Karin Alt


Karin Alt

Karin Alt (* 7. Mai 1928 in Klotzsche bei Dresden) ist eine deutsche Altphilologin.

Leben

Alt studierte Klassische Philologie, Germanistik und Philosophie an der Universität Tübingen. Sie wurde 1953 in Frankfurt am Main bei Karl Reinhardt mit einer Schrift über den Chor beim Tragödiendichter Euripides promoviert und erlangte im selben Jahr das Staatsexamen für die Fächer Griechisch, Latein und Germanistik. 1955 legte sie das Assessorexamen ab. In den folgenden Jahren (1956–58) wirkte sie in München bei der Erstellung des Thesaurus Linguae Latinae mit. Seit Oktober 1958 lehrt sie an der Freien Universität Berlin, wo sie 1970 habilitiert wurde und 1971 den Professortitel erwarb. Seit dem 1. Oktober 1993 ist sie im Ruhestand, hält aber weiterhin Lehrveranstaltungen ab.

Alts Forschungsschwerpunkte sind die Griechische Tragödie und die Philosophie Platons einschließlich des Mittel- und Neuplatonismus.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Untersuchungen zum Chor bei Euripides, Diss. Phil. Frankfurt 1953
  • Euripides, Helena (Teubner), Leipzig 1964
  • Die Überredung der Ananke, Hermes 106,3 (1978)
  • Philosophie gegen Gnosis. Plotins Polemik in seiner Schrift II 9 (AAWM 1990 Nr. 7), Stuttgart 1990
  • Weltflucht und Weltbejahung. Zur Frage des Dualismus bei Plutarch, Numenios, Plotin (AAWM 1993 Nr. 8), Stuttgart 1993
  • Gott, Götter und Seele bei Alkinoos (AAWM 1996 Nr. 3), Stuttgart 1996
  • Hippolytos als Referent platonischer Lehren, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 40 (1997), S. 78-105
  • Sokratische Spurensuche ins 21. Jahrhundert, Verlag Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung, Mannheim 1998
  • Mens agitat molem : vom prägenden Geist der Wissenschaften : Abhandlungen, Verlag Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung, Mannheim 2003
  • Plotin, Reihe Faszination Philosophie, Buchner, Bamberg 2005

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • ALT — ist: eine Eigenschaft, siehe die Begriffsklärung Alter ein Fluss in Rumänien, Nebenfluss der Donau, siehe Olt (Fluss) eine dunkle obergärige Biersorte, siehe Altbier die Taste alternate der PC Tastatur, siehe Alt (Taste) Alt (abgeleitet von lat.… …   Deutsch Wikipedia

  • Alt — ist: eine Eigenschaft, siehe die Begriffsklärung Alter ein Fluss in Rumänien, Nebenfluss der Donau, siehe Olt (Fluss) eine dunkle obergärige Biersorte, siehe Altbier die Taste alternate der PC Tastatur, siehe Alt (Taste) Alt (abgeleitet von lat.… …   Deutsch Wikipedia

  • alt — Das Wort alt bezeichnet: eine Eigenschaft für die zeitliche Dimension, siehe Alter ein Attribut zur Angabe von alternativem Text in Auszeichnungssprachen, siehe auch Hypertext Markup Language Alt (abgeleitet von lat. altus in der Bedeutung „hoch“ …   Deutsch Wikipedia

  • Karin Pagmar — (* 29. April 1956 bei Stockholm) ist eine schwedische Sängerin und Schauspielerin, die ihre Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule in Malmö und die klassische Gesangsausbildung an der Nordwestdeutschen Musik Akademie in Detmold absolviert …   Deutsch Wikipedia

  • Karin Kathrein — (* 7. Juni 1938 in Wien) ist eine österreichische Journalistin, Publizistin, Kulturkritikerin und Theaterwissenschafterin. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Sonstiges 3 Auszeichnungen …   Deutsch Wikipedia

  • Alt.religion.kibology — Kilimandjaro Pour les articles homonymes, voir Kilimandjaro (homonymie). Kilimandjaro Le sommet du Kibo, 5 892 …   Wikipédia en Français

  • Liste der Biografien/Alt — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Dorfkirche Alt Karin — von Südosten Die Dorfkirche Alt Karin ist ein frühgotischer Backsteinbau in der Gemeinde Carinerland im Landkreis Rostock. Sie ist eine Kirche der Kirchgemeinde Kröpelin im Kirchenkreis Rostock der Evangelisch Lutherischen Landeskirche… …   Deutsch Wikipedia

  • Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland — Katholisches Bistum der Alt Katholiken Basisdaten Fläche: 357.104,07 km²[1] …   Deutsch Wikipedia

  • Plotin — Mutmaßliche Darstellung Plotins auf einem Sarkophag im Museo Gregoriano Profano, Vatikanische Museen Plotin (griechisch Πλωτῖνος Plōtínos, latinisiert Plotinus; * 205; † 270 auf einem Landgut in Kampanien …   Deutsch Wikipedia