Kibale-Nationalpark

Kibale-Nationalpark

Der Kibale-Nationalpark (offizielle Bezeichnung engl.: Kibale National Park, bis 2005 Kibale Forest Primate Reserve) liegt im Westen Ugandas in der Nähe von Fort Portal und umfasst ein Gebiet von 776 km².

Inhaltsverzeichnis

Fauna

Die Besonderheit des Gebietes ist der hohe Artenreichtum und das Vorhandensein von 13 verschiedenen Arten von Primaten. Eine große Zahl von Schimpansen (Pan troglodytes) lebt in den Wäldern und hat hier ihr wichtigstes Rückzugsgebiet in Uganda gefunden. Neben dem schwarz-weißen Mantelaffen (auch Schwarz-weißer Kolubus, Colobus guereza) kommt auch der Rote Stummelaffe (auch Roter Guereza oder Roter Kolubus, Procolobus tephrosceles) dort vor. Eine andere Besonderheit ist das Vorkommen von Waldelefanten (Loxodonta cyclotis).

Allgemeines

Seit der Umwandlung zum Nationalpark und der verbesserten Erschließung ist das Gebiet zu einem wichtigen Anziehungspunkt von Touristen in Uganda geworden. Es existieren mehrere Lodges und Campingplätze in der Nähe sowie einfache Unterkünfte im Nationalpark selbst. Es werden täglich geführte Touren angeboten, mit der Möglichkeit, an den Menschen gewöhnte Schimpansen aus nächster Nähe zu sehen. Auch von Rangern geführte Wald- und Nachtspaziergänge sowie eine mehrtägige Wanderung durch den Wald werden angeboten. Zwischen dem Queen-Elizabeth-Nationalpark und dem Kibale National Park gibt es einen sog. Wildlife Corridor um einen Wildwechsel zwischen beiden Gebieten zu gewährleisten. Östlich des Parks liegt das Bigodi wetland sanctuary innerhalb des Sumpfgebiets Magombe swamp. Auch dieses Gebiet ist reich an Primaten und bietet zudem sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten für Vögel. Im Rahmen eines Ökotourimus-Projekts bieten die anliegenden Gemeinden hier Führungen und weitere Aktivitäten an.

Weblinks

Siehe auch

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