualifikation
2. April 1988 Andria 0:0 EM-Qualifikation
20. Juli 1988 Arco 1:0
28. Juni 1989 Siegen 1:1 n.V., 3:4 i.E. EM-Halbfinale
11. Juli 1991 Frederikshavn 0:3 EM-Halbfinale
21. November 1991 Zhongshan 0:2 WM-Vorrunde
18. April 1992 Rom 1:1 WM-Qualifikation
30. Juni 1993 Rimini 1:1 n.V., 4:3 i.E. EM-Halbfinale
11. Dezember 1996 Benevento 0:0
30. Juni 1997 Moss 1:1 EM-Vorrunde
12. Juli 1997 Oslo 0:2 EM-Finale
5. Februar 1998 Catania 0:1
20. Juni 1999 Los Angeles 1:1 WM-Vorrunde
11. November 1999 Isernia 4:4 EM-Qualifikation
6. April 2000 Frankfurt 0:3 EM-Qualifikation
10. Mai 2001 Troisdorf 0:1
31. März 2004 Bozen 0:1
9. Juni 2005 Preston 0:4 EM-Vorrunde
3. August 2006 Krefeld 0:5
14. März 2007 Olhao 1:0 Algarve-Cup
4. September 2009 Lahti 1:2 EM-Viertelfinale
3. Juni 2011 Osnabrück 0:5

Schweiz

Datum Ort Ergebnis Anlass
8. April 1978 Chiasso 2:0
28. April 1979[4] Aosta 5:1
19. Oktober 1980 Bellinzona 2:1
11. April 1982 Biella 1:0
22. Mai 1983 Lugano 2:0 EM-Qualifikation
17. September 1983 Rom 2:0 EM-Qualifikation
14. September 1985 Padua 3:0 EM-Qualifikation
1. November 1986 Basel 2:1 EM-Qualifikation
18. Juni 1988 Levanto 5:0 EM-Qualifikation
30. Oktober 1988 Caslano 6:0 EM-Qualifikation
2. Dezember 1989 Reggio nell’Emilia 4:1 EM-Qualifikation
7. April 1990 Lugano 4:0 EM-Qualifikation
30. Oktober 1996 Giubiasco 1:0
1. November 1997 Nyon 3:1 WM-Qualifikation
16. Mai 1998 Perugia 2:0 WM-Qualifikation
27. September 2003 Frauenfeld 1:0 EM-Qualifikation
22. Mai 2004 Trapani 0:0 EM-Qualifikation
9. April 2008 Nyon 0:0
23. Oktober 2010 Treviso 1:0 WM-Qualifikation
27. Oktober 2010 Aarau 4:2 WM-Qualifikation

Österreich

Datum Ort Ergebnis Anlass
6. Juni 1971 Palermo 6:0
8. Dezember 1983 Bozen 8:0

Anmerkung: Die Spiele gegen Österreich werden von der FIFA nicht als offizielle Länderspiele gezählt.

siehe auch

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. http://www.rsssf.com/tablese/eur-women69.html
  2. Coppa del Mondo (Women) 1970
  3. Mundial (Women) 1971
  4. Der Schweizer Verband nennt den 21. April als Spieldatum [1]

Weblinks


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