Jauch (Hamburg)


Jauch (Hamburg)
Wappen der Jauch

Jauch ist der Name eines Hamburger Hanseatengeschlechts, das aus Thüringen stammt und 1495 mit der Witwe Lena Joherrin im heutigen Bad Sulza urkundlich ist.

Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts traten die Jauch in den höfischen Dienst der Herzöge von Mecklenburg-Güstrow sowie der Könige von Polen und Kurfürsten von Sachsen. Angehörige des Geschlechts wurden 1688 Bürger der Herzoglich-Mecklenburgischen Residenzstadt Güstrow. 1696 wechselten sie aus der Monarchie in das einer Freien Reichsstadt gleiche Lüneburg.[1] 1701 wurden sie Bürger Lüneburgs. Sie betätigten sich als Händler – 1699 verzeichnet beim „Uralten löblichen Kramer-Amt“, der Kaufmannschaft zu Hamburg – und in der Folge als grenzüberschreitend tätige Großkaufleute.

Das Geschlecht wechselte Mitte des 18. Jahrhunderts vollends nach Hamburg. Es gehört seit dem Ende des 18. Jahrhunderts zu den Hanseaten, der kleinen,[2] abgegrenzten[3] Oberschicht[4][5] der souveränen Republiken[6][7] Hamburg, Bremen und Lübeck, die das Stadtregiment in Hamburg[8] bis zur Novemberrevolution 1918/1919 unter Ausschluss der anderen Schichten in Händen hielt.[9][10] Johann Christian Jauch senior (1765–1855), letzter gemeinsamer Stammvater der heutigen Jauch, erwarb 1799 das Bürgerrecht der Freien Reichs- und Hansestadt Hamburg und nachfolgend das im Mannesstamm erbliche Großbürgerrecht. Sein Cousin, der Sohn Eleonora Maria Jauchs (1732–1797), war der Bürgermeister der Freien und Hansestadt Lübeck Christian Adolph Overbeck (1755–1821). Sein Enkel war der Repräsentant der Notabeln[11] in der Hamburgischen Bürgerschaft August Jauch (1861–1930).

In den Besitz des Geschlechts gelangten – neben innerstädtischen Anwesen wie dem autonomen[12] Palais Jauch[13] in Solec bei Warschau[14] – die Grundherrschaften Wellingsbüttel, Schönhagen und Krummbek, die Landgüter Fernsicht und Marienhof an der Stör, Schwonendahl, Armenia Lorena in Guatemala, das Weingut von Othegraven und der Wawerner Herrenberg. Unter den gegründeten Unternehmen sind Deutschlands größte Versicherungsmakler Jauch & Hübener.

Der seit dem Generalmajor Joachim Daniel von Jauch (1688–1754) dem Adelsstand zugerechnete[15] sächsisch-polnische Zweig ist im 18. Jahrhundert erloschen.

Luise Jauch (1885–1933) ist das Vorbild für Adriatica von Mylendonk, die „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“, in Thomas MannsDer Zauberberg“. Günther Jauch verkörpert für die Deutschen vor allen anderen Prominenten „das Deutschland, das sie sich wünschen.“[16]

Zu den Nachkommen der Jauch gehören der Maler Friedrich Overbeck, der Nobelpreisträger für Literatur Henryk Sienkiewicz, die Lords Bolton, Besitzer des vormaligen Herzogtums Bolton, sowie Zweige der Durchlauchten Fürsten Czartoryski und der Fürsten Korybut-Woroniecki. Constance Jauchs (1722-1802) Sohn Karol Mauricy Lelewel wurde zum Mundschenk des Großfürstentums Litauen erhoben, ein Titel, der dem Grafenstand entsprach[17][18] und den vor seiner Wahl zum König Stanislaus II. August Poniatowski innehatte. Züge von Nachkommen der Lübeckerin Eleonora Maria Jauch (1732–1797) sind in die „Buddenbrooks“ eingeflossen.

Der Revolutionär Joachim Lelewel, Enkel von Constance von Jauch (1722–1802), enttrohnte 1831 Zar Nikolaus I. als letzten gewählten König Polens; Oberst August Deetz, Sohn von Ludovica Jauch (1772–1805), bot 1849 als Mitglied der Kaiserdeputation dem preußischen König die Deutsche Kaiserkrone an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Sultza Villa an der Ilm

Herkunft

1512 sind Jorge, Matthes und Nickel Jauch im Erbbuch[19] des Amtschössers zu Niederroßla als „Besessene Männer“ (Besitzende) in „Sultza Villa“ verzeichnet,[20] den damals als Einheit begriffenen Orten Dorfsulza und Bergsulza, heute mit anderen historischen Orten zusammengeschlossen zu Bad Sulza in Thüringen. Matthes Jauch war dort mit „Segelitzen Gut“ belehnt.[21] Görge Jauch (1606–1675) wurde Bürgermeister von Sulza. Von diesem oder dessen mutmaßlichen Bruder Hans († 1670) stammt Christian Jauch der Ältere (1638–1718) ab, mit dem die lückenlos belegte Stammfolge beginnt. Die Jauch sind seit Einführung der Reformation in Sulza 1527/1528 lutherischer Konfession. Hans Jauch (1883–1965) begründete einen wieder römisch-katholischen Ast.

In Diensten des Hofes von Mecklenburg-Güstrow

Christian Jauch der Ältere (1638–1718) verließ das nicht zuletzt aufgrund der Thüringer Sintflut und der Plünderung durch schwedische Truppen 1640 stagnierende Sulza. Er trat 1662 in den Dienst des unter dem absolutistischen Herzog Gustav Adolf aufblühenden Hofes von Mecklenburg-Güstrow, zu einer Zeit, als die Höfe ein wesentlicher Schlüssel des gesellschaftlichen Aufstiegs von Geschlechtern waren.[22] Christian Jauch heiratete 1665 im Güstrower Dom, der fürstlichen Hofkirche, die Kammerjungfer und Vertraute der Herzogin Magdalena Sibylla von Schleswig-Holstein-Gottorf,[23] Ingborg Nicolai († vor 1696). Diese nahm in der höfischen Ordnung – nach den Frauen der vier höchsten Hofchargen sowie den Hofmeisterinnen und Kammerfrauen – den Rang ein vor den Kammerjungfern der Prinzessinnen und vor allen „anderen Frauen, eine jede nach ihres Mannes Rang und Anciennität“.[24] Bis 1669 gehörte Christian Jauch ebenfalls dem Hofstaat der Herzogin an. Dann wurde er „Erster Lacquay und Taffeldecker“ des Erbprinzen Karl zu Mecklenburg-Güstrow. Aufgrund ihrer Stellung am fürstlichen Hofe standen die Jauch im Konnubium mit dem Adel:[25] Die älteren Töchter Christian Jauchs heirateten in adelige und freiherrliche Geschlechter ein.

Die Söhne Christian Jauchs besuchten die fürstliche Domschule zu Güstrow, die nach grundlegender Reform durch Herzog Gustav Adolf die beste Schule Mecklenburgs war. Der älteste Sohn Johann Christopher (1669–1725) ergriff, als „praestantissimus juvenum“[26] – der vorzüglichste der jungen Männer – gefördert von Herzog Gustav Adolph, das Studium der Theologie. Von Oktober 1694 bis in das Jahr 1695 nahm er die vakante Funktion eines Herzoglich Mecklenburg-Güstrowschen Hof- und Schlosspredigers in Güstrow wahr, letzter vor dem Erlöschen des Hauses Mecklenburg-Güstrow 1695,[27] und avancierte damit zu einem der engeren Vertrauten, Ratgeber und Gesprächspartner des Herzogs und der Herzogin.[28]

Die weitere Entwicklung in Güstrow drohte Christian Jauch zurückzuwerfen. 1688 war der Erbprinz gestorben. Dessen Frau Maria Amalia gebar am selben Tag ein Kind, das bei der Geburt ebenfalls starb, so dass das Haus Mecklenburg-Güstrow ohne Thronerben war. Christian Jauch war daraufhin vom herzoglichen Hof in die Stadt gewechselt, hatte das Bürgerrecht erworben und sich als Herzoglich Mecklenburg-Güstrowscher Hofschuhmacher und Handelsmann betätigt. Mit dem Tod Herzog Gustav Adolfs 1695 erlosch die Linie Mecklenburg-Güstrow vollends und die Residenz Güstrow verlor Glanz und Bedeutung. Die Herzogswitwe Magdalena Sibylle unterhielt zwar bis zu ihrem Tod 1719 einen kleinen Hof, ihre Kammerjungfer und Vertraute Ingborg Jauch war jedoch ebenfalls bereits verstorben. Christian Jauch verließ deswegen 1696 nach knapp 35 Jahren zunächst in Diensten des Hofes, später als Hoflieferant, Güstrow und folgte mit allen seinen noch unverheirateten Kindern seinem Sohn Johann Christopher nach Lüneburg. Dieser war, nachdem er von Herzog Gustav Adolf 1695 „nach gehaltener Abschieds-Predigt in der Schlosskirche gnädigst dimittiret“,[29] einem Ruf als Archidiakon an St. Lamberti in Lüneburg gefolgt.

M. Johann Christopher Jauch (1669–1725), Superintendent

In Königlich Großbritannischen und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischen Diensten, Beginn des Handelshauses in Lüneburg

IVSTITIA, spätbarocke Deckenmalerei in dem für Carl Daniel Jauch 1740 errichteten Haus in Lüneburg

Christian Jauch der Jüngere († 1720) erwarb 1701 das Lüneburger Bürgerrecht. 1710 kaufte er das Patrizierhaus Nr. 97 der Inneren Stadt. Christian Jauch der Ältere, sein Vater, wurde 1703 Bürger zu Lüneburg.

Johann Christopher Jauch (1669–1725) war Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Stadtsuperintendent, Hauptpastor an St. Johannis zu Lüneburg und Inspektor des Johanneums ebendort, zuvor Hauptpastor an St. Nicolai in Lüneburg. Sein Neffe Johann Christian Jauch (1702–1778) war Erster Domherr und Vizedekan mit der Funktion eines Stiftspropstes[30] des nahegelegenen landtagsfähigen Domstifts Bardowick. Er heiratete Clara Maria Rhüden (1710–1775), Ur-Urenkelin des Reformationstheologen Salomon Gesner (1559–1605).[31] Ihr Onkel war der Lüneburger Superintendent und Urenkel Philipp Melanchthons Heinrich Jonathan Werenberg (1651–1713). Ludolph Friedrich Jauch (1698–1764)[32] wirkte 34 Jahre an der Michaeliskirche, zunächst als Archidiakon, seit 1744 als Hauptpastor und als Inspektor der Michaelisschule.[33] Ludolph Friedrichs Bruder, der Jurist Tobias Christoph Jauch (1703–1776), war Stadt-Secretarius beim Magistrat von Lüneburg.[34] Friedrich August Jauch (1741–1796), Sohn des Kaiserlichen Notars Adolph Jauch (1705–1758), wurde Ratsherr und Senator von Hannover-Calenberg.[35] Carl Jauch (1735–1818) war Burgmann zu Horneburg,[36] Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Gerichtsherr ebendort und Domherr zu Bardowick.[37]

Carl Jauch (1680–1755) war Kaufmann und Postagent der Freien Reichsstadt Lübeck[38] zu Lüneburg. Er war mit einer Großnichte des Lübecker Superintenden und Streiters gegen den Pietismus August Pfeiffer verheiratet, selbst jedoch nach kirchlichen Berichten „Neuerungen von jeher zugetan“[39] und beherbergte den Pietisten Johann Konrad Dippel nach dessen 1727 erfolgter Ausweisung aus Dänemark.

Während Lüneburg im 17. Jahrhundert den Glanz seiner Blütezeit zu bewahren vermochte, erfuhr die Stadt im 18. Jahrhundert einen zunehmenden wirtschaftlichen Niedergang. „Alles in Lüneburg war in Verfall, der Wohlstand nahm immer mehr ab.“[40] Die Bautätigkeit kam zum Erliegen, wodurch das historische Stadtbild erhalten blieb. Eine der Ausnahmen bildet der 1740 von dem Sohn Christian Jauchs des Jüngeren, dem Kaufmann Carl Daniel Jauch (1714–1795), anstelle des väterlichen Hauses errichtete Neubau.[41] 1752 verlegte Carl Daniel Jauch sein Handelsgeschäft aus dem kaufmännisch uninteressant werdenden Lüneburg nach Hamburg.

In Diensten Augusts des Starken

Joachim Daniel von Jauch (1688–1754), Generalmajor
Wiege August von Jauchs (* 1731), Patengeschenk[42] König Augusts des Starken (Nationalmuseum Krakau)

Johann Christopher Jauch hatte außer am Hof zu Mecklenburg-Güstrow in der Hofkirche von Schloss Frederiksborg vor Prinz Karl von Dänemark[43] und in Sachsen-Zeitz vor den Fürsten „mit großem applausu“ gepredigt.[44] 1698 berief ihn die Kurfürstin von Sachsen und Titularkönigin von Polen Christiane Eberhardine auf Schloss Pretzsch. Nachdem ihr Mann August der Starke 1697 für seine Wahl zum Polnischen König zum Katholischen Glauben konvertiert war, oblag es Johann Christopher Jauch, der Königin im königlichen Zimmer zu predigen und sie wider alle anfänglichen Bekehrungsversuche – selbst ihre protestantischen Eltern rieten zum Konfessionswechsel – im rechten Glauben zu bestärkten.

Johann Christophers jüngerer Bruder Joachim Daniel von Jauch (1688–1754) organisierte demgegenüber am Hof in Warschau Augusts des Starken legendäre und fast ständig stattfindende Bälle, Jahrmärkte, Tierhetzen, Maskeraden, Illuminationen und Schützenfeste. Sie waren wohldurchdachte Staatsaktionen, die Unsummen verschlangen und wie seine neuen Schlösser und Kunstsammlungen der königlichen Selbstdarstellung nach dem Vorbild Ludwigs XIV. von Frankreich dienten. Während des Lustlagers von Zeithain 1730, des „Spektakels des Jahrhunderts“,[45] verantwortlich für das fünfstündige Feuerwerk auf den Schiffen und an Land zum Abschluss des Lustlagers brachte es Joachim Daniel zu seinem Scherznamen „Fifat“, indem er statt des geforderten „VIVAT von nie gesehener Größe“ ein ebensolches „FIFAT“ über den achtundvierzig anwesenden Fürsten aufleuchten ließ.[46]

Joachim Daniel von Jauch war verheiratet mit Eva Maria Münnich, über deren Herkunft unterschiedliche Auffassungen in der Literatur bestehen. Ein Teil der Autoren nimmt an, sie sei eine Tochter des 1716 bis 1721 am sächsischen Bauamt als Vorgesetzter und Amtsvorgänger Jauchs tätigen späteren Kaiserlich Russischen Generalfeldmarschalls, Türkenbezwingers und Premierministers Burkhard Christoph von Münnich (1683–1767) gewesen.[47] Der früh verstorbene Sohn August von Jauch (* 1731) war Patenkind Augusts des Starken.

Joachim Daniel von Jauch war Kurfürstlich Sächsischer Generalmajor, Königlich Polnischer Oberst, Kommandeur der Königlich Polnischen Artillerie, Kommandeur der Weichselflotille, Direktor des Sächsischen Bauamtes zu Warschau und der Organisator des barocken Ausbaus der Stadt. Ihm folgten mehrere Familienmitglieder als Offiziere in polnische Militärdienste, darunter sein Neffe und Adjutant, der spätere Capitaine Ernst Ulrich Jauch († nach 1764),[48] sowie sein Bruder Franz Georg Jauch (1682-nach1753), der 1724 als seinerzeitiger Capitaine des Infanterie-Regiments Garde des Königs und Kompaniechef in der Festung Thorn[49] beteiligt war am Thorner Blutgericht. Franz Georg Jauch, „der zu den Günstlingen des Königs gehörte“,[50] wurde wie in der Folge sein Neffe Heinrich Georg Jauch (* 1709) einer der jeweils zwei Oberstleutnante der Königlich Polnischen Krongarde[51] - beide als Gardeoffiziere mit dem Rang eines Obersten der Linienregimenter.

Großbürger der Freien und Hansestadt Hamburg

Johann Christian Jauch senior (1765–1855), Großbürger zu Ham­burg
Friederica Jauch (1809–1864), Herrin auf Wellingsbüttel
Auguste Jauch (1822–1902), Hamburgische Wohltäterin
Jauchsches Damenstift in Kiel

Franz Jürgen Jauch und sein Bruder Christian Jauch der Jüngere († 1720) erlernten ab 1699 die Handlung in Hamburg. 1754 verlagerte Carl Daniel Jauch (1714–1795) seinen Handel von Lüneburg nach Hamburg. Sein Neffe Johann Georg Jauch (1727–1799), Fabrikant und Kaufmann zu Lauenburg/Elbe, entführte[52] und heiratete als seinerzeitiger Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Leutnant 1754 Anna Mutzenbecher, Tochter Hamburger Senatssyndicus und Herrn auf Horst, Johann Baptista Mutzenbecher (1691–1759), Großnichte des Hamburger Senators Matthias Mutzenbecher (1653–1735).[53] Johann Christian Jauch senior (1765–1855), Sohn von Johann Georg Jauch, baute den Holzhandel seines Großonkels Carl Daniel unter der Firma J. C. Jauch & Söhne zum führenden Holzgroßhandel Hamburgs aus.[54] Mit dem Erwerb des Großbürgerrechts der Stadt wurde die Familie Teil der timokratischen Führungsschicht der bedeutendsten Handelsmetropole des Deutschen Reiches, der Hanseaten.

Johann Christian Jauchs Söhne begründeten die heute noch blühenden Linien Wellingsbüttel, Schönhagen und Fernsicht. Sein ältester Sohn Johann Christian Jauch junior (1802–1880) erwarb als Landsitz das Kanzleigut Wellingsbüttel, zuvor Sitz des letzten Herzogs von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck, Friedrich Karl. Johann Christian Jauch junior, bekannt für seine Jagden, pachtete den Duvenstedter Brook hinzu, heute Hamburgs größtes Naturschutzgebiet, und legte neben dem Jauchschen Haus am Stadtdeich in Hamburg ein Hirschgehege und einen Bärenzwinger für die von seinen Russlandreisen mitgebrachten Bären an.[55] Er gehörte mit Johan Cesar VI. Godeffroy, Ernst Merck, Johann Heinrich Schröder und Robert Miles Sloman zu den Initiatoren der Internationalen Landwirtschaftsausstellung 1863 auf dem Hamburger Heiligengeistfeld[56] und zeichnete den Garantiefonds.[57]

Dessen Sohn Carl Jauch (1828–1888), ebenfalls Herr auf Wellingsbüttel und Großbürger zu Hamburg, heiratete Louise von Plessen,[58] Tochter des Großherzoglich Mecklenburgischen Oberlanddrosten Ulrich von Plessen, Ur-Urenkelin des Reichsfreiherrn Seneca von Gelting.[59] Carl Jauch bekleidete ebenso wie sein Onkel Moritz Jauch (1804–1876) einen der schon wegen der damit verbundenen Kosten den Hamburger Großbürgern vorbehaltenen[60] Offiziersrang in der hanseatischen Kavallerie.

Während die Heirat von Frauen aus dem Adel der gesellschaftlichen Geltung eines Hanseaten keinen Abbruch tat,[61] war die Annahme von Adelsprädikaten unter Hanseaten verpönt – wie noch Thomas Mann es beschrieb: „Es ist ein altes Lübecker Senatorssohnvorurtheil von mir, ein hochmüthiger Hanseateninstinkt, … daß im Vergleich mit uns eigentlich alles Übrige minderwerthig ist.“[62] Das streng bürgerliche Hamburg teilte nicht jene, die Politik vieler anderer reichsstädtischer Oberschichten wie die des Nürnberger Patriziats bestimmende Tendenz, selbst als Glied der adligen Welt anerkannt zu werden. Trotz ihrer Verbindungen zum Adel, des Besitzes adeliger Güter und ihres Reichtums, welche, wenn man es denn wollte, gängiger Einstieg in eine Nobiliterung waren,[63] galt auch den Jauch ihr Name in einer der ältesten Bürgerrepubliken mehr, wie es der erschrockene Ausruf Susanne Amsincks ausdrückt, als sie von der Nobilitierung ihres Bruders John B. Gossler erfuhr: „Aber John, unser guter Name!“[64][65]

Der Linie Jauch-Wellingsbüttel entstammte Paul Jauch (1857–1915), Großkaufmann in Firma Jauch Gebr. Im- und Export, Teilnehmer der ersten Kreuzfahrt 1891 auf der Augusta Victoria.[66] Paul Jauchs Sohn war Walter Jauch (1888–1976), Rittmeister der Reserve im 2. Hannoverschen Dragoner-Regiment Nr. 16, der die auf dem europäischen Festland führenden Versicherungs- und Rückversicherungsmakler Jauch & Hübener gründete, angeheirateter Cousin von Sigrid von Amsberg, Schwester von Claus von Amsberg, Prinz der Niederlande. Sein Cousin war Hans Jauch (1883–1965), Oberst und Freikorpsführer, verheiratet mit Elsa von Othegraven. Dessen Sohn war der Journalist Ernst-Alfred Jauch (1920–1991). Dessen Enkel sind der Fernsehmoderator und Fernsehproduzent Günther Jauch (* 1956), der Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch (* 1953) und der Franziskaner Pater Robert Jauch OFM (* 1954).

Günther Jauch ist Besitzer des Traditionsweingutes von Othegraven und des Wawerner Herrenbergs an der Saar, die aus dem Besitz des Jauchschen Ahnherrn Emmerich Grach (1753–1826) stammen.

Luise Jauch (1885–1933) war Oberschwester und rechte Hand des Klinikleiters Geheimrat Professor Dr. Jessen am Waldsanatorium Berghof in Davos, dem „Zauberberg“ Thomas Manns, unter anderem während der dortigen Behandlung von Manns Frau Katja im Jahr 1912.[67] Sie ist das Vorbild von Manns Romanfigur der „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“ Adriatica von Mylendonk,[68] die von Mann ebenso wenig schmeichelhaft porträtiert wird wie Professor Jessen als Hofrat Behrens.[69]

Rudolf Jauch (1891–1915) ist als Zweiter Offizier auf SM U 40 gefallen, das als erstes deutsches Unterseeboot 1915 in eine der neuartigen britischen U-Boot-Fallen geriet und versenkt wurde. Carl Jauch (1892–1922) war Syndicus der Hamburg-Amerika-Linie, im Ersten Weltkrieg Kavallerist bei den „Weißen Ulanen“. Die Philanthropin Auguste Jauch (1822–1902), geborene Stubbe, leistete große Beiträge zur Verbesserung des Sozialwesens in Hamburg und schuf zudem das Jauchsche Damenstift in Kiel. Ihr Sohn Hermann Jauch (1856–1916), verheiratet mit Agnes von Witzleben,[70] Herr auf Schönhagen und Schwonendahl, erbaute Schloss Schönhagen und war Mitstifter des Jauchschen Männerstifts am Stadtdeich zu Hamburg. August Jauch (1848–1930), Herr auf Fernsicht und Marienhof,[71] Kavallerieoffizier im Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11 sowie Notabelnabgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft, und Robert Jauch (1856–1909), Herr auf Krummbek, wechselten - auf Erwerb nicht angewiesen - von ihren Gütern nach Hamburg und widmeten sich ebenfalls caritativen Aufgaben.

Großgrundbesitzer in Guatemala

Otto Jauch (1874–1949) war Latifundienbesitzer und leitete die Jauchschen Kaffeeplantagen nebst Kaffeefabrik bei San Rafael Pie de La Cuesta im Departement San Marcos in Guatemala. Das Landgut Armenia Lorena mit der viktorianischen Jauchschen Villa[72] wurde im Zweiten Weltkrieg nach der Kriegserklärung Guatemalas 1941 an Deutschland beschlagnahmt, 1953 entschädigungslos enteignet und zur Finca Nacional erklärt.[73] Otto Jauchs dort zusammengetragene Sammlung indianischer Altertümer[74] ging verloren.

In der Zeit des Dritten Reiches

Heinrich Jauch (1894–1945), Erster Staatsanwalt zu Hamburg

Heinrich Jauch (1894–1945) war Ankläger in dem 1934 vor dem Sondergericht Hamburg geführten „Rote Marine-Prozess“ oder „Adlerhotelprozess“ gegen 53 des Terrorismus Angeklagte, darunter der sowjetische Geheimagent Jan Valtin. Der Prozess endete mit neun Todesurteilen, sieben lebenslänglichen Zuchthausstrafen und weiteren insgesamt 350 Jahren Zuchthaus. Die Hinrichtung von vier der Verurteilten ist, verwoben mit den Ereignissen des Altonaer Blutsonntags, Gegenstand des Romans „Das Beil von Wandsbek“ von Arnold Zweig, verfilmt in der DDR – „Das Beil von Wandsbek“ (1951) – und als erstes Doku-Drama seiner Art verarbeitet von Heinrich Breloer – „Das Beil von Wandsbek“ (1982).[75]

1937 vertrat Heinrich Jauch die Anklage vor dem Sondergericht Hamburg in dem Schauprozess[76] gegen den von Gerd Bucerius verteidigten jüdischen Reeder und Pionier des Autotransports in „Schwimmenden GaragenArnold Bernstein[77] wegen Vergehens gegen Devisenvorschriften.[78] Die Reederei war mit über 1.000 Seeleuten eines der größten jüdischen Unternehmen Deutschlands. Bernstein gilt als einer der ersten jüdischen Großindustriellen, die Opfer der Arisierung wurden. Heinrich Jauch führte auch die Untersuchungen gegen Alfred Toepfer, der wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Devisengesetze 1937 verhaftet wurde und die Kontrolle über sein Unternehmen aufgeben musste.[79]

1941 wurde Heinrich Jauch zur Beförderung vorgeschlagen, da er „die Fähigkeiten für einen Reichsanwalt beim Volksgerichtshof besitzt“, musste aber 1943 aus der NSDAP austreten, als festgestellt wurde, dass die „blutsmäßigen“ Voraussetzungen nicht vorlagen - seine Mutter Catharina Margaretha Matthiessen war „Halbjüdin“.[80]

Jauch & Hübener und der Widerstand

Walter Jauch (1888–1976), Gründer von Jauch & Hübener in Hamburg, war angeheirateter Cousin des Generals und Widerstandskämpfers Hans Oster (1887–1945). Jauch & Hübener hatten schon zu Beginn der NS-Zeit einen Beauftragten der Geheimen Staatspolizei zugeordnet bekommen, weil in NS-Kreisen Zweifel an ihrer politischen Zuverlässigkeit bestanden. Über Walter Jauchs Cousin Oster hatten Jauch & Hübener gleichwohl Kontakt zum Widerstand.[81] Im Sommer 1939 wurde der Kreis der Militäropposition um Hans Oster unterstützt. Otto Hübener, Partner von Walter Jauch, knüpfte Verbindungen zu britischen Stellen, um den drohenden Krieg abzuwenden. Auch während des Krieges arbeitete die Firma für die Widerstandsgruppe um Hans Oster und dessen Mitarbeiter im Abwehramt, Hans von Dohnanyi. Als nach dem 20. Juli 1944 der Gestapo die Verbindung zwischen dem Amt Ausland/Abwehr und den Verschwörern um Stauffenberg deutlich geworden war, wurde im April 1945 Hans von Dohnanyi im KZ Sachsenhausen erhängt. Zwei Tage später wurde Oster zusammen mit Wilhelm Canaris und Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg erhängt. Hübener wurde in Hamburg verhaftet und Ende April 1945 in Berlin erhängt.

Weitere Familienmitglieder

Robert Jauch (1913–2000), Oberleutnant der Reserve, war Mitglied des Bundes Deutscher Offiziere, der sich für eine Beendigung des Krieges und die Schaffung eines demokratischen Deutschlands einsetzte. Nicht zu dem hier behandelten Geschlecht gehört der 1946 in Hamburg wegen der Kindermorde in der Schule Bullenhuser Damm im Rahmen der Curiohaus-Prozesse zum Tode verurteilte und hingerichtete SS-Oberscharführer Ewald Jauch (1902–1946).

Abkömmling von Eleonora Maria Jauch (1732–1797) war der SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Karl von Fischer-Treuenfeld (1885–1946). Er war enger Vertrauter des Generals Erich Ludendorff und lernte 1922 Adolf Hitler kennen. Er sollte im Rahmen des Hitlerputsches als Leiter der „Völkischen Verbände“ Hamburgs und des Umlandes auf Berlin marschieren.[82] Nach dem Attentat auf den Stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Reinhard Heydrich ließ von Treuenfeld als seinerzeitiger Befehlshaber der Waffen-SS im Protektorat die Kathedrale St. Cyrill und Method in Prag stürmen,[83] in der sich die Attentäter versteckt hatten und die heute das Symbol des tschechischen Widerstands ist.

Töchter der Jauch und ihre Nachkommen

Catharina Elisabeth (1671–1736) verh. von Naumann

Catharina Elisabeth Jauch heiratete den in vielen Schlachten ausgezeichneten Kurfürstlich Sächsischen Obersten und Barockarchitekten Johann Christoph von Naumann, der 1699 Mitglied der kaiserlichen Delegation beim Frieden von Karlowitz war und als General-Quartiermeister Augusts des Starken 1706 die siegreiche Schlacht bei Kalisch anordnete.[84] Während des Großen Türkenkrieges nahm Naumann unter anderem teil an dem Sturmangriff auf die ungarische Hauptstadt Ofen 1686 und an der Erstürmung von Belgrad 1688. 1721 bis 1733 erbaute er für August den Starken Schloss Hubertusburg.

Catharina Elisabeth war Großmutter des Hochfürstlich Salzburgischen Ingenieur-Ober-Lieutenants und Vedutenmalers Franz Heinrich von Naumann (1749–1795), von dem der älteste erhaltene Plan der Stadt Salzburg stammt.[85] Seine „Sammlung der schönsten Prospecte des Landes Salzburg“[86] machte Salzburg weithin bekannt und gilt als der Auslöser des Städtetourismus' in Salzburg.

Catharina Elisabeths Neffe war der „drittklassige“ Dichter und Freund Moses Mendelssohns sowie Gotthold Ephraim Lessings, der in Berlin die Wohnung mit Lessing teilte, Christian Nicolaus Naumann (1726–1790). Lessing widmete dem Freund sein Gedicht „An den Herrn N“.[87]

Juliana Agnesa (1673 bis nach 1712) verh. Freiin von Schmiedel

Juliana Agnesa Jauch (1673 bis nach 1712) ehelichte den Kurfürstlich Sächsischen Landkammerrat und Amtshauptmann Freiherrn Johann Rudolf von Schmiedel.[88] Ihr Sohn war Freiherr Franz Rudolf von Schmiedel,[89][90] Oberhofmeister, Hofmarschall und Direktor der Landschaftskasse des Herzogs Ernst August I. (Sachsen-Weimar-Eisenach).

Constance (1722–1802) verh. Lölhöffel von Löwensprung

Constance von Jauch (1722–1802)
Palais Lelewel in der Miodowa-Straße in Warschau (linke Straßenseite am Ende, vor dem Krasinski-Palais) (Canaletto 1777)

Constance von Jauch (1722–1802), Tochter von Joachim Daniel von Jauch, (1684–1754) heiratete Heinrich Lölhöffel von Löwensprung (1705–1763), Königlich Polnischer Hofrat und Leibarzt Augusts III., Königs von Polen. Sie ließ aus den Mitteln des väterlichen Erbes ab 1755 an einer der Hauptachsen Warschaus, der Ulica Miodowa,[91] durch Ephraim Schröger nach dem Vorbild Pariser Hôtels das Palais Lelewel errichten, so bezeichnet nach ihrem polonisierten Namen „Lelewel“.

Ihr Sohn Karol Maurycy Lelewel (1750–1830) ehelichte eine Tochter des Starosten von Babice – ein dem Freiherrnstand entsprechender Titel[17] – Franciszek Szeluta aus litauischem Adel.[92] Sie war eine Nichte des Erzbischofs von Mahiljou, Oberhauptes der Katholiken Russlands und Metropoliten des Russischen Reiches[93] Kasper Kazimierz Cieciszowski. Karol Maurycy Lelewel war Königlich Polnischer Hauptmann, erlangte das polnische Indigenat, wurde Mitglied des Reichstags[94] und 1787 zum Jagdmeister („Freiherrn“),[17] 1789 zum Mundschenk des Großfürstentums Litauen erhoben, ein dem Grafenstand entsprechender Titel,[17] den zuvor König Stanislaus II. August Poniatowski innehatte. Karol Maurycy Lelewel war u. a. 1778 bis 1794 Jurist und Schatzmeister der Komisja Edukacji Narodowej, des weltweit ersten Bildungsministeriums.

Constance von Jauchs Enkel waren Joachim, Prot und Jan Pawel Lelewel.

Joachim Lelewel (1786–1861), war Freiheitskämpfer und Polens wichtigster Historiker. Er war Mitstreiter von Karl Marx und Friedrich Engels, Freund des Revolutionärs Lafayette, auf dessen Landgut Lagrange er bis zu seiner dortigen Verhaftung und Ausweisung aus Frankreich Gast war,[95] und einflussreicher Ideengeber des anarchistischen Vordenkers Bakunin. Er war einer der Führer des polnischen Novemberaufstands von 1830 und Mitglied der polnischen Nationalregierung. Nach dem erzwungenen Rücktritt des Diktators Józef Chłopicki setzte Joachim Lelewel auf dem Revolutionssejm am 25. Januar 1831 als Führer der radikalen Partiotischen Gesellschaft die Entthronung des Zaren Nikolaus I. durch, des letzten gekrönten Königs Polens. Der Zar verurteilte ihn in Abwesenheit zum Tode.[96] Der 29. Mai, Joachim Lelewels Todestag, ist im jüdischen Kalender wegen seines Einsatzes für die Judenemanzipation der Gedenktag an sein Wirken.[97]

Prot Lelewel (1790–1884), Verfasser von Lebenserinnerungen (siehe unten Literatur), kämpfte in der Polnischen Legion unter Napoleon Bonaparte und wurde während des Russlandfeldzuges zum Chevalier der französischen Ehrenlegion ernannt. Er war zugleich Träger des Ordens Virtuti Militari. In der Völkerschlacht bei Leipzig kämpfte er als Capitaine und Adjutant des Generals Jan Henryk Dabrowski.[98] Später war er Mitglied des Sejm.

Jan Paweł Lelewel (1796–1847), war ebenfalls Freiheitskämpfer und 1831 als Oberstleutnant Verteidiger von Praga gegen die Russen. Joachim – vorbereitend[99] – und Jan Pawel Lelewel[100] waren 1833 beteiligt am Frankfurter Wachensturm, mit dem eine allgemeine Revolution in Deutschland ausgelöst werden sollte. Jan Pawel Lelewel oblag nach seiner Flucht in die Schweiz 1837 bis 1847 als Kantonshauptingenieur der Ausbau des Straßennetzes im Kanton Bern.

Constance von Jauchs Tochter Teresa Lelewelowna (1752–1814) ehelichte Adam Józef Cieciszowski (1743–1783),[101] aus polnischem Adel,[102] Jagdmeister von Livland,[17] Notarius Magnus der Krone, Berater des polnischen Königs und des Kanzlers,[103][104] Ritter des polnischen Sankt-Stanislaus-Ordens sowie Bruder des Erzbischofs Kasper Cieciszowski. Constance von Jauchs Enkelin Aleksandra Franciszka Cieciszowska war verheiratet mit dem polnischen Minister Jan Paweł Łuszczewski (1764–1812),[105] zuvor zehn Jahre Privatsekretär des Königs Stanislaus II. August Poniatowski. Die polnische Dichterin und Schriftstellerin Jadwiga Łuszczewska (1834–1908), genannt Deotyma, war Enkelin aus dieser Verbindung. Ur-Urenkel von Constance von Jauch waren der polnische Schriftsteller, Autor von „Quo Vadis“ und Nobelpreisträger für Literatur Henryk Sienkiewicz (1848–1916) und der Professor für Literaturgeschichte, Begründer der polnischen historischen Literaturwissenschaft, Ignacy Chrzanowski (1866–1940), im Rahmen der „Sonderaktion Krakau“ im KZ Sachsenhausen ums Leben gekommen. Dessen Sohn Oberst Bogdan Chrzanowski (1900–1940) wurde bei dem Massaker von Katyn ermordet.[106]

Die Ur-Urenkelin Marianna Babianna Łuszczewska (1833–1879) heiratete Fürst Lucjan Woroniecki. Deren Enkelin Gräfin Maria Helena Stadnicka ehelichte HSH[107] Fürst Adam Michał Józef Czartoryski[108] Enkel des Georg Konstantin Czartoryski. Constance von Jauchs weiterer Nachkomme Jerzy Graf Rostworowski war verheiratet mit Cecilie Prinzessin Czartoryska, einer Tochter von Mechthildis Erzherzogin von Österreich,[109] Abkömmling der Kaiserin Maria Theresia. Sein Bruder Stefan war verheiratet mit Maria Elżbieta Prinzessin Światopełk-Czetwertyńska, Abkömmling von Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord.[110] Großtante der Nachkommen Lelewel war Jadwiga Walewska (* 1740), Schwägerin von Gräfin Maria Walewska (1786–1817), der Geliebten Napoléon Bonapartes.

Eleonora Maria (1732–1797) verh. Overbeck

Eleonora Maria Jauch (1732–1797), Tochter des Domherrn Johann Christian Jauch (1702–1788), ehelichte den Lübecker Advokaten und Konsulenten des Schonenfahrerkollegiums Georg Christian Overbeck,[111] Sohn des Superintendenten Caspar Nicolaus Overbeck (1670–1753),[112] Bruder des Rektors des Katharineums zu Lübeck Johann Daniel Overbeck.[113] Ihr ältester Sohn war der Lübecker Bürgermeister, Präsident des Obergerichts, Dichter und Mitbegründer der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Christian Adolph Overbeck (1755–1821); der jüngste Sohn Johann Georg Overbeck (1759–1819) wurde Pastor und Senior der Evangelischen Kirche im Salzkammergut.

Ihr Enkel war der Maler und Führer der Nazarener Friedrich Overbeck (1789–1869), Ritter des preußischen Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste, den Papst Pius IX. mehrfach empfing und 1857 mit einem Besuch in Overbecks Villa Cancellotti ehrte. Weiterer Enkel war der Lübecker Senator Christian Theodor Overbeck (1818–1880),[114] verheiratet mit Charlotte, Tochter des Lübecker Senators Joachim Friedrich Krüger.[115] Er vermachte den Museen der Stadt Lübeck den künstlerischen Nachlass von Friedrich Overbeck und Theodor Rehbenitz.[116] Enkelin Charlotte Overbeck (1790–1872) war verheiratet mit dem Mediziner Matthias Ludwig Leithoff. Enkel Christian Gerhard Overbeck (1784–1846) war Oberappellationsrat, Mitglied des Freundeskreises „Jung-Lübeck“ und verheiratet mit Magdalene, Schwester des Malers Theodor Rehbenitz.

Von dem Enkel Johannes Overbeck (1788–1832) stammen ab ihr Urenkel Johannes Overbeck (1826–1895), Klassischer Archäologe, verheiratet mit Caroline, Tochter des Paläontologen Georg August Goldfuss, die Urenkelin Wilhelmine Friederike Charlotte Overbeck (1829–1908), verheiratet mit den Ingenieur Franz Reuleaux, und die Urenkelin Cäcilie Lotte Eleonore Overbeck (1856-nach 1920), verheiratet mit dem Anthropologen und Leibarzt von Alfred Krupp, Emil Ludwig Schmidt. Ur-Urenkel waren Agnes Elisabeth Overbeck (1870–1919), Komponistin und Pianistin, verheiratet (!) unter dem Pseudonym „Baron Eugen Borisowitsch Lhwoff-Onégin“ mit der Opernsängerin Sigrid Onégin, sowie der Industrielle und Wehrwirtschaftsführer Otto Reuleaux (1896–1979).[117]

Thomas Mann Buddenbrooks 1904.jpg

Weitere Nachkommen rechnen zum „Buddenbrook-Adel“, wie jene Lübecker ironisch bezeichnet werden, deren Verwandte Thomas Mann in seinen „Buddenbrooks“ verewigte, denn „was anfangs als üble Nachrede, boshafte Satire gescholten und hart verurteilt wurde, gilt seit langem als Nobilitierung. Wer von sich behaupten kann, ein naher oder entfernter Verwandter sei in Buddenbrooks portraitiert, trägt bis heute das Haupt in Lübecks Gesellschaft deutlich erhöht.“[118] Urenkelin Henriette Charlotte Harms (1842–1928) heiratete den Lübecker Senator Johann Fehling (1835–1893),[119] Sohn des Konsuls Johann Christoph Fehling d. Ä. (im Roman Konsul Hinrich Hagenström), Enkel des Dichters Emanuel Geibel (Jean Jacques Hoffstede), Bruder des Emil Ferdinand Fehling (Dr. Moritz Hagenström) und Schwager von Heinrich Theodor Behn (Bürgermeister Kaspar Oeverdieck). – Deren Tochter Emilie Charlotte Adele Fehling (1865–1890) heiratete Bernhard von Hindenburg, Bruder des Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. – Charlotte Jauchs weitere Ur-Urenkel waren der Weinhändler Konsul Lorenz Harms (1840–1915) (mögliches Vorbild für Konsul Kistenmaker) und sein Bruder Senator Friedrich Harms (1844–1899)[120] (mögliches Vorbild für Senator James Möllendorpf). Die Nachfahrin Käthe Piehl (1898–1967) (Enkelin von Kaufmann Strunck) heiratete Herbert Howaldt, Sohn des Werftunternehmers und Vorstands der Howaldswerke AG, August Jacob Georg Howaldt.

Ludovica (1772–1805) verh. Deetz

Ludovica Jauch (1772–1805) heiratete in erster Ehe den Kaufmann Johann Carl Deetz, in zweiter Ehe den Stammvater der in der königlichen Hofkapelle zu Berlin tätigen Musikerfamilie Griebel, den Königlich–Preußischen Kammermusikus Johann Heinrich Griebel (1769–1852), Lehrer des Komponisten Albert Lortzing.[121] Ihr Sohn war Oberst Albert Deetz (1798–1859), Chef des Zentralbureaus des Reichskriegsministeriums und Stadtkommandant der Freien Stadt Frankfurt von 1848 bis 1854, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und der Kaiserdeputation.

Ihr Stiefsohn war der deutsch-kanadische Komponist und Violinist Ferdinand Griebel (1819–1858),[122] ihr Stiefenkel der New Yorker Architekt, Erbauer des Dakota-Buildings, George Henry Griebel (1846–1933).[123]

Wilhelmine (1809–1893) verh. Avé-Lallemant

Theodor Avé-Lallemant und Wilhelmine geb. Jauch (Fotografie im Nach­lass von Johannes Brahms[124] 1890)

Wilhelmine Jauch (1809–1893)[125] heiratete den für die Musikgeschichte Norddeutschlands im 19. Jahrhundert maßgeblichen Musikkritiker und Schriftsteller Theodor Avé-Lallemant - Bruder des Forschungsreisenden Robert Christian Avé-Lallemant. Er war Enkel des Pianisten Friedrich Avé-Lallemant (1774–1824), der mit dem Prinzen Louis Ferdinand von Preußen befreundet war und musizierte.[126] Am Vorabend seines Todes im Gefecht bei Saalfeld schenkte der Prinz seine Cremoneser Geige, die er auch auf Feldzügen mitführte,[127] Avé-Lallemant mit dem Bemerken: „ […] wenn ich aus der Schlacht nicht zurückkehre.“[128][129]

Wilhelmine Jauchs Vermögen erlaubte es ihrem Mann, sich der Förderung der Musik und ihrer Komponisten zuzuwenden. Tschaikowsky widmete ihm die 1889 in Hamburg erstaufgeführte Fünfte Symphonie e-Moll. Wilhelmine Jauchs Sohn Robert (1850–1896) war Patenkind von Robert Schumann. Der Sohn Johannes (1855–1911) war Patensohn des mit der Linie Jauch-Wellingsbüttel verwandten[59] Johannes Brahms.

Ihre Tochter Emilie Elisabeth (1846–1921) heiratete den Assekuradeur Paul Clemens Duncker (1840–1909), Sohn von Johann Wilhelm Duncker, des Gründers und Hauptgesellschafters der Nord-Deutschen-Versicherungsgesellschaft,[130] Enkel von Johann Georg Kerner, Großneffe von Justinus Kerner und Cousin zweiten Grades von Wilhelm Hauff. Dunckers Großneffe Henry Thode war verheiratet mit Richard Wagners Stieftochter, Franz Liszts Enkelin, Daniela von Bülow. Deren Vater Hans von Bülow widmete Theodor Avé-Lallemant seine Mazurka op. 12.

Charlotte (1811–1872) verh. Lührsen

Charlotte Jauch (1811–1872) heiratete den Juristen Gustav Lührsen, Verfasser der Hamburgischen Hypotheken-Ordnung und Befürworter eines einheitlichen deutschen Grundbuchwesens. Ihr Sohn war der personaladelige - er führte das Prädikat gemäß hanseatischem Brauch nicht - vormalige Syndicus der Familie Jauch und spätere Hanseatische Gesandte, dann Kaiserlich Deutsche außerordentliche Gesandte und Minister Johannes Lührsen (1838–1903).[131] Herkunft und Vermögen seiner Mutter gaben den Ausschlag, Lührsen ohne praktische Erfahrung und Landeskenntnis 1869 in seine erste diplomatische Verwendung als Konsul nach Smyrna in der Türkei zu bringen - Bürgermeister Kirchenpauer ließ nach Abstimmung im Senat auf Vorschlag von Senatssyndicus Merck das zunächst zweifelnde Bundeskanzleramt wissen, Lührsen stamme aus „einer sehr respektablen und wohlhabenden Familie“. Ihre Tochter Anna Lührsen (1854–1890) heiratete deren Cousin, den Gutsherrn und Hamburgischen Politiker August Jauch.

Enkelin von Charlotte Jauch war Irene Marie Lührsen (1883–1968), Kunstmalerin, verheiratet mit dem Maler Felix Freiherrn von Fuchs-Nordhoff, Sohn der Schauspielerin Franziska Ellmenreich, die Mitbegründerin und Ehrenmitglied des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg war. Ines Lührsen (1883–1923), Zwillingsschwester der Vorigen und ebenfalls Kunstmalerin, heiratete den Freiherrn Vistallo von Taxis-Bordogna-Valnigra, Sohn des letzten Obrist-Erbpostmeisters zu Trient und an der Etsch. Ihre Nichten und Neffen sind die Tasso von Sachsen-Coburg und Braganza.[132]

Die Enkelin Carmen Carlota Lührsen (1877–1958) war verheiratet mit dem Königlich Großbritannischen Konsul Henry Montagu Villiers a.d.H. der Earls of Clarendon,[133] unter anderem[134] Enkel des britischen Premierministers John Russell, 1. Earl Russell, Urenkel von John Russell, 6. Duke of Bedford,[135] Cousin des Philosophen und Literaturnobelpreisträgers Bertrand Russell und Neffe des Vizekönigs von Indien Robert Bulwer-Lytton, 1. Earl of Lytton. Charlotte Jauchs Nachfahren aus dieser Verbindung sind die Lords Bolton, Abkömmlinge der ausgestorbenen Herzöge von Bolton,[136] beginnend mit Algar Orde-Powlett, 7. Baron Bolton of Bolton castle.

Weitere Enkel von Charlotte Jauch waren aus der Ehe ihrer Tochter Jenny (1841–1917) mit dem preußischen Generalmajor Adolf von Feldmann:[137] Hans von Feldmann, Generalleutnant und Staatssekretär, dessen Tochter Wilhelma Patenkind Kaiser Wilhelms II. war, und Otto von Feldmann, Oberstleutnant i.G., im Ersten Weltkrieg als Chef der Operationsabteilung des Osmanischen Großen Hauptquartiers und mittelbar beteiligt am Völkermord an den Armeniern. Später steuerte er als „politischer Beauftragter“ Paul von Hindenburgs[138] bei dessen Wahl zum Reichspräsidenten die Kampagne[139] und leitete das „Sekretariat von Hindenburg“ nach dessen Wahl.[140]

Luise (1815–1881) verh. Halske

Luise Jauch (1815–1881) heiratete den Hamburger Großbürger Adolf Halske (1814–1888), Cousin des Siemens-Mitbegründers Johann Georg Halske. Ihre Tochter Anna (1854–1909) heiratete den Oberstleutnant und Bezirkskommandeur Gustav Lichtenberg (1844–1906), Urgroßneffe von Georg Christoph Lichtenberg.

Louise und Carl Jauch mit Tochter Bertha (vlnr.) auf Gut Wellingsbüttel (Eugen Krüger 1868)

Bertha (1860–1935) verh. Knoop

Bertha Jauch (1860–1935) war mit dem aus Manchester stammenden Kaufmann William Oscar Knoop (1854–1938) verheiratet, Mitbegründer des Golfsports in Deutschland, der 1901 den heutigen Wentorf-Reinbeker Golf-Club gründete[141] und 1906 zu den Gründern des Hamburger Golfclubs gehörte.[142] Ihre Tochter Alice Knoop war bei den ersten Deutschen Meisterschaften des Verbandes 1907 Vizemeisterin.[143] 1908 wurde sie erste deutsche Spielerin, welche die Offene Deutsche Golf-Meisterschaft errang.[144]

Zitate

Familienmitglieder

„Als die Verhandlung begann, begab sich der Ankläger, Oberstaatsanwalt Jauch, in den Zeugenstand. Später sah ich ihn in der Uniform eines SS-Majors … Er war als notorischer und gnadenloser Verfolger von Juden bekannt.“

Arnold Bernstein[145]

„Viele Gespräche in Potsdam waren ‚Heute habe ich Jauch gesehen‘-Gespräche.“

Andreas Maier[146]

„Unter ihrer Schwesternhaube kam spärliches rötliches Haar hervor, ihre wasserblauen, entzündeten Augen, an deren einem zum Überfluss ein in der Entwicklung sehr weit fortgeschrittenes Gerstenkorn saß, war unsteten Blicks, die Nase aufgeworfen, der Mund froschmäßig, außerdem mit schief vorstehender Unterlippe, die sie beim Sprechen schaufelnd bewegte.“

Thomas Mann in seiner Beschreibung der Adriatica von Mylendonk, deren Vorbild Luise Jauch war[147]

Günther Jauch ist ein Stadtbürger, wie ihn sich jeder Bürgermeister nur wünschen kann.“

Matthias Platzeck[148]

„Zu Tisch bei Lallemant, der eine sehr angenehme gebildete Frau hat […]“

Robert Schumann über Wilhelmine Jauch, verh. Avé-Lallemant[149]

„The Prosecuting Attorney, a tall, thin, pale-faced man named Jauch, dominated the hearings. His hatred for us was undisguised. His eyes flashed and his colourless lips drew back in snarls as he demanded death, and nothing but death. (Deutsch: Der Staatsanwalt, ein großer, dünner, bleichgesichtiger Mann namens Jauch beherrschte die Verhandlungen. Sein Hass auf uns war unverhohlen. Seine Augen blitzten und seine farblosen Lippen zogen sich zähnebleckend zurück, als er den Tod forderte, und nichts als den Tod.)“

Jan Valtin[150]

Ehepartner

„Man saß an kleinen Tischen; Tschaikowsky hatte den Ehrenplatz neben einem vornehmen Greis, Herrn Ave-Lallemant, erstem Vorsitzenden der Gesellschaft. Der zarte Alte gefiel ihm außerordentlich gut; …“

Klaus Mann[151]

„Auch in Hamburg machte ich wieder einige ebenso interessante wie angenehme Bekanntschaften. Vor allem nenne ich den Ersten Vorsitzenden der Philharmonischen Gesellschaft, den hochbetagten Herrn Avé-Lallemant. Der verehrungswürdige, über achtzigjährige Greis erwies mir eine geradezu väterliche Zuneigung. … Ich ließ es mir nicht nehmen, diesen guten alten Herrn mehrmals zu besuchen. Man merkte sofort, daß er die Musik leidenschaftlich liebt und von dem bei alten Menschen oft zu beobachtenden Widerwillen gegen alles Moderne vollkommen frei ist.“

Pjotr Iljitsch Tschaikowski[152]

Nachkommen

„Wenn Sie Gelegenheit haben, so machen Sie die Bekanntschaft mit dem Senator Overbeck in Lübeck; ich habe ihn bei Voßens gesehen; er ist recht liebenswürdig;“

Charlotte von Schiller geb. von Lengefeld – über den Sohn der Eleonora Maria Jauch[153]

„Von Cornelius und Overbeck haben mir Schlossers stupende Dinge geschickt. Der Fall tritt in der Kunstgeschichte zum ersten Mal ein, daß bedeutende Talente Lust haben, sich rückwärts zu bilden, in den Schoß der Mutter zurückzukehren und so eine neue Kunstepoche zu begründen.“

Johann Wolfgang von Goethe – über den Enkel der Eleonora Maria Jauch [154]

„Mein lieber Overbeck, unterlassen sie alle Vorbereitungen.“

Papst Pius IX. zu Friedrich Overbeck, dem Enkel Eleonora Maria Jauchs, bei der Ankündigung seines Besuchs in Overbecks Villa Lancelotti[155]

„Einer ihrer größten Staatsmänner [...] der gelehrteste Litauer“

Heinrich Heine – über den Enkel der Constance von Jauch, Joachim Lelewel[156]

„Er schlug wahrhaft revolutionäre Maßnahmen vor, vor deren Kühnheit die aristokratischen Vertreter im Parlament zurückwichen; als er das ganze alte Polen zu den Waffen rief, als er so den Krieg für die Unabhängigkeit Polens zu einem europäischen Krieg machte, als er die Juden und die Bauern emanzipierte, als er die Bauern am Eigentum an Grund und Boden teilhaben ließ, als er Polen auf der Grundlage der Demokratie und der Gleichheit wiederherstellte, wollte er die nationale Sache zur Sache der Freiheit machen, wollte er das Interesse aller Völker mit dem des polnischen Volkes identifizieren. Diesen Mann, dessen Genius diesen so gewaltigen und doch so einfachen Plan entwarf, muß ich ihn mit Namen nennen? Dieser Mann war Lelewel.“

Karl Marx – über den Enkel der Constance von Jauch[157]

„In Frankfurt logierte ich im l'hotel de Russie … ich machte dort noch die Bekanntschaft einer sehr liebenswürdigen Parlaments-Ruine, in der Person des Stadtkommandanten von Frankfurt, des preußischen Oberst von Deetz. Dieser gute, alte Herr erzählte mir Mährchen aus Tausend und einer Nacht und vergaß ganz, daß er ein preußischer Oberst.“

Georg Weerth 1852 an Friedrich Engels – über den Sohn der Ludovica Jauch[158]

„Der Conspirateur Deetz macht mir stets neue Ungelegenheiten.“

Otto von Bismarck – über den Sohn der Ludovica Jauch[159]

Stammfolge (Ausschnitt)

 
 
 
 
 
 
 
 
Görge Jauch
Bürgermeister von Sulza

1606–1675
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Christian Jauch
der Ältere
Erster Lacquay und Tafeldecker des Erbprinzen Karl von Mecklenburg
1688 Hoflieferant zu Güstrow
1696 Händler zu Lüneburg

1638–1718
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Christopher Jauch
Superintendent
zu Lüneburg

1669–1725
 
Catharina Elisabeth Jauch
1671–1736

Johann Christoph von Naumann
 
Christian Jauch
der Jüngere
1699 verzeichnet im Zunftregister des Krameramts zu Hamburg
1701 Händler zu Lüneburg

† 1720
 
Carl Jauch
Kaufmann und Postagent Lübecks
zu Lüneburg

1680–1755
 
Franz Georg Jauch
Oberstleutnant der Königlich-Polnischen Krongarde
1724 bei dem Thorner Blutgericht

1682–1753
 
Joachim Daniel
von Jauch

Generalmajor und
Barockarchitekt
zu Warschau

1688–1754
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ludolph Friedrich Jauch
Hauptpastor
an St. Michaelis
zu Lüneburg

1698–1764
 
Tobias Christoph Jauch
Stadt-Secretarius
zu Lüneburg

1703–1776
 
Johann Christian Jauch
Erster Domherr und Vize-Dekan
zu Bardowick

1702–1778
 
Carl Daniel Jauch
1740 Erbauer des Stammhauses in Lüneburg
1752 Begründer der Jauchschen Handlung in Hamburg

1714–1795
 
Adolph Jauch
Kaiserlicher Notar
zu Hannover

1705–1758
 
 
Constance von Jauch
1722–1802

Heinrich von Lölhöffel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Georg Jauch
Offizier a. D. und Kaufmann
zu Lauenburg

1727–1799
 
Eleonora Maria Jauch
1732–1797

Georg Christian Overbeck
Advokat zu Lübeck
 
Friedrich August Jauch
Senator zu
Hannover-Calenberg

1741–1796
 
Heinrich Georg Jauch
Oberstleutnant der Königlich-Polnischen Krongarde

* 1709
 
Carl Jauch
Gerichtsverwalter zu Horneburg
Domherr zu Bardowick

1735–1818
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Christian Jauch senior
Großbürger zu Hamburg
in Firma J. C. Jauch & Söhne
Ältester Deichgeschworener

1765–1855
 
Ludovica Jauch
1772–1805

1. Johann Carl Deetz
2. Joh. Heinr. Griebel
 
Christian Adolph Overbeck
Bürgermeister
von Lübeck

1755–1821
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Christian Jauch junior
Großbürger zu Hamburg
Herr auf Wellingsbüttel

1802–1880
 
Moritz Jauch
Großbürger zu Hamburg
Olt. d. Hanseat. Kavallerie

1804–1876


Auguste Jauch
 
Wilhelmine Jauch
1809–1893

Theodor Avé-Lallemant
 
Charlotte Jauch
1811–1872

Gustav Lührsen
 
Luise Jauch
1815–1881

Adolf Halske
Großbürger zu Hamburg
 
Hermann Jauch
Herr auf Fernsicht

1817–1859
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Carl Jauch
Großbürger zu Hamburg
Herr auf Wellingsbüttel
Olt. d. Hanseat. Kavallerie

1828–1888
 
Hermann Jauch
Herr auf Schönhagen und Schwonendal

1858-1916
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
August Jauch
Herr auf Fernsicht
Repräsentant der Notabeln in der Hamburgischen Bürgerschaft
Rittmeister a. D.

1861–1930
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robert Jauch
Herr auf Krummbek

1859–1909
 
Paul Jauch
Großkaufmann
in Firma Jauch Gebr.
Import & Export

1857–1915
 
Bertha Jauch
1860–1935

William Oscar Knoop
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich Jauch
Erster Staatsanwalt
zu Hamburg

1894–1945
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hans Jauch
Oberst und Freikorpsführer
Fabrikant

1883–1965
 
Luise Jauch
Oberschwester auf dem „Zauberberg“ (Adriatica von Mylendonk)

1885–1933
 
Walter Jauch
Gründer von
Jauch & Hübener
Rittmeister d. Res.

1888–1976
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robert Jauch
Kaufmann
Oberleutnant d. Res.
Teilnehmer der Schlacht um Stalingrad

1913–2000
 
Hermann Jauch
Hauptmann
stv. Regimentsadjutant im Stab des Art.-Regts. 69

1914–1943
 
Günther Jauch
Oberleutnant
Abteilungs-Adjutant im Stab des Art.-Rgts 227

1919–1942
 
Ernst-Alfred Jauch
Journalist
Leiter des Landesbüros Berlin der KNA
Leutnant d. Res.

1920–1991
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hans-Gerd Hermann Jauch
Insolvenzverwalter

* 1953
Robert Jauch
Priester
Franziskaner (OFM)
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ (Film)

* 1954
Günther Jauch
Showmaster, Journalist und Produzent
Besitzer des Weinguts von Othegraven

* 1956


Bilder

Hamburger Holzhafen

Der Holzhafen des Hamburger Hafens um 1850 vom Grasbrook aus gesehen mit den großflächigen Lagern von J. C. Jauch & Söhne mit geflößtem Holz in der Elbe (links und Bildmitte), Flößern, die neues Holz auf der Elbe bringen (Bildmitte), und der Sägerei von J. C. Jauch & Söhne am Stadtdeich (Bildmitte)

Güter

Häuser

Historische Ereignisse

Wirken der Nachkommen

Bekannte Begräbnisstätten der Jauch und ihrer Nachkommen

Wappen

Siegel der Jauch

(1749) In Gold ein schwarz gekleideter Mann mit schwarzem Haar und schwarzem Hut, die Unterarme nach oben gewinkelt, Kragen, Manschetten, Knöpfe und Gürtel in Gold, mit seiner Rechten eine schwarz gekleidete Hand haltend, die aus einer schwarzen Wolke im vorderen Obereck ragt; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken in Gold das strahlende Auge Gottes zwischen einem schwarzen offenen Flug. Die Devise (1683), Psalm 73, Vers 24 entnommen, lautet: „HERR, DU LEITEST MICH NACH DEINEN RATH“.[167]

Literatur

Allgemein

  • Deutsches Geschlechterbuch, Band 200, 13. Hamburger, S. 337–416, ISBN 3-7980-0200-2, Band 209, 15. Hamburger, S. 31–52, ISBN 3-7980-0209-6, jeweils mit weiteren Literaturnachweisen
  • Prot Lelewel, Pamietniki i Diariusz Domu Naszego (Erinnerungen und Tagebuch meines Stammhauses), herausgegeben von Irena Lelewel-Friemannowa, Breslau/Warschau/Krakau 1966
  • Conrad Nikolaus Lührsen, Stammtafel des Geschlechtes Jauch. Aachen 1949
  • Isabel Sellheim, Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten, Neustadt an der Aisch 1989, ISBN 3-7686-5091-X.

Zu Einzelpersonen ohne Link

  • T. Brüggemann, Bibliographie der Brüder (OFM) 1929–2000, Mönchengladbach 2001 (=Rhenania Franziscana, Beiheft 18), S.75–81 Werkverzeichnis Robert Jauch OFM
  • Siegfried Koß, Jauch, Robert OFM, in: Friedhelm Golücke: Verfasserlexikon zur Studenten- und Universitätsgeschichte, Ein bio-bibliographisches Verzeichnis, Köln 2004, Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen, Band 13

Weblinks

 Commons: Jauch family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Jauch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Gerhard Köbler, Historisches Lexikon der Deutschen Länder: die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 2007, S. 397 zu der einer Reichsstadt gleichen Sonderstellung der Stadt Lüneburg im Fürstentum
  2. Annette Christine Vogt: Ein Hamburger Beitrag zur Entwicklung des Welthandels im 19. Jahrhundert. 2004, ISBN 3-515-08186-0, S. 113, Fn 9 – zu Beginn des 19. Jahrhunderts betrug der Anteil der Fernhandelskaufleute, der Hanseaten, nur gut ein Promille der Einwohner Hamburgs
  3. Meyer’s Conversations-Lexicon, 1840ff, 14. Band, S. 922: In Hamburg herrschte „eine altmodische Oberservanz in Beziehung auf die strengste Sonderung der verschiedenen Klassen …, wo die drei Stände: der Handelsadel, der wohlhabende Industrielle oder kleine Kaufmann und der Plebs auf das Schärfste getrennt“ waren.
  4. Peter Borowsky: Vertritt die „Bürgerschaft“ die Bürgerschaft? Verfassungs-, Bürger- und Wahlrecht in Hamburg von 1814 bis 1914. In: Rainer Hering (Hrsg.), Peter Borowsky: Schlaglichter historischer Forschung. Studien zur deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Hamburg University Press, Hamburg 2005, ISBN 3-937816-17-8, S. 103: Nur wenige Prozent der Stadteinwohner waren zur Hamburgischen Bürgerschaft wahlberechtigte Bürger, von denen wiederum die durch verschiedene Verfassungsbestimmungen begünstigten Hanseaten lediglich einen Bruchteil bildeten.
  5. Werner Jochmann, Hans-Dieter Loose, Hamburg, Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner, Band 2 (Vom Kaiserreich bis zur Gegenwart), Hamburg 1986, ISBN 3-455-08255-6, S.80/81: Noch 1879 besaßen von den etwa 450.000 Einwohnern Hamburgs nur 22.000 das Bürger- und damit das Wahlrecht.
  6. Andreas Schulz, Vormundschaft und Protektion: Eliten und Bürger in Bremen 1750-1880, 2002, S. 14ff („Forschungsobjekt Hansestadt“) zur besonderen, „freibürgerlichen“, kulturell an England orientierten Entwicklung in Abgrenzung zum „mediaten und mediokren, vom Obrigkeitsstaat verführten deutschen Bürgertum“ in den in Monarchien gelegenen Städten
  7. Percy Ernst Schramm, Hamburg. Ein Sonderfall in der Geschichte Deutschlands, Hamburg 1964
  8. In Lübeck wurden bereits infolge der Revolution von 1848 die Einwohner der Stadt den Bürgern gleichgestellt, das Lübische Recht der Kaufleutekompagnien (Gilden) auf ausschließliche Vertretung in Rat und Bürgerschaft wurde abgeschafft.
  9. Peter Borowsky aaO S. 93: Die Geschichtsforschung geht aus von einem „grundsätzlich oligarischen Charakter der Hamburger Verfassung …, die Verfassungsordnung daher als eine aristokratische und nicht als eine demokratische interpretiert“ wurde, einer der Gründe, warum Hamburg „als Stadtrepublik 1815 Mitglied eines Bundes souveräner Fürsten hatte werden können“
  10. Andreas Schulz aaO S. 15: Ausgeschlossen waren insbesondere der Adel und die pauperisierten Massen, aber auch die bürgerlichen Mittelschichten
  11. Frank-Michael Wiegand, Die Notabeln: Untersuchungen zur Geschichte des Wahlrechts und der gewählten Bürgerschaft in Hamburg 1859-1919, 1987, S. 271: Die Notabelnabgeordneten waren nicht frei gewählt, sondern von den Notabeln entsandt und bildeten „ein Gegengewicht gegen die Tendenz der Alleinherrschaft gewisser Volksklassen“
  12. en:Jurydyka
  13. Antoni Maśliński, Studia nad sztuką renesansu i baroku, Band 3, 1989, S. 82: „W Obr. Jauchs Palais“
  14. pl:Solec (jurydyka)
  15. Boniecki, Adam: Herbarz Polski, Bd. 8, Warschau 1905, S. 340; Polska Encyclopedja Szlacheka, Bd. 6, Warschau 1937, S. 194; Uruski, Seweryn: Rodzina Herbarz Sylachty Polskiej, Bd. 6, Warschau 1909, S. 29; Zernicki-Szeliga, E.v.: Der Polnische Adel und die demselben hinzugetretenen andersländischen Adelsfamilien, General-Verzeichnis, Hamburg 1900, Bd. 1, S. 373
  16. Alexander Smoltczyk, Die neuen Deutschen, in: Der Spiegel 34/2010, 23. August 2010, Version vom 26. Dezember 2010, Infographik, Version vom 26. Dezember 2010
  17. a b c d e Da es in Polen bis zu den polnischen Teilungen keine erblichen Grafentitel gab, erhielt der polnische Mitteladel statt dessen den lebenslangen Besitz der Titel der Landesämter wie „Starost“, „Woiwode“ oder „Mundschenk“. Vgl. Szlachta
  18. pl:Podczaszy
  19. Verzeichnis der Erblehen, ihrer Besitzer, Rechte und Pflichten, vgl. Deutsches Rechtswörterbuch (DRW), Version vom 28. Dezember 2010
  20. Erbbuch des Amtschössers Roßla vom Jahre 1512 in: Georg Judersleben: Einwohner Sulzas vor der Reformation. Bad Sulza 1936, S. 42–47
  21. Georg Judersleben aaO S. 42f
  22. Heinz Noflatscher in: Günther Schulz (Hrsg.), Sozialer Aufstieg. Funktionseliten im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit, München 2002, ISBN 3-486-56612-1, S. 309
  23. Ingborg Jauch noch 1745 erwähnt bei Johann Stieber, Merckwürdige und erbauliche Lebensbeschreibung der … Fürstin Magdalena Sibylla, verwitwete regierende Fürstin zu Mecklenburg, Rostock 1745; Stiebers Bezeichnung als „regierende Fürstin“ entspricht nicht den staatsrechtlichen Gegebenheiten in Mecklenburg – es ist lediglich ein zeitgenössisches courtoises Kürzel für (Herzogin und) Gemahlin des regierenden Herzogs. Vgl. insofern Petra Dollinger, Frauen am Ballenstedter Hof: Beiträge zur Geschichte von Politik und Gesellschaft an einem Fürstenhof des 19. Jahrhunderts, Band 2, 1999, S. 33
  24. Zur höfischen Rangordnung der Frauen Stefan Hradil, Soziale Ungleichheit in Deutschland, 2005, S. 20
  25. Gotthardt Frühsorge, Rainer Gruenter, Beatrix Wolff Metternich, Gesinde im 18. Jahrhundert, Studien zum achtzehnten Jahrhundert, 1995, ISBN 3-7873-0915-2, S. 179: „Je höher die Herrschaft, … desto bessere Chancen, es trotz Dienstbarkeit zu einer angesehenen Stellung in der Welt zu bringen.“
  26. a b Qvandoqvidem Jam, Gestiente Plaudenteqve Tota Provincia, Serenissimi Principis Ac Domini, Dn. Gustavi Adolphi, Ducis Meclenburgici … Qvinqvagesimus Septimus … Natalis Adest; Praestantissimus Juvenum, Johannes Christophorus Jauch, Gustroviensis … Serenitati Ejus, Oratione Latina … Submississime Eo Nomine Gratulaturus Est: Omnes Ergo … Ad Hanc Panegyrin, In Majori Nostri Athenaei Auditorio Instituendam … Invito / M. Johannes Mantzel/ Rector. - Güstrow: Spierling, 1689 - Einladungsprogramm der Güstrower Domschule zur Festrede des Schülers Johann Christoph Jauch anlässlich des Geburtstages des Herzogs Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow.
  27. In mecklenburgischen Pastorenverzeichnissen findet sich sein Name nicht. Siehe jedoch Johann Georg Bertram, Das Evangelische Lüneburg, Braunschweig 1719.
  28. Peter Bahl, Der Hof des Großen Kurfürsten, 2001, S. 70 zur herausgehobenen Stellung der Hofprediger
  29. Johann Georg Bertram, Das evangelische Lüneburg, 1719, S. 287
  30. Chistian Schlöpken, Chronicon oder Beschreibung der Stadt und des Stiftes Bardewick, Lübeck 1704, S. 429: Stiftspröpste wurden nicht bestellt. Die Dekane waren in der Regel Juristen, die als Fürstlich Braunschweig-Lüneburgische Kanzler in Celle fungierten. Die eigentliche Leitung des Stifts lag bei den Senioren, die deswegen seit alters her zugleich den Titel eines Vice-Dekanos führten.
  31. Isabel Sellheim, Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten, Neustadt an der Aisch 1989, ISBN 3-7686-5091-X; Urgroßvater Georg Rhüden (1592–1670), Senior, Vizedekan und Thesaurus des Domstiftes Bardowick, war zugleich Vorfahr des Chemikers Robert Wilhelm Bunsen, siehe Georg Lockemann, Robert Wilhelm Bunsen und seine Ahnen, in: Genealogie und Heraldik 1948/50
  32. Kurzbiographie in: H. Reuter, Die St. Michaeliskirche in Lüneburg, Hannover und Leipzig 1918, S. 58
  33. Ludolph Friedrich Jauch baute sich eine umfangreiche Bibliothek auf, die nach seinem Tode mehrtägig versteigert wurde: Bibliotheca b. Ludolph, Frider, Iauch: pastoris quondam ad D. Michaelis … publicae auctionis lege distrahetur Luneburgi, die 23. et sqq. m. Septembris a. 1765 …., Lüneburg 1765
  34. Urban Friedrich Christoph Manecke, Kurze Beschreibung und Geschichte der Stadt Lüneburg, 1816, S. 43
  35. Handbuch der Provinz Hannover, 1783
  36. Hannoverscher und Churfürstlich-Braunschweigisch-Lüneburgischer Staatskalender. 1818, S. 125 zu seinem Nachfolger
  37. Königl.-grossbrittannischer und Churfürstl.-braunschweig-lüneburgscher Staatskalender. 1798, S. 66
  38. „Archiv für deutsche Postgeschichte“ 1975, S. 125 zum Lübecker Postwesen und den „Lübschen Boten“, welche die Lübecker Post in anderen Städten besorgten
  39. Rudolf Ruprecht, Der Pietismus des 18. Jahrhunderts in den Hannoverschen Stammländern, 1919, S. 66
  40. Wilhem Görres und August Nebe, Geschichte des Johanneums zu Lüneburg, Lüneburg 1907, S. 43
  41. Heute: Große Bäckerstraße 12
  42. Das Nationalmuseum in Krakau - Kunsthandwerkgalerie, Version vom 26. Dezember 2010, URL: [1]: „Die hölzerne Barockwiege von ca. 1730 war ein Geschenk Königs August II. an Joachim Daniel von Jauch, dem Königlichen Bevollmächtigten für Bauangelegenheiten, zur Taufe seines Sohnes. Der Überlieferung nach diente sie im Säuglingsalter auch dem später herausragenden polnischen Historiker Joachim Lelewel (1786–1861), der ein Urenkel Joachim Daniel von Jauchs gewesen ist.“
  43. Siehe Christian V. (Dänemark und Norwegen)#Nachkommen
  44. Bertram, Das evangelische Lüneburg, S. 286
  45. Ernst Engelberg, Wolfgang Küttler, Das Lange 19. Jahrhundert: Personen-Ereignisse-Ideen-Umwälzungen : Ernst Engelberg zum 90. Geburtstag, Band 1, 1999, S. 73
  46. Das große deutsche Anekdoten-Lexikon, Erfurt 1843/44, Nachdruck Leipzig 1985, S. 302
  47. DGB S. 413f; vgl. Ahnenliste Henryk Sienkiewicz, Version vom 26. Dezember 2010; nicht nachgewiesen in den Stammtafeln bei Ernst von Münnich, Arved Jürgensohn: Die Memoiren des Grafen Ernst von Münnich. 2006, ISBN 978-3-939119-37-1, S. 216ff
  48. Konstanty Górski: Historya artyleryi polskiej, 1902, S. 321
  49. Baron Galéra, Deutsche unter Fremdherrschaft, Band I, S. 24: „Mit dem Ausgang des 17. Jahrhunderts, ausgerechnet als der katholisch gewordene Kurfürst August der Starke von Sachsen zum polnischen König gewählt worden war, machte sich in Thorn ein empfindlicher gegenreformatorischer Druck bemerkbar. Eine starke polnische Garnison, die Krongarde, kam in die Stadt und legte ihr drückende Lasten auf. Den Evangelischen wurde die letzte Kirche genommen und ihre gewaltsame Zurückführung zum Katholizismus vorbereitet.
  50. Beiträge zur Geschichte Danzigs und Umgebung, Heft II, 1837, S. 10
  51. Vgl. pl:Gwardia Piesza Koronna - die Krongarde zu Fuß in der polnischen Wikipedia
  52. Anlass der Entführung mag gewesen sein, dass Adelige und Offiziere als Schwiegersöhne bei Hanseaten kaum auf Zustimmung hoffen konnten. Vgl.Percy Ernst Schramm, Gewinn und Verlust, Hamburg 1969, S. 108 aus einem Brief von Adolphine Schramm, Mutter des Hamburger Bürgermeisters Max Schramm, an ihre Mutter, nachdem sie erfahren hatte, dass zwei Adelige ihren unverheirateten Schwestern den Hof gemacht hatten: „Arme Mutter, wie würdest du dich fühlen, wenn du zwei adlige Schwiegersöhne bekämest; denn ich glaube - nächst Juden, Schauspielern und Leutnants - hältst du das für die schlimmste Heimsuchung.“
  53. Siehe biographische Angaben zu Matthias Mutzenbecher
  54. „Der Import von Bauholz in größerem Maßstabe liegt in Hamburg fast ausschließlich in den Händen von zwei Firmen, nämlich der Herren J. C. Jauch & Söhne und Klinckrath & Martens, von welchen die erstere namentlich von sehr großer Bedeutung in diesem Fache ist“, in: Arthur Freiherr von Hohenbruck, Der Holzexport Oesterreichs nach dem Westen und Norden, 1869, S. 78
  55. Hartwig Fiege, Geschichte Wellingsbüttels: Vom holsteinischen Dorf und gut zum Hamburgischen Stadtteil, 1982, ISBN 978-3-529-02668-3, S. 70
  56. House Documents, Otherwise Publ. as Executive Documents: 13th Congress, 2d Session-49th Congress, 1st Session, 1863: Message from the President of the United States, transmitting Correspondence of the minister of the Hanseatic republics in relation to an international agricultural exhibition in the city of Hamburg. S. 31
  57. Illustrierte Zeitung Nr. 1044 vom 4. Juli 1863, S. 8
  58. M. Naumann, Die Plessen, Limburg an der Lahn 1971, S. 52
  59. a b Dessen Großvater Diederich Brodersen (1640–1717) ist zugleich Vorfahr des Komponisten Johannes Brahms
  60. Andreas Fahl, Das Hamburger Bürgermilitär 1814–1868, Berlin und Hamburg 1987, S. 179: „Diese Statuten verdeutlichen, was (…) zur Erfüllung der militärischen Aufgabe wirklich wesentlich für die Aufnahme in ein Freikorps war: der Besitz einer ausreichenden Menge Geldes.“; Ulrich Bauche, Abschied vom Bürgermilitär, Beilage zur Hamburgensien-Mappe Hamburger Leben, zehnter Teil, Hamburg 1976: „Die Kavallerie bedeutete den Gipfel des Aufwandes.“ Sie bestand hauptsächlich aus Söhnen von Kaufleuten. (Fahl S. 179)
  61. Renate Hauschild-Thiessen: Adel und Bürgertum in Hamburg, in: Hamburgisches Geschlechterbuch, Band 14, Limburg an der Lahn 1997, S. XXII
  62. 1904 in einem Brief an seinen Bruder Heinrich Mann, zitiert nach: Hans Wisskirchen: Die Welt der Buddenbrooks. Frankfurt am Main 2008, S. 12.
  63. Vgl. Harald von Kalm, Das preussische Heroldsamt 1855–1920, 1994, S. 97: „Die Gutsbesitzer bildeten die dritte maßgebliche Gruppe des für eine Nobilitierung in Betracht kommenden Personenkreises.“; René Schiller, Vom Rittergut zum Großgrundbesitz, S. 482, 491f; Alexander Flügel, Bürgerliche Rittergüter, 2000, S. 26f; Hans-Konrad Stein, Der preussische Geldadel des 19. Jahrhunderts, 1982, S. 28f, 109
  64. Renate Hauschild-Thiessen, Adel und Bürgertum in Hamburg, in: Hamburgisches Geschlechterbuch, Band 14, Limburg an der Lahn 1997, S. XXX
  65. Berenberg Bank, Das Bankhaus in der Gründerzeit, Version vom 26. Dezember 2010
  66. Christian Wilhelm Allers, Backschisch. Erinnerungen an die Reise der Augusta Victoria in den Orient., 1891, Passagierliste
  67. Abbildung als „Schwester Luise“ in: Inge und Walter Jens, Frau Thomas Mann. Das Leben der Katharina Pringsheim, Reinbek 2003, ISBN 3-498-03338-7, Abb. 16, S. 169; die gleiche Abbildung bei Günther Schwarberg, Es war einmal ein Zauberberg, Hamburg 1996, ISBN 3-89136-599-3, S. 86 - dort zutreffend als „Oberschwester“ bezeichnet, auf S. 44ff aber unzutreffend als Alyke von Tümpling identifiziert.
  68. Vgl. Thomas Sprecher, Die Krankenschwester im frühen Werk Thomas Manns unter besonderer Berücksichtigung von Adriatica von Mylendonk, in: Thomas Sprecher (Hr.), Literatur und Krankheit im Fin de siècle (1890–1914). Thomas Mann im europäischen Kontext, Frankfurt am Main 2001, S. 35–72, Beschreibung S. 52
  69. Christian Virchow: Medizinhistorisches um den „Zauberberg“, Augsburg 1995: „Die im Roman auftretende Oberin besitzt ihr menschliches Urbild in der amtierenden Oberschwester des Waldsanatoriums. Auch mit ihr verfährt der Autor wenig zimperlich, macht sie zur „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“, und läßt weder ihr Äußeres noch ihre harmlos skurrilen Eigenheiten aus.“
  70. Tochter des Herrn auf Hude Friedrich Ernst von Witzleben.
  71. Schleswig-Holsteinische Anzeigen, 1870, S. 456
  72. Armenia Lorena, Version vom 26. Dezember 2010
  73. Atlas Historico, Fondos documentales para la asistencia y/o acompanamiento de conflictos agrarios en el Departamento de San Marcos, 2004, S. 119
  74. Franz Josef Lentz, Aus dem Hochlande der Maya: Bilder und Menschen an meinen Wegen durch Guatemala, 1936, S. 377
  75. Vgl. Heinrich Breloer, Horst Königstein, Blutgeld: Materialien zu einer deutschen Geschichte, 1982
  76. Frank Bajohr, Arisierung in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933–45, Hamburg 1997, S. 206
  77. Im Wechsel der Gezeiten - Der Reeder Arnold Bernstein - Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin 2008, das den Nachlass besitzt
  78. Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke: Hamburgische Biografie 5: Personenlexikon, 2010, S. 49
  79. Georg Kreis, Gerd Krumeich, Henri Ménudier, Hans Mommsen, Arnold Sywottek (Hrsg.), Alfred Toepfer. Stifter und Kaufmann. Bausteine einer Biographie – Kritische Bestandsaufnahme, 2000
  80. Arnold Bernstein, „Ein jüdischer Reeder: Von Breslau über Hamburg nach New York“. 2001, ISBN 978-3-934613-18-8, S. 277
  81. Zu den Verbindungen des Kreises der Widerstandskämpfer zu den Inhabern von Jauch & Hübener vgl. Karl Bartz: „Die Tragödie der deutschen Abwehr“, 1955, S. 92
  82. Helmut G. Hasis: Tod in Prag. Das Attentat auf Reinhard Heydrich. Reinbek bei Hamburg 2002, S. 202, Fn zu S. 147, dort Personalangaben nach der SS-Personalakte Treuenfelds im Bundesarchiv Berlin: Treuenfeld hielt die Verbände seit Ende Oktober zunächst alarmbereit, sodann ab 6. bis 10. November 1923 abmarschbereit.
  83. Vgl. Hellmut G. Hasis: Tod in Prag. Das Attentat auf Reinhard Heydrich. Hamburg 2002, S. 139ff
  84. Naumann, Johann Christoph von, Obrister. In: Zedlers Universal-Lexicon, Band 23, Leipzig 1740, Spalte 1291–1294.
  85. Friederike Zaisberger, Geschichte Salzburgs, 1998, S. 179
  86. Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hrsg.): Salzburger Kulturlexikon. Salzburg 2001, ISBN 3-7017-1129-1.
  87. Die Deutsche Gedichtbibliothek, Version vom 26. Dezember 2010
  88. Erwähnt als Landkammerrat in Jessen/Sachsen in dem biografischen Artikel über seinen Neffen: Franz Rudolf von Naumann in Naumann, Frantz Rudolph von. In: Zedlers Universal-Lexicon, Band 23, Leipzig 1740, Spalte 1289–1291.
  89. Hans Patze, Hans Herbert Möller, Walter Schlesinger: Geschichte Thüringens. 1984, ISBN 3-412-04281-1, S. 297
  90. Johann Gottfried Walther, Klaus Beckmann, Hans-Joachim Schulze: Briefe. 1987, ISBN 3-370-00154-3, S. 295
  91. pl:Ulica Miodowa w Warszawie
  92. Kasper Niesiecki: Herbarz Polski. wyd. J.N. Bobrowicz, Lipsk 1839-1845: Szeluta Werofkin herbu Kalwaria (t. 8 s. 607-608)
  93. Geschichte der Behördenorganisation Russlands von Peter dem Grossen bis 1917 oO. u. oJ. S. 182
  94. Karol Maurycy Lelewel in: Polski Słownik Biograficzny, Band XVII, S. 25
  95. Lloyd Kramer, Lafayette in Two Worlds: Public Cultures and Personal Identities in an Age of Revolutions, 1999, S. 263ff
  96. Eva Gesine Baur, Chopin, oder, Die Sehnsucht: eine Biografie, 2009, S. 139
  97. The Jewish Encyclopedia, Memorial Dates, S. 460 (Online-Version jewihencyclopedia.com, Version vom 26. Dezember 2010
  98. Steven H. Smith, The French forces at Leipzig (II), Version vom 26. Dezember 2010
  99. Schon Ende März hatten zwanzig polnische Offiziere auf seinen Befehl an der deutschen Grenze gestanden, um das Kommando über den zunächst zeitgleich geplanten Aufstand in Württemberg zu übernehmen – Landesarchiv Baden-Württemberg, Version vom 26. Dezember 2010
  100. Christoph Zürcher: Lelewel, Jan Pawel. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. November 2007.
  101. Adam Józef Cieciszowski. In: Polski Słownik Biograficzny, Band III, S. 37
  102. Vgl. Herbarz Polski (Polish Armorial), Lviv 1738, Textversion online (Polnisch, Version vom 26. Dezember 2010) der erweiterten Ausgabe von J. N. Bobrowicz, Lipsk 1839–1845, Band 3, S. 110–112; vgl. weiter Genealogie des Adam Jozef Cieciszowski, Version vom 26. Dezember 2010; die in der Polnischen Nationalbiographie behandelten Verwandten des Adam Jozef Cieciszowski (Version vom 26. Dezember 2010)
  103. pl:Pisarz wielki koronny
  104. en:Great Scribe of Lithuania
  105. Genealogie des Jan Paweł Łuszczewski, Version vom 26. Dezember 2010; pl:Jan Paweł Łuszczewski
  106. Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Band 59, 2005, Seite 287
  107. His Serene Highness = Durchlaucht, der Familie verliehen durch Joseph II. (HRR)
  108. en:Adam Michał Czartoryski
  109. Tochter von Karl Stephan von Österreich
  110. Sie stammte ab von der 1820 geborenen Pauline de Talleyrand, Tochter der Dorothea von Sagan, die 1816 ihren Mann Edmond de Talleyrand-Périgord verlassen hatte und mit ihrem Geliebten, dessen Onkel Charles-Maurice de Talleyrand, zusammenlebte. Ihre Urgroßmutter war Marie Dorothea Fürstin von Radziwiłł. Zu weiteren Versippung siehe dort Abschnitt Berühmte Verwandte
  111. Siehe Stammtafel Overbeck in: J. Beavington Atkinson: Overbeck. London 1882
  112. Overbeck (Kaspar Nicolaus) in: Johann Samuel Ersch, Johann Gottfried Gruber, Moritz Hermann Eduard Meier, Hermann Brockhaus, Johann Georg Heinrich Hassel, A. G. Müller, August Leskien, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, Band 3, Band 8, 1836, S. 32
  113. Sämtliche genealogischen Nachweise in: Isabel Sellheim, Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten., Neustadt an der Aisch 1989, ISBN 3-7686-5091-X.
  114. Emil Ferdinand Fehling, Zur Lübeckischen Ratslinie 1814-1914, Lübeck 1915, S. 44
  115. Fehling aaO, S. 26f
  116. Gerhard Ahrens, Wie Lübeck zu seiner Overbeck-Sammlung kam, in: Lübeckische Blätter, 175. Jahrgang, Heft 7, 10. April 2010
  117. Munzinger, Internationales Biographisches Archiv, 21/1956 vom 14. Mai 1956 - Dr.-Ing. Dr.-Ing. h. c., Vorstandsmitglied der Metallgesellschaft, Vorstandsvorsitzender der Kali Chemie, Aufsichtsrat von Solvay und Gerling, Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern
  118. Manfred Eickhölter, Ein Lübecker wird Autor von Weltgeltung, in: Hans Wisskirchen, Die Welt der Buddenbrooks, Frankfurt am Main 2008, S. 143; Buddenbrooks Klarnamenverzeichnis, in: www.luebeck-kunterbunt.de, Version vom 29. Dezember 2010
  119. Fehling aaO, S. 48; Onkel von Jürgen Fehling, Neffe von Hermann Fehling (Chemiker)
  120. Fehling aaO, S. 40f
  121. Hans Christoph Worbs, Albert Lortzing in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 1980, ISBN 3-499-50281-X, S. 9
  122. Helmut Kallmann, Ferdinand (Frederick) Griebel, in: Dictionary of Canadian Biography, Band 8, 1966
  123. en:George Henry Griebel
  124. Brahms-Institut, Inventar-Nr. 30150
  125. Peter Feddersen: Tschaikowsky in Hamburg. Eine Dokumentation, Cajkovskij-Studien, Band 8, Mainz 2006, S. 256
  126. Johann Hennings, Wilhelm Stahl, Musikgeschichte Lübeck, Band 2, 1952, S. 142
  127. H. P. Clive, Beethoven and his world: a biographical dictionary, 2001, S. 216
  128. Allgemeine musikalische Zeitung, Band 44, Breitkopf und Härtel 1842, S. 565
  129. Susan Youens, Schubert's Poets and the Making of Lieder, Neuauflage 1999, S. 108
  130. Ulrike von Goetz und Arne Cornelius Wasmuth: Mit Sicherheit Theater, 4. November 2001, in: www.welt.de, Version vom 29. Dezember 2010
  131. Genealogie des Johannes Lührsen in thePeerage.com, Version vom 29. Dezember 2010
  132. Genealogie Tasso von Sachsen-Coburg und Braganza bei www.thepeerage.com, Version vom 29. Dezember 2010
  133. Genealogie von Henry Montagu Villiers bei www.thepeerage.com, Version vom 29. Dezember 2010; Nachkommen Villiers-Lührsen in der Nachfahrenübersicht Wilhelm des Eroberers, Version vom 29. Dezember 2010; Melville Henry Marquis of Ruvigny and Raineval, The Plantagenet Roll of the Blood Royal: Being a Complete Table of All the Descendants Now Living of Edward III, King of England. 1994, ISBN 978-0-8063-1433-4, S. 381
  134. Enkel des Bischofs der Church of England für das Bistum Durham en:Henry Villiers, Großneffe des britischen Außenministers George Villiers, 4. Earl of Clarendon, Großneffe des britischen Kriegsministers und Schriftstellers en:Sir George Cornewall Lewis, 2nd Baronet, Großneffe von Admiral en:Lord Edward Russell, Großneffe von General en:Lord Alexander Russell, Großneffe des Generalmajors en:Lord George Russell, Großneffe von en:Louisa Hamilton, Duchess of Abercorn, sein angeheirateter Onkel war der General-Gouverneur von Kanada en:Frederick Stanley, 16th Earl of Derby
  135. en:John Russell, 6th Duke of Bedford
  136. en:Charles Powlett, 5th Duke of Bolton
  137. Kurt von Priesdorff, Soldatisches Führertum, 1937, Band 10, S. 15f
  138. Frank Möller, Charismatische Führer der deutschen Nation, 2004, S. 136
  139. Gerhard Schulze-Pfälzer, Wie Hindenburg Reichspräsident wurde. Persönliche Eindrücke aus seiner Umgebung vor und nach der Wahl, 1925
  140. Maximilian Terhalle, Deutschnational in Weimar: die politische Biographie des Reichstagsabgeordneten Otto Schmidt (-Hannover) 1888-1971, 2009, S. 151
  141. Geert-Ulrich Mutzenbecher, Die Versicherer. Geschichte einer Hamburger Kaufmannsfamilie, Hamburg 1993, ISBN 3-8042-0638-7, S. 52
  142. Beide Vereine 1907 Gründungsmitglieder des Deutschen Golf Verbandes
  143. Geschichte des Wentorf-Reinbeker Golf Clubs, www.wrggc.de, Version vom 29. Dezember 2010
  144. Velhagen & Klasings Monatshefte, Band 26, Ausgabe 3, 1912, S. 301
  145. Arnold Bernstein, Ein jüdischer Reeder: Von Breslau über Hamburg nach New York, 2001, ISBN 978-3-934613-18-8, S. 276
  146. „Sanssouci“, Roman, Frankfurt am Main 2009
  147. Der Zauberberg“, 1924
  148. Rede von Ministerpräsident Matthias Platzeck zur Verleihung des Montblanc de la Culture Arts Patronage Award 2003, www.stk.brandeburg.de, Version vom 29. Dezember 2010
  149. Robert Schumann: Tagebücher. Bd. II, hrsgg. von Gerd Nauhaus, Leipzig 1987, S. 210
  150. Out of the night, Neuauflage Kessinger Publishing, 2005, S. 590
  151. Symphonie Pathétique, 1935.
  152. Erinnerungen, S. 412f
  153. Carl Ludwig von Urlichs (Hrsg) (Charlotte von Schiller und Friedrich von Schiller), Charlotte von Schiller und ihre Freunde …, Band 1, 1860, S. 550
  154. Philipp Stein, Goethe-Briefe, Band 6, 1905, S. 287
  155. Bayerisches Volksblatt, 1857, S. 201
  156. Fritz Mende, Christa Stöcker (Hsg.): Heinrich Heiner, Prosa 1836-1840: Kommentar, 1994, S. 451
  157. Rede auf der Gedenkfeier in Brüssel am 22. Februar 1848 zum 2. Jahrestag des Krakauer Aufstandes von 1846, in: Karl Marx - Friedrich Engels - Werke, Band 4, S. 519, Berlin 1972
  158. Gesamtausgabe MEGA (Marx/Engels Gesamtausgabe), Abt. 2,Das Kapital und Vorarbeiten, Bd. 8: Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie, erster Band, Hamburg 1883, S. 374
  159. Horst Ernst Arminius Kohl (Hsg.), Bismarcks Briefe an den General Leopold v. Gerlach, 1896, S. 109
  160. Illumination beschrieben in: Das frohlockende Warschau oder Beschreibung, so wohl der am 24 Januarij 1734 Jahres ejusdem Crönungs-Actu etc. Augusti III. und Gemahlin Mariae Josephae gemachten Illumination
  161. Ausschnitt aus Große Bäckerstraße vom Sande aus gesehen
  162. Stadtarchäologie Lüneburg, Version vom 26. Dezember 2010
  163. Joachim Bahlcke, Werner Korthaase, Daniel Ernst Jablonski: Religion, Wissenschaft und Politik um 1700, 2008, S. 232
  164. Kościół Przemienienia Pańskiego w Warszawie in der polnischsprachigen Wikipedia
  165. Walter Hentschel: Die sächsische Baukunst des 18. Jahrhunderts in Polen. Band 1, Berlin 1967, S. 51.
  166. Früh verstorbene Kinder Friedrich Overbecks, später auch Overbecks Frau Nina
  167. Deutsches Geschlechterbuch Band 200, 13. Hamburger, S. 337, Abb. S. 335, ISBN 3-7980-0200-2; unzutreffend die Darstellung in Siebmacher’s Grosses Wappenbuch, Band G, Hamburgische Wappenrolle. Nach Hamburgischen Wappenbüchern zusammengestellt von Eduard Lorenz Lorenz-Meyer, Neustadt 1976 (Neudruck); Wappen 1749 Domherr Johann Christian Jauch, Devise 1683 Superintendent Johann Christopher Jauch

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