Johann Jakob Rambach


Johann Jakob Rambach
Grab Rambachs auf dem Alten Friedhof in Gießen

Johann Jakob Rambach (* 24. Februar 1693 in Halle (Saale); † 19. April 1735 in Gießen) war ein deutscher evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

Zuerst absolvierte er eine Lehre als Tischler, dann war er Schüler August Hermann Franckes und Theologe, später dessen Nachfolger als Professor, Schwiegersohn von Joachim Lange, 1731 Professor und Superintendent in Gießen, Herausgeber eines Gesangbuches mit zahlreichen neuen Liedern. Im Gemeindeleben der evangelischen Kirche ist Rambach heute vor allem noch durch das Lied „Ich bin getauft auf deinen Namen“ (Evangelisches Gesangbuch Nr. 200), das oft im Anschluss an eine Taufe gesungen wird, präsent.

Rambach war zwei mal verheiratet. Seine erste Ehe schloss er mit Johanna Elisabeth († 1730), der Tochter des Professors der Theologie Joachim Lange. Noch im selben Jahr heiratete er erneut.

Von seinen Töchtern kennt man Charlotte Elisabeth (* 15. Juni 1727 in Halle (Saale); † 8. September 1761 in Worms, verh. 24. Mai 1746 mit dem Gymnasiallehrer in Gießen und Pfarrer in Worms Christian Heinrich Nebel († 1786)) [1] . Ihre ältere Schwester ist die aus Goethes Dichtung und Wahrheit bekannte Frau Pastorin Griesbach [2]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. l.u: Nebel, Charlotte Elisabeth. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 23, Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 347 f.
  2. Carl Bertheau: Griesbach, Johann Jakob. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 9, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 660–663.



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