Kabelkran


Kabelkran
Kabelkran der Warnowwerft in Warnemünde
Kabelkran über der Helgenanlage der Warnow-Werft

Ein Kabelkran besteht aus zwei Masten oder Türmen, deren Spitzen mit einem oder mehreren Tragseilen (meist aus Stahl) verbunden sind. Auf jedem Tragseil befindet sich eine verfahrbare Laufkatze, an deren Hubseil die Last angehängt, gehoben und gesenkt wird. Mit einem Zugseil kann die Laufkatze horizontal bewegt werden.

Die Masten können ggf. selbst verfahrbar und/oder verschwenkbar sein und damit das Einzugsgebiet der Anlage erweitern. Kabelkrane werden bei Spannweiten bis über 1000 Metern verwendet. Ein typisches Anwendungsbebiet hierfür ist der Bau von Staumauern. Dabei beträgt die Tragkraft der eingesetzten Kabelkrane häufig 20 t und mehr.

Für Schiffswerften wurden die Masten der Kabelkrananlagen oft als feststehende Portale mit mehreren parallelen Tragseilen zwischen den Portalquerbalken über der Helling ausgeführt.

In der lausitzer und schlesischen Granitsteinbrüchen waren sie das typische Heberwerkzeug für die gewonnenen Rohblöcke. Kabelkräne oder 'Seilkräne' finden auch beim Holzrücken Anwendung.

Weblinks

 Commons: Kabelkräne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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