John M. Keynes


John M. Keynes
John Maynard Keynes (1938)

John Maynard Keynes, Baron Keynes [keɪnz] (* 5. Juni 1883 in Cambridge; † 21. April 1946 in Tilton, Firle, East Sussex) war ein britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker. Er zählt zu den bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts und ist Namensgeber des Keynesianismus. Seine Ideen haben bis heute Einfluss auf ökonomische und politische Theorien.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Keynes wurde als Sohn des Professors für Politische Ökonomie, John Neville Keynes, und seiner Frau Florence Ada Brown, geboren. Er genoss eine Ausbildung an den Eliteinstituten Eton und King's College in Cambridge, wo er Mathematik, Philosophie und Ökonomie studierte. Er war Schüler Alfred Marshalls und studierte gemeinsam mit Arthur Cecil Pigou. Zusammen mit anderen herausragenden Studenten gehörte er dem elitären Debattierklub Cambridge Apostles an. Sein Bruder Geoffrey Keynes war später ein bekannter Arzt.

Keynes' großer Freundeskreis umfasste auch die berühmte liberale Bloomsbury Group mit Virginia Woolf, Leonard Woolf, Lytton Strachey, James Strachey, Vanessa Bell, Clive Bell, Roger Fry, Rupert Brooke und vor allem dem Maler Duncan Grant, mit dem Keynes von 1908 bis 1915 eine Liebesbeziehung hatte.

Keynes war als hervorragender Mathematiker sehr skeptisch bezüglich der Art, wie neoklassische Ökonomen die Mathematik anwandten, um wirtschaftswissenschaftliche Theorien zu präzisieren.[1] Tatsächlich benutzt Keynes in seinen Theorien wesentlich weniger mathematische Formulierungen als die meisten seiner Kollegen.

Keynes war nach dem Ersten Weltkrieg als Vertreter des britischen Schatzamts Mitglied der britischen Delegation bei den Versailler Vertragsverhandlungen. Er trat kurz vor Abschluss der Verhandlungen unter Protest gegen die Vertragsbedingungen, die Deutschland auferlegt werden sollten, von seinem Posten in der Delegation zurück und schrieb das Aufsehen erregende Buch Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages, mit dem er die 1919 Deutschland auferlegten Reparationszahlungen als ökonomisch widersinnig kritisierte. Sie würden sowohl die internationalen Wirtschaftsbeziehungen destabilisieren als auch größeren sozialen Sprengstoff für Deutschland mit sich führen. Das Buch entstand zwischen August und September 1919 im Landhaus Charleston, das seine Bloomsbury-Freunde Vanessa Bell und Duncan Grant gepachtet hatten.

Lydia Lopokova

Von 1920 bis zu seinem Tod lehrte er als Professor an seiner alma mater in Cambridge. Als Schatzkanzler des King's College gelang es ihm, dessen Stiftungsvermögen durch geschickte Anlage von 30.000 auf über 200.000 Pfund zu versiebenfachen.[2]

Sein ganzes Leben lang beriet Keynes die Politik. So war er u.a. aktives Mitglied der Liberal Party Englands. Höhepunkt seiner politischen Karriere war seine Tätigkeit als Chefunterhändler bei den Bretton-Woods-Verhandlungen im Jahre 1944. Er konnte sich jedoch gegen die US-amerikanische Position, vertreten durch Harry Dexter White, nicht durchsetzen. Unter anderem schlug er eine Internationale Zahlungsunion (International Clearing Union) und eine internationale Verrechnungseinheit namens Bancor vor, die dem US-Dollar keine Vormachtstellung als internationales Verrechnungs- und Zahlungsmittel eingeräumt hätte.

Im Jahr 1925 heiratete er, trotz seiner bis dahin offen gelebten Homosexualität, die Balletttänzerin Lydia Lopokova, die von den meisten seiner Bloomsbury-Freunde jedoch nicht akzeptiert wurde. Die Hochzeit war ein gesellschaftliches Ereignis. Vogue veröffentlichte ein ganzseitiges Foto mit der Unterschrift: „Die Heirat des brillantesten englischen Volkswirtschaftlers mit der beliebtesten russischen Tänzerin ist ein schönes Symbol für die gegenseitige Abhängigkeit von Kunst und Wissenschaft.“[3]

Sein Buch The General Theory of Employment, Interest and Money (1936) veränderte nachhaltig die Makroökonomie und wird häufig als das einflussreichste wirtschaftswissenschaftliche Werk des 20. Jahrhunderts zitiert. Geprägt von der Weltwirtschaftskrise, versucht Keynes mit diesem Buch seine Kollegen von der Notwendigkeit einer grundlegend neuen Wirtschaftspolitik zu überzeugen, in der der Staat im Gegensatz zur Laissez-faire-Marktwirtschaft eine entscheidende Rolle spielt. Seine Ideen legten den Grundstein des heutigen Keynesianismus (auch keynesianische Schule) und wurden seither von Ökonomen dieser Schule weiterentwickelt, wenngleich sie heute zur Erklärung langfristiger Effekte skeptisch beurteilt werden.

Bertrand Russell bezeichnete Keynes als den intelligentesten Menschen, den er je traf. Im Jahr 1942, vier Jahre vor seinem Tod, wurde Keynes als Baron Keynes, of Tilton in the County of Sussex geadelt und erhielt einen Sitz im House of Lords. Im April 1946 starb Lord Keynes an Herzversagen.

Keynes’ wirtschaftspolitische Grundposition

In den Jahren der Weltwirtschaftskrise hatte das bestehende, vom Staat unbeeinflusst wirkende, marktwirtschaftliche System aus Keynes Sicht versagt. Keynes wollte die marktwirtschaftliche Ordnung mit ihren individuellen Freiheiten vor dem Zusammenbruch bewahren. Deshalb beschäftigte er sich intensiv mit der Frage, wie durch staatliches, gesamtwirtschaftlich orientiertes Handeln das Versagen des kapitalistischen Wirtschaftssystems verhindert oder wenigstens gemildert werden könnte. Im Rahmen einer mehrteiligen Radiosendung erklärte Keynes am 14. März 1932, der Staat müsse eine aktive Rolle übernehmen: Der gesamtwirtschaftliche Ablauf müsse staatlich geplant werden. Wir können - so Keynes wörtlich - die Wünschbarkeit und sogar die Notwendigkeit von Planung (planning) akzeptieren, ohne Kommunist, Sozialist oder Faschist zu sein.

Anschließend weist er darauf hin, welche Erfolge die Sowjetunion und Italien (unter Benito Mussolini) mit ihrer Form der staatlichen Planung gehabt haben. Er aber schlage eine auf die Gesamtwirtschaft bezogene staatliche Planung vor, die das allgemeine Niveau von wirtschaftlicher Produktion und Aktivität auf einer optimalen Höhe zu halten versucht (wir würden heute sagen: eine Globalsteuerung). Diese soll die Probleme in Angriff nehmen, die ein Einzelner nicht lösen kann, ohne die Freiheit und die Unabhängigkeit der Individuen zu beeinträchtigen.[4]

In seinem Artikel Nationale Genügsamkeit aus dem Jahr 1933 weist Keynes erneut auf Russland, Italien und nun auch auf Deutschland hin, die sich „neuen Formen der Wirtschaftsführung“ zugewandt hätten. Er setzt sich für mehr „nationale Selbstgenügsamkeit“ ein, damit Großbritannien ohne die Abhängigkeit vom Weltfinanzmarkt den Zinssatz so weit senken kann, wie dies für ausreichend hohe Investitionen erforderlich ist. In ökonomischen Einzelfragen sei er dagegen geneigt, so weit wie möglich die private Entscheidung, Initiative und die Unternehmung zu unterstützen.[5]

Für seine wirtschaftspolitische Einstellungen sind auch seine Artikel Am I a Liberal?[6] von 1925, The End of Laissez-Faire[7] von 1926 aufschlussreich.

Keynes lehnte den italienischen Faschismus aus grundlegenden Prinzipien ab. Vielmehr wollte er seine Reformen im Rahmen der liberalen Demokratie Großbritanniens verwirklichen, auch um die Gefahr einer sozialistischen Revolution zu bannen. Viele Male betonte er dazu die Notwendigkeit von politischer Toleranz und konstruktiver Kritik. Keynes wollte eine grundlegend neue Wirtschaftsform und diese durch demokratische Evolution erreichen.[8]

Zentrale Botschaft von Keynes

Die zentrale Botschaft seiner General Theory besteht darin, dass das marktwirtschaftliche System auch bei flexiblen Preisen und Löhnen nicht automatisch zur Vollbeschäftigung tendiert, wie es das Saysche Theorem behauptet. Vielmehr kann es auch langfristig in einem Zustand der Unterbeschäftigung verharren; in diesem Fall soll der Staat (Regierung und Notenbank) zu finanz- und geldpolitischen Mitteln greifen, um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wieder an das Niveau heranzuführen, bei dem Vollbeschäftigung herrscht. Eine wichtige Einsicht ist, dass mikroökonomisch sinnvolle Verhaltensweisen im makroökonomischen Kontext völlig falsch sein können.

Durch die makroökonomische Politik soll die Nachfrage beeinflusst werden, da diese das Niveau von Produktion und Beschäftigung bestimmt, das erst bei Vollbeschäftigung durch die vorhandenen Ressourcen begrenzt wird. Dies ist der Fall, auf den sich die neoklassische Theorie bei ihren gesamtwirtschaftlichen Aussagen bezieht.

Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage setzt sich aus dem privaten Konsum, den privaten Investitionen (gemeint sind immer Sachinvestitionen), den Exporten und der staatlichen Nachfrage zusammen.

Einwänden, seine Theorie beziehe sich nur auf kurzfristig wirkende Maßnahmen, hielt er entgegen: „In the long run we are all dead“ („langfristig gesehen sind wir alle tot“).

Zentrale Bausteine seiner Analyse

Konsumfunktion

Eine der grundlegenden Neuerungen der keynesianischen Makrotheorie ist ihre Konsumfunktion. Sie behauptet, dass Veränderungen im Konsum in erster Linie von Veränderungen im tatsächlichen verfügbaren Einkommen verursacht werden. Dies klingt nicht besonders revolutionär, ist es aber, wenn man bedenkt, dass die neoklassische Theorie nur analysierte, was die Haushalte konsumieren würden, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt das von ihnen angestrebte Einkommen (als Produkt von bestehendem Stundenlohn und Arbeitslohn) erzielt hätten. Keynes geht von einer Konsumquote kleiner eins (0 < c < 1) und einer fallenden marginalen Konsumneigung aus. Dies bedeutet, dass Haushalte nicht ihr gesamtes Einkommen ausgeben, sondern einen Teil sparen, und dass der Anteil für Konsumausgaben immer weiter sinkt, je größer das Einkommen wird. Auf dieser Konsumfunktion beruht der Multiplikator.

Keynes nennt für den Konsum der Haushalte eine ganze Reihe weitere Einflussfaktoren. Da diese aber unter „normalen Umständen“ („normal terms“) wenig variabel sind oder sich im Durchschnitt der Haushalte weitgehend ausgleichen, vernachlässigt er für seine weitere Theorie diese Faktoren.

Er zählt folgende Faktoren auf:

  • die Spanne zwischen Brutto- und das Nettoeinkommen
  • die Änderung von Vermögenswerten
  • die Änderung der Zeitpräferenz
  • der Zinssatz (allerdings in Höhe und Richtung kaum a priori bestimmbar)
  • die Einkommensverteilung
  • die Erwartung über zukünftige Einkommensentwicklung.

Weitere denkbare Faktoren, die er nicht betrachtet, sind:

  • höhere Ausgaben oder geringere Einnahmen in der Zukunft (etwa Bildung, Rente) mit dem Wunsch nach gleichmäßigem Konsum („Foresight“)
  • niedrigere Zeitpräferenz als der Realzins: Wunsch nach Zinseinkünften („Calculation“)
  • Wunsch nach kontinuierlich ansteigendem Konsum („Improvement“)
  • Unabhängigkeit („Independence“)
  • Eigenkapital für Start-Ups oder Spekulation („Enterprise“)
  • Vermögen vererben („Pride“)
  • Geiz: der negative Nutzen beim Konsum als solchem („Avarice“).

Die Lücke in Keynes’ Theorie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Konsumtheorie von Franco Modigliani, James Duesenberry und Milton Friedman geschlossen.

Investitionen und „keynesianische“ Unsicherheit

Die Investitionen hängen bei Keynes von der Differenz zwischen der erwarteten Rendite und den Marktzinssätzen ab. Für die erwartete Rendite muss der Unternehmer Erwartungen bilden; ein zentrales Element von Keynes' makroökonomischer Theorie ist Unwissenheit über die Zukunft. Wichtige Texte hierzu sind das Kapitel 12 der General Theory und der Artikel The General Theory of Employment[9] von 1937. In letzterem formuliert er lapidar, dass man über die Zukunft „einfach nichts weiß“ („we simply do not know.“). Damit stellt er sich in scharfen Kontrast zur Neoklassik, die die Kalkulierbarkeit zukünftiger Ereignisse - etwa in Form von Wahrscheinlichkeitsverteilungen - behauptet. Keynes argumentiert, dass über die Lebenszeit einer langfristigen Investition (etwa einer Autofabrik) die Gewinne einfach nicht abschätzbar sind. Dies ist der wichtigste Grund für die Volatilität der Investitionen. Deshalb stellt er dem neoklassischen Konzept von „Risiko“ (der Streuung der erwarteten Verteilung um den Erwartungswert) die Idee der „Unsicherheit“ (Uncertainty) gegenüber, die angibt, ob wir überhaupt irgend etwas über die Zukunft aussagen können. Er folgert daraus, dass die neoklassische Annahme von rationalen Entscheidungen (im Sinne von nutzenoptimierenden Agenten) nicht aufrecht zu erhalten ist.

Der Markt kommt höchstens auf lange Sicht gesehen zu einem Gleichgewicht. Doch „auf lange Sicht sind wir alle tot“; will sagen: es handelt sich um ein praktisch nicht einlösbares Versprechen. Der Staat muss gleichwohl eingreifen, um den Markt in ein wünschenswertes Gleichgewicht zu führen.

Nachfrage nach liquiden Mitteln

Eine wichtige Neuerung stellt auch Keynes Analyse der Kassenhaltung dar.

Mit ihr versuchte Keynes zu erklären, weshalb die Wirtschaftsteilnehmer einen Teil ihres Geldvermögens in Formen halten, die keinen Zins bringen (Bargeld, Sichteinlagen). Für diese Liquiditätspräferenz („liquidity preference“) nennt Keynes vier Beweggründe („motives“):

  1. Einkommensmotiv („income motive“) für die Überbrückung der Zeit zwischen Einnahme und Ausgabe des Einkommens
  2. Geschäftsmotiv („business motive“) für die Überbrückung der Zeit zwischen Einkauf und Verkauf einer Ware
  3. Vorsorge- oder Vorsichtsmotiv („precautionary motive“): Vorsorge für unvorhersehbare Ausgaben
  4. Spekulationsmotiv („speculative motive“) aus der Erwartung günstigerer künftiger Gelegenheiten zur Anlage des Geldes.

Einkommensmotiv und Geschäftsmotiv zusammen nennt Keynes auch das Transaktionsmotiv („transactions motive“). Die hieraus resultierende Kassenhaltung ist nur vom Einkommen abhängig, die anderen aber auch und vor allem vom Zinssatz. Die klassische Theorie berücksichtigte nur die Transaktionskasse, während Keynes die Abhängigkeit der Geldhaltung vom Zinssatz aufzeigt.

Keynesianismus

Hauptartikel: Keynesianismus

Schriften

  • The Economic Consequences of the Peace. 1919 (online im Project Gutenberg)
    • Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages. Duncker & Humblot, München 1920; Krieg und Frieden. Die wirtschaftlichen Folgen des Vertrages von Versailles. Herausgegeben und mit einer Einleitung von Dorothea Hauser. Berenberg, Berlin 2006, ISBN 3-937834-12-5
  • Treatise on Probability. 1921
    • Über Wahrscheinlichkeit. Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1926
  • A revision of the treaty. 1922
    • Revision des Friedensvertrages. Eine Fortsetzung von „Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages“. Duncker & Humblot, München/Leipzig 1922
  • Tract on Monetary Reform. 1923
    • Ein Traktat über Währungsreform. Duncker & Humblot, München 1924; 2. Aufl. ebd. Berlin 1997, ISBN 3-428-07384-3
  • The End of Laissez-Faire. 1926
    • Das Ende des Laissez-faire. Ideen zur Verbindung von Privat- und Gemeinwirtschaft. Duncker & Humblot, München 1926
  • Treatise on Money. 1930
    • Vom Gelde. Duncker & Humblot, München/Leipzig 1932; 3. Auflage ebd. Berlin 1983, ISBN 3-428-00756-5
  • Economic Possibilities for our Grandchildren. In: Nation and Athenaeum. Oktober 1930 (PDF)
  • The General Theory of Employment, Interest and Money. 1936 (online im Marxists Internet Archive)
  • The General Theory of Employment. In: Quarterly Journal of Economics. Vol. 51, Nr. 2, Februar 1937, S. 209-223.
  • Two Memoirs. 1949
    • Freund und Feind. Zwei Erinnerungen. Berenberg, Berlin 2004, ISBN 3-937834-00-1
Sammelausgaben
  • Politik und Wirtschaft. Männer und Probleme. Ausgewählte Abhandlungen. Mohr (Siebeck), Tübingen 1956
  • The Collected Writings of John Maynard Keynes. Herausgegeben von Austin Robinson und Donald Moggridge. Cambridge University Press, 1971–1998
  • Harald Mattfeldt: Keynes. Kommentierte Werkauswahl. VSA-Verlag, Hamburg 1985, ISBN 3-87975-297-4
  • On Air. Der Weltökonom am Mikrofon der BBC. Zusammengestellt und übersetzt von Michael Hein. Murmann, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86774-026-5

Literatur

Biographien

  • Reinhard Blomert: John Maynard Keynes. Rowohlts Monographien, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-50451-8 (knapper Überblick)
  • Robert Skidelsky: John Maynard Keynes. 3 Bände (Standardwerk)
    • Hopes Betrayed, 1883-1920. 1983, ISBN 033357379X
    • The Economist as Savior, 1920-1937. 1992, ISBN 0140238069
    • Fighting for Britain, 1937-1946. 2000, ISBN 0142001678
      • gekürzte Ausgabe in einem Band: John Maynard Keynes: 1883-1946: Economist, Philosopher, Statesman. 2004, ISBN 0330488678

Einführungen in seine Theorien

Kritik

  • Paul Mattick: Marx and Keynes. The Limits of the Mixed Economy. 1969 (online im Marxists Internet Archive)
    • Marx und Keynes. Die Grenzen des gemischten Wirtschaftssystems. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt/Köln 1974, ISBN 3-434-30117-8
  • Murray N. Rothbard: Keynes, the man. (PDF) In: Mark Skousen (Hrsg.): Dissent on Keynes. A Critical Appraisal of Keynesian Economics. Praeger, New York 1992 (PDF; 16,92 MB), S. 171–198

Weblinks

Fußnoten

  1. Edward Fullbrook: The Rand Portcullis and PAE. In: Post-Autistic Economics Review. Issue 32, 5. Juli 2005
  2. Nikolaus Piper in der Süddeutschen Zeitung: SZ-Serie: Die großen Spekulanten (6) – Wie der Weltökonom Millionen machte. 25. Februar 2008
  3. Hermione Lee: Virginia Woolf. Ein Leben. S. Fischer, Frankfurt 1999, ISBN 3-10-042502-2, S. 616
  4. John Maynard Keynes: Collected Writings. Vol. 21, S. 84–92
  5. Nationale Selbstgenügsamkeit. In: Schmollers Jahrbuch. 57. Jahrgang, 1933, S. 61–70. Wiederabgedruckt in: Harald Mattfieldt: Keynes: Kommentierte Werkauswahl. VSA-Verlag, Hamburg 1985, S. 152–161. Original in den Collected Writings. Vol. 21, S. 233-246
  6. John Maynard Keynes: Am I a Liberal? In: Essays in Persuasion. W. W. Norton & Company, 1991, S. 312 ff.
  7. John Maynard Keynes: The End of Laissez-Faire. Hogarth Press, 1926
  8. Siehe hierzu etwa: National Self-Sufficiency. S. 243–256.
  9. John Maynard Keynes: The General Theory of Employment. In: Quarterly Journal of Economics. Vol. 51, Nr. 2, Februar 1937, S. 209–223


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