Landkreis Segeberg

Landkreis Segeberg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Segeberg Deutschlandkarte, Position des Kreises Segeberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Bad Segeberg
Fläche: 1.344,39 km²
Einwohner: 258.336 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SE
Kreisschlüssel: 01 0 60
Kreisgliederung: 95 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Hamburger Straße 30
23795 Bad Segeberg
Webpräsenz:
Landrat: Jutta Hartwieg (SPD)
Lage des Kreises Segeberg in Schleswig-Holstein
Karte

Der Kreis Segeberg ist ein Landkreis des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Kreis Segeberg grenzt im Norden an den Kreis Rendsburg-Eckernförde, an die kreisfreie Stadt Neumünster und an den Kreis Plön, im Osten an den Kreis Ostholstein, im Südosten an den Kreis Stormarn und an das Land Hamburg und im Westen an die Kreise Pinneberg und Steinburg.

Wirtschaft

Schwerpunkte der Wirtschaft der Kreisstadt liegen im Tourismus (insbesondere Luftkurort und Karl-May-Festspiele). Der Wirtschaftsschwerpunkt des Kreises liegt jedoch an der A 7, der Achse Norderstedt - Henstedt-Ulzburg - Kaltenkirchen.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet verläuft im westlichen Teil die A 7 mit den Anschlussstellen Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Großenaspe. Im Osten durchquert die A 21 den Kreis, die allerdings noch sehr lückenhaft ausgebaut ist. In Planung als neue Ost-West-Verbindung ist die Verlängerung der A 20 von Lübeck quer durch den Kreis Segeberg bis zu einer Kreuzung mit der A 7 bei Bad Bramstedt und weiter durch den Kreis Steinburg zu einer neuen Elbquerung.

Die Schiene erschließt den Kreis mit den Bahnlinien Hamburg - Neumünster (AKN) sowie Neumünster - Bad Oldesloe (nordbahn).

Der ÖPNV im Kreisgebiet wurde 2003 in den HVV eingegliedert.

Geschichte

Am 1. Januar 2006 haben sich die Ämter Segeberg-Land und Wensin zum Amt Trave-Land zusammengeschlossen.

Wissenschaft

Die größte wissenschaftliche Einrichtung im Kreis Segeberg ist das international anerkannte Forschungszentrum Borstel.

Politik

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein aus vier spitzbedachten roten Ziegeltürmen bestehendes Kreuz, bewinkelt von vier grünen Seerosenblättern und in seiner ausgebrochenen Kreuzungsstelle belegt mit dem holsteinischen Wappenschild: in Rot ein silbernes Nesselblatt.“[1]

Flagge

Die Kreisflagge zeigt inmitten eines weißen, oben und unten von einem roten Streifen begrenzten Tuches das Kreiswappen ohne Schild, etwas zur Stange hin verschoben.[1]

Landräte

• 1. August 1990 - 31. Juli 2008 Georg Gorrissen

• 1. August 2008 - 31. August 2008 Claus-Peter Dieck (kommissarisch)

• ab 1. September 2008 Jutta Hartwieg

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 31. Dezember 2007)

Amtsfreie Gemeinden/Städte

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Armstedt (413)
  2. Bimöhlen (923)
  3. Borstel (127)
  4. Föhrden-Barl (295)
  5. Fuhlendorf (392)
  6. Großenaspe (618)
  7. Hagen (387)
  8. Hardebek (493)
  9. Hasenkrug (366)
  10. Heidmoor (303)
  11. Hitzhusen (1284)
  12. Mönkloh (260)
  13. Weddelbrook (1026)
  14. Wiemersdorf (1539)
  1. Boostedt* (4594)
  2. Daldorf (246)
  3. Groß Kummerfeld (2839)
  4. Heidmühlen (713)
  5. Latendorf (611)
  6. Rickling (3312)
  1. Bornhöved (3446)
  2. Damsdorf (62)
  3. Gönnebek (481)
  4. Schmalensee (471)
  5. Stocksee (429)
  6. Tarbek (165)
  7. Tensfeld (735)
  8. Trappenkamp* (4947)
  1. Itzstedt* (2240)
  2. Kayhude (1106)
  3. Nahe (2433)
  4. Oering (1282)
  5. Seth (1929)
  6. Sülfeld (3364)
  1. Alveslohe (2582)
  2. Hartenholm (1793)
  3. Hasenmoor (711)
  4. Lentföhrden (2281)
  5. Nützen (1176)
  6. Schmalfeld (1940)
  1. Hüttblek (365)
  2. Kattendorf* (873)
  3. Kisdorf (3575)
  4. Oersdorf (845)
  5. Sievershütten (1171)
  6. Struvenhütten (1068)
  7. Stuvenborn (904)
  8. Wakendorf II (1394)
  9. Winsen (408)
  1. Bark (977)
  2. Bebensee (613)
  3. Buchholz (Forstgutsbezirk), gemeindefreies Gebiet (361)
  4. Fredesdorf (381)
  5. Groß Niendorf (2003)
  6. Högersdorf (395)
  7. Kükels (432)
  8. Leezen* (1649)
  9. Mözen (461)
  10. Neversdorf (723)
  11. Schwissel (242)
  12. Todesfelde (1033)
  13. Wittenborn (817)
  1. Bahrenhof (214)
  2. Blunk (612)
  3. Bühnsdorf (695)
  4. Dreggers (5645)
  5. Fahrenkrug (1646)
  6. Geschendorf (546)
  7. Glasau (950)
  8. Groß Rönnau (681)
  9. Klein Gladebrügge (599)
  10. Klein Rönnau (1437)
  11. Krems II (438)
  12. Negernbötel (1067)
  13. Nehms (585)
  14. Neuengörs (804)
  15. Pronstorf (1708)
  16. Rohlstorf (1166)
  17. Schackendorf (814)
  18. Schieren (283)
  19. Seedorf (2203)
  20. Stipsdorf (226)
  21. Strukdorf (250)
  22. Travenhorst (192)
  23. Traventhal (528)
  24. Wakendorf I (438)
  25. Weede (1045)
  26. Wensin (815)
  27. Westerrade (490)

Quellen

  1. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks


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