Karl Lauterbach (Wirtschaftspartei)

Karl Lauterbach (Wirtschaftspartei)

Karl Lauterbach (* 20. Februar 1878 in Roda; † unbekannt) war ein deutscher Politiker (Wirtschaftspartei).

Leben und Wirken

Lauterbach besuchte die Bürgerschule in Eisenberg in Thüringen. Von 1892 bis 1896 absolvierte er eine Kaufmannslehre in Hamburg. Von 1896 bis 1905 arbeitete er als Verkäufer bzw. Geschäftsführer in einem großen Kolonialwarengeschäft in Leipzig. 1905 übernahm er die Leitung einer Kolonialwarenhandlung.

In der Weimarer Republik begann Lauterbach sich in der Reichspartei des Deutschen Mittelstandes zu engagieren. Von 1926 bis 1928 gehörte er dem Landtag von Sachsen an.

Bei der Reichstagswahl vom Mai 1928 wurde Lauterbach als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 29 (Leipzig) in den Reichstag gewählt, dem er bis zum Juli 1932 angehörte. Daneben war er Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen im Reichsverband Deutscher Kaufleute des Kolonialwaren-, Feinkost- und Lebensmitteleinzelhandels sowie Vorstandsmitglied des Landesausschusses des sächsischen Kleinhandels und Vorsitzender des Vereins Leipziger Kaufleute. Des weiteren war er Mitglied im Landeswohlfahrts- und Jugendamt.

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