Klaus-Jürgen Grün

Klaus-Jürgen Grün

Klaus-Jürgen Grün (* 16. April 1957) ist ein deutscher Philosoph. Er gilt als Kritiker der akademischen Philosophie.

Leben

Sein Studium der Philosophie, Geschichte, Mathematik, absolviert von 1983-1987 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, baute auf einer Berufsausbildung in der chemischen Industrie auf. Die Promotion erfolgte 1989-1992 bei Alfred Schmidt. Während der Habilitation in Frankfurt am Main entstand 1993-1999 die Studie Vom unbewegten Beweger zur bewegenden Kraft.

Klaus-Jürgen Grün ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Goethe-Universität. 2003 gehörte er zu den Gründern des Ethikverband der Deutschen Wirtschaft e.V.. Grün ist seit 1991 Mitglied der Loge Zur Einigkeit in Frankfurt am Main, seit 2000 Vizepräsident der Freimaurerischen Akademie des Allgemeinen und Angenommenen Schottischen Ritus. Außerdem ist er Meister der in Bayreuth ansässigen Freimaurer-Forschungsloge Quattuor Coronati.

Schriften

  • Das Erwachen der Materie - Studie über die spinozistischen Gehalte der Naturphilosophie Schellings. Hildesheim u.a.: Olms, 1993. ISBN 3-487-09760-5 (Diss. von 1992)
  • Vom Unbewegten Beweger zur bewegenden Kraft. Der pantheistische Charakter der Impetustheorie im Mittelalter. Paderborn: Mentis, 1999. ISBN 3-89785-083-4 (Habil.-Schrift 1998)
  • Arthur Schopenhauer, in der von Otfried Höffe herausgegebenen Beck’schen Reihe große Denker. München: C. H. Beck, 2000. ISBN 3-406-41959-3
  • Geist und Geld. Die zweite Natur des Menschen. Paderborn: Mentis, 2002. ISBN 3-89785-182-2 (2. Auflage 2004)
  • Wozu benötigen Führungskräfte Philosophie? Autonomie und Freiheit durch methodisches Denken. Göppingen: Ronneburger Kreis, 2004. ISBN 3-932300-13-0
  • Angst. Vom Nutzen eines gefürchteten Gefühls. Herausg.: Michel Friedman. Berlin: Aufbau, 2009. ISBN 978-3-351026-76-9

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