Landkreis Meschede

Landkreis Meschede
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Meschede
Kreis Meschede
Deutschlandkarte, Position des Kreises Meschede hervorgehoben
51.358.287Koordinaten: 51° 21′ N, 8° 17′ O
Basisdaten (Stand 1975)
Bestandszeitraum: 1832–1975
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Meschede
Fläche: 675,16 km²
Einwohner: 71.913
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MES
Kreisgliederung: 31 Gemeinden
Lage des Kreises Meschede in Nordrhein-Westfalen
Karte
Über dieses Bild

Der Kreis Meschede war ein von 1832 bis 1974 bestehender Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg. Er ist entstanden aus dem Kreis Eslohe. Mit jenem gehörte er zunächst zur preußischen Provinz Westfalen, ab 1946 schließlich zu Nordrhein-Westfalen. Von 1939 bis 1969 lautete seine Bezeichnung Landkreis Meschede. Kreisstadt war Meschede, das Kfz-Kennzeichen lautete MES.

Der Kreis lag im Zentrum des Sauerlands und grenzte an die Nachbarkreise Brilon, Wittgenstein, Olpe, Arnsberg und Lippstadt.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1975 wurde der Kreis aufgelöst und sein Gebiet mit dem der Kreise Arnsberg und Brilon zum Hochsauerlandkreis zusammengeschlossen. Das Amt Serkenrode mit den ehemaligen Gemeinden Oedingen, Schliprüthen und Schönholthausen wurde dem Kreis Olpe zugeschlagen.

Inhaltsverzeichnis

Gliederung

Städte:

  1. Bödefeld (Freiheit)
  2. Eversberg
  3. Fredeburg
  4. Meschede
  5. Schmallenberg

Ämter:

  1. Amt Eslohe
    1. Cobbenrode
    2. Eslohe
    3. Reiste
    4. Wenholthausen
  2. Amt Eversberg (1840–1910)/Amt Bestwig (1911–1975)
    1. Berlar (bis 1858)
    2. Gevelinghausen
    3. Halbeswig (1938 zu Velmede)
    4. Heringhausen
    5. Nuttlar
    6. Ostwig
    7. Ramsbeck (ab 1858)
    8. Velmede
  3. Amt Fredeburg
    1. Berghausen
    2. Dorlar
  4. Amt Meschede
    1. Berge
    2. Calle
    3. Drasenbeck
    4. Remblinghausen
    5. Stockhausen
  5. Amt Schmallenberg
    1. Fleckenberg (ab 1920)
    2. Grafschaft
    3. Oberkirchen
    4. Rarbach
    5. Wormbach
  6. Amt Serkenrode
    1. Oedingen
    2. Schliprüthen
    3. Schönholthausen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerstatistik des Kreises Meschede von 1880–1969[1]:

Jahr Einwohner
1880 35.302
1900 38.134
1933 50.300
1939 52.911
1950 73.919
1969 71.100

Landräte

Kreis Medebach/Eslohe/Meschede

Kreis Meschede

Einzelnachweise

  1. Verwaltungsgeschichte.de abgerufen am 1. Mai 2009



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