Koinobitentum


Koinobitentum

Koinobitentum, auch Zönobitentum, Coenobitentum (von gr. Koinobion „Zusammenleben“), im Gegensatz zum Eremitentum (siehe auch Anachoreten) ist die Bezeichnung für eine Form klösterlicher Gemeinschaft, besonders im Mönchstum der orthodoxen Kirchen, zum Beispiel auf der Klosterhalbinsel Athos (Nordgriechenland). Im Koinobitentum lebt eine größere Anzahl von Mönchen in enger, dauernder, räumlicher Gemeinschaft unter einheitlicher Führung und Lebensweise ohne privaten Besitz in Klöstern zusammen. Gegensatz: idiorrhythmische Gemeinschaft. Die erste koinobitische Mönchsregel stammt vermutlich von Pachomios (um 292–346) aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts, verfasst in koptischer Sprache.


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