Liste der Bischöfe von Osnabrück

Liste der Bischöfe von Osnabrück

Die folgenden Personen waren Bischöfe des Bistums Osnabrück, ab dem 11. Jahrhundert bis 1802 als Bischöfe zugleich auch Regenten des Hochstifts Osnabrück.

Amtszeit Name Foto/Abbildung
783 bis 20. April 804/805 Wiho I. (auch: Wicho I.),
vorher Leiter des neu gegründeten Missionsbezirkes Osnabrück
805 bis 12. April 829 Meginhard
829–845 Goswin
847 bis 11. April 860 Gauzbert
860 bis 1. Feb. 887 Egbert
887 bis 11. Mai 906 Egilmar
906–918 Bernhard I.
918 bis 14. Mai 949 Dodo I.
949 bis 7. Nov. 967 Drogo
967 bis 31. März 978 Ludolf
978 bis 12. April 996 Dodo II.
978–980 Kuno (Gegenbischof)
996 bis 27. Nov. 998 Günther
998 bis 17. Feb. 1003 Wodilulf
1003 bis 18. Juni 1022 Dietmar
1023 bis 10. Dez. 1027 Meginher
1028 bis 10. Dez. 1036 Gozmar
1036 bis 19. April 1052 Alberich
1052–3. Dez. 1067 Benno I. (Werner)
1068 bis 27. Juli 1088 Benno II. (Bernhard)
Bischof Benno II., Skulptur des Osnabrücker Bildhauers Hans Gerd Ruwe in Bad Iburg
1088–1093 Markward
1093 bis 21. April 1101 Wicho II.
1101 bis 13. Juli 1109 Johann I.
1109 bis 1. Jan. 1119 Gottschalk von Diepholz
1119–1137 Diethard
1119–1125 Konrad (Gegenbischof)
1137 bis 28. Juni 1141 Udo von Steinfurt
1141 bis 15. Juni 1173 Philipp von Katzenelnbogen
1141 Wezel (Gegenbischof)
1173–1190 Arnold von Altena
1190–1216 Gerhard I. von Oldenburg-Wildeshausen
1216–1224 Adolf von Tecklenburg
1224–1226 Engelbert I. von Isenberg
1226–1227 Otto I.
1227–1239 Konrad I. von Velber
1239–1250 Engelbert I. von Isenberg
1251–1258 Bruno von Isenberg
1259–1264 Balduin von Rüssel
1265–1269 Widukind von Waldeck
1270–1297 Konrad II. von Rietberg
1297–1308 Ludwig von Ravensberg
1309–1320 Engelbert II. von Weyhe
1321–1349 Gottfried von Arnsberg
1350–1366 Johann II. Hoet
1366–1376 Melchior von Braunschweig-Grubenhagen
1376–1402 Dietrich von Horne
Bischof Dietrich von Horne
1402–1410 Heinrich I. von Schaumburg-Holstein (Rücktritt 1404)
1410–1424 Otto von Hoya
1424–1437 Johann III. von Diepholz
1437–1442 Erich von Hoya (Administrator)
1442–1450 Heinrich von Moers (Administrator)
1450–1454 Albert von Hoya (Administrator)
1454–1455 Rudolf von Diepholz
1455–1482 Konrad III. von Diepholz
1482–1508 Konrad IV. von Rietberg
1508–1532 Erich von Braunschweig-Grubenhagen
1532–1553 Franz von Waldeck
Franz Graf von Waldeck.jpeg
1553–1574 Johann IV. von Hoya
Johannes von Hoya.jpg
1574–1585 Heinrich II. von Sachsen-Lauenburg
FBPB 17 Heinrich IV. von Sachsen-Lauenburg (1577–1585).jpg
1585 Wilhelm von Schencking
1585–1591 Bernhard von Waldeck
1591–1623 Philipp Sigismund von Braunschweig-Wolfenbüttel
1568 Philipp.jpg
1623–1625 Eitel Friedrich von Hohenzollern
Kardinal Eitel Friedrich von Hohenzollern.jpg
1625–1661 Franz Wilhelm von Wartenberg
Kardinal Franz Wilhelm von Wartenberg.jpg
Nach dem Tode von Fürstbischof Franz Wilhelm galt die „immerwährende Kapitulation“, nach der alternierend ein katholischer Fürstbischof und ein lutherischer Fürstbischof aus dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gewählt werden sollte.
1662–1698 Ernst August I., Herzog zu Braunschweig und Lüneburg (lutherischer Fürstbischof)
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1698–1715 Karl Joseph von Lothringen (katholischer Fürstbischof)
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1716–1728 Ernst August II., Herzog zu Braunschweig und Lüneburg (lutherischer Fürstbischof)
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1728–1761 Clemens August I. von Bayern (katholischer Fürstbischof)
1700 Clemens-August.JPG
1764–1802 Friedrich, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Prinz von Großbritannien (Lutheraner, letzter Fürstbischof)
Frederick, Duke of York in Garter Robes.jpg
1803–1827 Karl von Gruben (leitender Weihbischof)
1830–1855 Carl Anton Lüpke (leitender Weihbischof)
Osnabrück Carl Anton Lüpke.jpg
Mit Hildesheim vereinigt 1855–1857 unter Eduard Jakob Wedekin
1857–1866 Paulus Melchers (später Erzbischof von Köln und Kardinal)
Paul Melchers (1).jpg
1866–1878 Johann Heinrich Beckmann
Sedisvakanz 1878–1882
1882–1898 Bernhard Höting
Bernhard Höting.jpg
1899–1914 Hubertus Voß
1914–1955 Wilhelm Berning
Hermann Wilhelm Berning.jpg
27. März 1957 Franziskus Demann
Franziskus Demann.JPG
1957–1987 Helmut Hermann Wittler
Wittler.jpg
1987–1995 Ludwig Averkamp
seit 1995 Franz-Josef Bode
Franz-Josef Bode.jpg

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