Liguria


Liguria
Ligurien
Wappen der Region Ligurien Flagge der Region Ligurien
Basisdaten
Hauptstadt: Genua
Provinzen: 4
Fläche: 5.420,24 km² (18.)
Einwohner: 1.600.936 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte: 295 Einwohner/km²
Website: www.regione.liguria.it
ISO 3166-2: IT-42
Präsident: Claudio Burlando
Karte
Karte Italiens, Ligurien hervorgehoben
Lage Liguriens an der italienischen Riviera

Ligurien (italienisch: Liguria) ist eine Küstenregion in Nordwestitalien. Ligurien ist die drittkleinste italienische Region. Es grenzt an Frankreich im Westen, Piemont im Norden und Emilia-Romagna und die Toskana im Osten. Im Südwesten grenzt es an das Ligurische Meer, einem Teil des Tyrrhenischen Meeres (nördliches Mittelmeer).

Bereits im Römischen Reich wurde die Region als Liguria bezeichnet. Im Mittelalter war Ligurien in mehrere Stadtstaaten aufgeteilt – der bekannteste ist die Republik Genua, die seit dem späten 14. Jahrhundert die ganze heutige Region auf sich vereinigen konnte. 1797–1815 gehörte das Gebiet zu Frankreich, anschließend zum Königreich Piemont-Sardinien, das 1861 im neugegründeten Königreich Italien aufging. Heute ist Ligurien durch den Tourismus (dank der Italienischen Riviera), sein Olivenöl (aus der Taggiasca-Olive) und seinen Wein bekannt. Das »Pesto alla genovese« ist sicher der berühmteste Vertreter der ligurischen Küche.

Hauptstadt Liguriens ist Genua. Andere bekannte Städte sind:

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Hauptartikel: Geographie Liguriens

Die Region hat eine Fläche von 5.410 km² und eine Bevölkerung von 1,6 Millionen. Sie erstreckt sich entlang der Küste des Ligurischen Meeres. Nach Norden hin ist Ligurien durch zwei Gebirgskämme geschützt, die bis ans Meer reichen: den manchmal auch Alpi Marittime genannten Ligurischen Alpen, die vom Monte Saccarello, dem mit 2.201 m höchsten Berg Liguriens, bis zum Colle di Cadibona reichen, sowie dem sich östlich anschließenden Appennino Ligure („Ligurischer Apennin“, auch: „Nördlicher Apennin“), der die ligurische Küste von der nordöstlich gelegenen Poebene trennt.

Ligurien ist in vier Provinzen aufgeteilt: (von West nach Ost) Imperia, Savona, Genua und La Spezia. Die über 300 Kilometer lange Küste gliedert sich in die Riviera di Ponente („untergehende Sonne“; westlicher Teil zwischen Genua und der französischen Grenze) und die Riviera di Levante („aufgehende Sonne“; östlicher Teil von Genua bis La Spezia). Die Riviera di Ponente wiederum ist unterteilt in die Blumenriviera (Riviera dei Fiori – von Ventimiglia bis Cervo) und die Palmenriviera (Riviera delle Palme – von Cervo bis hinter Savona).

Geschichte

Ligurien leitet seinen Namen von seinen vorrömischen Bewohnern, den Ligurern ab. Im 3. Jahrhundert v. Chr. kam die ligurische Küste unter römische Kontrolle. Das römische Liguria bildete unter Augustus' Verwaltungsstruktur die neunte Region und ging weit über die heutige Region hinaus, indem es die nördlichen Abhänge des Apennin und die Seealpen zwischen Trebia und Po einschloss und über Albintimilium (beim heutigen Ventimiglia) hinausging. Entsprechend der bergigen und bewaldeten Landschaft gab es nur wenige bedeutende Städte. Dertona war die einzige Kolonie, und Alba Pompeia, Augusta Bagiennorum (bei Bene Vagienna), Pollentia (Teil des heutigen Bra), Hasta, Aquae Statiellae sowie Genua sind noch erwähnenswert. Die Ligurer wohnten allerdings mehrheitlich in Dörfern. Die Einteilung von Augustus blieb bis Diokletian bestehen. Dann wurden die beiden Alpenprovinzen abgeschafft, und die Wasserscheide wurde die Grenze zwischen Italien und Gallien. Der Name Liguria wurde nun auf ein Gebiet angewandt, das bis Mailand reichte. Im 6. Jahrhundert wurde Liguria wieder von Mailand getrennt, und unter den Langobarden bildete es die fünfte italienische Provinz mit dem Namen Alpes Cottiae.

Mittelalter

Im Mittelalter fiel der Teil des antiken Liguria nördlich des Apennin an Piemont und Lombardei, während der südliche Teil mit dem Küstenstreifen zur Republik Genua gehörte. Zur Geschichte in den folgenden Jahrhunderten siehe Geschichte Genuas.

Demographie

Im Jahr 2006 gab es 12.146 Geburten (7,5‰) und 21.092 Todesfälle (13,1‰)[1]. Daraus resultiert ein natürlicher Wachstum von -8.946 Einheiten (-5,6‰) bezüglich des Vorjahres. Am 31. Dezember 2006 kamen auf 1.607.878 Einwohner 80.735 Ausländer (5,0%). Die Familien bestanden statistisch aus 2,1 Personen.

Natur

Die Region ist reich an Naturschätzen und bietet durch die Verbindung von Land und Meer eine große Bandbreite an Ökosystemen. Auf dem Territorium Liguriens befinden sich ein Nationalpark, acht Regionalparks, drei regionale Naturreservate und ein nationales Naturreservat und schließlich 19 Comunità Montane.Insgesamt stehen 12% des ligurischen Territoriums, das heißt circa 60.000 Hektar, unter besonderem Naturschutz.

Der Ligurische Höhenweg (italienisch: Alta Via dei Monti Liguri (AVML)), ein 440 Kilometer langer Wanderweg, verbindet das grenznahe Ventimiglia mit Ceparana an der Grenze zur Toskana. Der zumeist auf den Bergkämmen des Ligurischen Apennins verlaufende Weg durchquert dabei eine Vielzahl der oben genannten Naturschutzgebiete.

Mit zwei Meeresschutzgebieten und dem Heiligtum der Wale werden bestimmte Abschnitte des Ligurischen Meers geschützt. Dabei umfasst das Heiligtum der Wale ein 87.000 Quadratkilometer großes Territorium zwischen der französischen Côte d’Azur, Sardinien und den italienischen Regionen Ligurien und Toskana.

National- und Regionale Naturparks

Name Provinz Gemeinden Fläche
in Hektar
Naturpark Antola Provinz Genua Busalla, Crocefieschi, Fascia, Gorreto, Montebruno, Propata, Ronco Scrivia, Rondanina, Savignone, Torriglia, Valbrevenna, Vobbia 4837
Naturpark Aveto Provinz Genua Borzonasca, Mezzanego, Ne, Rezzoaglio, Santo Stefano d’Aveto 3018
Naturpark Beigua Provinz Genua
Provinz Savona
Arenzano, Campo Ligure, Cogoleto, Genua, Masone, Rossiglione, Sassello, Stella, Tiglieto, Varazze 8715
Naturpark Bric Tana Provinz Savona Millesimo 170
Nationalpark Cinque Terre Provinz La Spezia La Spezia, Levanto, Monterosso al Mare, Riomaggiore, Vernazza 3859
Naturpark Montemarcello-Magra Provinz La Spezia 2726
Naturpark Piana Crixia Provinz Savona Piana Crixia 794
Naturpark Portofino Provinz Genua Camogli, Portofino, Santa Margherita Ligure 1056
Naturpark Porto Venere Provinz La Spezia Porto Venere 279

Meeresschutzgebiete

Karte der Cinque Terre

In Ligurien bestehen zwei Meeresschutzgebiete, zum einen in der Provinz La Spezia, zum anderen in der Provinz Genua:

  • Meeresschutzgebiet Cinque Terre: Es umfasst 4591 Hektar und wird vom Punta Mesco und Riomaggiore begrenzt. Der geschützte Küstenabschnitt ist in drei Schutzzonen unterteilt (A, B und C). Charakteristisch sind die überhängenden Felswände und der felsige Meeresboden, der immer wieder von sandbedeckten Zonen unterbrochen wird. In der Schutzzone leben verschiedene Kolonien von Gorgonien, Seeanemonen und Korallen. In den sandigen Meeresgrundabschnitten kommen Neptungräser (Posidonia oceanica) vor.
  • Meeresschutzgebiet Portofino: Unter Schutz stehen 372 Hektar des Meeresabschnittes um die Halbinsel von Portofino und schließt sowohl Teile des Golfo Paradiso wie auch des Golfo del Tigullio ein. In der Meeresflora überwiegen Gorgonien, Edelkorallen und Schwämme, wie auf sandigem Grund auch die oben genannten Neptungräser.

Zudem gehört das Ligurische Meer zum Heiligtum der Wale.

Wirtschaft

Wirtschaftsdaten

Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukts (BIP) der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Ligurien einen Index von 119.2 (EU-25: 100) (2003).[2] Ligurien hat mit einer Arbeitslosenquote von über elf Prozent die höchste in Norditalien.

Die Wirtschaft Liguriens ist innerhalb der drei Hauptwirtschaftssektoren (Primär bis Tertiär) auf einige Produktionsbereiche spezialisiert, die wiederum stark voneinander abhängig sind. Im Primärsektor sticht vor allem die Produktion von zertifizierten, regionaltypischen Landwirtschaftsprodukten hervor. Entlang der Küste wird Fischfang und im ligurischen Landesinneren Viehzucht betrieben.

Die Industrie ist schwerpunktmäßig in den Peripherien der großen Ballungszentren, wie den Provinzhauptstädten Imperia, Savona, Genua und La Spezia, angesiedelt. Maßgeblich für die Entwicklung der ligurischen Industrie waren und sind die Häfen von Genua, La Spezia und Savona. In diesem Kontext sind der Seehandel, der Schiffbau, aber auch der Tourismus zu nennen. Sekundär hierzu entwickelte sich im Rohstoffsektor die Stahl-,die Chemie-, die Petrochemie- und die Metallverarbeitungsindustrie.

In Folge ist die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (italienisch: PIL) und des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf (PIL procapite) dargestellt[3].

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
Bruttoinlandsprodukt
(in Millionen Euro)
33.669,8 35.534,7 36.053,6 37.218,6 38.644,1 39.913,5 41.004,5
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf
(in Euro)
21.264,2 22.568,9 22.948,0 23.633,8 24.382,7 24.927,3 25.484,5

Nachstehend ist die Aufgliederung des in Ligurien produzierten BIPs nach Hauptwirtschaftszweigen in Millionen Euro aufgelistet[3]. Als Bezug gelten die Marktpreise von 2006.

Hauptwirtschaftszweig Bruttoinlandsprodukt Prozentualer Anteil am regionalen BIP Prozentualer Anteil am nationalen BIP
Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischfang € 611,9 1,49% 1,84%
Industrie im engen Sinn € 4.030,7 9,83% 18,30%
Bauwirtschaft € 2.261,8 5,52% 5,41%
Handel, Restaurierungs- und Reparaturgewerbe, Hotelgewerbe und Gastronomie, Transport und Kommunikation € 10.285,0 25,08% 20,54%
Finanzdienstleistung, Immobilienhandel und Unternehmensberatung € 10.898,9 26,58% 24,17%
Andere Dienstleistungsgewerbearten € 8.512,1 20,76% 18,97%
Mehrwertsteuer (IVA), indirekte Produktsteuern und Importsteuern € 4.404,2 10,74% 10,76%
BIP Italiens zum Marktpreis € 41.004,5

Der Vergleich der regionalen mit den nationalen Wirtschaftsdaten zeigt, dass die Wirtschaft Liguriens sich in einer post-industriellen Phase befindet, wobei der Industrieanteil an der Gesamtwirtschaft Liguriens prozentual nur die Hälfte des italienischen Anteils beträgt. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Wirtschaftsschwerpunkt in die Bereiche Dienstleistungen, Handel und Tourismus verlagert.

Tourismus

Die Bucht von Portofino

Der Tourismus stellt für Ligurien eine wichtige Einnahmequelle dar. Das milde Klima, die renommierten Ortschaften wie beispielsweise Portofino, die Cinque Terre oder Porto Venere und die Diversität der Freizeitangebote zieht Touristen aus dem Inland, wie auch dem Ausland an.

Der Schwerpunkt liegt in den Sommermonaten auf dem Strand- und Badeurlaub. Daneben spielen jedoch auch saisonunabhängig der Angeltourismus und Agrotourismus eine Rolle. Kulturell findet in Ligurien eine Vielzahl von Ausstellungen, Kongressen, Festivals und Festen statt. Außerdem können die zahlreichen mittelalterlichen Festungen und historisch bedeutenden Orte besichtigt werden.

Der Massentourismus hat allerdings auch zu beträchtlichen Umweltproblemen geführt. So wurden lange Küstenabschnitte zementiert, ein Phänomen, was die Ligurer als Rapallizzazione, nach dem traditionellen Touristenziel Rapallo benannt haben. Der geomorphologisch bereits stark begrenzte Freiraum wurde durch die ausgedehnten Bade- und Freizeitbauten weiter vermindert; dies verhindert einen Ausbau der Häfen. Die niedrige Bevölkerungszahl erschwert zudem den wirtschaftlichen Aufschwung. Obwohl die Region über einen größeren reichen Bevölkerungsanteil verfügt, geht der Region und dem italienischen Staat ein Großteil des Kapitals durch Steuerflucht in das nahegelegene Monaco verloren.

Verkehr

Straßen und Autobahnen

Eine Autobahnbrücke der A12 bei Nervi (Genua)

Die Autobahnen, die die Region durchqueren, beziehungsweise sie an die angrenzenden Staaten und Regionen anbinden sind die Folgenden:

  • Autobahn A6: Auch als VerdeMare oder im Volksmund wegen der hohen Unfallrate im kurvenreichen Abschnitt zwischen Ceva und Savona die Autobahn des Todes genannt. Sie verbindet Savona mit Turin.
  • Autobahn A7: Sie verbindet Mailand mit Genua.
  • Autobahn A10: Auch Autobahn der Blumen genannt. Sie durchquert die gesamte Riviera di Ponente und verbindet Genua mit Ventimiglia.
  • Autobahn A12: Auch Autostrada Azzurra genannt. Sie verläuft entlang des Thyrrenische Meeres und verbindet Genua mit Livorno.
  • Autobahn A15: Auch als Autocamionale della Cisa bekannt. Sie verbindet La Spezia mit Parma, indem sie das Valle del Taro, Lunigiana und das Val di Magra durchquert.
  • Autobahn A26: Auch die Tunnelautobahn genannt. Sie verläuft von Genua, im Stadtteil Voltri, über die Apenninen (Passübergang beim Passo del Turchino), an Ovada vorbei und mündet schließlich in der Nähe von Alessandria in die A21.

Bahnverbindungen

Das Schienennetz ist zweifelsohne stark durch die Morphologie der Region geprägt. Die Unwegbarkeit des ligurischen Hinterlands hat zur Konzentration nahezu des gesamten Bahnverkehrs entlang der Küste geführt. Ausnahmen bilden einige überregionale Verbindungen. Die Bahnlinien Liguriens sind:

Flughäfen

Hauptflughafen der Region ist der internationale Flughafen Cristoforo Colombo bei Sestri Ponente. Dieser befindet sich ungefähr neun Kilometer westlich vom genuesischen Stadtzentrum, mit dem er über die A10 verbunden ist. Der Flughafen steht auf einer aufgeschütteten Halbinsel im Golf von Genua.

Kleinere Flughäfen befinden sich bei Albenga (Internationaler Flughafen Clemente Panero) und bei Luni (Flughafen Bartolomeo Arrigoni). Letzterer dient hauptsächlich als Stützpunkt der Italienischen Marine.

Bildergalerie

Quellen

  1. ISTAT - Demographie 2006
  2. Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25 [1]
  3. a b Daten ISTAT - 2008

Siehe auch

Weblinks

44.2166666666678.76666666666677Koordinaten: 44° N, 9° O


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