Liste der Baudenkmäler in Freising


Liste der Baudenkmäler in Freising

In der Liste der Baudenkmäler in Freising sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Freising aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Inhaltsverzeichnis

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Achering

  • Haus Nr. 16; ehem. Hirten- bzw. Gemeindearmenhaus, erdgeschossiger Greddachbau mit originalen Türen und Fenstern, frühes 19. Jh.
  • Kath. Filialkirche St. Peter und Paul; Chor, 15. Jh., sonst neugotischer Bau von 1860, mit Ausstattung

Altenhausen

Attaching

Dürnast

  • Haus Nr. 1; zugehörig Getreidekasten in Blockbau, 17./18. Jh
  • Haus Nr. 1; ehem. Sommerresidenz des Klosters Weihenstephan mit Walmdach, um 1730

Erlau

  • Haus Nr. 1; ehem. Straßenzollhaus, mit Mansarddach, Putzgliederung und Vorbau, um 1780

Freising

Altöttinger Kapelle
Freisinger Dom
Diözesanmuseum mit Andreasbrunnen
Denkmal für Freisinger Gelehrte
Denkmal für Otto von Freising
Rathaus
Stadtpfarrkirche St. Georg
Mariensäule
Ziererhaus
Stadtschreiberhaus
Königsstein
Mohrenbrunnen
Innenhof von Kloster Neustift
  • Alte Poststraße 42; kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (ehem. Prämonstratenser-Stiftskirche), 1700-15 von Giovanni Antonio Viscardi; mit Ausstattung; davor Kriegerdenkmal, um 1925
  • Alte Poststraße 5; Wohnhaus mit Erker, neurenaissance, erbaut 1888
  • Am Büchl 2; Wohnhaus, zweigeschossiger Eckbau mit steilem Satteldach, mit Putzgliederung, wohl noch 18. Jh., später vereinfacht
  • Am Schafhof 1; Schafhof; ehem. landwirtschaftlicher Zweckbau, um 1825; klassizistische Kopfbauten mit giebelseitigen Tennenauffahrten erhalten (mittiger Stallteil nach 1990 ersetzt)
  • Am Wörth 1; Wohnhaus, dreigeschossig mit Mezzanin und reicher spätklassizistischer Fassadengestaltung, erbaut 1881
  • Am Wörth 28; Traufhaus mit Segmentbogenfenstern, Mitte 19. Jh., weitgehend entkernt
  • Am Wörth 39; ehem. Oberbad, später Wohnhaus mit Werkstatt, im Kern 18. Jh. im 19./20. Jh. umgebaut, mit hölzernem Vorbau über der Moosach, 1840, 1892 verändert
  • Am Wörth 41; ehem. Stadtbrunnenhaus, klassizisierend gestalteter Turmbau, 1838–40 an der Stelle eines Vorgängers neu erbaut, nach 1888 städtisches Eichamt
  • Amtsgerichtsgasse 1; Ehem. Amtsgericht, jetzt Ämtergebäude, stattlicher zweigeschossiger Walmdachbau mit reicher spätklassizistischer Gliederung, um 1880/90
  • Amtsgerichtsgasse 3; Wohnhaus, zweigeschossiger Eckbau mit reicher, neubarocker Fassade und Polygonalerker mit Relieftafeln, spätes 19. Jh., im 20. Jh. erneuert
  • Attachinger Weg; Geleitsmarkstein, bez. 1718; an der Ecke Lantbertstraße
  • Bahnhofstraße 1; sog. Magistratsgebäude und ehem. Fleischbank, dreigeschossiger Eckbau mit steilem Walmdach, nach 1691 durch Umbau und Erweiterung des ehem. Kanonikerhof zu St. Andreas, 17. Jh., und einem spätmittelal
  • Bahnhofstraße 13; Gasthaus zur Eisenbahn mit Erkerturm und Lisenengliederung, 2. Hälfte 19. Jh.
  • Bahnhofstraße 14; ehem. Druckerei, zweigeschossiger, villenartiger Eckbau mit Türmchen und reicher Gliederung, um 1890; zugehörig Einfriedung mit Pfeilern und Eisengittern
  • Bahnhofstraße 2; ehem. fürstbischöfliche Hofsattlerei, stattlicher zweigeschossiger Eckbau mit steilem Satteldach und Giebel mit Putzgliederung, im 17. Jh. über älterm Kern umgebaut
  • Bahnhofstraße 20; gründerzeitliches Eckhaus mit Fassadengliederung, um 1870
  • Bahnhofstraße 22; Wohnhaus mit Mansard-Halbwalm, errichtet vor 1810
  • Bahnhofstraße 6; Wohnhaus mit klassizistischen Gliederungen, 1. Hälfte 19. Jh.
  • Bahnhofstraße 8; Gasthof „Zur Gred“, dreigeschossiger Eckbau im barockisierendem Jugendstil, um 1900 über älterem Kern umgebaut.
  • Biberstraße 22; eingeschossiges Wohnhaus mit geohrten Fenstern, 1. Drittel 19. Jh.
  • Brunnhausgasse 2; Altöttinger Kapelle, erbaut 1669 als gestrecktes Oktogon, 1673 mit Saalraum erweitert; mit Ausstattung
  • Domberg; Andreasbrunnen, achteckiges Becken aus Untersberger Marmor, einem Kalkstein aus Österreich, und Brunnenstock mit Andreas am Kreuz, bez. 1697
  • Domberg; Denkmal in Form einer gotischen Filiale für Veit Arnpeck, Rupprecht von Freising und Joachim Haberstock, Mitte 19. Jh.
  • Domberg; Säulenvase, 18. Jh., bei der Benediktuskirche
  • Domberg; Kruzifix, 1867, mit Inschrift für die 1803 abgebrochene der Peterskapelle
  • Domberg; Denkmal für Otto von Freising, Bischof und Geschichtsschreiber, 1858 von Karl Zumbusch
  • Domberg und Altstadt Freising; auf dem agilolfingischen Burgberg (Domberg) über der Isar, der Keimzelle Freisings, gründete der hl. Korbinian 739 das Bistum und spätere Hochstift und richtete bei der herzoglichen Pfalzkapelle St. M.
  • Domberg 1; ehem. Domherrenhof am Schöneck, jetzt Forstamt, im Kern 15. Jh., 1838 um zwei Geschosse reduziert, mit Nebengebäuden im 18. Jh. erweitert
  • Domberg 13; ehem. Herrnhof des Stiftes St. Andreas, sog. Molitorhof, zweigeschossiges Giebelhaus mit gittergeschlossenem Vorhof, erbaut 1737
  • Domberg 14; ehem. Hofwagenremise, jetzt Baustadel, stattlicher Satteldachbau mit Hochfahrt, 1672 von Jodok Moosbrugger erbaut
  • Domberg 15/17; Hiendlhof; zweiflügeliger Chorherrenhof des 18. Jhs., mit Stuckdecken
  • Domberg 16; ehem. Dompropstei, jetzt Wohnhaus, stattlicher dreigeschossiger Bau mit Schopfwalmdach, im Kern 16. Jh.
  • Domberg 19; Rest der Fassade und des Dachstuhls des Spangerhof, ehem. Chorherrenhaus, 17./18. Jh. mit älterem Kern
  • Domberg 2, 2 a; Torturm des Osttores des Dombergs, mit Zinnengiebel, 1479/80 errichtet, 1954/55 umgebaut und erweitert
  • Domberg 20; ehem. domkapitelisches Syndikatshaus, mit steilem Satteldach und Aufzugsgaube, im Kern 18. Jh., 1986/87 zum Vermessungsamt umgebaut
  • Domberg 21; ehem. Erzbischöfliches Knabenseminar, Vierflügelbau um Lichthof im Rundbogenstil, 1868–70 von Matthias Berger, seit 1974 Diözesanmuseum
  • Domberg 22/24; ehem. Domdechantei, Baugruppe mit Ostturm und barocker Hauskapelle, im Kern Ende 17. Jh., 1984–86 Umbau zum Amtsgericht
  • Domberg 23; ehem. Archivbau von St. Andreas, dreigeschossiger Pavillonbau, 17. Jh.
  • Domberg 26/26 a/26 b; Lerchenfeldhof, barocker Domherrenhof, in drei Flügeln um Innenhof, mit Stuckdecken, 18. Jh.; Garten mit Gitter von 1788
  • Domberg 27; ehem. fürstbischöfliche Residenz, jetzt Kardinal-Döpfner-Haus, im Kern 14. Jh., mit Arkaden im Hof 1519 von Stefan Rottaler, 1607–22 umgebaut, 1617–21 Hauskapelle im Nordostturm eingerichtet, stuckiert
  • Domberg 28; kath. Kirche St. Benedikt am Ostflügel des Kreuzgangs, dreischiffige Basilika, steil proprotioniert, ab 1347, Glasgemälde Anfang 15. Jh., 1716 durch Nikolaus Liechtenfurtner stuckiert; mit Ausstattung
  • Domberg 29; kath. Filialkirche St. Johannes, dreischiffige Basilika, 1319–21 neu erbaut wohl an der Stelle der ehem. Taufkirche; mit Ausstattung; über dem südlichen Seitenschiff der Fürstengang, siehe Domberg 27
  • Domberg 30; Dombibliothek, im 1. Obergeschoss des um 1440 errichteten Kapitelhauses 1732-34 neu erbaut; mit Ausstattung
  • Domberg 32; kath. Domkirche Mariä Geburt und St. Korbinian, dreischiffige romanische Basilika mit Krypta, nach Brand 1159 über Resten des Vorgängers neu erbaut, 1205 geweiht, Westwerk Ende 14. Jh. erneuert
  • Domberg 34; Domsakristei in zwei Geschossen, untere Sakristei zweischiffig mit Rotmarmorsäulen, 15. Jh., Obergeschoss, 17. Jh., mit Ausstattung
  • Domberg 38; ehem. Marstall und fürstbischöfliche Galerie im Obergeschoss, 1670/71 von Johann und Jodok Moosbrugger, 1877 aufgestockt, später Dom-Gymnasium und Philosophisch-theologische Hochschule Freising, jetzt Dombibliothek
  • Domberg 42; ehem. fürstbischöfliches Beamtenwohnhaus mit Zeltdach, 18. Jh., um 2000 stark erneuert
  • Domberg 7; sog. Kanzlerbogen, Westtor des Dombergs, dreigeschossig mit gewölbter Durchfahrt, um 1720 von Dominikus Glasl neu erbaut, ab 1764 Wohnhaus des fürstbischöflischen Kanzlers
  • Domberg 9/11; ehem. Herrnhöfe des Stiftes St. Andreas, Doppelhaus mit Walmdach und reicher Putzgliederung, um 1670 neu erbaut
  • Dr.-von-Daller-Straße 1; Gasthaus "Schießstätte"; zweiflügeliger Bau, 2. Hälfte 19. Jh
  • Dr.-von-Daller-Straße 24; Haustür, um 1900
  • Dr.-von-Daller-Straße 5; Villa mit Ziergiebeln und Balkonen, neurenaissance, Ende 19. Jh. - mit Einfriedung
  • Dr.-von-Daller-Straße 6; gründerzeitliche Villa mit Eckturm, um 1880/90
  • Dr.-von-Daller-Straße 8; Nachklassizistische Fassade, 3. Viertel 19. Jh.
  • Erdinger Straße 12; Wohnhaus mit Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.
  • Erdinger Straße 21; erdgeschossiges Wohnhaus mit Schopfwalm, Anfang 19. Jh. - zugehöriger Stadel mit Steilsatteldach, 1. Hälfte 19. Jh.
  • Fischergasse 17; Wohnhaus, zweigeschossiger Giebelbau mit Flacherker auf gestuftem Sockel, 17. Jh.
  • Fischergasse 18; Wohnhaus, zweigeschossiger Eckbau mit steilem, einseitig abgewalmten Dach und traufseitig vorspringendem Dachfuß, 16./17. Jh.
  • Fischergasse 20; ehem. landwirtschaftliches Anwesen, Wohnhaus mit Walmdach, 18. Jh.
  • Fischergasse 27; Wohnhaus mit spätklassizistischer Gliederung, Mitte 19. Jh.
  • Fischergasse 29; ehem. Handwerkerhaus, zweigeschossiges Eckhaus mit Greddach, wohl 17./18. Jh.
  • Fischergasse 3/5; Doppelhaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach mit zwei Erkern und gerahmtem Bildfeld, 17./18. Jh.
  • Fischergasse 7; Wohnhaus, schmaler zweigeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach, wohl noch 17. Jh.
  • Fischergasse 8; eingemauerter, gotischer Schlussstein.
  • Fürstendamm; Verfassungsdenkmal ("Königsstein"), Stein mit Bronzerelief von Josef Kirchmayr, 1824
  • Fürstendamm; Mohrenbrunnen, 1700 von Franz Ableitner
  • Fürstendamm 7; Villa im Heimatstil mit Mansarddach und zwei Zwerchgiebeln, 1910 von Carl Jäger; Gartenmauer und Pavillon
  • Ganzenmüllerstraße 2; Mietshaus; stattlicher Jugendstilbau mit reich ornamentiertem Portal, Anfang 20. Jh.
  • Gartenstraße 2; Villa der Gründerzeit, Ende 19. Jh.
  • General-von-Nagel-Straße 1; Ehem. Schmiede, zweigeschossiger Walmdachbau auf winkelförmigem Grundriss, 18. Jh., im 20. Jh. erneuert
  • General-von-Nagel-Straße 10 und 12; Zwei niedrige Traufhäuser mit Kastengesims, Anfang 19. Jh.
  • General-von-Nagel-Straße 16; Gasthaus Landshuter Hof, stattlicher zweigeschossiger Satteldachbau mit profiliertem Gurtgesims, wohl Anfang 19. Jh. über älterem Kern neu erbaut; schmiedeeiserner Ausleger, Anfang 19. Jh.
  • General-von-Nagel-Straße 18; Ehem. Lohnkutscheranwesen, zweigeschossiger Satteldachbau, mit gewölbter Stallung, im Kern 1. Hälfte 19. Jh.
  • General-von-Nagel-Straße 28; Klassizistisches Walmdachhaus, 1. Drittel 19. Jh.
  • General-von-Nagel-Straße 3; Wohnhaus, Mansarddachbau mit reich gegliederter Fassade, um 1860/70
  • General-von-Nagel-Straße 8; Ehem. Haus des Domkapitel-Rentmeisters, zweigeschossiger Eckbau, 17./18. Jh., rückwärtig Kapellenerker und seitlich Kuppeltürmchen
  • Haindlfinger Straße; kleine Wies, Bildstock des 18. Jh., in alter Form neu errichtet 1954
  • Haindlfinger Straße; Grenzmarkstein, bez. 1639; hinter der Kleinen Wies
  • Haydstraße 2; Villa Bertha, spätgründerzeitlicher Bau um 1890
  • Haydstraße 4; ehem. Präparandenschule, stattlicher Neubarock-Bau, Anfang 20. Jh.
  • Haydstraße 8; Villa Eiche, Wohnhaus mit Jugendstilmalerei, erbaut 1878, bemalt 1903
  • Heiliggeistgasse 1; ehem. Knabenschule St. Georg, dreigeschossiger Bau auf U-förmigem Grundriss, in reich verzierter Neugotik, von Rudolf Wilhelm Gottgetreu, bez. 1861
  • Heilig-Geist-Gasse 15; Gasthaus Bodensteiner, Walmdachbau, Mitte 19. Jh. (abgerissen)
  • Heiliggeistgasse 22; ehem. Zollhaus, jetzt Wohnhaus, zweigeschossiger Eckbau in neuromanischen Formen, erbaut 1863
  • Heiliggeistgasse 23; Wohnhaus, zweigeschossig mit Schopfwalmdach, im Kern 18./19. Jh
  • Heiliggeistgasse 26; Wohnhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit reicher spätklassizistischer Gliederung, 3. Viertel 19. Jh.
  • Heiliggeistgasse 5; Hl.-Geist-Spital, einheitlicher Neubau 1686-96 in vier Flügeln, mit eingebauter Kirche, Antonio Riva zugeschrieben; nach Süden gerichtete Spitalkirche, Langhaus mit drei Jochen
  • Heiliggeistgasse 7; Wohnhaus, dreigeschossiger Walmdachbau mit Zierfries unterhalb der Traufe, Mitte 19. Jh., 2004 im Inneren erneuert
  • Heiliggeistgasse 8; ehem. Domherrenhaus, Wohnhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit reicher Putzgliederung und Figurennische, erbaut 1707
  • Heiliggeistgasse 9; Wohn- und Geschäftshaus, stattlicher, dreigeschossiger Eckbau im Maximiliansstil, Mitte 19. Jh., 2004 im Inneren erneuert
  • Herrenweg 15; Gerberhaus, langgestreckter Bau mit hohem Dach für Trockenräume, innen Gewölbe, erbaut 1755
  • Hohenbacherner Straße; kath. Pfarrkirche St. Jakobus, erbaut 1854-57; mit Ausstattung
  • Hohenbacherner Straße 28; kleine Kapelle neben dem Haus, um 1900
  • Hohenbacherner Straße 31; Walmdachhaus (ehem. Benefiziatenhaus?), 2. Hälfte 18. Jh.
  • Hohenbacherner Straße 37; Pfarrhaus mit flachem Walmdach, erbaut 1854-55
  • Hummelgasse 14; Ehem. Benefiziatenhaus, zweigeschossiger Eckbau mit kräftiger barocker Gliederung und neubarockem Zwerchhaus, um 1725; im Giebel übermaltes Wandgemälde
  • Ignaz-Günther-Str. 7; Pfarrhaus Neustift, nachklassizistisch, 1859
  • Ismaninger Straße 90 a; zugehörig Hofkapelle, Ende 17. Jh.
  • Kammergasse 12; Krankenhaus, klassizistischer Bau mit Flachgiebel-Risalit, Kern 1. Viertel 19. Jh.
  • Kammergasse 16; Kinderheim (Waisenhaus) St. Clara; stattlicher, reich gegliederter Bau, um 1890 - Lourdesgrotte 1888
  • Kammergasse 20; Kloster St. Clara mit angebauter Kirche, T-förmige Anlage, um 1860; mit Ausstattung
  • Kammergasse 26/28 mit Kammerhof 2; Doppelhaus, verbunden durch Balustrade mit allegorischer Figur; Westteil, 1. Hälfte 19. Jh., Mittel- und Ostteil um 1870
  • Kammerhof.; außerhalb der Altstadt, nördlich vor dem Mittleren Graben gelegener ehem. fürstbischöflicher Ökonomiehof mit im Kern spätmittelalterlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Kammerhof 1-8, Kammerstraße 26
  • Kammerhof 1; vgl. Ensemble Kammerhof
  • Kammerhof 2; Doppelhaus mit Kammergasse 26/28, siehe dort
  • Kammerhof 3, 4; vgl. Ensemble Kammerhof
  • Kammerhof 5; Wohnhaus des Kammerhofes; Giebelfront mit Wappentafel und Baujahr 1699; aufgedoppelte Haustür, 18. Jh.
  • Kammerhof 6; vgl. Ensemble Kammerhof
  • Kammerhof 7; Stadel des Kammerhofes, 18. Jh.
  • Kammerhof 8; vgl. Ensemble Kammerhof
  • Kirchgasse 3; ehem. Benefiziatenhaus, zweigeschossig mit geschweiftem Giebel und bekrönendem Dreieck, 18. Jh., im 20. Jh. erneuert
  • Kirchgasse 7; kath. Pfarrkirche St. Georg, dreischiffige Staffelhalle mit polygonalem Schluss, um 1440 erbaut und 1491-94 gewölbt, Turm 1679-89 von Antonio Riva; mit Ausstattung
  • Kölblstraße 2; Spital, Rechteckbau mit halbrundem Kapellenanbau und Volutengiebeln, errichtet 1705
  • Landshuter Straße 31; ehem. Klostergebäude Neustift (jetzt Teil des Landratsamtes), Dreiflügelbau, anschließend an die ehem. Klosterkirche (siehe Alte Poststraße 42), Ende 17. Jh. - Westlich vorgelagert ehem. Klosterökonom
  • Landshuter Straße 66; Gasthaus zum Löwen, biedermeierlicher Walmdachbau mit Bogengliederung, 2. Viertel 19. Jh.
  • Landshuter Straße 68; Wohnhaus mit Lisenengliederung, 3. Viertel 19. Jh.; gußeiserner Balkon
  • Luckengasse 10; Wohnhaus, zweigeschossiger Giebelbau mit Mittelerker, 18. Jh.
  • Luckengasse 12; Wohnhaus, zweigeschossiger Giebelbau Toreinfahrt und setilichem Erker, im Kern wohl 17. Jh.
  • Luckengasse 4; Wohnhaus, zweigeschossiger Giebelbau mit barocker Putzquadergliederung, 18. Jh.
  • Mainburger Straße; Marterl beim Waldfriedhof, errichtet vor 1918, renoviert 1964
  • Mainburger Straße 2; Walmdachhaus, 2. Viertel 19. Jh.
  • Mainburger Straße 23; Wohnhaus mit Putzgliederung und Dacherker, Mitte 19. Jh.
  • Mainburger Straße 26; Moy'sches Hofbräuhaus; reich gegliederte Baugruppe mit flankierenden Nebengebäuden, Jugendstil, 1905 von Joseph Rank
  • Mainburger Straße 36; Gasthaus Peterhof; Bau mit Halbwalmdach und Putzbänderung, 1. Hälfte 19. Jh.
  • Marienplatz; Mariensäule aus rotem (Adneter Marmor, ein Kalkstein aus Österreich) und weißem Marmor (Untersberger Marmor, ein weißer Kalkstein), 1674 errichtet, oftmals erneuert
  • Marienplatz 1; barockes Bürgerhaus, jetzt Teil des Rathauses, wohl 18. Jh.
  • Marienplatz 2; Gasthaus "Zum Freischütz", dreigeschossiger Eckbau mit steilem Dach und Erdgeschossarkaden, im Kern 15./16. Jh.
  • Marienplatz 4; sog. Geislerhaus, dreigeschossiger Walmdachbau mit klassizistisch ornamentierte Fassade, 1810, im Inneren entkernt
  • Marienplatz 7; ehem. Fürstbischöfliches Lyceum und Gymnasium, barocker Vierflügelbau mit langer Straßenfront, 1695 begonnen wohl von Antonio Riva, Westflügel 1707-09, Ostflügel 1737, ab 1764 Südflügel, im Westflügel
  • Markstein; oberhalb der Viehmarktkreppe, 18. Jh.
  • Markstein; oberhalb des Hochgerichts (westlich der Schlüterfabrik), bez. 1639, 1790
  • Markstein; im Siebeneichholz an der Wippenhauser Straße, bez. 1773, 1783
  • Markstein; im Wald westlich der Wippenhauser Straße, bez. 1639, 1773
  • Martin-Luther-Straße 2; Wohnhaus der späten Gründerzeit, Ende 19. Jh.
  • Martin-Luther-Straße 4; Stattliches Wohnhaus der Gründerzeit mit geschweiftem Zwerchgiebel, Ende 19. Jh.
  • Mittlerer Graben 35/37; Barockes Fresko, 18. Jh.
  • Mittlerer Graben 47; Ehem. Domherrenhaus, jetzt Wohnhaus, dreigeschossiger Walmdachbau mit segmentbogiger Durchfahrt, barockes Treppenhaus, im Kern 17./18. Jh., im 20. Jh. erneuert
  • Münchner Straße zwischen Nr. 32 und 42; Kleines Wohnhaus mit Erker, um 1910; zur Schlüter-Fabrik
  • Münchner Straße 24; Villa mit Dacherkern und Zierbalkon, um 1870/80
  • Münchner Straße 32; Fabrik Schlüter; architektonisch sorgfältig gegliederte Anlage, erbaut um 1910 von den Architekten Jakob Heilmann und Max Littmann, München - mit zwei Türmen und Pförtnerhaus.
  • Münchner Straße 32; Abensbergerdenkmal, bez. 1487 und 1804; vor dem Gebäude
  • Münchner Straße 42; Gutshaus Schlütergut mit Türmen und zwei Pförtnerhäuschen, um 1910 von Jakob Heilmann und Max Littmann
  • Obere Domberggasse 1; ehem. Chorherrenhof, dreigeschossiger Giebelbau mit Rauhputzgliederung und Kehlgesims, 18. Jh.
  • Obere Domberggasse 15, 15 a; ehem. Domherrenhaus, dreiflügelige Anlage, Hauptflügel mit Walmdach, Profilgesims und Fenstern mit geohrter Rahmung, Anfang 18. Jh.
  • Obere Domberggasse 16; ehem. Fronveste mit fürstbischöfl. Stadt- und Landgericht mit Turm mit Zeltdach, 1664 erbaut, die anschließenden Flügel 17./18. Jh.
  • Obere Domberggasse 3; Wohn- und Geschäftshaus, wohl ehem. Kanonikerhaus von Stift St. Andreas, im Kern Bau des 15. Jh. mit freskierter Giebelwand mit steigenden Spitzbogenblenden
  • Obere Domberggasse 5; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit stattlicher Satteldach, im Kern 17./18. Jh.; enthält spätgotische Giebelwand von Obere Domberggasse 3, vgl. dort
  • Obere Domberggasse 9; Wohnhaus, zweigeschossiger Traufseitbau, Dachwerk und spätgotische Holzbalkendecke im Obergeschoss um 1500, Fassade um 1860/70 umgestaltet
  • Obere Hauptstraße; gotisches Friedhofstor; zwischen Nr. 4 und 6
  • Obere Hauptstraße; Kriegerdenkmal mit Obelisk und Löwen, 1905
  • Obere Hauptstraße 11; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit barocker Putzbändergliederung, 18. Jh.
  • Obere Hauptstraße 12; ehem. Gasthaus zum Hirschen, jetzt Geschäftshaus, dreigeschossiger Eckbau mit steilem Satteldach, klassizistische Fassade mit rundbogigen Fenstern und Stuckreliefs, in den Bogenfeldern, um 1820
  • Obere Hauptstraße 14; Wohn- und Geschäftshaus, stattlicher dreigeschossiger Walmdachbau mit biedermeierlicher Fassade, am Portal bez. 1804, im Kern älter
  • Obere Hauptstraße 15; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau, mit Fassadengliederung der Zeit um 1925, im Kern älter
  • Obere Hauptstraße 18; ehem. Stadt- und Landrichterwohnung, später Posthalterei, zweigeschossiger Giebelbau, im Kern mittelalterlich, reiche neubarocke Fassade 1904
  • Obere Hauptstraße 19; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossit mit filialengekröntem Treppengiebel, spätgorisch, im 19. Jh. Fassade überarbeitet, im 20. Jh. umgebaut
  • Obere Hauptstraße 2; Rathaus, stattlicher dreigeschossiger Eckbau, malerisch mit Giebeln und Erkern in späthistoristischen Formen asymmetrisch gegliedert, 1904/05 von Günther Blumentritt erbaut; mit Ausstattung
  • Obere Hauptstraße 20; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossit mit filialengekröntem Treppengiebel, spätgorisch, im 19. Jh. Fassade überarbeitet, im 20. Jh. umgebaut
  • Obere Hauptstraße 22; Wohn- und Geschäftshaus, schmaler dreigeschossiger Bau mit einem über den Dachansatz gezogenem Dreiecksgiebel, Ende 18. Jh., wohl mit älterem Kern
  • Obere Hauptstraße 24; ehem. Gasthaus Daurerbräu, zweigeschossiger Giebelbau mit Fenstererker, im Kern wohl mittelalterlich, Putzgliederung 17. Jh.
  • Obere Hauptstraße 26; ehem. Domherrnhof, sog. Härtingerhaus, stattlicher dreigeschossiger palaisartiger Bau mit reicher Gliederung, spätes 17. Jh., im Inneren barocke Treppe, am hofseitigen Flügel Arkadenöffnungen
  • Obere Hauptstraße 27; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Giebelbau mit steilem Satteldach, im Kern wohl spätgotisch
  • Obere Hauptstraße 34; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Giebelbau, im Kern 17./18. Jh., um 1900 aufgestockt und mit neubarockem Schweifgiebel und Putzgliederung versehen
  • Obere Hauptstraße 36; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau, im Kern 17. Jh., um 1880 aufgestockt und mit reicher Neurenaissance-Fassadengliederung gestaltet
  • Obere Hauptstraße 38; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Eckbau mit steilem Satteldach, im Kern Mitte 16. Jh. (Dendro 1556), im 17./18. Jh. umgebaut, über dem Eingang Apostelrelief, 17. Jh.
  • Obere Hauptstraße 4; Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossig Traufseitbau, im Kern 16. Jh., in der 2. Hälfte 19. Jh. aufgestockt, mit Malereien am Erker, bez. 1933
  • Obere Hauptstraße 42; ehem. Brauereigasthof "Furtnerbräu", stattlicher dreigeschossig Eckbau mit seitlichen Risaliten und klassizisierender Fassadengliederung, 1886 neu erbaut
  • Obere Hauptstraße 44; ehem. Dechanthof St. Veit, zweigeschossig mit steilem Satteldach, 17. Jh.
  • Obere Hauptstraße 51; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Walmdachbau mit Figurennische, Fassade mit reicher Neurenaissance-Gliederung, um 1870 wohl mit älterem Kern
  • Obere Hauptstraße 52; Rückgebäude; Rest des barocken Domherrenhofes mit Hauskapelle, um 1730; mit Ausstattung
  • Obere Hauptstraße 6; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Giebelbau, 18. Jh.
  • Obere Hauptstraße 62; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger, freistehender Bau mit Polygonalerker, 15./16. Jh., 1937 Erdgeschoss umgebaut
  • Obere Hauptstraße 66; Gasthaus Karlwirt, zweigeschossiger Eckbau mit Walmdach und biedermeierlicher Fassadengestaltung, 2. Viertel 19. Jh.
  • Obere Hauptstraße 7; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit barocker Putzgliederung und Stuckdecken im Inneren, 18. Jh., im 20. Jh. vereinfacht
  • Obere Hauptstraße 9; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit zwei Zwerchhäusern mit neubarockem Dekor, um 1900 wohl über älterem Kern
  • Pallottinerstraße; siehe Vimystraße 1, ehem. Vimykaserne (an der Pallottinerstraße Gebäude Nr. 22, 23, 25)
  • Prinz-Ludwig-Straße; siehe Vimystraße 1, ehem. Vimykaserne (Gebäude Nr. 36, 37)
  • Prinz-Ludwig-Straße; Friedhof St. Georg mit Arkadenanlage (Westseite), um 1860 - zahlreiche Grabdenkmäler des 17. bis frühen 19. Jh. in den Arkaden, an der Süd- und Ostmauer, im Gräberfeld und im neueren Teil
  • Prinz-Ludwig-Straße 1; kath. Gottesackerkirche; nachgotisch, 1543-45, Westteil und Turm, 1709; mit Ausstattung
  • Prinz-Ludwig-Straße 23; Villa der Spätgründerzeit, mit Türmchen; um 1890
  • Prinz-Ludwig-Straße 24; Wohnhaus mit Treppengiebel, 3. Viertel 19. Jh.
  • Prinz-Ludwig-Straße 26; reich ornamentiertes Jugendstilportal, 1906-07
  • Prinz-Ludwig-Straße 27; Villa, um 1890
  • Prinz-Ludwig-Straße 4; eingemauerter Grabstein, bez. 1572
  • Prinz-Ludwig-Straße 42; Städt. Wasserturm, oktogonal mit Haubendach, um 1905
  • Rindermarkt 15; Wohnhaus, schmaler dreigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Standerker, 18. Jh., im 19. und 20. Jh. umgebaut
  • Rindermarkt 17; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit zwei Aufzugsgauben, im Kern 17./18. Jh.
  • Rindermarkt 18; ehem. Wohnhaus des Hofmaurermeisters Lorenz Hirschstötter, sog. "Ziererhaus", jetzt Standesamt, dreigeschossiger Eckbau mit Zwerchhaus und reich stuckierter Fassade nach Norden, um 1730
  • Rindermarkt 2; ehem. Priesterhaus, viergeschossiger Eckbau mit Mansarddach und Erker, im Inneren Stuck, im Kern 18. Jh., Ende 19. Jh. verändert und Fassade neu gestaltet
  • Rindermarkt 4; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit Aufzugsgaube, im Kern um 1700, an der Fassade erneuerte Putzgliederung
  • Saarstraße 1; Wohnhaus im Heimatstil mit Eckerker, wohl um 1910, Hausfigur hl. Florian
  • Saarstraße 2, Evang.-Luth. Pfarrkirche Christi Himmelfahrt, 1955; mit historischer Ausstattung
  • Sackgasse 5/7/7 a/9; geschlossene Häuserzeile, im Kern 18. Jh.
  • Schießstättstraße 2; ehem. Schießstätte; Hauptbau zweigeschossig mit Walmdach, östlicher Anbau mit Halbwalm, erdgeschossig; westlicher Anbau mit Satteldach, erdgeschossig. Biedermeierliche Baugruppe, 1. Drittel 19. Jh.
  • Sondermüllerweg 6; ehem. Mühle, zweigeschossig mit Steilsatteldach, im Kern wohl 17. Jh., Mitte 19. Jh. umgebaut
  • Sonnenstraße 19; Wohnhaus mit reich gegliederter Fassade und Stichbogenfenstern, um 1870
  • Sonnenstraße 2; Spätklassizistisches Wohnhaus mit Walmdach, Gurtgesims und genutetem Rauhputz, 2. Viertel 19. Jh.
  • Untere Domberggasse 3; Wohnhaus, zweigeschossiger Halbwalmbau mit hohem Kellergeschoss, 18. Jh.
  • Untere Domberggasse 6; Wohnhaus, zweigeschossiger Eckbau mit reich gegliederter, barocker Fassade, 18. Jh.
  • Untere Domberggasse 8; Wohnhaus, stattlicher zweigeschossiger Satteldachbau, 18./19. Jh., zugehöriger Stadel mit Treppengiebel und Holztor, am Kragstein bez. 1835
  • Untere Hauptstraße 17; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau, im Kern wohl um 1500 mit spätklassizistischer Fassadengliederung, um 1870
  • Untere Hauptstraße 2; Geschäftshaus, sog. "Markushaus", viergeschossiger Eckbau mit Erker und Dachaufbauten im Heimatstil gestaltet, im Kern Mitte 16. Jh. (Dendro-Datierung 1566/67); Rückgebäude im Kern noch mittelalterlich
  • Untere Hauptstraße 21; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Eckbau mit Giebel mit Lisenengliederung, im Kern wohl 17. Jh., erneuert 1951
  • Untere Hauptstraße 24; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Eckbau mit Steilsatteldach und Putzbänderung, 18. Jh., Hofflügel mit Laubengang und Balusterbrettern, 18. Jh.
  • Untere Hauptstraße 26; ehem. Wohnhaus des fürstlichen Oberjägermeisters, stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau mit zwei Erkern und Figurennische, 17./18. Jh.; am östlichen Hofflügel Arkaden, 18. Jh.
  • Untere Hauptstraße 27; ehem. Hofkanzlerhaus, später Sitz des Stadtprokurators, stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Eckerker, 17. Jh., geschnitzte Rokokohaustüre in neuer Verwendung
  • Untere Hauptstraße 3; Hotel Bayerischer Hof, straßenseitiger Flügel mit zwei neugotischen Treppengiebel und Zinnen, um 1860 an der Stelle von drei Vorgängern neu erbaut
  • Untere Hauptstraße 31; kath. Mädchenschulkirche, 1842-43 von Johann Bernlochner, unter Verwendung des ehem. Franziskanerklosters von 1661; mit Ausstattung; ebenso das anschließende Schulhaus
  • Untere Hauptstraße 37; ehem. Bäckerei, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Mittelrisalit und Fassadengliederung der Neurenaissance, erbaut 1879
  • Untere Hauptstraße 38; ehem. Wohnhaus der Propstei von Neustift, stattlicher spätgotischer Steilsatteldachbau, bez. 1433-34; an der Giebelfassade Inschrift und Wappen des Propstes von Neustift
  • Untere Hauptstraße 39; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Eckbau mit Mansarddach und zwiebelbekröntem Turm, bez. 1890
  • Untere Hauptstraße 40; Wohnhaus, dreigeschossiger Eckbau mit Mansardwalmdach, Marienfigur in Ecknische, im Kern wohl 1. Hälfte 19. Jh., im 20. Jh. erneuert
  • Untere Hauptstraße 42; Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit spätklassizistischer Putzgliederung, um 1880, mit älterem Kern
  • Untere Hauptstraße 44; Wohnhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Dachgeländer und reicher, neugotischer Fassadengliederung, um 1860 mit älterem Kern
  • Untere Hauptstraße 5; ehem. Hofkastenamt, stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach, Fassade mit erneuerter Bemalung und Rokoko-Balkon, 2. Hälfte 18. Jh. wohl über älterem Kern
  • Untere Hauptstraße 54; Wohnhaus, dreigeschossig mit Mezzanin und reicher spätklassizistischer Putzgliederung, 3. Viertel 19. Jh.
  • Untere Hauptstraße 7; ehem. Domherrenhaus, viergeschossig mit Schweifgiebel und aufwendiger Stuckdekoration, um 1725-30
  • Unterer Graben 25; Bürgerturm, viergeschossig, als Teil der mittelalterlicher Stadtbefestigung Mitte 14. Jh. erbaut, seit dem 16. Jh. bewohnt, im späten 17. Jh. Gefängnis, später Armenhaus, im 18. Jh. Zeltdach aufgesetzt
  • Unterer Graben 33; Wohnhaus, zweigeschossig mit Bogengliederung über den Erdgeschossfenstern, 2. Viertel 19. Jh.
  • Unterer Graben 67; Wohnhaus, zweigeschossig mit Mezzanin und Reliefschmuck an den Brüstungsfeldern des Obergeschosses, Mitte 19. Jh.
  • Veitsmüllerweg; barocker Grenzstein Bayern-Freising (westlich von Nr. 2)
  • Veitsmüllerweg 13; barockes Giebelhaus, 17./18. Jh.
  • Veitsmüllerweg 2; barockes Gittertor, Denkstein
  • Veitsmüllerweg 3; kleines Eckhaus, 18./19. Jh.
  • Veitsmüllerweg 4; Veitsmühle, Wohnhaus mit Putzfassade und Mansardsatteldach, 18. Jh., Hausfigur St. Wendelin
  • Veitsmüllerweg 6; städtisches Elektrizitätswerk mit flachem Walmdach, Neurenaissancefassade und Anbau nach Norden, erbaut 1888
  • Vimystraße 1; ehem. Vimy-Kaserne, 1904-06 für das 1. K. B. Jägerbataillon errichtet, mit Ergänzungsbau von 1914/15, in der Tradition barocker Schlossanlagen u-förmig um Exerzierplatz angelegt
  • Vimystraße 3; Pallottinerkloster mit Kirche; Dreiflügelanlage in Klinkerbauweise, als bedeutendes Werk des kirchlichen Expressionismus 1928-30 von J. H. Pinand errichtet; mit Ausstattung
  • Vötting; Vötting siehe Freising, Hohenbacherner Straße
  • Vöttinger Straße 60; Gasthaus, 18. Jh., mit Außenfresko St. Johann Nepomuk
  • Vöttinger Straße 63; eingeschossiges Greddachhaus, 1. Hälfte 19. Jh.
  • Vöttinger Straße 6/8; Doppelhaus mit Ziergiebel, erbaut 1887 in Neurenaissanceformen
  • Weihenstephan; ehem. Konventbau; Westflügel der früheren Vierflügelanlage mit Rest des gotischen Kreuzganges, barockem Hoferker und Stuckdecken, um 1700 – ehem. Gästetrakt an der Südseite des Klosterhofs
  • Weihenstephaner Straße 16; Wohnhaus mit Schopfwalm, 1. Hälfte 19. Jh.
  • Weizengasse 2; Wohnhaus mit Ökonomie, Hakenhof mit reizvoller Hofbildung, erbaut 1847
  • Wiesenthalstraße 31; Gasthaus Bergwirt, eingeschossiges Kellerhaus mit profiliertem Traufgesims, 18./19. Jh.
  • Ziegelgasse 13; Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Domherrenhaus, stattlicher Giebelbau mit bekrönendem Dreiecksabschluss und Putzbänderung, 17./18. Jh., wohl mit älterem Kern
  • Ziegelgasse 16; Wohnhaus, dreigeschossiger Eckbau mit Walmdach und reich gegliederter klassizisierender Fassade, Ende 19. Jh.
  • Ziegelgasse 17; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit barocker Putzbänderung, 18. Jh., geschmiedetes Oberlichtgitter, 18. Jh.
  • Ziegelgasse 19; zugehörig geschnitzte Haustür, bez. 1760
  • Ziegelgasse 3; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Eckbau, im Kern wohl 17./18. Jh., 1912 Erdgeschossbögen
  • Ziegelgasse 8; Wohnhaus, zweigeschossig mit hohem Satteldach und gebänderter Putzfassade, 18. Jh., Erdgeschoss erneuert
  • Ziegelgasse 9; Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig mit Erker über getreppter Konsole und Lisenengliederung am Giebel, 17./18. Jh., im 20. Jh. erneuert

Haindlfing

  • Kath. Pfarrkirche St. Laurentius; 17. Jh.; mit Ausstattung
  • Schloßstraße; Schloss; stattlicher Baublock mit Putzgliederung und Schopfwalm, um 1740
  • Schloßstraße 6; Pfarrhaus; biedermeierlicher Bau von 1854 bis 55
  • Wegkapelle; an der Kreisstraße FS9; mit Ausstattung

Haxthausen

  • Haus Nr. 12; Gutshaus mit Rustikagliederung, bez. 1907, verzierter Balkon

Hohenbachern

  • Kath. Filialkirche St. Ulrich; Chor gotisch, barockisiert, Langhaus um 1907, umgebaut 1930; mit Ausstattung; mit Friedhofsmauer
  • Ortsstraße 7; Zugehörig gemauerter Stadel mit Steilsatteldach und drei Stichbogentoren, bez. 1838

Itzling

  • Kleine Wegkapelle; Mitte 19. Jh.
  • Markstein; Freising-Bayern vom Hocheck, bez. 1773; im Hof von Haus Nr. 1

Lageltshausen

  • Haus Nr. 2; Hausfigur hl. Sebastian, Anfang 18. Jh.

Pallhausen

  • Kapelle; Neubau 1971; mit historischer Ausstattung

Pellhausen

  • Kath. Ortskapelle; Erbaut 1844; mit Ausstattung; bei Haus Nr. 5
  • Wegweiser; gusseisern; an der Abzweigung nach Sünzhausen, 2. Hälfte 19. Jh.

Pettenbrunn

  • Haus Nr. 1; Bauernhof; geschlossene, gut erhaltene Anlage, erbaut 1905
  • Markstein; Freising-Bayern, bez. 1783 (im Hof von Haus Nr. 5)

Pulling

  • Kath. Pfarrkirche St. Ulrich; modern; mit historischer Ausstattung

Sünzhausen

  • Bergstraße 2; Ehem. Schule; Wohnhaus mit Walmdach, gegen Mitte 19. Jh.
  • Kath. Pfarrkirche St. Georg; Blankziegelbau, 1906–08 nach Plänen des Architekten Johann Schott, München, in neuromanischen Formen errichtet; mit Ausstattung
  • Schulweg 5; Pfarrhaus, um 1860
  • St.-Georg-Straße 11; Wirtshaus mit Halbwalm, Mitte 19. Jh.

Tüntenhausen

  • Kapelle; barock, westlich der Kirche
  • Kath. Filialkirche St. Michael; spätgotisch, barockisiert, mit Ausstattung
  • Steinmadonna; barock; im Leichenhaus
  • Zollinger Straße 11; ehem. Schulhaus, traufseitig erschlossener zweigeschossiger Putzbau mit gegliederten Fassaden und mittelsteilem Satteldach, erbaut 1885

Wies

Altar der Wieskirche

Wies; Wieskirche, kath. Wallfahrtskirche, erbaut 1748, im 19. Jh. verändert; mit Ausstattung; angebaut Kuraten- und Mesnerhaus, 1748 Wieswald; Kreuzweg zur Wies, Kreuzweganlage durch den Wieswald, Mitte 19. Jh.

Wippenhausen

  • Grenztafel; gusseisern; (Grenzmarke), 2. Hälfte 19. Jh.; an der Straße Eichfeld-Wippenhausen....

Xaverienthal

  • Kapelle; neugotisch, 2. Hälfte 19. Jh.

Zellhausen

  • Markstein; 18. Jh.; bei Zellhausen

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist nur über den unter Weblinks genannten BayernViewer-Denkmal im Internet einsehbar. Auch wenn dieser täglich aktualisiert wird, wird er erst nach Beendigung der Nachqualifizierung (vorauss. Ende 2013) überall den aktuellen Stand widerspiegeln. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Es können Denkmäler fehlen oder Objekte eingetragen sein, die nicht mehr in der Denkmalliste enthalten sind.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste nur ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Literatur

Weblinks

 Commons: Cultural heritage monuments in Freising – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

BayernViewer-denkmal (kartographische Darstellung der bayerischen Bau- und Bodendenkmäler durch das BLfD, erfordert JavaScript und Java)


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