Kreis Arnstadt


Kreis Arnstadt
Basisdaten
Bundesland Thüringen
Bezirk (DDR) Erfurt
Verwaltungssitz Arnstadt
Fläche 509,99 km²
Einwohner 61.599 (31. Dezember 1994)
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen L und F (bis 1990; Bez. Erfurt)
ARN (ab 1991)
Kreisgliederung 61 Gemeinden (1993)
Postleitzahlen 52xx (alt)
Bestandzeit: 1952 bis 1994
DDR-Bezirk-Erfurt-Kreis-Arnstadt.png
Der Kreis Arnstadt im Bezirk Erfurt

Der Kreis Arnstadt war ein Landkreis im Bezirk Erfurt der DDR und in Thüringen.

Geschichte

Der Kreis wurde im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 am 25. Juli 1952 gebildet. Zu ihm gehörten die nördlichen Teile des zuvor bestehenden Landkreises Arnstadt (aus den südlichen wurde der Kreis Ilmenau gebildet) sowie einigen weiteren Gemeinden wie Crawinkel und Kirchheim.

Der Kreis Arnstadt war ein relativ waldarmer, landwirtschaftlich geprägter Kreis. Er umfasste die drei Städte Arnstadt, Stadtilm und Plaue und erstreckte sich von Erfurt an der Nordgrenze bis zum Singer Berg und Oberhof an der Südgrenze. Angrenzende Kreise waren (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Kreis Erfurt-Land, Stadt Erfurt, Kreis Weimar-Land, Kreis Rudolstadt, Kreis Ilmenau, Kreis Suhl und der Kreis Gotha. Die DDR-Postleitzahl für den Kreis war die 52.

Bis 1990 gehörte der Kreis zum Bezirk Erfurt, anschließend gehörte er zum neu gebildeten Land Thüringen. Das 1990 vergebene KFZ-Zeichen für den Kreis lautete ARN. 1994 wurden der Kreis Arnstadt und der Kreis Ilmenau im Süden zum neuen Ilm-Kreis vereinigt. Als einzige bis dahin zum Kreis Arnstadt gehörende Gemeinde wurde dabei Crawinkel dem Landkreis Gotha zugeordnet. Kreisstadt blieb Arnstadt.


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