Jugendarbeitslosigkeit


Jugendarbeitslosigkeit

Jugendarbeitslosigkeit als Spezialfall der Arbeitslosigkeit wird oft gesondert betrachtet, da

  • die Höhe der Jugendarbeitslosigkeitsquote in vielen Ländern von der allgemeinen Arbeitslosigkeitsquote (nach oben) abweicht,
  • die Gründe und Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit sich von denen älterer Arbeitsloser unterscheiden,
  • abweichende Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gegenüber der allgemeinen Arbeitslosigkeit diskutiert werden und
  • die Wirkung von Jugendarbeitslosigkeit als gravierender empfunden werden.

Inhaltsverzeichnis

Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich

Als Jugendliche wird in internationalen Vergleichen meist gemäß der Definition der Vereinten Nationen bezeichnet, wer mindestens 15 und höchstens 24 Jahre alt ist. Für die Frage, wer arbeitslos ist, wird im folgenden die Standarddefinition des "International Labour Office" (ILO) verwendet.

Ausgewählte Arbeitslosenquoten in Ländern der Europäischen Union nach Altersklassen

Belgien 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 11,3 % 7,3 % 9,3 % 8,4 %
AL-Quote <25 Jahre 23,6 % 14,5 % 21,5 % 23,0 %
AL-Quote >=25 Jahre 9,0 % 6,2 % 7,9 % 6,9 %
Dänemark 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 7,8 % 8,3 % 7,0 % 5,0 %
AL-Quote <25 Jahre 11,5 % 11,5 % 9,9 % 8,4 %
AL-Quote >=25 Jahre 6,8 % 7,6 % 6,3 % 4,4 %
Deutschland 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 6,9 % 4,9 % 8,2 % 8,2 %
AL-Quote <25 Jahre 9,8 % 4,6 % 8,5 % 9,0 %
AL-Quote >=25 Jahre 6,1 % 5,0 % 8,1 % 8,0 %
Finnland 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 5,0 % 3,4 % 17,0 % 9,6 %
AL-Quote <25 Jahre 9,1 % 6,4 % 41,2 % 21,4 %
AL-Quote >=25 Jahre 4,2 % 2,9 % 13,8 % 7,8 %
Frankreich 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 10,3 % 9,4 % 11,9 % 8,9 %
AL-Quote <25 Jahre 25,8 % 19,8 % 27,1 % 18,8 %
AL-Quote >=25 Jahre 7,2 % 7,7 % 10,1 % 7,8 %
Griechenland 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 7,8 % 7,0 % 9,1 %  %
AL-Quote <25 Jahre 23,9 % 23,2 % 27,9 %  %
AL-Quote >=25 Jahre 5,2 % 4,4 % 6,5 %  %
Großbritannien 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 11,5 % 7,0 % 8,7 % 8,5 %
AL-Quote <25 Jahre 18,2 % 10,4 % 15,5 % 12,6 %
AL-Quote >=25 Jahre 9,5 % 6,1 % 7,4 % 4,2 %
Irland 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 18,0 % 14,1 % 12,0 % 4,1 %
AL-Quote <25 Jahre 25,1 % 19,8 % 19,0 % 5,6 %
AL-Quote >=25 Jahre 15,4 % 12,5 % 10,3 % 3,8 %
Italien 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 9,5 % 9,8 % 11,8 % 10,7 %
AL-Quote <25 Jahre 32,2 % 29,0 % 32,8 % 31,9 %
AL-Quote >=25 Jahre 4,5 % 5,9 % 8,4 % 7,9 %
Luxemburg 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 3,0 % 1,6 % 2,9 % 2,1 %
AL-Quote <25 Jahre 6,5 % 3,6 % 7,2 % 5,7 %
AL-Quote >=25 Jahre 2,0 % 1,3 % 2,3 % 1,7 %
Niederlande 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 10,5 % 7,8 % 7,2 % 2,8 %
AL-Quote <25 Jahre 17,7 % 11,4 % 12,1 % 5,1 %
AL-Quote >=25 Jahre 8,7 % 6,8 % 6,1 % 2,4 %
Österreich 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote  %  % 4,3 % 3,2 %
AL-Quote <25 Jahre  %  % 5,9 % 4,4 %
AL-Quote >=25 Jahre  %  % 4,1 % 3,0 %
Portugal 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote  % 4,7 % 7,1 % 4,1 %
AL-Quote <25 Jahre  % 10,4 % 16,0 % 8,5 %
AL-Quote >=25 Jahre  % 3,2 % 5,5 % 3,4 %
Schweden 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote 2,8 % 1,7 % 8,1 % 5,6 %
AL-Quote <25 Jahre 5,8 % 3,8 % 19,0 % 10,5 %
AL-Quote >=25 Jahre 2,3 % 1,3 % 6,7 % 5,0 %
Spanien 1985 1990 1995 2000
Arbeitslosenquote  % 16,3 % 22,7 % 13,6 %
AL-Quote <25 Jahre  % 31,8 % 41,7 % 25,0 %
AL-Quote >=25 Jahre  % 12,4 % 18,7 % 11,6 %

Quelle: DIW [1]

Situation in der Schweiz

Jugendliche sind besonders anfällig auf Arbeitslosigkeit, da die Übergänge von der obligatorischen Schule zur Berufsbildung (Übergang I) und von der Berufsbildung in den Arbeitsmarkt (Übergang II) mit einem erhöhten Arbeitslosenrisiko verbunden sind. Jugendliche sind nach dem schweizerischen Bundesamt für Statistik 15 bis 24 Jahre alt.

Übergang I

Der Übergang I (auch Schnittstelle I), also der Übergang von der obligatorischen Schule zur Berufsbildung ist mit besonderen Problemen verbunden.

In der Schweiz wird ein großer Teil der Berufsbildung über das duale und triale System gewährleistet. Die beiden Begriffe beziehen sich auf die Anzahl der Lernorte, also zwei (Lehrbetrieb und Berufsschule) oder drei Lernorte (zusätzlich Einführungskurse meistens durch den Berufsverband). Bei diesem System müssen also Betriebe bereit sein, Ausbildungsplätze für Lehrlinge anzubieten. Ein großer Teil der Jugendarbeitslosigkeit rührt daher, dass nicht genügend Lehrstellen vorhanden sind.

Schlechte Wirtschaftslage oder strukturelle Änderungen führen oft dazu, dass Betriebe bei den Lehrstellen sparen. Die Gesamtbeschäftigung in der Schweiz stieg zwischen 1985 und 2001 um 6.5 Prozent. In der gleichen Zeit reduzierte sich aber das Angebot an Lehrstellen um 15 Prozent. So wurden zum Beispiel im Jahre 2002 3% weniger Lehrstellen als im Vorjahr angeboten. Seither hat sich die Lage ein wenig entspannt. Im Jahr 2003 stieg das Lehrstellenangebot leicht und im Jahr 2004 um 2% auf ca. 71'500. Momentan (Stand 2005) sind zwar rein zahlenmäßig fast ausreichend Lehrstellen vorhanden, jedoch unterscheidet sich die Situation je nach Branche. In einigen Sektoren, wie High-Tech und Gestaltung ist die Nachfrage größer als das Angebot, während es sich zum Beispiel im Bau- und Nahrungsmittelsektor umgekehrt verhält.

Etwa 30 Prozent der Schweizer Unternehmen bieten Lehrstellen an. Ex-Bundesrat Joseph Deiss geht davon aus, dass sich die Lehrstellensituation erst entspannen wird, wenn weitere 10% der Betriebe in der Schweiz Lehrstellen anbieten.

Probleme

Auf Arbeitgeberseite sind verschiedene Ursachen für den Lehrstellenabbau auszumachen. Zunächst wollen die Unternehmen aus der Ausbildung für sich einen Nettonutzen herausholen können. Dies ist in der Schweiz meistens der Fall, wird jedoch von Unternehmen, die keine Lehrlinge ausbilden, oft nicht so wahrgenommen. So verzichten einige Unternehmen auch bewusst auf die Ausbildung und werben statt dessen ausgebildete Berufsleute nach der Lehre ab.

Natürlich führt auch eine schlechte Wirtschaftslage dazu, dass weniger Lehrstellen angeboten werden. Jedoch bauen oft auch gesunde Unternehmen Lehrstellen ab. Zum Beispiel reduzierte die Großbank UBS von 1999 bis 2005 den Lehrlingsbestand um 35 Prozent während der Gewinn in der gleichen Zeit um 55 Prozent auf acht Milliarden Franken zunahm. Mario Antonelli vom Kaufmännischen Verband Schweiz sieht darin ein problematisches Signal für den Lehrstellenmarkt in der Schweiz.

Lösungsvorschläge

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat unter der Federführung von Joseph Deiss die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu einer Priorität erklärt. Durch den Rückgang der Lehrstellen im Jahr 2002, veranlasste Deiss im März 2003 als kurzfristige Maßnahme die "Task Force Lehrstellen 2003" einzusetzen. Diese steuerte durch ihre Maßnahmen dem befürchteten Trend eines weiteren Lehrstellenabbaus entgegen. Die ergriffenen kurzfristigen Maßnahmen der Task Force waren:

  • Lehrstellenförderung: Personen, welche in der regionalen Wirtschaft gut verankert sind, motivieren andere Unternehmen, zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung zur stellen.
  • Startfinanzierung von Lehrbetriebsverbünde: In diesen Verbünden schließen sich Unternehmen zusammen, die alleine nicht in der Lage wären Lehrlinge auszubilden.
  • Vermittlung und Mentoring: Jugendliche ohne Lehrstellen werden gezielt betreut.
  • Lehrstellenmarketing: Durch Inserate und Studie wird den Betrieben das Anbieten von Lehrstellen schmackhaft gemacht.

Am 30. April 2003 entschied sich zudem der Bundesrat mit gutem Vorbild voran zu gehen und in der Bundesverwaltung 100 weitere Lehrstellen zu schaffen. Damit stieg der Lehrlingsanteil der Beschäftigten beim Bund auf 2.9 Prozent.

Die Studie von AMOSA zur Jugendarbeitslosigkeit 2004 zeigt auf, dass Arbeitgeber sich eine Reform des zehnten Schuljahrs zu mehr Praxisbezug und mehr Zusammenarbeit mit den Volksschulen wünschen.

Weitere Maßnahmen, welche den Arbeitsmarkt für Unternehmen allgemein attraktiver machen könnten sind laut der Studie "Hat das duale Ausbildungssystem eine Zukunft?" von Hans Geser (1999):

  • Berufsmatur fördern
  • Ausbau des Modularsystems
  • Mehr Ausbildungsverbünde
  • Mehr Einführungskurse
  • Mehr praktische Ausbildung im Betrieb

Politik

Auf der politischen Ebene wird das Problem der Jugendarbeitslosigkeit ebenfalls immer wieder angegangen. Gute Lösungen von Seiten der Politik sind jedoch schwierig zu finden. Wirtschaftsvertreter betonen ebenfalls immer wieder, dass das Problem von der Wirtschaft gelöst werden soll. Solche Versprechen der Wirtschaft haben sich aber in der Vergangenheit immer wieder in Luft aufgelöst und große Unternehmen, wie die oben erwähnte UBS, reduzieren regelmäßig den Lehrstellenbestand.

Am 18. Mai 2003 kam in der Schweiz die Lehrstellen-Initiative zur Abstimmung. Diese wollte das Recht auf eine ausreichende Berufsbildung in der Verfassung verankern und einen Berufsbildungsfonds zur Finanzierung der dafür notwendigen Angebote einrichten. Die Initiative wurde mit 68.4 gegen 31.6 Prozent der Stimmen abgelehnt.

Eine 2003 von Ruedi Lustenberger eingereichte parlamentarische Initiative fordert die Ausbildung von Lehrlingen als Kriterium im öffentlichen Beschaffungswesen (Geschäftsnummer 03.445). Diese Initiative wurde in Frühjahrsession 2005 am 1. März im Nationalrat diskutiert und angenommen.

Übergang II

Als Übergang II (auch Schnittstelle II) wird der Schritt von der Berufsbildung in die Erwerbstätigkeit bezeichnet.

Junge Berufsleute sind besonders stark von der schwachen Konjunktur betroffen. In solchen Zeiten ersetzen Unternehmen die Abgänge oft nicht, was Jugendlichen den Berufseinstieg erschwert. Hinzu kommt eine Diskrepanz der angebotenen Ausbildungsplätzen zu den verfügbaren Arbeitsplätzen in den einzelnen Sektoren. Für Handwerksberufe gibt es genügend Lehrstellen, aber zu wenige Arbeitsplätze für Lehrabgänger, während es im Dienstleistungssektor genau umgekehrt ist. Dies führt dazu, dass Lehrabgänger oft nach der Lehre den Sektor wechseln müssen und schwer vermittelbar sind.

Situation in Österreich

Aktuelle Zahlen

Über 500.000 Jugendliche sind derzeit in Österreich beschäftigt, das ist rund die Hälfte aller 15- bis 24-Jährigen. Laut AMS-Berechnungsmethode hat sich die Jugendarbeitslosigkeit seit dem Jahr 2000 in Österreich verdoppelt. Im Jahr 2000 waren ca. 30.000 Jugendliche ohne Arbeit, Ende des 2. Quartals 2006 waren es fast 50.000, am Ende des 3. Quartals schon fast 60.000, was den rasanten Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in Österreich zur Schau stellt. Die Gesamtarbeitslosigkeit ist jedoch auf ca. 250.000 gefallen, was bedeutet, dass mittlerweile ca. 25% aller Arbeitslosen Jugendliche sind.

Die meisten Angaben der Jugendarbeitslosigkeit bieten aber ziemlich wenig Transparenz. Anfang Februar 2007 soll die Anzahl der Jugendarbeitslosigkeit zwar auf 45.000 zurückgegangen sein, jedoch sind zusätzlich 24.000 15- bis 24-Jährige in Schulung. Bei den 15- bis 19-Jährigen gibt es demnach nur 10.000 Arbeitslose, weitere 14.000 werden bei der Berechnung der Arbeitslosenquote jedoch ausgeschlossen, da sie sich derzeit in Schulungen befinden. Weitere 35.000 20- bis 24-Jährige sind arbeitslos, zusätzlich kommen rund 10.000 Arbeitslose, die in Ausbildungskursen sind. Somit sind insgesamt rund 69.000 Jugendliche ohne Arbeit.

Laut Arbeiterkammer fehlen über 100.000 Jobs für Jugendliche, denn abgesehen von den Arbeitslosen gibt es auch 47.000 Hilfsarbeiter in dieser Altersklasse. Insgesamt seien derzeit also rund 8 % aller 15- bis 24-Jährigen ohne Zukunftschancen.

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen unter den Jugendlichen steigt an. Im Sommer 2006 waren es ca. 9000 15– bis 24-Jährige, die als “langzeitarbeitslos” bezeichnet werden, das entspricht ca. 20% der arbeitslosen Jugendlichen.

Gründe

Ausbildung ist mittlerweile einer der wichtigsten Faktoren bei der Suche nach Arbeit, besonders bei Jugendlichen, da ältere Arbeitnehmer oft schon viel Berufserfahrung haben, was die Ausbildung dabei in den Schatten stellt. 17% aller Jugendlichen sind nach einem Pflichtschulabschluss zumindest für eine gewisse Zeit arbeitslos. Nach einem Lehrabschluss sind nur 6% betroffen. Einige Jugendliche beginnen mit 15 Jahren eine Lehre. Das sogenannte “duale Ausbildungssystem" ist insofern ein Vorteil für die Lehrlinge, weil praktischer und theoretischer Unterricht verknüpft werden. Während in den letzten Jahren das Interesse der Jugendlichen für diese Möglichkeit immer mehr steigt, sinkt zugleich auch das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, weil sie für viele Unternehmen eine Belastung sind.

Die strukturelle Arbeitslosigkeit ist der häufigste Grund für Jugendarbeitslosigkeit. Durch die Umschichtung kam es zu weniger Arbeitsplätzen in gewissen Fachbereichen, wo vor allem Jugendliche betroffen waren.

Von saisonaler Arbeitslosigkeit sind auch rund 15.000 Jugendliche betroffen, die in den Fachbereiche Bau und Tourismus angestellt sind. Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit im Winter um ca. 1/3 höher als im Sommer.

Prognosen und Maßnahmen

Auch die Prognosen für die Zukunft geben keine Hoffnung auf Besserung. Alleine im letzten halben Jahr ist die Jugendarbeitslosigkeit um 15% gestiegen. Die Zahl der Lehrstellen wird wahrscheinlich weiterhin reduziert. Ebenso steigt der Druck auf die Jugendlichen, einen Lehrplatz zu finden. Ein weiteres großes Problem ist die “Generation Praktikum”. Um an einen geeigneten Job zu kommen, werden Jugendliche in Zukunft wohl einige Praktika machen müssen, die sehr schlecht bis gar nicht bezahlt sind – trotz guter Ausbildung.

Zu den bekanntesten Maßnahmen, um die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich zu senken gehören:

  • Blum Bonus

Egon Blum hat mit seinem Projekt geplant, indem er für einige Betriebe eine bestimmte Summe zahlt, wenn sie Lehrlinge über ihren Bedarf hinaus ausbilden. Diese Summe wird “Blum-Bonus” genannt. Das sogenannte “Projekt 06” gibt es seit September 2005 und wird von der derzeitigen Bundesregierung weitergeführt.

  • JASG – Lehrgänge

Die Bundesregierung hat mit Hilfe des JASG (Jugendausbildungssicherungsgesetz) jungen Pflichtschulabsolventen und -abgängern die Möglichkeit geboten, ohne Ausbildungsplatz in die Berufswelt einzusteigen und zwar in allen wesentlichen Branchen. Mehr als die Hälfte von ihnen kann durchschnittlich vermittelt werden, was die Wirksamkeit betont.

  • Coaches

Das AMS hat im letzten Jahr den Versuch von sogenannten “Coaches” gestartet. Sie sollen den jugendlichen Langzeitarbeitslosen bei der Arbeitssuche helfen. In der ersten Hälfte des Jahres 2006 konnte immerhin 1/3 von 2000 Arbeitssuchenden mit Hilfe dieser Coaches fündig werden.

Quellen

  1. DIW Wochenberichte, siehe [1]

Jugendarbeitslosigkeit in Österreich

Siehe auch


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