Kirschatsch


Kirschatsch
Stadt
Kirschatsch
Киржач
Wappen
Wappen
Vorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/AltFöderationskreis Zentralrussland
Oblast Wladimir
Rajon Kirschatsch
Gegründet 14. Jahrhundert
Stadt seit 1778
Fläche 21 km²
Höhe des Zentrums 135 m
Bevölkerung 31.472 Einw. (Stand: 2006)
Bevölkerungsdichte 1.499 Ew./km²
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7)49237
Postleitzahl 601010, 601012
Kfz-Kennzeichen 33
OKATO 17 230 501
Website http://www.kirzh.chat.ru/
Geographische Lage
Koordinaten 56° 9′ N, 38° 52′ O56.1538.866666666667135Koordinaten: 56° 9′ 0″ N, 38° 52′ 0″ O
Kirschatsch (Russland)
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Kirschatsch (Oblast Wladimir)
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Oblast Wladimir
Liste der Städte in Russland

Kirschatsch (russisch Киржач) ist eine Stadt in der Oblast Wladimir (Russland) mit 31.472 Einwohnern (Berechnung 2006).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt etwa 125 km westlich der Oblasthauptstadt Wladimir am Kirschatsch, einem linken Nebenfluss der Kljasma im Flusssystem der Wolga.

Kirschatsch ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Geschichte

Der Ort entstand als Handwerker- und Handelssiedlung (Sloboda) um ein im 14. Jahrhundert gegründetes Kloster (nach verschiedenen Quellen 1332 auf Anweisung des Moskauer Fürsten Iwan Danilowitsch, oder aber von Sergius von Radonesch). Die Benennung erfolgte nach dem gleichnamigen Fluss, abgeleitet vom mordwinischen Wort für links (mokschanisch кяржи/kjarschi; ersjanisch керш/kersch).

Das ursprüngliche Kloster wurde 1764 geschlossen; 1778 erhielt Kirschatsch das Stadtrecht.

Im 19. Jahrhundert war die Stadt für Seidenweberei und Holzschnitzerei bekannt.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1897 4.799 *
1939 11.600 *
1959 18.100 *
1979 24.100 *
1989 25.431 **
2002 22.704 **
2006 31.472

Anmerkung: * Volkszählung (gerundet) ** Volkszählung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Stadt ist eine Reihe von Bauwerken des 16. bis 17. Jahrhunderts erhalten, darunter das Ensemble des Mariä-Verkündigungs-Klosters (Благовещенский монастырь/Blagoweschtschenski monastyr) mit Mariä-Verkündigungs-Kathedrale (Благовещенский собор/Blagoweschtschenski sobor) und der Erlöserkirche (Спасская церковь/Spasskaja zerkow) von 1656.

Kirschatsch besitzt ein Historisches und Kunstmuseum.

Beim Dorf Nowosjolowo, etwa 20 Kilometer von Kirschatsch entfernt, wurde 1975 ein Obelisk an der Stelle errichtet, an welcher der erste Kosmonaut Juri Gagarin und sein Flugtrainer Wladimir Serjogin 1968 mit einer MiG-15 tödlich verunglückten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bahnhof Kirschatsch

In Kirschatsch gibt ein Werk der türkischen Arçelik A.Ş. für Haushaltsgeräte (Fernseher, Waschmaschinen) und Unterhaltungselektronik (Ferbseher), ein Werk für Fahrzeugelektrik sowie Betriebe der Textil-, Lebensmittel- und Möbelindustrie.

Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke Alexandrow/StruninoOrechowo-Sujewo, dem nordöstlichen Teil des Großen Moskauer Eisenbahnringes.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Kirschatsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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