Javasee

Javasee
Lage der Javasee

Die Javasee ist ein langes, flaches Meer mit einer ungefähren Größe von 310.000 km² in Südostasien. Es ist ungefähr 80 Meter tief (größte Tiefe im Osten bis zu 200 m) und umgeben von den indonesischen Inseln Borneo im Norden, Java im Süden, Sumatra im Westen und Sulawesi im Osten.

Die Entstehung weist auf das Ende der letzten Eiszeit hin, als der Meeresspiegel anstieg und das Sundaland überflutet wurde.

Im Südwesten verbindet eine Meerenge, die Sundastraße, die Javasee mit dem indischen Ozean. Im Nordwesten führt die Karimata-Straße in das Südchinesische Meer, im Nordosten ist die Makassarstraße zur Celebessee. Östlich befindet sich die Floressee und südlich die Balisee.

Das tropische Klima der Javasee wird durch den Monsun bestimmt. Im Sommer drängt der Westmonsum das Wasser aus dem Südchinesischen Meer, durch die Karimata-Straße, in die Javasee, der Ostmonsum führt das Wasser zurück aus der Floressee.

Es gibt über dreitausend verschiedene Fischarten und der Fischfang stellt eine wichtige Einnahmequelle dar. Das Gebiet ist beliebt wegen seiner maritimen Unterwasserwelt mit Korallen und Schwämmen.

Mehrere Inseln und Inselgruppen liegen in dem Gebiet, wie die Bawean, die Karimunjawa-Inseln oder Kepulauan Seribu.

Verschmutzung und Treibnetze stellen ein großes Problem für die Tier- und Pflanzenwelt dar. Zudem bedrohen die Globale Erwärmung und zu hohe Wassertemperaturen auch hier die Riffe und ihren Artenreichtum. Viele Riffe verwandeln sich durch die Korallenbleiche in Geröllwüsten. Das gefährdet den Tourismus ebenso wie den Fischfang.

Am 26. August 1883 brach der Vulkan Krakatau in der Sundastraße aus und löste eine globale Katastrophe aus.

Im Zweiten Weltkrieg fand eine der größten Seeschlachten der Geschichte statt (Schlacht in der Javasee).

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