Lancia Flaminia


Lancia Flaminia
Lancia
Lancia Flaminia GT (1962–1967)

Lancia Flaminia GT (1962–1967)

Flaminia
Hersteller: Lancia
Produktionszeitraum: 1957–1970
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Stufenheck, viertürig
Coupé, zweitürig
Cabriolet, zweitürig
Motoren:
Länge: 4496–4877 mm
Breite: 1651–1753 mm
Höhe: 1295–1473 mm
Radstand: 2515–2870 mm
Leergewicht: 1430–1440 kg
Vorgängermodell: Lancia Aurelia
Nachfolgemodell: Lancia Gamma

Die Lancia Flaminia war ein Automobil der Oberklasse des Herstellers Lancia und wurde von 1957 bis 1970 produziert. Es trat die Nachfolge der Lancia Aurelia an und trug ebenso wie diese den Namen einer Römerstraße, der Via Flaminia. Es basiert auf den Studien Lancia Florida I & II.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

1955 begann für die Marke Lancia eine neue Ära. Die Familie Lancia konnte die traditionsreiche, im Jahre 1906 von Vincenzo Lancia gegründete Firma nicht mehr halten und musste die Aktien des Familienunternehmens nach 49 Jahren verkaufen: Cavaliere Carlo Pesenti, ein Bauunternehmer und Zementfabrikant, übernahm im Herbst 1955 die Turiner Automobilmanufaktur.

Nach dem 2.Weltkrieg hatte Gianni Lancia, der Sohn des 1937 verstorbenen Vincenzo, nicht genug in neue Produktionsanlagen investiert. Die Herstellungskosten der aktuellen Modelle Appia und Aurelia waren hoch, hinzu kamen die enormen Summen für die Grand Prix-Aktivitäten der Squadra Corse Lancia. Auch Lancias Nutzfahrzeugsparte hatte Verluste erwirtschaftet.

Unter dem neuen Eigentümer Pesenti löste Professor Fessia den verdienten Vittorio Jano als technischen Direktor ab.

In dieser Zeit stellte Lancias Hausdesigner Pinin Farina eine große Limousine vor, geplant als Nachfolger der Lancia Aurelia.

Dieser Entwurf basierte auf einer „Florida I“ genannten Studie Pinin Farinas auf dem Aurelia-Chassis. Eine große viertürige Limousine mit gegenläufig öffnenden Türen, wie bei der Aurelia. Der schildförmige Kühlergrill der Aurelia war einem langen flachen gewichen und die gesamte Karosserie niedriger und schlanker gestaltet. Aufgrund fehlender Fensterrahmen und B-Säule wirkte das Auto wie ein elegantes viertüriges Coupe, ähnlich dem heutigen Mercedes CLS. Das Design war für die Zeit richtungsweisend und beeinflusste nachhaltig das Styling der 60er Jahre. Heute besticht das Fahrzeug bei Oldtimerveranstaltungen wie dem Concorso d´Eleganza Villa d´Este am Comer See.

Das Lancia Management war vom Design des Florida überzeugt und ließ auf dieser Basis eine Serienlimousine entwickeln. Schon auf dem Turiner Autosalon 1956 zeigte Lancia den Prototyp des neuen Wagens. Es war eine komfortable Limousine mit einem 98 PS leistenden V6-Motor mit hinten liegendem Getriebe. Technisch hatte das neue Automobil sehr viele Ähnlichkeiten mit seinem Vorgänger, der bekannten Lancia Aurelia; im Design bildete es dagegen einen Quantensprung.

Berlina

Lancia Flaminia Berlina (1957–1970)

Ein Jahr später, auf dem Genfer Automobilsalon 1957, präsentierte Lancia die serienreife Flaminia. Das Design dieser Limousine (Berlina genannt) bildete eine beeindruckende Verbindung zwischen Modernität und schlichter Klassizität. Das Auto prägte die Fahrzeuggestaltung der kommenden Jahre wie kaum ein anderes: Nicht nur die Pininfarina-Designs für Peugeot (404) und die British Motor Corporation orientierten sich an der sogenannten Trapezform der Flaminia, sondern auch einige amerikanische Autos der 60er Jahre, z.B. Pontiac.

Die Motorleistung des neuen Modells lag anfangs bei 102 PS. Wie bei der Aurelia war der Motor ein V6 - eine Bauweise, die zu dieser Zeit weltweit einzigartig war, während sie heute bei Sechszylindermotoren fast die Regel ist.

Die Limousine war wieder sehr durchdacht konstruiert und wartete mit aufwändigen Detaillösungen auf. Zum Beispiel sorgte - allerdings nur in den ersten Serien - ein Heckscheibenwischsystem mit je 2 Wischblättern innen und außen für klare Sicht für die Passagiere. Speziell zum Öffnen des dritten Seitenfensters war ein Druckluftaggregat eingebaut. Die Hupe war mit einem Hebelchen umschaltbar: Entweder erklang eine ordentliche klangvolle Fanfare oder ein sehr diskretes Signal, um in der Stadt die Leute nicht zu erschrecken. Die Sonderausstattung späterer Modelle umfasste außerdem eine beheizbare Heckscheibe und elektrische Fensterheber.

Auch der Antrieb ließ nichts zu wünschen übrig:

Die Flaminia hatte ein vollsynchronisiertes Transaxlegetriebe, eine DeDion-Hinterachse und, ab 1961, Vierrad-Scheibenbremsen.

Wegen höchster Qualitätsmaßstäbe verließen in der ersten Zeit nur 7–8 Wagen täglich das Werk.

1961 wurde die Motorleistung auf 110 PS erhöht: nicht zu viel für eine Limousine von 1550 kg.

1962 kam der auf 2,8 Liter vergrößerte Motor mit 125 PS.

Aufgrund ihrer raffinierten, aber auch aufwändigen Konstruktionsweise war die Flaminia ein teures Auto, das im Preis höher lag als vergleichbare Fahrzeuge von Mercedes-Benz oder Jaguar.

Dies, und die hohen Steuern für Autos mit über 2000 cm³ Hubraum auf dem italienischen Heimatmarkt verhinderten eine große Stückzahl. Von 1957 bis 1969 wurden nur rund 5000 Limousinen gebaut.

Coupés

Lancia Flaminia Coupé 2,5
(1962–1967)
Heckansicht
Lancia Flaminia GT (1963)
Lancia Flaminia Super Sport
(1964–1967)
Lancia Flaminia Zagato Sport
(1962–1967)

Traditionell vergab Lancia Aufträge für von der Limousine abgeleitete Sonderkarosserien.

Wie schon bei der Lancia Appia wurden 3 Konzepte gewählt, realisiert von Pinin Farina, Touring und Zagato. Pinin Farina baute das elegante, viersitzige Coupe für lange Reisen, Touring verwirklichte den sportlichen Zweisitzer für den Mittelstand und Zagato war für den Supersportwagen mit Rennsportambitionen zuständig.

Pininfarina

Flaminia Coupé

Auf dem Turiner Autosalon 1958 zeigte Lancia das zweitürige, viersitzige Coupé von Pinin Farina. Der Wagen war eine direkte Weiterentwicklung der auf einem Lancia-Chassis gebautem Florida II. Wie der Florida I war auch der Florida II von Battista Farina entworfen worden. Der Entwurf zählte zu den persönlichen Favoriten des Altmeisters und wurde von ihm selbst bis zu seinem Tode im Jahr 1966 gefahren.

Das Coupe war der Limousine sehr ähnlich. Für die damalige Zeit war es technisch wie auch gestalterisch richtungsweisend. Übernommen wurden das Grundkonzept der Limousine aus DeDion-Doppelgelenkachse, der Hilfsrahmen für Vorderachse und Motor mit Doppelquerlenkerachse, der Vollaluminium Sechszylinder V-Motor und die Transaxle Bauweise mit dem hinten angeordneten Getriebe und Kupplung. Der Radstand wurde von 2,87 m auf 2,75 m gekürzt und die Motorleistung auf 119 PS angehoben. Durch das geringere Gewicht, 1500 kg, und den verkürzten Radstand waren die Fahrleistungen deutlich ansprechender als bei der schwereren Limousine.

Im Test der Zeitschrift das Auto, Motor und Sport von 1960 beschleunigte der Wagen in 16,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h. Mit einem Grundpreis von DM 26850 war der Lancia viermal so teuer wie ein Karmann Ghia und zählte somit zu den Luxusautos. Der Preis konnte noch gesteigert werden durch eine Heizung, DM 300, Scheibenbremsen an allen vier Rädern, DM 550, und eine Lederpolsterung für DM 1150. Als Gegenwert bekam der Kunde ein Fahrzeug, so Auto Motor und Sport, das im Fahrverhalten, der Verarbeitung und Eleganz außergewöhnlich war. Das Fahrverhalten wird als sehr handlich, gut gefedert und exakt beschrieben. Die Verarbeitung war sehr hochwertig mit geringen Spaltmaßen, hochwertigen Materialien und aufwändigen Details. Beispiel hierfür sind Radmuttern aus Messing, Benzinleitungen aus Kupfer, Kofferraumdeckel, Motorhaube und Tank aus Aluminium sowie Aluminiumverkleidungen der Schweller und der B-Säule zu nennen. Das Design wurde sowohl innen wie auch außen als besonders elegant bewertet.

Das Auto wurde während seiner Produktionszeit von 1959 bis 1967 ständig weiterentwickelt. Die erste Serie, Typ 823, wurde von 1959 bis 1963 gebaut. Der Motor verfügt hier über 2458 cm³. Zunächst wurde er mit einem Solex Vergaser 40 PAAI und 119 PS angeboten. Von 62 bis 63 erhielt der Motor drei Solex Doppelvergaser, die Leistung stieg auf 128 PS.

1963 folgte die zweite Serie, Typ 826, Modellbezeichnung Coupé 3B 2,8. Wesentlicher Unterschied zur ersten ist die Hubraumerweiterung auf 2775 cm³. Das Auto verfügte nun über 140 PS und erreichte damit eine Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h. Außerdem wurde das Auto in einigen Details, Stoßstange vorne, Sitze, Rücklichter, vereinfacht oder verändert, um das Fahrzeug kostengünstiger produzieren zu können. Im Vergleich zum 2,5 Liter Wagen wurde der 2,8 Liter deutlich günstiger angeboten. 1966 verlangte Lancia DM 21550, dennoch blieben die Stückzahlen auf niedrigem Niveau.

Daher ist das Flaminia Pininfarina Coupé heute in der deutschen Oldtimerszene recht unterrepräsentiert. In England, den Niederlanden oder der Schweiz ist die Szene deutlich ausgeprägter.

Wer einen interessanten Klassiker aus den 60er Jahren mit hochkarätiger Technik und guter Verarbeitung sucht, findet mit dem Flaminia ein passendes Auto. Der Flaminia ist mit modernen Lancias der Fiat-Ära nicht zu vergleichen. Die Verarbeitung ist genauso aufwändig wie bei zeitgenössischen Maserati, Ferrari oder Jaguar. Komponenten, wie Bremsen, Scheinwerfer, Türgriffe, Elektrik, Scheibenwascher oder Aschenbecher sind teilweise identisch. Leider gibt es vom PF Coupé nur wenig gute Autos auf dem Markt. Teile sind im Vergleich zu alten Alfa Romeos nur schwer und zu hohen Preisen zu bekommen. Bei italienischen Spezialisten sind jedoch mittlerweile Nachfertigungen von den wesentlichen Verschleißteilen zu erhalten.

Superleggera Touring

Flaminia GT

Die zweite Variante wurde von der Carrozzeria Touring gebaut, kenntlich an der Bezeichnung GT (=Gran Turismo). Optisch ist das Design an die Form des Maserati 3500 GT angelehnt. Im Grundsatz übernimmt dieses Auto, ebenso wie das PF-Coupé, die Technikkomponenten von der Limousine. Hinzu kommt die für Touring typische Superleggera-Bauweise, ein mit Aluminium verkleideter Stahlrohrrahmen, sorgte für eine Gewichtsreduzierung um 200 kg. Das Leergewicht des Touring Coupé lag damit bei nur 1337 kg. In Verbindung mit dem auf 2520 mm verkürzten Radstand und der reduzierten Stirnfläche verbesserten sich Fahrleistungen und Straßenlage deutlich.

So zeigte sich Auto, Motor und Sport 1960 restlos begeistert von dem Auto und zählte das Auto zu den bestliegenden serienmäßigen Sportwagen. Im Vergleich zum Pininfarina Coupe ist das Auto härter gefedert, lauter und schneller. Im Test beschleunigte die 2,5-Liter-Version in 12,8 s von 0 auf 100 km/h. Die Endgeschwindigkeit lag bei 180 km/h.

Auch das Touring Coupé war kein billiges Auto. Der Kunde musste mindestens DM 29.850 überweisen. Eine Lederpolsterung kostete nochmal DM 510. In Italien galt der Lancia als Ferrari des Mittelstandes. Ein Ferrari 275 war mit ca. DM 49.000 jedoch noch einiges teurer als der Touring.

Der Wagen wurde ständig weiterentwickelt. Ebenso wie beim Pininfarina Coupé profitierte der Touring von der Weiterentwicklung der Motoren. Die erste Serie 824 gab es erst mit einem Vergaser und 119 PS, gefolgt von der 3 C-Version mit drei Doppelvergasern und hier schon 140 PS. Der Typ 826 hatte ab 1963 die 2,8-Liter-Maschine mit 150 PS.

Auch vom Flaminia Touring wurden nur wenige gebaut. Dennoch ist das Auto auf heutigen Oldtimerveranstaltungen häufiger anzutreffen als das Pininfarina Coupé. Die Ersatzteilsituation ist dieselbe wie beim Pininfarina Coupé. Preislich sind die Touring Modelle im Aufwind. Wirklich gute Autos sind auch hier rar, da die Aluminiumkarosserie nur mit großer Fachkompetenz instandgesetzt werden kann.

Flaminia GTL

2+2-sitzige Coupé-Variante des GT mit auf 2600 mm verlängerten Radstand.

Zagato

Flaminia Sport

Auf dem Turiner Autosalon 1958 feierte der Lancia Flaminia Sport sein Debüt. Der Wagen wurde von der Carrozzeria Zagato entworfen und gebaut. Im Gegensatz zu den GT-Versionen von Touring mit ihren gestreckten Linien wirkten die Sport-Versionen gedrungener. Tatsächlich waren sie leichter und aerodynamisch günstiger und kamen auf noch bessere Beschleunigungs- und Höchstgeschwindigkeitswerte. Alle Flaminia Sport- und Flaminia Supersport-Modelle besaßen die Zagato-typische Double Bubble-Dachkonstruktion (zwei Auswölbungen über den Köpfen der Insassen), die für gute Kopffreiheit und beste Karosseriesteifigkeit sorgte.

Flaminia Supersport

Der Lancia Flaminia 3C 2.8 Supersport von Zagato war die letzte Version des Sport. Durch 3 Weber-Vergaser beatmet, leistete der 2775 cm³-V6-Motor 110 kW (152 PS) bei 5200/min

So motorisiert erreichte dieser Wagen als einziger serienmäßig gebauter klassischer Lancia mit 210 km/h deutlich über 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Ein strömungsgünstiges Kamm-Heck und eine um 25 mm flachere Karosserie sorgten für die entsprechende Aerodynamik.

Die Werksprototypen des Flaminia SZ (zwei Fahrzeuge) wurden auf einem Rohrrahmenchassis aufgebaut, somit konnte das Gewicht auf etwa 980kg reduziert werden.

Lancia Flaminia GT Cabriolet
(1962–1967)

Cabriolet

Superleggera Touring

Auf der Basis des Flaminia GT stellte Superleggera Touring auch einen eleganten offenen Zweisitzer her.

Flaminia presidenziale

Die Flaminia presidenziale auf dem Festa della Repubblica Italiana am 2. Juni 2007

Die presidenziale ist ein Einzelstück und wurde für den Präsidenten der italienischen Republik gebaut. Bis heute ist es das Fahrzeug für Paraden und offizielle Anlässe.

Stückzahlen

  • Flaminia Limousine I. Serie: 2695
  • Flaminia Limousine II. Serie: 649
  • Flaminia Limousine 2.8: 599
  • Limousine insgesamt: 3943
  • Flaminia Coupé Pinin Farina I. Serie: 3191
  • Flaminia Coupé Pinin Farina II. Serie: 950
  • Flaminia Coupé Pininfarina 2.8: 1085
  • Coupé PF insgesamt: 5226
  • Flaminia GT Coupé Touring I. Serie: 863
  • Flaminia GT Coupé Touring II. Serie: 685
  • Flaminia GT/GTL Coupé Touring 2.8: 468
  • Flaminia Coupé Touring insgesamt: 2016
  • Flaminia GT Cabriolet Touring I. Serie: 421
  • Flaminia GT Cabriolet Touring II. Serie: 264
  • Flaminia GT Cabriolet Touring 2.8: 180
  • Flaminia GT Cabriolet Touring insgesamt: 865
  • Flaminia Sport Zagato I. Serie: 205
  • Flaminia Sport Zagato II. Serie: 174
  • Flaminia Sport/Supersport Zagato 2.8: 220
  • Flaminia Sport Zagato insgesamt: 599
  • Alle Flaminia-Versionen: 12.649

Quellenangaben

  • Brian Long: Lancia Sporting Coupés, The Crowood Press ISBN 1-86126-561-1
  • Automobil Revue, Katalognummern 1960, 1963, 1967 (techn. Daten und Preise)
  • Lancia (Hrsg.): Die Geschichte Lancias von 1906–1989. Vom Werk herausgegebene Broschüre. (Stückzahlen)
  • Motor Klassik 6/2010 Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG
  • Fred Steininger Lancia - 100 Jahre Automobilgeschichte, Podzun, ISBN 978-3-86133-420-0
  • Lancia Flaminia Dokumentation, clubinterne Dokumentation des internationalen Lancia Flaminia Registers, Frank Dehler, Müllheim (techn. Daten)
  • Autosalon Autotypen - Übersicht - Modelle 1966, A. Eugen von Keller Verlag - Bonn (Preise, PF Coupe)
  • Das Auto, Motor und Sport Heft 12 vom 4. Juni 1960, Vereinigte Motor Verlage GmbH, Stuttgart (Test PF und Touring Coupé)

Weblinks

 Commons: Lancia Flaminia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Zeitleiste der Lancia- und Autobianchi-Modelle von 1945 bis heute
Typ Lancia, bis 1969 unabhängig 1969 von Fiat gekauft, seitdem Typennummernkreis von Fiat
Autobianchi, JV zwischen Bianchi, Fiat und Pirelli ab 1967 100 % Teil des Fiat-Konzerns im Ausland als Lancia, in Italien als Autobianchi
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Kleinstwagen Bianchina Giardinera
Kleinwagen A112 Y10 (156) Y (840) Ypsilon (843) Ypsilon (846)
Kompaktklasse A111 Delta I[2] (831) Delta II (836) Delta III (844)
Mittelklasse Primula Prisma (831) Dedra (835) Lybra (839)
Ardea Appia Fulvia Beta / Trevi (828) Flavia
Obere Mittelklasse Flavia 2000 Gamma (830) Thema (834 / Y9) Kappa (838) Thesis (841) Thema
Coupé / Cabrio Stellina
Fulvia Coupé/Sport Beta Coupé[1] / Spider / Montecarlo (828)
Aurelia Flaminia Gamma Coupé/GT (830) Kappa Coupé
(838)
Sportwagen Stratos
Minivan Musa (350)
Van Zeta (220) Phedra (179) Grand Voyager

[1] auch bei Seat in Spanien gebaut
[2] auch als Saab Lancia 600 in Skandinavien verkauft

  • Unter der Marke „Autobianchi“ vertrieben
  • In Italien unter der Marke „Autobianchi“, im Ausland als „Lancia“ vertrieben
  • Lancia-Modelle, gemeinsam mit PSA entwickelt und bei SEVEL auch als Peugeot, Citroën und Fiat gebaut
  • Lancia-Modelle, aus der Kooperation mit Chrysler, als Lancia in Europa vertrieben

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