Kurt Blüchel


Kurt Blüchel

Kurt G. Blüchel (* 1934 in Heinersreuth, Franken) ist ein deutscher Autor und Journalist.

Leben

1962 begann Kurt G. Blüchel seine über 15-jährige journalistische Tätigkeit für medizinische und naturwissenschaftliche Magazine, darunter einer Ärztezeitschrift, bei der er Chefredakteur war. In dieser Zeit war er auch Pressesprecher eines Ärzteverbandes und einer pharmazeutischen Firma.

Ab den 1970er Jahren schrieb er über 27 gesellschaftskritische und alarmierende Publikationen, die sich mit den Themen Bionik, bedrohte Tierwelt, Tierversuche, Jagd, deutscher Wald und dem Verhältnis Mensch/Umwelt und Mensch/Medizin auseinandersetzten. Andere, oft sehr aufwändig gestaltete Bände gab Blüchel in Zusammenarbeit mit Fachleuten wie Heinz Sielmann, Horst Stern oder Hans Joachim Fröhlich heraus. Viele dieser Bücher wurden Bestseller. Blüchel war langjähriger Herausgeber der Zeitschriften draussen und Natur.

Blüchel lebt heute in München und hat drei Kinder.

2005 wurde Blüchel für sein Buch Bionik mit dem Corine, dem internationalen Literaturpreis des Verbandes Bayerischer Verlage und Buchhandlungen, ausgezeichnet. Im März 2006 erschien ein neuer Bildband mit dem Titel Faszination Bionik, für den Kurt G. Blüchel 2007 den Literaturpreis des internationalen Jagdrates CIC - Conseil Internationale de la Chasse - erhielt. Dieser Bildband liefert die Grundlage zur ARD-Fernsehsendung Die große Show der Naturwunder.

Schriften (Auswahl)

  • 1970: Woobinda, 2 Bände
  • 1971: Projekt Übermensch - die biologische Revolution beginnt, Hallwag Verlag, Bern-Stuttgart
  • 1973: Gesundheit ist lernbar, Herbig Verlag München, Herbig Verlag, München
  • 1974: Die weißen Magier, Bertelsmann Verlag, Gütersloh
  • 1974: Schönheit der Natur, Penny Verlag, Neu-Isenburg
  • 1976: Der Untergang der Natur, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart
  • 1976: Das Medizin-Syndikat, Kiepenheuer und Witsch, Köln
  • 1977: Heilkräfte der Natur, Falken-Verlag, Niedernhausen/Taunus
  • 1977: Alpenblumen, Falken-Verlag, Niedernhausen/Taunus
  • 1978: Der deutsche Wald, Meyster Verlag, Wien-München
  • 1979: Naturwunder Deutschland (mit Heinz Sielmann und Horst Stern), Naturalis Verlag, Mönchengladbach, ISBN 3-88703-608-5
  • 1979: Die Erben der Wölfe, Penny-Verlag
  • 1980: Altmühltal, HB-Verlags- und -Vertriebsgesellschaft, Hamburg
  • 1981: Zauber der Mineralien. Kristalle, Gold und Edelsteine (zusammen mit Olaf Medenbach), Ringier, Zürich, ISBN 3-85859-134-3
  • 1982: Schützt unsere schöne Natur (als Herausgeber), Naturalis-Verlag, München und Mönchengladbach
  • 1983: Das große Sportbuch (als Herausgeber), Naturalis-Verlag, München
  • 1983: Zauber der Jagd. Meisterwerke der Jagdliteratur, Jagdmalerei und Naturfotografie (als Herausgeber), Tigris-Verlag, München, ISBN 3-923723-01-6 (Sonderausgabe später unter ISBN 3-89836-123-3)
  • 1992: Tropischer Regenwald - der Garten Eden darf nicht sterben (als Herausgeber zusammen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.), Pro-Terra-Bücher, München
  • 1998: Der letzte Schrei, PRO 1-Verlags-Gesellschaft, Hagen
  • 1999: Die Jagd (als Herausgeber), Könemann, Köln, ISBN 3-8290-1560-7
  • 2003: Heilen verboten - Töten erlaubt, Bertelsmann, München, ISBN 3-4421-5327-1
  • 2005: Bionik, Bertelsmann, München
  • 2006: Faszination Bionik, Bionik Media GmbH, München
  • 2007: Der Klimaschwindel. Erderwärmung, Treibhauseffekt, Klimawandel - die Fakten, Bertelsmann, München, ISBN 978-3-570-01010-5 oder ISBN 3-570-01010-4

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Kurt G. Blüchel — (* 1934 in Heinersreuth bei Bayreuth) ist ein deutscher Autor und Journalist. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Schriften (Auswahl) 3 Einzelnachweise …   Deutsch Wikipedia

  • Blüchel — ist der Familienname folgender Personen: Harald Blüchel (* 1963), deutscher Musikproduzent Kurt G. Blüchel (* 1934), deutscher Journalist Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort be …   Deutsch Wikipedia

  • Horst Stern — (* 24. Oktober 1922 in Stettin) ist ein deutscher Journalist, Filmemacher und Schriftsteller. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Auszeichnungen und Ehrungen 3 Werke (Auswahl) …   Deutsch Wikipedia

  • Werner Nachtigall — (* 7. Juni 1934 in Saaz, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Zoologe und Biologe. Er gilt als einer der Begründer der Bionik in Deutschland. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Wirken 3 Auszeichnungen …   Deutsch Wikipedia

  • Biomimese — Frühes Beispiel von Bionik: Flügel für Flugapparate Leonardo da Vinci Frühes Beispiel von Bionik: Fisch als U Bootvorlage …   Deutsch Wikipedia

  • Biomimetik — Frühes Beispiel von Bionik: Flügel für Flugapparate Leonardo da Vinci Frühes Beispiel von Bionik: Fisch als U Bootvorlage …   Deutsch Wikipedia

  • Biomimetisch — Frühes Beispiel von Bionik: Flügel für Flugapparate Leonardo da Vinci Frühes Beispiel von Bionik: Fisch als U Bootvorlage …   Deutsch Wikipedia

  • Biomimikry — Frühes Beispiel von Bionik: Flügel für Flugapparate Leonardo da Vinci Frühes Beispiel von Bionik: Fisch als U Bootvorlage …   Deutsch Wikipedia

  • Bionisch — Frühes Beispiel von Bionik: Flügel für Flugapparate Leonardo da Vinci Frühes Beispiel von Bionik: Fisch als U Bootvorlage …   Deutsch Wikipedia

  • Haihauteffekt — Frühes Beispiel von Bionik: Flügel für Flugapparate Leonardo da Vinci Frühes Beispiel von Bionik: Fisch als U Bootvorlage …   Deutsch Wikipedia