Landkreis Northeim

Landkreis Northeim
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Northeim Deutschlandkarte, Position des Landkreises Northeim hervorgehoben
51.749.85
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Northeim
Fläche: 1.267,04 km²
Einwohner:

139.060 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: NOM
Kreisschlüssel: 03 1 55
Kreisgliederung: 12 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Medenheimer Straße 6-8
37154 Northeim
Webpräsenz: www.landkreis-northeim.de
Landrat: Michael Wickmann (SPD)
Lage des Landkreises Northeim in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Landkreis Wesermarsch Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Northeim ist ein Landkreis im südlichen Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Er grenzt im Westen an den Landkreis Holzminden, im Norden an den Landkreis Hildesheim, im Osten an den Landkreis Goslar und an den Landkreis Osterode am Harz sowie im Süden an den Landkreis Göttingen und an den hessischen Landkreis Kassel und an den nordrhein-westfälischen Kreis Höxter.

Eine Besonderheit stellt das zur Stadt Uslar gehörende Dorf Fürstenhagen dar. Fürstenhagen ist eine Exklave des Landkreises Northeim, da das Dorf zu etwa ¾ vom hessischen Landkreis Kassel und zu etwa ¼ vom Landkreis Göttingen eingeschlossen wird. Es hat somit keine Verbindung zum restlichen Kreisgebiet Northeim. Die einzige Straßenverbindung nach Fürstenhagen vom Landkreis Northeim aus führt durch das Dorf Heisebeck. Vom Landkreis Göttingen aus erreicht man das Dorf dagegen nur über Waldpfade.

Geologie

Der Landkreis liegt im Weser-Leine-Bergland. Die Leine fließt im östlichen Kreisgebiet im Leinegraben in Süd-Nord-Richtung. Im Nordosten grenzt der Landkreis an die westlichen Ausläufer des Harzes. Durch die Weser wird er im Südwesten begrenzt. Dort liegt auch das Buntsandsteinmassiv Solling. Im zentralen Kreisgebiet wird die ebene Keuperformation des Leinegrabens von kleineren Höhenzügen unterbrochen, die teils aus Muschelkalk (wie die Amtsberge) und teils auch aus Buntsandstein (wie der Ahlsburg) aufgebaut sind.

Naturschutz

Zwischen den beiden Mittelzentren dieses Landkreises, Northeim und Einbeck, bildet die Leineniederung in Verbindung mit den angrenzenden Flächen des Polders I und der Northeimer Seenplatte ein Naturschutzgebiet, das insbesondere für einige Arten von Entenvögeln von nationaler Bedeutung ist. Das Gebiet ist ein zentrales Rastgebiet im Zugkorridor mehrerer Zugvogelarten und ist als Europäisches Vogelschutzgebiet geschützt. Im westlichem Kreisgebiet beginnt der Naturpark Solling-Vogler, zweitgrößtes zusammenhängendes Waldgebiet und Mittelgebirge Niedersachsens, an den Gemeindegrenzen von Bodenfelde, Dassel, Hardegsen und Uslar. Größere Flächen sind ihrem vielfältigen Charakter und ihrer Erholungsfunktion entsprerchend als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Geschichte

Der Kreis wurde 1. April 1885 im Zuge der Neugliederung der preußischen Provinz Hannover aus dem alten Amt Northeim sowie den Städten Northeim und Moringen gebildet.[2] Am 1. Januar 1939 wurde er gemäß einer reichseinheitlichen Ordnung in „Landkreis Northeim“ umbenannt. Am 1. Oktober 1932 wurde er um den Kreis Uslar erweitert. 1962 wurde der zu Northeim gehörende östliche Teil von Neuhaus im Solling sowie auch Silberborn an den Landkreis Holzminden abgetreten. Am 1. März 1974 wurden der Landkreis Einbeck und der Landkreis Northeim aufgelöst und zu einem neuen Landkreis Northeim vereinigt. 1977 kamen die Gemeinde Kalefeld des Landkreises Osterode am Harz und Teile des Landkreises Gandersheim hinzu. Weiterhin kamen durch Gründung der Gemeinde Katlenburg-Lindau Teile des früheren Landkreises Duderstadt hinzu. Als einziger Ort des ehemaligen Landkreises kam Lindau zum Landkreis Northeim hinzu und ist der einzige Eichsfeldort im Landkreis. 1971 wurden die Hannoverschen Klippen an den nordrhein-westfälischen Kreis Höxter abgetreten. 1974 wurde das Gebiet des Fleckens Adelebsen an den Landkreis Göttingen abgetreten.

Der Landkreis war zuerst dem Regierungsbezirk Hildesheim und ab 1978 dem Regierungsbezirk Braunschweig angehörig, ehe dieser 2004 aufgelöst wurde.

Der Verlauf der Westgrenze des Landkreises lässt sich auf die Westgrenze der Grafschaft Dassel im Hochmittelalter zurückführen.

Im November 2009 vereinbarten die beiden Landräte Michael Wickmann und Walter Waske, unterstützt durch Innenminister Uwe Schünemann, die Erstellung eines Gutachtens zur Prüfung, ob ein Zusammenschluss des Landkreises Northeim mit dem Landkreis Holzminden zu einem neuen „Solling-Landkreis“ aus Synergiegesichtspunkten sinnvoll ist. 2011 wurde eine Fusion der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode angestrebt.[3]. 2011 wurde ebenso eine Fusion mit den Landkreisen Göttingen, der Stadt Göttingen sowie dem Landkreis Osterode am Harz vorgeschlagen.

Politik

Kreistagswahl 2006
Wahlbeteiligung: 58,48 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,60%
37,97%
9,00%
5,17%
2,26%
keine
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2001
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+0,16%
+0,08%
+0,06%
+0,04%
+1,13%
-1,47%

Kreistag

Die Wahlperiode des Kreistags beträgt gemäß § 28 der Niedersächsischen Landkreisordnung (NLO) 5 Jahre, beginnt am 1. November des Wahljahres einer Kommunalwahl und endet am 31. Oktober des darauffolgenden Wahljahres.[4] Gemäß § 26 NLO besteht der Kreistag aus den Kreistagsabgeordneten sowie der Landrätin bzw. dem Landrat, die bzw. der kraft Amtes ebenfalls Mitglied des Kreistags ist. Gemäß § 27 NLO beträgt die Anzahl der Kreistagsabgeordneten des Landkreises Northeim 50 zuzüglich der Landrätin bzw. dem Landrat. Ab der Kommunalwahl am 11. September 2011 gilt das am 1. November 2011 in Kraft tretende Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG), in dem die Sitzverteilung in § 46 geregelt ist und im Vergleich zur NLO nicht geändert wurde.[5]

Wahlperiode SPD (Sitze) CDU (Sitze) FDP (Sitze) Grüne (Sitze) Die Linke (Sitze) GfE (Sitze) Northeim 21 (Sitze)
1. November 2001 – 31. Oktober 2006[6] 26 22 5 2 - n.a. n.a.
1. November 2006 – 31. Oktober 2011[7] 23 19 4 3 1 n.a. n.a.
1. November 2011 – 31. Oktober 2016[8] 21 17 3 5 1 2 1
  • Die Mehrheitsgruppe im Kreistag besteht aktuell aus SPD und FDP.[9]

Bezüglich der Bundestagswahlen liegt eine Zweiteilung des Landkreises vor. Während fast der gesamte Landkreis zum Wahlkreis 53 Goslar - Northeim - Osterode gehört,[10] gehören die Stadt Uslar und der Flecken Bodenfelde zum Wahlkreis 47 Hameln-Pyrmont - Holzminden[11].

Landräte

Liste der Landräte des Landkreises Northeim[12]:

Zeitraum Name Partei
1885 – 1890 Alfred Freiherr von Grote
1890 – 1919 Max Kricheldorff
1920 – 1927 Georg Schuster
1927 – April 1930 Hermann Conring NSDAP (später CDU)
April 1930 – August 1932 Ludolf-Theodor-Erich Kirschbaum
September 1932 – April 1945 Otto von der Schulenburg
April 1945 – 2. September 1945 Carl Querfurt SPD
3. September 1945 – 20. September 1945 Karl Bathe*
21. September 1945 – 30. November 1945 Willi Vollbrecht*
1. Februar 1946 – 17. Juni 1946 Erich Danehl* SPD
17. Juni 1946 – 26. Oktober 1946 Georg Diederichs SPD
26. Oktober 1946 – 28. Dezember 1948 Erich Gerlach SPD
28. Dezember 1948 – 4. Dezember 1952 Ernst Carstens
4. Dezember 1952 – 30. November 1953 Hans Engel
30. November 1953 – 30. November 1954 Mannsfeld Thurm
30. November 1954 – 21. November 1955 Hans Engel
21. November 1955 – 26. November 1956 Mannsfeld Thurm
26. November 1956 – 14. Juli 1958 C. Graf von Hardenberg
14. Juli 1958 – 8. April 1961 Willy Belz
8. April 1961 – 23. Oktober 1964 Ernst Hauk
23. Oktober 1964 – 25. Oktober 1968 Erwin Schmidt
25. Oktober 1968 – 24. April 1973 Wilhelm Gehrke
24. April 1973 – 3. November 1981 Axel Endlein SPD
3. November 1981 – 10. November 1986 Hans-Peter Voigt CDU
10. November 1986 – 31. Oktober 2001** Axel Endlein SPD
2. November 2001 – heute*** Michael Wickmann SPD

*: Von der Militärregierung eingesetzt
**: Jeweils 7 Tage Unterbrechung von 1. November 1991 – 7. November 1991 und vom 1. November 1996 – 7. November 1996
***: Seit 1. Mai 2005 hauptamtlicher Landrat des Landkreises Northeim[13] (1. hauptamtlicher Landrat nach Ende des zweiten Weltkriegs[14])

Oberkreisdirektor

Da der Landrat in der nationalsozialistischen Zeit sehr viel Macht ohne ausreichende Kontrolle besaß, wurde von der britischen Militärregierung 1946 der Oberkreisdirektor als Leiter der Verwaltung eingeführt.[14]. Aufgrund der Doppelspitze in der niedersächsischen Kommunalverwaltung lag die Verwaltung zeitweilig nicht in den Händen der Landräte, die fortan ehrenamtliche Repräsentanten des Landkreises waren, sondern in der der gewählten Oberkreisdirektoren. Durch die Reform des Niedersächsischen Kommunalverfassungsrechts von 1996 wurde die Abschaffung dieser Doppelspitze beschlossen.[14] Im Landkreis Northeim ist dies mit der Wahl von Michael Wickmann, der seit dem 1. Mai 2005 gewählter hauptamtlicher Landrat ist, geschehen.[15]

Liste der Oberkreisdirektoren des Landkreises Northeim[12]:

Zeitraum Name
Mai 1946 – Oktober 1946 Hartwig F. Ziegler*
November 1946 – Oktober 1958 Erich Michel
November 1958 – Oktober 1970 Friedrich Sauerwein
März 1971 – März 1977 Wolfgang Senger
April 1977 – September 1980 Udo Cahn von Seelen
Oktober 1980 – 1. April 2001** Ralf-Reiner Wiese

*: Von der Militärregierung eingesetzt
**: Wiederwahl am 20. März 1992 für 12 Jahre, dann Altersteilzeit und Freistellungsphase vom 1. April 2001 – 28. Februar 2002

Wappen und Flagge

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Im von Blau und Gold gespaltenen Schild zwei aufgerichtete rotgezungte Löwen in Gegenstellung in verwechselten Farben über einem ebenfalls gespaltenen Schildfuß in gleichfalls verwechselten Farben.“ Das Wappen wurde am 22. Juli 1948 genehmigt.

Die beiden Löwen repräsentieren die beiden Landkreise Northeim und Uslar, die 1932 den neuen Kreis Northeim gründeten. Die rechte Hälfte entspricht der rechten Hälfte des Wappens des Altkreises Uslar. Der Löwe stellt dabei das Wappentier der Welfen dar, die über Jahrhunderte über das hiesige und zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gehörende Territorium herrschten.

Die Blasonierung der Flagge lautet: „Die obere Hälfte ist blau, die untere gelb; in der Mitte das Wappen des Landkreises.“

Landschaftsverband

Zur Pflege kultureller Einrichtungen wurde der Landschaftsverband Südniedersachsen als eingetragener Verein gegründet.

Partnerschaft

Seit März 2003 besteht eine Partnerschaft des Landkreises Northeim mit dem Powiat Człuchów (früher Landkreis Schlochau) in Polen.[16]

Wirtschaft und Infrastruktur

Durch seine Lage im ehemaligen Zonenrandgebiet gab es für den Landkreis in seiner wirtschaftlichen Entwicklung viele Nachteile. Dementsprechend und aufgrund geeigneter Bodenstruktur ist die Land-, Forst- und Viehwirtschaft besonders ausgeprägt. Zudem sind zahlreiche mittelständische Industriebetriebe ansässig. Der Landkreis ist eine Ziel-2-Region des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Im Landkreis Northeim und der Region Südniedersachsen hat sich die Südniedersachsenstiftung die Förderung der Entwicklung und des Wachstums der Region Südniedersachsen in ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Gesamtheit zur Aufgabe gemacht.

Straße

Durch das östliche Kreisgebiet verläuft die Bundesautobahn 7 HannoverKassel in Nord-Süd-Richtung (4 Anschlussstellen im Kreisgebiet) wie auch die Bundesstraße 3. Die Bundesstraßen 64 und 241 verlaufen in West-Ost-Richtung durch das Kreisgebiet.

Schiene

Im Landkreis Northeim gibt es zwei Schienenknotenpunkte.

In Kreiensen, wo braunschweigisches Territorium das Leinetal schnitt, wurde ein bedeutender Bahnknoten angelegt. Die Herzoglich Braunschweigische Staatseisenbahn eröffnete 1856 ihre Strecke von Braunschweig bis hierher und setzte sie 1865 in Richtung Holzminden fort. Heute kreuzen sich hier die Nord-Süd-Strecke und die Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen.

Der zweite Knotenpunkt im Leinetal entstand in der Stadt Northeim durch Strecken der Preußischen Staatsbahn. In Northeim kreuzen sich Ost-West-Verbindungen mit der wichtigen Nord-Süd-Achse Hannover–Göttingen. Diese wurde 1854 von der Hannöverschen Staatsbahn erbaut. Seit 1868 wird in Richtung Herzberg - Nordhausen („Südharzstrecke“) gefahren und seit 1878 auch in der Gegenrichtung nach Uslar/Paderborn („Sollingbahn“). Von dieser Linie zweigt seit 1910 die Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde ab.

Allerdings ist mit etwa 35 km Länge die ICE-Neubaustrecke Hannover–Würzburg hinzugekommen. Diese verläuft ebenfalls in Nord-Süd-Richtung durch das östliche Kreisgebiet wie auch die parallel dazu verlaufende alte Nord-Süd-Strecke. Nächster Haltepunkt auf der ICE-Strecke ist Göttingen.

Zu diesem Netz von Hauptbahnen kamen nur noch wenige Nebenstrecken, die inzwischen stillgelegt sind. Die Braunschweigische Landes-Eisenbahn-Gesellschaft schloss 1879 die Stadt Einbeck an die Bahn im Leinetal an; von dort führte 1883 die Ilmebahn die Gleise bis Dassel in den Solling hinein.

1921/1927 wurde die Bahnstrecke Uslar–Schönhagen (Han) von der Deutschen Reichsbahn eröffnet (9,62 km).

Die Preußische Staatsbahn verband ab 1902 Bad Gandersheim in nördlicher Richtung mit Hildesheim.

Im Jahre 1899 stellte die Kreisbahn Osterode – Kreiensen eine schmalspurige Verbindung zum Nachbarkreis Osterode her.

Ohne die Neubaustrecke der DB umfasste das Eisenbahnnetz vor 1958 in diesem Landkreis 184 km. Davon wurde ein Drittel (60 km) stillgelegt:

  • 1958–1989 schrittweise: Uslar – Schönhagen (Han) 9,62 km
  • 1967: Osterode – Goldbach-Marke – Kalefeld – Kreiensen 22 km
  • 1975: Lamspringe – Gehrenrode – Bad Gandersheim 10 km und Einbeck Mitte – Dassel 14 km
  • 1984: Einbeck-Salzderhelden – Einbeck Mitte (Personenverkehr) 4 km
  • 2002: Dassel – Markoldendorf (Gesamtverkehr) 5 km
  • 2004: Markoldendorf – Juliusmühle (Gesamtverkehr) 2 km

Bus

Der Öffentliche Personennahverkehr dieses Landkreises wird im Wesentlichen mittels Buslinien durchgeführt, zu dem der Schienenverkehr nur eine Ergängzung darstellt. Die Linien sind im VSN organisiert.

Radwegnetz

Der Europaradwanderweg R1 und der Leine-Heide-Radweg führen durch den Landkreis. Der Weserradweg verläuft in einer Teilstrecke an der westlichen Landkreisgrenze. Ein Wegenetz am Solling ist zur Mountainbikeregion Solling-Vogler zusammengefasst.

Städte und Gemeinden

Uslar Uslar Bodenfelde Hardegsen Nörten-Hardenberg Katlenburg-Lindau Dassel Moringen Bad Gandersheim Northeim Kalefeld Kreiensen Einbeck Landkreis Northeim Niedersachsen Hessen Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Hildesheim Landkreis Goslar Landkreis Osterode am Harz Nordrhein-Westfalen gemeindefreies Gebiet SollingMunicipalities in NOM.svg
Über dieses Bild

In Klammern die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2010[17].

Einheitsgemeinden

  1. Bad Gandersheim, Stadt (10.313)
  2. Bodenfelde, Flecken (3361)
  3. Dassel, Stadt (10.201)
  4. Einbeck, Stadt, Selbständige Gemeinde (26.426)
  5. Hardegsen, Stadt (8161)
  6. Kalefeld (6844)
  7. Katlenburg-Lindau (7307)
  8. Kreiensen (6940)
  9. Moringen, Stadt (7135)
  10. Nörten-Hardenberg, Flecken (8255)
  11. Northeim, Stadt, Selbständige Gemeinde (29.431)
  12. Uslar, Stadt (14.686)

gemeindefreies Gebiet

  1. Solling (177,49 km², unbewohnt)

Sehenswürdigkeiten

Das erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte römische Schlachtfeld erfährt besonderes mediales Interesse. Beliebt sind auch die unter Naturschutz stehenden Erholungsgebiete wie Solling und Northeimer Seenplatte. Sehenswert sind weiterhin zahlreiche Baudenkmale (→ Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Northeim) und Sakralbauwerke. Speziell archäologisch sind bemerkenswert:

  • Hügelgräberfeld im Forst Winnefeld/Nienover
  • Hügelgräbergruppe bei Dassel
  • Hügelgräber über dem Gandersheimer Gänsegrund
  • Wallanlage Hüburg bei Greene
  • Wallburg über Negenborn/Volksen
  • Wallanlage Vogelsburg bei Vogelbeck
  • Turmburg bei Trögen
  • Hügelgräber bei Wachenhausen
  • Ausgrabung und Teilrekonstruktion einer Glashütte am Lakenteich
  • Wüstung und Kirchenruine Winnefeld im gemeindefreien Gebiet Solling
  • Ausgrabungen in Schmeessen im gemeindefreien Gebiet Solling
  • Stadtwüstung Nienover

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  3. goslarsche.de vom 13. September 2011
  4. Niedersächsische Landkreisordnung in der Fassung vom 30. Oktober 2006 (Nds. GVBl. S. 510) (PDF). Abgerufen am 19. März 2011.
  5. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) vom 17. Dezember 2010 (PDF). Abgerufen am 19. März 2011.
  6. Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen: Landkreis Northeim Sitzverteilung Kreistagswahl 2001 - endgültiges Endergebnis, Abgerufen am 19. März 2011.
  7. Kommunale Datenverarbeitungszentrale Südniedersachsen: Landkreis Northeim Kreiswahl 2006 - endgültiges Endergebnis, Abgerufen am 19. März 2011.
  8. [1], Abgerufen am . März 2011.
  9. Landkreis Northeim: Kreistag. Abgerufen am 19. März 2011.
  10. Der Bundeswahlleiter: Wahlkreis 053 "Goslar - Northeim - Osterode". Abgerufen am 19. März 2011.
  11. Der Bundeswahlleiter: Wahlkreis 047 "Hameln-Pyrmont - Holzminden". Abgerufen am 19. März 2011.
  12. a b 125 Jahre Landkreis Northeim: Landräte und Oberkreisdirektoren des Landkreises Northeim (PDF). Abgerufen am 19. März 2011.
  13. Landkreis Northeim: Der Landrat. Abgerufen am 19. März 2011.
  14. a b c Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport: Verabschiedung Landrat Wächter und Oberkreisdirektor Jahn. Abgerufen am 19. März 2011.
  15. Video: 125 Jahre Landkreis Northeim - Der Film. Abgerufen am 19. März 2011.
  16. Landkreis Northeim: Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde. Abgerufen am 19. März 2011.
  17. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung

Weblinks

 Commons: Landkreis Northeim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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