Lausitzer Rundschau


Lausitzer Rundschau
Lausitzer Rundschau
Logo der Lausitzer Rundschau
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag LR Medienverlag und Druckerei GmbH, Straße der Jugend 54, Cottbus
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise Mo–Sa
Verkaufte Auflage (IVW 3/2011, Mo-Sa) 91.158 Exemplare
Reichweite (MA II/2009) 0,28 Mio. Leser
Weblink Onlineauftritt der Lausitzer Rundschau

Die Lausitzer Rundschau (LR) ist eine regionale Tageszeitung in Brandenburg und Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Zeitung wurde am 20. Mai 1946 in Bautzen gegründet und zog 1952 nach Cottbus. Sie war in der DDR Organ der SED für die Lausitz, später Organ der SED-Bezirksleitung im Bezirk Cottbus. Das heutige Druckhaus wurde 1976 eingeweiht.

Die wie in allen DDR-Medien oftmals geschönten und unangemessen optimistischen Artikel zum Aufbau des Sozialismus brachten der LR zahlreiche Spottnamen ein, die auch heute im Verbreitungsgebiet noch im Gebrauch sind, so z. B. „die Lausige“, „die Lause-Schau“, oder (in Anlehnung an die gebräuchliche Abkürzung LR) „der Lügen-Rudi“.

Am 18. Januar 1990 erschien sie erstmalig formal als unabhängige Zeitung. 100 Prozent der Anteile an der „LR“ gingen bei der Privatisierung im April 1990 an die Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH. Diese gehört wie das Handelsblatt, die Main-Post (Würzburg), Der Tagesspiegel (Berlin) und der Südkurier (Konstanz) zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

1990 wurde die Lausitzer Rundschau Verlag und Druckerei GmbH gegründet.

Die Lausitzer Rundschau erscheint bis heute unter gleichem Namen.

Chefredakteure

1955–0000: Paula Acker
1990–1994: Wolfgang Nagorske
1994–1999: Dieter Mauer
1999–2004: Peter Stefan Herbst
2005–2010: Dieter Schulz
2010–0000: Johannes M. Fischer

Die LR heute

Mit einer verkauften Auflage von 91.158 Exemplaren[1] versorgt die Lausitzer Rundschau heute nach eigenen Angaben 280.000 Leser in Brandenburg und Sachsen mit regionalen Nachrichten. Die Zeitung finanziert sich sowohl durch den Verkauf von Abonnements als auch durch Anzeigen. Sie erscheint in 11 Lokalausgaben in Brandenburg und zwei in Sachsen. Die sächsische Lokalausgabe Hoyerswerda übernimmt im Lokalteil die Artikel der Sächsischen Zeitung (Hoyerswerdaer Tageblatt). Die Redaktion Hoyerswerda wurde 2007 geschlossen.

Die LR ist einer der größten Arbeitgeber der Region. Im Medienhaus arbeiten etwa 400 Mitarbeiter. Im südbrandenburgischen Raum nimmt sie eine Monopolstellung ein.

Tochterzeitungen

Der Verlag gibt die Gratis-Zeitung Lausitz am Sonntag heraus. Diese erscheint in Cottbus und im angrenzenden Landkreis Spree-Neiße.

Von 2004 bis 2009 erschien die Lausitz-Ausgabe der jungen Tageszeitung 20cent.

Einzelnachweise

  1. laut IVW, drittes Quartal 2011, Mo-Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)

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