Kraftausdauer


Kraftausdauer

Die Kraftausdauer ist ein Begriff aus Sportwissenschaft bzw. Sportmedizin. Die Kraftausdauer ist abhängig von den Komponenten Kraft und Ausdauer und kann definiert werden, als die von der Maximalkraft abhängige Ermüdungswiderstandsfähigkeit gegen lang dauernde sich wiederholende Belastungen bei statischer oder dynamischer Muskelarbeit. [1]

In Sportarten in denen die Leistung von den Kraft- und von den Ausdauerfähigkeiten abhängt, ist die Kraftausdauer eine leistungsbestimmende Fähigkeit. Das gilt für viele Ausdauersportarten (z. B. Schwimmen, Eisschnelllauf, Rudern etc.). Sie beeinflusst auch erheblich wiederholte Sprungleistungen (z. B. Volleyballspiel, Eiskunstlauf, Ringen etc.) auch beim Schießen ist sie bei hoher Schusszahl für einen sicheren Anschlag nötig. Die Komponente "Kraft" bestimmt die maximale konditionelle Leistung in der Einzelbewegung bzw. im einzelnen Bewegungszyklus, die Komponente "Ausdauer" die Dauerbeanspruchung und dabei den durch Ermüdung bedingten Abfall des Krafteinsatzes bei langandauernden sportlichen Anforderungen.

Quellen

  • Gerd Thienes: Zum Einfluss interserieller Beweglichkeitsübungen auf die Kraftausdauer. Spectrum 15 (2003) Heft 1.
  • Andreas Greiwing: Zum Einfluss verschiedener Krafttrainingsmethoden auf Maximalkraft und Kraftausdauer sowie auf die Muskeldicke des M. quadrizeps femoris PDF-Version.
  • A. Ahmed: Entwurf eines Expertensystems für die spezielle körperliche Vorbereitungsplanung von Volleyball-Junioren (Dissertation). PDF-Version, 7,5 MB

Einzelnachweise

  1. Ehlenz, Grosser, Zimmermann (1991): Krafttraining. Grundlagen, Methoden, Übungen, Trainingsprogramme. ISBN 3-405-14283-0

Siehe auch


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