Laupertshausen


Laupertshausen
Laupertshausen
Gemeinde Maselheim
Ehemaliges Gemeindewappen von Laupertshausen
Koordinaten: 48° 7′ N, 9° 52′ O48.1208333333339.865563Koordinaten: 48° 7′ 15″ N, 9° 51′ 54″ O
Höhe: 563 m ü. NN
Fläche: 12,57 km²
Einwohner: 1.076 (31. Juli 2008)
Eingemeindung: 1975
Postleitzahl: 88437
Vorwahl: 07351

Laupertshausen ist eine Ortschaft im Landkreis Biberach. Sie ist der Teilort der Gemeinde Maselheim.

Inhaltsverzeichnis

Teilorte

  • Ellmannsweiler
  • Schnaitbach

Wappen

Laupertshausen um 1900
Kirche St. Jakobus & Pelagius

Das Wappen von Laupertshausen zeigt ein gelbes/goldenes Schwert auf rotem Grund. Zu beiden Seiten ist dieses gesäumt von einer silbernen/weißen Muschel. Diese beiden Gegenstände sind jeweils Symbol der Kirchenheiligen der Orte: Für St. Jakobus die Muschel und für St. Pelagius steht das Schwert. Die Farben entstammen den Wappen der ehemaligen Ortsherren Holzapfel/Biberach sowie der Herren von Ellmannsweiler. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 6. Juni 1957 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.[1]

Geschichte

Die Geschichte von Laupertshausen beginnt im Jahr 1275 als "Laiboltzhusen". Weitere Erwähnungen erfolgen als: "Lainboltzhusen" (1324) und "Laboltzhusen" (1353). Auf Grund der Ortsnamenendung "-hausen" wird vermutet, dass die Ursprünge des Dorfes in der Merowinger-Zeit liegen. Die Erwähnung von 1275 betrifft Laupertshausen als Pfarrei des Dekanats Laupheim-Schwendi. Laupertshausen war freies Eigentum der Familie Holzapfel aus Biberach, welche das Dorf 1468 zur Hälfte an das Spital von Biberach veräußerte. Die verbliebene Hälfte, welche inzwischen den Herren von Ulm, Mittelbiberach und Neu-Ulm gehörte, kaufte das Spital etwas mehr als 200 Jahre später, im Jahr 1699. Danach befand sich das Dorf unter der Herrschaft der freien Reichsstadt Biberach. Im Jahr 1803 wurde das Dorf zunächst badisch und 1806 württembergisch.[2]

Dorfleben

Vereine

  • Chorgemeinschaft Laupertshausen e.V.
  • Kriegerkameradschaft Laupertshausen
  • Musikverein Laupertshausen e.V.
  • Narrenzunft Deifelsloch-Märra e.V. Laupertshausen
  • Reservisten-Kameradschaft Laupertshausen e.V.
  • SV Laupertshausen
  • Theatergruppe Laupertshausen e.V.

-

  • Katholischer Kirchenchor Laupertshausen
  • Katholische Landjugend Laupertshausen
  • Katholische Seniorengruppe

Veranstaltungen

Jährlich veranstaltet der Musikverein

Tourismus

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Jakobus & Pelagius
Die Kirchenpatronen weisen auf ein hohes Alter der Kirche hin. Schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts war Laupertshausen Pfarrort. Der Turm stammt aus der Spätgotik, die restliche Ausstattung dagegen aus dem Hochbarock.

Verkehrswege

Der Oberschwäbische Jakobsweg verläuft aus Ulm über Äpfingen kommend durch Laupertshausen nach Königshofen weiter Richtung Mettenberg und Konstanz.

Sonstiges

  • Naturfreibad Ellmannsweiler

Persönlichkeiten

  • Josef Moll (1908-1989), General der Bundeswehr, geboren in Laupertshausen

Literatur

  • Roland Schmid, Gemeinde Maselheim (Hrsg.): 750 Jahre Maselheim. Aus der Geschichte des Dorfes – Geschichten aus dem Dorf. 1995. (256 Seiten)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gemeinde Maselheim: Informationen über die Gemeinde Maselheim: Die Wappen der Ortsteile. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  2. Roland Schmid, Gemeinde Maselheim (Hrsg.): 750 Jahre Maselheim. Aus der Geschichte des Dorfes – Geschichten aus dem Dorf. 1995. (256 Seiten).

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