Joachim Löw


Joachim Löw
Joachim Löw

Joachim Löw im Juni 2011

Spielerinformationen
Geburtstag 3. Februar 1960
Geburtsort Schönau im SchwarzwaldDeutschland
Größe 182 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
TuS Schönau 1896
FC Schönau
SF Eintracht Freiburg
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1978–1980
1980–1981
1981–1982
1982–1984
1984–1985
1985–1989
1989–1992
1992–1994
1994–1995
SC Freiburg
VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt
SC Freiburg
Karlsruher SC
SC Freiburg
FC Schaffhausen
FC Winterthur
FC Frauenfeld
71 (18)
4 0(0)
24 0(5)
65 (25)
24 0(2)
116 (38)
Nationalmannschaft
1979–1980 Deutschland U-21 4 0(0)
Stationen als Trainer
1994
1994–1995
1995–1996
1996–1998
1998–1999
1999–2000
2000–2001
2001–2002
2003–2004
2004–2006
2006–
FC Winterthur (D-Jugend)
FC Frauenfeld
VfB Stuttgart (Co-Trainer)
VfB Stuttgart
Fenerbahçe Istanbul
Karlsruher SC
Adanaspor
FC Tirol Innsbruck
FK Austria Wien
Deutschland (Co-Trainer)
Deutschland
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Joachim „Jogi“ Löw (* 3. Februar 1960 in Schönau im Schwarzwald, Landkreis Lörrach) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer. Nach einer wenig erfolgreichen Karriere als Trainer von Vereinsmannschaften wurde er 2004 Co-Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft der Männer unter Jürgen Klinsmann und zwei Jahre später am 1. August 2006 Bundestrainer. Er ist außerdem Rekordtorschütze und Ehrenspielführer des SC Freiburg.

Inhaltsverzeichnis

Jugend

Löw, der älteste von vier Brüdern, verlebte Kindheit und Jugend in seinem Geburtsort Schönau im Schwarzwald. Nach der Grundschule besuchte er in Schönau das Gymnasium, das er im Juni 1977 mit der Mittleren Reife verließ. Danach schloss er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann ab. Zur selben Zeit war er Ministrant und spielte für TuS Schönau 1896 und später für den FC Schönau, wo schon früh sein Talent erkannt wurde. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Fußballprofikarriere war der Wechsel zur SF Eintracht Freiburg.

Spielerkarriere

Löws Profikarriere begann 1978 beim SC Freiburg, der gerade in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen war. Zwei Jahre später wechselte er in die Bundesliga zum VfB Stuttgart, wo er zunächst auf der Reservebank Platz nehmen musste. In seiner ersten Saison 1980/81 kam der gelernte Angreifer auf vier Spiele; dabei schoss er kein Tor. Nach der unbefriedigenden Bundesliga-Saison wechselte Löw zu Eintracht Frankfurt. Dort schoss er in 24 Bundesliga-Spielen fünf Tore.

Im Juni 1982 kam ein Angebot des Zweitligisten SC Freiburg, welches Löw annahm, so dass er nun wieder bei seinem ersten Profiverein spielte. Der SC Freiburg hatte mit Werner Olk gerade einen neuen Trainer bekommen, der ebenso wie Löw zwei Spielzeiten in Freiburg tätig war. 1982/83 schoss Löw acht Tore und absolvierte alle 34 Spiele. Im zweiten Jahr spielte Löw die beste Saison in seiner Karriere: Ihm gelangen in 31 Spielen 17 Tore in der Zweiten Bundesliga.

Nach dieser Saison wechselte Löw im Sommer 1984 zum Karlsruher SC, der in der 1. Bundesliga spielte. Wie schon bei seinen Stationen in Stuttgart und Frankfurt am Main konnte er sich nicht richtig durchsetzen. Er schoss nur zwei Tore bei seinen 24 Spielen; häufig wurde er nur eingewechselt. Nach dieser enttäuschenden Spielzeit kehrte Löw zum SC Freiburg zurück und spielte dort vier Jahre lang in der 2. Liga. Von 1985 bis 1989 absolvierte Löw 116 Spiele und erzielte dabei 38 Treffer. Die ersten beiden Spielzeiten waren noch sehr erfolgreich (je 37 Spiele und 12 beziehungsweise 17 Tore), dann jedoch war er nicht immer dabei und schoss nur noch sieben beziehungsweise zwei Tore. Anschließend spielte Löw von 1989 bis 1992 in der Schweiz beim FC Schaffhausen und danach zwei Jahre beim FC Winterthur.

Erfolge

In 52 Bundesligaspielen erzielte er sieben Tore, hinzu kommen 252 Einsätze und 81 Tore in der 2. Bundesliga, die er für den SC Freiburg schoss. Damit ist er bis heute dessen Rekordtorschütze.[1] Außerdem kam Löw auf vier Einsätze bei der U-21-Nationalmannschaft.

Am 27. September 2010 wurde Löw zum sechsten Ehrenspielführer des SC Freiburg ernannt.

Karriere als Vereinstrainer

Vereine in der Schweiz

Als Trainer betreute Löw in der Schweiz die D-Jugend des FC Winterthur, bei dem er zur gleichen Zeit als Spieler in der Nationalliga B angestellt war. Nach seinem Wechsel zum Schweizer Erstligisten FC Frauenfeld wurde Löw im Jahre 1994 Spielertrainer.

VfB Stuttgart

1994 begann er parallel zu seinem Amt als Spielertrainer in Frauenfeld eine Ausbildung als Fußballtrainer. Diese Ausbildung schloss er nicht ab. Grund dafür war ein Angebot von Rolf Fringer, der 1995 neuer Trainer des VfB Stuttgart geworden war und Joachim Löw als Co-Trainer haben wollte und bekam. Der Verein erreichte in der Saison 1995/96 mit Platz zehn nicht den erhofften UEFA-Pokal, und man wollte Trainer Fringer, dem ein Angebot als Schweizer Nationaltrainer vorlag, keine Steine in den Weg legen. Nachfolger wurde sein Assistenztrainer Löw – zunächst nur interimsweise – am 14. August 1996, vier Tage vor Beginn der neuen Saison. Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge zu Beginn der Saison 1996/97 wurde Löw vom damaligen VfB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder am 21. September 1996 vom Interims- zum Cheftrainer befördert. Sein erstes Spiel als Cheftrainer verlor jedoch Löw nach dieser Serie gegen den Außenseiter Fortuna Düsseldorf.

Das so genannte Magische Dreieck um Krassimir Balakow, Giovane Élber und Fredi Bobič sorgte unter Trainer Löw in der Bundesliga für Furore und der VfB Stuttgart gewann in der Saison 1996/97 mit Trainer Löw am Ende durch einen 2:0 Sieg im Finale in Berlin gegen Energie Cottbus den DFB-Pokal. Ein Jahr später stand der VfB im Finale des Europapokals der Pokalsieger, das er in Stockholm mit 0:1 gegen den FC Chelsea verlor.

Neben dem Einzug ins Finale erreichte Löw mit dem VfB erneut den vierten Platz in der Bundesliga. Trotzdem wurde Löw von VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder entlassen und durch Winfried Schäfer ersetzt.

Fenerbahçe Istanbul

Der Badener wechselte zum 1. Juli 1998 zum türkischen Erstligisten Fenerbahçe Istanbul. Mit dem Rekordmeister wurde er Dritter. Das Engagement endete am 29. Mai 1999 nach nur einer Saison.

Karlsruher SC

Anschließend trainierte er den Karlsruher SC. Nach elf Jahren Zugehörigkeit zur Bundesliga war der KSC 1998 zum wiederholten Male abgestiegen. Da der direkte Wiederaufstieg nicht gelang, übernahm Löw am 25. Oktober 1999 den Verein von Trainer Rainer Ulrich. Nachdem Löw mit dem KSC nur eines von 18 Spielen gewinnen konnte, wurde er noch vor Saisonende entlassen.

Adanaspor (Türkei)

Nach einem halben Jahr Pause wurde Löw am 20. Dezember 2000 beim türkischen Fußballverein Adanaspor eingestellt. Wegen Erfolglosigkeit wurde er am 4. März 2001 vorzeitig entlassen.

FC Tirol Innsbruck

Am 10. Oktober 2001 wurde Löw nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit vom FC Tirol Innsbruck als Trainer geholt. Die bis dahin erfolgreich verrichtete Arbeit (Meistertitel 2000 und 2001) von Kurt Jara setzte Löw fort und feierte mit dem FC Tirol Innsbruck 2002 den letzten Meistertitel. Im selben Jahr meldete der FC Tirol Konkurs an und löste sich nach Entzug der Bundesligalizenz auf. So war für Löw das Kapitel Tirol am 18. Juni 2002 beendet.

Austria Wien

Nach einem weiteren Jahr Arbeitslosigkeit wurde er am 4. Juni 2003 Trainer von FK Austria Wien. Nach einer 0:2-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht FC Kärnten wurde er im März 2004 beurlaubt, obwohl Austria Tabellenführer war.

Bundestrainer

Löw bei einer Pressekonferenz im August 2006

Nach der Fußball-Europameisterschaft 2004 und dem Rücktritt Rudi Völlers wurde Löw ab Juli 2004 Mitglied im Führungstrio der deutschen Nationalelf – neben dem Team-Manager Oliver Bierhoff und Bundestrainer Jürgen Klinsmann, mit dem er an der Sporthochschule des Fußball-Verbandes Mittelrhein in Hennef den Trainerlehrgang absolviert hatte. Beim Confederations Cup 2005 sowie bei der Weltmeisterschaft 2006 erreichte die Mannschaft den dritten Platz.

Am 12. Juli 2006 wurde Löw als neuer Trainer der DFB-Auswahl vorgestellt. Dieser Platz wurde frei, nachdem Jürgen Klinsmann sich entschieden hatte, seinen am 31. Juli 2006 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Löw erhielt zunächst einen Vertrag über zwei Jahre. Als sportliches Ziel nannte Löw den Gewinn der EM 2008 und erklärte seine Absicht, die von Jürgen Klinsmann und ihm vertretene Linie in der sportlichen Leitung fortzuführen. Er ist der dritte Trainer der Nationalmannschaft (nach Otto Nerz und Erich Ribbeck), der selbst nie A-Nationalspieler war.

Sein Debüt gab er am 16. August 2006 mit einem 3:0 gegen Schweden, auch die drei folgenden Spiele gewann die Nationalmannschaft ohne Gegentor (das dritte sogar mit einem 13:0-Sieg gegen San Marino), so dass er der erste Bundestrainer ist, der mit vier Siegen ohne Gegentor (19:0) begann. Lediglich Rudi Völler konnte mit drei Siegen beginnen, seine Mannschaft kassierte dabei aber ein Gegentor beim 4:1 gegen Spanien. Beim fünften Sieg im EM-Qualifikationsspiel in der Slowakei (4:1) kassierte die deutsche Mannschaft unter Löw erstmals ein Gegentor. Mit fünf Siegen zu Beginn ist Joachim Löw der Trainer mit dem erfolgreichsten Start. Das sechste Spiel gegen Zypern (1:1) am 15. November war das erste Spiel, in dem die Mannschaft während der Löw-Ära wenig überzeugte. Am 7. Februar 2007 folgte ein 3:1 im Freundschaftsspiel gegen die Schweiz, am 24. März ein 2:1-Sieg gegen die Tschechische Republik im Top-Spiel der deutschen EURO-Qualifikation.

Die erste Niederlage in der Ära Löw gab es am 28. März 2007 in einem Testspiel gegen Dänemark mit 0:1. Löw setzte dabei insgesamt sechs Neulinge ein, darunter mit Patrick Helmes (damals 1. FC Köln) auch auf einen Zweitligaspieler. Am 22. August 2007 gelang dem von vielen Verletzungen geschwächten Team Löws ein 2:1-Auswärtssieg gegen England.

Nach bereits vorzeitig erfolgter EM-Qualifikation nach dem 0:0 Unentschieden in Irland verlor die deutsche Nationalmannschaft, die immer noch stark ersatzgeschwächt war, am 17. Oktober 2007 in der Münchener Allianz Arena nach einem schwachen Spiel 0:3 gegen die tschechische Fußballnationalmannschaft, die sich durch diesen Sieg ebenfalls vorzeitig für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz qualifizierte. Es war Löws erste Pflichtspiel-Niederlage in seiner Karriere als Bundestrainer.

Europameisterschaft 2008

Unter Löw erreichte die deutsche Elf bei der Europameisterschaft 2008 nach zwölf Jahren erstmals wieder die K.-o.-Runde. Im letzten Vorrundenspiel der Gruppe B musste Deutschland ein Unentschieden gegen Gastgeber Österreich erreichen, um sich für die folgende Runde zu qualifizieren. Aufgrund emotionaler Ausbrüche und eines Streits zwischen Löw, dem vierten Offiziellen, Damir Skomina und dem Trainer des ÖFB, Josef Hickersberger wurden beide Trainer in der 40. Minute auf die Tribüne geschickt. Nach Löws Verweis übernahm Assistenztrainer Hansi Flick die Betreuung der Nationalmannschaft. Das Spiel endete 1:0 für Deutschland.

Für die folgende Begegnung im Viertelfinale gegen Portugal (3:2) wurde Löw von der Kontroll- und Disziplinar-Kommission der Europäischen Fußball-Union auf die Tribüne verbannt.[2] Im Halbfinalspiel gegen die Türkei gewann die Nationalmannschaft mit 3:2 und traf im Finale auf Spanien. Dieses Spiel endete 0:1 für Spanien, das somit Europameister 2008 wurde.

Qualifikation für die WM 2010 (2008 bis 2010)

Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft 2010/Deutschland

Nach einer 1:2-Niederlage gegen England zum Jahresausklang 2008 verlor die deutsche Mannschaft auch ihr erstes Spiel 2009 mit 0:1 gegen Norwegen. Im Verlauf einer umstrittenen Asienreise der Nationalmannschaft im unmittelbaren Anschluss an das Ende der Bundesligasaison Ende Mai erspielte das Team von Löw nur ein 1:1 gegen China. Nach standesgemäßen Erfolgen über die Vereinigten Arabischen Emirate und den WM-Qualifikationsgegner Aserbaidschan gelang dann mit einem 1:0 über Russland und einem abschließenden 1:1 gegen Finnland die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 als Gruppensieger.

Gescheiterte Vertragsverhandlungen

Am 16. Dezember 2009 gab der DFB bekannt, dass der Vertrag von Löw als Bundestrainer per Handschlag bis nach der Europameisterschaft 2012 verlängert worden sei.[3] Im Februar 2010 erklärte Löw jedoch in einer schriftlichen Stellungnahme, dass es einen solchen Handschlagvertrag nicht gegeben habe.[4] Hintergrund war ein Treffen von Löw, Bierhoff und Theo Zwanziger in Frankfurt, bei dem die Verlängerung des Vertrages besprochen werden sollte. Die angestrebte Vertragsverlängerung wurde jedoch auf Eis gelegt und neue Verhandlungen für die Zeit nach der anstehenden Weltmeisterschaft angekündigt. Zwanziger sprach von „wichtigen inhaltlichen Differenzen“ zwischen Löw, Teammanager Oliver Bierhoff und dem Präsidium.[5] Angeblich hätten Löw und Bierhoff für die Vertragsverlängerung u. a. eine Bonuszahlung in Höhe eines Jahresgehaltes verlangt.[6] Zudem habe Bierhoff ein Vetorecht bei der Bundestrainerfrage gefordert. Löw war über die Verhandlungsführung und die von ihm vermutete Indiskretion seitens des DFB verärgert. So seien Themen an die Öffentlichkeit gelangt, die intern besprochen worden seien.[7]

WM 2010

Hauptartikel: Fußball-Weltmeisterschaft 2010/Deutschland

Trotz einiger Ausfälle von Spielern, die zuvor noch Stammspieler in den Qualifikationsspielen waren (u. a. Robert Enke, der sich das Leben genommen hatte, und Kapitän Michael Ballack, der verletzungsbedingt absagte), berief Löw für den Weltmeisterschaftskader 2010 in Südafrika nicht Spieler mit Turniererfahrung wie Torsten Frings oder Thomas Hitzlsperger, die noch bei der Weltmeisterschaft 2006 gespielt hatten, oder auch Kevin Kurányi, sondern setzte auf überwiegend junge Spieler, die wenig bis gar keine Länderspielerfahrung hatten. So bestritten Torwart Manuel Neuer und Ballack-Ersatz Sami Khedira bis zur Nominierung im Mai 2010 erst drei Länderspiele, Thomas Müller eins, Holger Badstuber gar keines.[8] Mit einem Durchschnittsalter von unter 25 Jahren hatte Löw den jüngsten deutschen WM-Kader seit der Weltmeisterschaft von 1934 zusammengestellt. Sechs Spieler des Kaders hatten allerdings zuvor 2009 die U-21-Europameisterschaft gewonnen.

Nach der auf dem ersten Platz beendeten Gruppenphase gelang im Achtelfinale ein 4:1-Sieg über das englische Team sowie im Viertelfinale ein 4:0 über Argentinien. Im Halbfinale musste sich die Mannschaft gegen Spanien mit einem 0:1 geschlagen geben, gewann aber im Spiel um den dritten Platz mit 3:2 gegen Uruguay.

Nach der WM 2010

Im Oktober 2010 wurde Löw für seine Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.[9] Am 10. November 2010 erhielt er den Bambi in der Kategorie "Ehrenpreis der Jury", die Laudatio hielt Mesut Özil.

Am 20. Juli 2010 verlängerte Löw zusammen mit seinen Mitarbeitern Oliver Bierhoff, Hansi Flick und Andreas Köpke den Vertrag als Bundestrainer bis zum 31. Juli 2012.[10] Am 15. März 2011 gab der DFB bekannt, dass Joachim Löw und seine Mitarbeiter ihre Verträge um weitere zwei Jahre bis zum 31. Juli 2014 verlängert haben.[11]

Privatleben

Löw lebt seit 2008 einige Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau. Er ist verheiratet. Joachim Löws Bruder[12] Markus war ebenfalls Profifußballer.

Engagement

Seit 2000 ist Löw Vizepräsident der Stiftung Jugendfußball, die ein Internetportal für junge Fußballfans betreibt und streetfootballworld, ein globales Netzwerk von sozialen Fußballprojekten, unterstützt. Im Präsidium und Kuratorium der Stiftung sind auch andere ehemalige und aktuelle Nationalspieler vertreten wie Jürgen Klinsmann, Andreas Köpke, Jens Lehmann, Christoph Metzelder und Pierre Littbarski.

Seit 2006 ist Löw Trainer des Daimler Junior Cup, eines der wichtigsten Turniere für den Profi-Nachwuchs.

Seit 2009 unterstützt Löw das Sozialprojekt Wir helfen Afrika zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Weblinks

 Commons: Joachim Löw – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Literatur

Christoph Bausenwein: Joachim Löw und sein Traum vom perfekten Spiel. Verlag die Werkstatt, Göttingen 2011.

Einzelnachweise

  1. Eintrag auf transfermarkt.de
  2. Löw für ein Spiel gesperrt
  3. Bundestrainer Löw verlängert per Handschlag bis 2012 bei dfb.de.
  4. „Löw: Handschlag-Vertrag nicht gegeben“ kicker-online vom 5. Februar 2010.
  5. DFB-Präsidium vertagt Vertragsverhandlungen, dfb.de vom 4. Februar 2010, abgerufen am 8. Februar 2010.
  6. „Hohe Forderungen von Löw und Bierhoff“ Handelsblatt vom 4. Februar 2010.
  7. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Februar 2010, S. 17.
  8. WM-Kader 2010. Kicker vom 30. Mai 2010.
  9. Große Ehre für die WM-Helden, sport1.de, 5. Oktober 2010.
  10. Jetzt will Löw auch einen Titel. In: ntv.de, 20. Juli 2010.
  11. Löw bleibt bis 2014 Bundestrainer In: dfb.de, 15. März 2011.
  12. rund-magazin.de: „Die paar Prozent an Leistungssteigerung, aus den Spielern herauskitzeln“ - Interview mit Hansi Flick

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