Liste deutscher U-Boote (1935-1945)


Liste deutscher U-Boote (1935-1945)

Deutsche U-Boote (1935–1945): U 1–U 250 | U 251–U 500 | U 501–U 750 | U 751–U 1000 | U 1001–U 1250 | U 1251–U 1500 | U 1501–U 4870


Diese Liste behandelt ausschließlich die deutschen U-Boote U 1 bis U 250 des Zweiten Weltkrieges der Jahre 1935 bis 1945. Siehe daher auch: Liste der U-Boot-Klassen, Liste deutscher U-Boot-Klassen, Liste deutscher U-Boote (1906–1919), Liste deutscher U-Boote (nach 1945), Liste der durch Deutschland beschlagnahmten oder erbeuteten U-Boote.

Weiter relevant: Liste deutscher Marinewerften

Inhaltsverzeichnis

Legende

  • = durch Feindeinwirkung zerstört
  • ? = im Einsatz vermisst
  • § = vom Feind aufgebracht, gekapert oder erbeutet
  • × = Unfall oder selbst versenkt
  • A = Außerdienststellung (verschrottet, abgewrackt oder einer anderen Verwendung zugeführt)

U 1–U 50

  Schiff   Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung
U 1 II A 29. Juni 1935 15. April 1940 In der Nordsee vor Helgoland auf eine Mine gelaufen (24 Tote).
U 2 II A 25. Juli 1935 × 8. April 1944 Kollision mit Fischdampfer Helmi Söhle westlich von Pillau (17 Tote)
U 3 II A 6. August 1935 A 31. Juli 1944 Am 3. Mai 1945 von der britischen Armee erbeutet und noch 1945 verschrottet
U 4 II A 17. August 1935 A 31. Juli 1944 Von der Roten Armee am 29. Mai 1945 in Gotenhafen erbeutet und vermutlich verschrottet
U 5 II A 31. August 1935 × 19. März 1943 Westlich von Pillau durch Tauchpanne gesunken (21 Tote, 16 Überlebende)
U 6 II A 7. September 1935 A 7. August 1944 Boot in Gotenhafen außer Dienst gestellt
U 7 II B 18. Juli 1935 × 18. Februar 1944 Westlich von Pillau durch Tauchpanne gesunken (26 Tote)
U 8 II B 5. August 1935 × 4. Mai 1945 In Kiel selbst versenkt
U 9 II B 21. August 1935 20. August 1944 Im Hafen von Constanţa durch sowjetische Flugzeuge bombardiert und versenkt (27 Tote)
U 10 II B 9. September 1935 A 1. August 1944 Am 29. März 1945 in Danzig von der Roten Armee erbeutet und abgewrackt
U 11 II B 21. September 1935 × 14. Dezember 1944 in Gotenhafen außer Dienst gestellt und später selbst versenkt
U 12 II B 30. September 1935 8. Oktober 1939 Vor Dover auf eine Mine gelaufen (27 Tote)
U 13 II B 30. November 1935 31. Mai 1940 In der Nordsee, südöstlich von Lowestoft, durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Weston versenkt
U 14 II B 18. Januar 1936 A 3. März 1945 Nach Außerdienststellung am 5. Mai 1945 in Wilhelmshaven selbst versenkt
U 15 II B 7. März 1935 x 31. Januar 1940 In den Hoofden (Nordsee) Kollision mit deutschem Torpedoboot Iltis (25 Tote)
U 16 II B 16. Mai 1936 24. Oktober 1939 Im Ärmelkanal durch Wasserbomben der HMS Puffin und HMS Cayton Wyke versenkt (28 Tote)
U 17 II B 3. Dezember 1935 × 5. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 18 II B 1. Januar 1936 × 20. November 1936 und 25. August 1944 Vor dem Krieg in der Lübecker Bucht gesunken (8 Tote). Später gehoben und letztlich in Constanţa selbst versenkt
U 19 II B 16. Januar 1936 × 11. September 1944 Vor der türkischen Schwarzmeerküste nach Aufbrauchen des Treibstoffes selbst versenkt
U 20 II B 1. Februar 1936 × 10. September 1944 Vor der türkischen Schwarzmeerküste selbst versenkt
U 21 II B 3. August 1936 A 5. August 1944 Boot außer Dienst gestellt und im Februar 1945 in Pillau abgewrackt
U 22 II B 20. August 1936 ? 23. März 1940 Seit etwa dem 23. März 1940 in einem Minengebiet vor dem Skagerrak verschollen
U 23 II B 24. September 1936 × 10. September 1944 In Constanţa selbst versenkt
U 24 II B 10. Oktober 1936 × 25. August 1944 In Constanţa selbst versenkt
U 25 I A 6. April 1936 1. August 1940 In der Nordsee, nördlich von Terschelling auf eine Mine gelaufen (49 Tote)
U 26 I A 11. Mai 1936 1. Juli 1940 Südwestlich von Irland durch Fliegerbomben eines australischen Sunderland-Flugbootes (Sqdn 10/h) und Wasserbomben der britischen Korvette HMS Gladiolus versenkt
U 27 VII A 12. August 1936 20. September 1939 Westlich von Schottland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Faulknor, HMS Fearless, HMS Fortune und HMS Forester versenkt
U 28 VII A 12. September 1936 A 4. August 1944 Am 17. März an der Pier in Neustadt in Holstein wegen eines Unfalls gesunken. Später gehoben und außer Dienst gestellt
U 29 VII A 16. November 1936 × 4. Mai 1945 In der Kupfermühlenbucht bei Flensburg selbst versenkt
U 30 VII A 8. Oktober 1936 × 5. Mai 1945 In der Kupfermühlenbucht bei Flensburg selbst versenkt
U 31 VII A 28. Dezember 1936 2. November 1940 Nordwestlich von Irland durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Antelope und eines Flugbootes versenkt (2 Tote)
U 32 VII A 15. März 1937 30. Oktober 1940 Nordwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Harvester und HMS Highlander versenkt (9 Tote)
U 33 VII A 25. Juli 1936 12. Februar 1940 Im Firth of Clyde, während des Minenlegens, durch Wasserbomben des britischen Minensuchers HMS Gleaner versenkt (25 Tote)
U 34 VII A 12. September 1936 5. August 1943 Vor Memel durch Kollision mit dem U-Boot-Tender Lech gesunken. Später gehoben und abgewrackt (4 Tote)
U 35 VII A 3. November 1936 29. November 1939 In der Nordsee durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Kingston, HMS Icarus und HMS Kashmir versenkt
U 36 VII A 16. Dezember 1936 4. Dezember 1939 In der Nordsee, südwestlich von Kristiansand, durch Torpedo vom britischen U-Boot HMS Salmon versenkt (40 Tote)
U 37 IX A 4. August 1938 × 8. Mai 1945 Vor Sønderborg selbst versenkt
U 38 IX A 24. Oktober 1938 × 5. Mai 1945 Vor Wesermünde (heute: Bremerhaven) selbst versenkt
U 39 IX A 10. Dezember 1938 14. September 1939 Nordwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Faulknor, HMS Foxhound und HMS Firedrake versenkt
U 40 IX A 11. Februar 1939 13. Oktober 1939 Im Ärmelkanal auf eine Mine gelaufen (45 Tote)
U 41 IX A 22. April 1939 5. Februar 1940 Südlich von Irland durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Antelope versenkt (49 Tote)
U 42 IX A 15. Juli 1939 12. Oktober 1939 Südwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Imogen und HMS Ilex versenkt (26 Tote)
U 43 IX A 26. August 1939 30. Juli 1943 Südwestlich der Azoren durch Flugzeugtorpedo einer Avenger des amerikanischen Flugzeugträgers USS Santee versenkt (55 Tote)
U 44 IX A 4. November 1939 13. März 1940 Auf Mine gelaufen und gesunken (Totalverlust)
U 45 VII B 25. Juni 1938 14. Oktober 1939 Südwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Inglefield, HMS Ivanhoe und HMS Intrepid versenkt (38 Tote)
U 46 VII B 2. November 1938 A Oktober 1943 Nach Außerdienststellung als Schießstandboot benutzt und am 4. Mai 1945 in der Kupfermühlenbucht bei Flensburg selbst versenkt
U 47 VII B 17. Dezember 1938 7. März 1941 Im Nordatlantik, südlich von Island vermisst. Mögliche Ursachen: Tauchpanne, Treibminen, Kreisläufer eines eigenen Torpedos oder Wasserbomben der britischen Korvetten HMS Arbutus und HMS Camelia.
U 48 VII B 22. April 1939 × 3. Mai 1945 Vor Neustadt in Holstein selbst versenkt
U 49 VII B 12. August 1939 15. April 1940 Bei Narvik durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Fearless und HMS Brazen versenkt (1 Toter)
U 50 VII B 12. Dezember 1939 6. April 1940 In der Nordsee auf eine Mine gelaufen (44 Tote)

U 51–U 100

  Schiff   Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung
U 51 VII B 6. August 1938 20. August 1940 In der Biskaya, westlich von Nantes, durch Torpedos des britischen U-Boots HMS Cachalot versenkt (43 Tote)
U 52 VII B 4. Februar 1939 × 5. Mai 1945 In Kiel selbst versenkt
U 53 VII B 24. Juni 1939 23. Februar 1940 In der Nordsee durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Gurkha versenkt (42 Tote)
U 54 VII B 23. September 1939 ? 20. Februar 1940 Seit dem 20. Februar in der Nordsee verschollen. Vermutlich durch eine Mine gesunken (41 Tote)
U 55 VII B 21. November 1939 30. Januar 1940 Südwestlich der Scilly-Inseln durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Whitshed, der Sloop HMS Fowey, der französischen Zerstörer Valmy und Guépard und eines britischen Sunderland-Flugbootes versenkt (1 Toter)
U 56 II C 26. November 1938 28. April 1945 In Kiel durch Fliegerbomben eines britischen Flugzeugs versenkt (6 Tote)
U 57 II C 29. Dezember 1938 A 30. April 1945 Am 3. Mai 1945 in Kiel selbst versenkt
U 58 II C 4. Februar 1939 × 3. Mai 1945 In Kiel selbst versenkt
U 59 II C 4. März 1939 A 5. April 1945 Am 3. Mai 1945 in Kiel selbst versenkt
U 60 II C 22. Juli 1939 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 61 II C 12. August 1939 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 62 II C 21. Dezember 1939 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 63 II C 18. Januar 1940 25. Februar 1940 In der Nordsee, südlich der Shetland-Inseln, durch Wasserbomben und Torpedos der britischen Zerstörer HMS Escort, HMS Inglefield, HMS Imogen und dem britischen U-Boot HMS Narwhal versenkt (1 Toter)
U 64 IX B 16. Dezember 1939 13. April 1940 Im Herjangsfjord, in der Nähe von Narvik, durch Wasserbomben eines Walrus-Flugbootes des britischen Schlachtschiffs HMS Warspite versenkt (8 Tote)
U 65 IX B 15. Februar 1940 28. April 1941 Südöstlich von Island durch Wasserbomben der britischen Korvette HMS Gladiolus (50 Tote)
U 66 IX C 2. Januar 1941 6. Mai 1944 Westlich der Kapverdischen Inseln durch Bordwaffenbeschuss eines Flugzeugs des Flugzeugträger USS Block Island und durch Rammstoß des Zerstörers USS Buckley versenkt (24 Tote, ein Besatzungsmitglied wegen Krankheit verstorben)
U 67 IX C 22. Januar 1940 16. Juli 1943 In der Sargassosee durch Wasserbomben einer Avenger-Maschine des Flugzeugträgers USS Core versenkt (48 Tote)
U 68 IX C 11. Februar 1941 10. April 1944 Nordwestlich von Madeira durch Wasserbomben und Raketen einer Avenger-Maschine des Flugzeugträgers USS Guadalcanal versenkt (56 Tote)
U 69 VII C 2. November 1940 17. Februar 1943 Östlich von Neufundland durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Viscount versenkt (46 Tote)
U 70 VII C 23. November 1940 7. März 1941 Südöstlich von Island durch Wasserbomben der britischen Korvetten HMS Camelia und HMS Arbutus versenkt (20 Tote).
U 71 VII C 14. Dezember 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 72 VII C 4. Januar 1941 × 2. Mai 1945 In Bremen selbst versenkt
U 73 VII B 30. September 1940 16. Dezember 1943 Im Mittelmeer bei Oran zum Auftauchen gezwungen durch Wasserbomben und Artillerie der US-Zerstörer USS Niblack, USS Ludlow, USS Woolsey, USS Trippe, USS Edison und danach selbst versenkt (16 Tote)
U 74 VII B 31. Oktober 1940 2. Mai 1942 Im Mittelmeer, östlich von Cartagena, durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Wishart und HMS Wrestler versenkt (47 Tote)
U 75 VII B 19. Dezember 1940 28. Dezember 1941 Im Mittelmeer bei Marsa Matruh durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Kipling versenkt (14 Tote)
U 76 VII B 3. Dezember 1940 5. April 1941 Südlich von Island durch Wasserbomben des Zerstörers HMS Wolverine und der Sloop HMS Scarborough zum Auftauchen gezwungen und danach durch Artillerie versenkt (1 Toter)
U 77 VII C 18. Januar 1941 28. März 1943 Im Mittelmeer, östlich von Cartagena, durch Wasserbomben und einer Fliegerbombe zweier britischen Lockheed PBO-1-Maschinen versenkt (38 Tote)
U 78 VII C 15. Februar 1941 16. April 1945 An der Pier in Pillau durch Artillerie der Roten Armee versenkt
U 79 VII C 13. März 1941 23. Dezember 1941 Vor Tobruk versenkt durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Hasty und HMS Hotspur
U 80 VII C 8. April 1941 × 28. November 1944 Westlich von Pillau durch Tauchpanne gesunken (48 Tote)
U 81 VII C 26. April 1941 9. Januar 1944 In Pola durch Fliegerbomben von US-Flugzeugen versenkt (2 Tote)
U 82 VII C 14. Mai 1941 6. Februar 1942 Nördlich der Azoren durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Rochester und der britischen Korvette HMS Tamarisk versenkt (45 Tote)
U 83 VII B 8. Februar 1941 9. März 1943 Südöstlich von Cartagena durch Wasserbomben einer britischen Lockheed PBO-1-Maschine (50 Tote)
U 84 VII B 29. April 1941 7. August 1943 Im Nordatlantik durch einen Lufttorpedo eines US-amerikanischen B-24 Liberator-Bombers versenkt (46 Tote)
U 85 VII B 7. Juni 1941 14. April 1942 Bei Cape Hatteras durch Artillerie des US-Zerstörers USS Roper (46 Tote)
U 86 VII B 8. Juli 1941 ? 14. Dezember 1943 Seit dem 14. Dezember 1943 im Nordatlantik verschollen
U 87 VII B 19. August 1941 4. März 1943 Westlich von Leixoes (Portugal) durch Wasserbomben des kanadischen Zerstörers HMCS St. Croix und der kanadischen Korvette HMCS Shediac versenkt (49 Tote)
U 88 VII C 15. Oktober 1941 12. September 1942 Im Eismeer südlich von Spitzbergen durch den britischen Zerstörer HMS Faulknor versenkt (46 Tote)
U 89 VII C 19. November 1941 12. Mai 1943 Im Nordatlantik durch Wasserbomben und Hedgehog des britischen Zerstörers HMS Broadway und der britischen Fregatte HMS Lagan versenkt (48 Tote)
U 90 VII C 20. Dezember 1941 27. Juli 1942 Im Nordatlantik durch Wasserbomben des kanadischen Zerstörers HMCS St. Croix versenkt (44 Tote)
U 91 VII C 28. Januar 1942 25. Februar 1944 Im Nordatlantik durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Gore, HMS Affleck und HMS Gould versenkt (37 Tote)
U 92 VII C 3. März 1942 A 12. Oktober 1944 In Bergen durch Luftangriff am 4. Oktober 1944 schwer beschädigt und am 12. Oktober 1944 außer Dienst gestellt
U 93 VII C 30. Juli 1940 15. Januar 1942 Im Nordatlantik durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Hesperus versenkt (6 Tote)
U 94 VII C 10. August 1940 28. August 1942 In der Karibik durch Wasserbomben eines amerikanischen Catalina-Flugbootes und Rammstoß durch die kanadische Korvette HMCS Oakville versenkt (19 Tote)
U 95 VII C 31. August 1940 28. November 1941 Durch Torpedo des niederländischen U-Boots O 21 südlich von Almería versenkt (35 Tote, 12 Überlebende)
U 96 VII C 14. September 1940 30. März 1945 Versenkt durch Fliegerbomben der 8. US-Luftflotte. Das Boot wurde bereits am 15. Februar 1945 außer Dienst gestellt (keine Toten)
U 97 VII C 28. September 1940 16. Juni 1943 Im Mittelmeer, westlich von Haifa durch Wasserbomben einer australischen Hudson PBO-1-Maschine versenkt (27 Tote)
U 98 VII C 12. Oktober 1940 15. November 1942 Westlich von Gibraltar durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Wrestler (46 Tote)
U 99 VII B 18. April 1940 × 17. März 1941 Nach schwerer Beschädigung durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Walker südöstlich von Island bei 60° 22′ 0″ N, 33° 12′ 0″ W60.366666666667-33.27selbst versenkt (3 Tote, 40 Überlebende)
U 100 VII B 30. Mai 1940 17. März 1941 Südöstlich Island durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Vanoc und HMS Walker zum Auftauchen gezwungen und von HMS Vanoc gerammt (38 Tote)

U 101–U 150

  Schiff   Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung
U 101 VII B 11. März 1940 × 3. Mai 1945 Nach Schäden durch Raketenangriffe bei Neustadt in Holstein auf den Strand gesetzt und gesprengt
U 102 VII B 27. April 1940 1. Juli 1940 Südwestlich von Irland bei 48° 33′ 0″ N, 10° 26′ 0″ W48.55-10.4333333333337 durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Vansittart versenkt (43 Tote)
U 103 IX B 5. Juli 1940 15. April 1945 In Kiel durch Fliegerbomben versenkt (1 Toter)
U 104 IX B 19. August 1940 ? 28. November 1940 Seit dem 28. November 1940 nordwestlich von Irland verschollen
U 105 IX B 10. September 1940 2. Juni 1943 Vor Dakar durch Wasserbomben des Potez-CAMS 141 Flugbootes Antarés versenkt (53 Tote)
U 106 IX B 24. September 1940 2. August 1943 Nordwestlich von Kap Ortegal durch Wasserbomben eines britischen und eines australischen Short Sunderland-Flugbootes versenkt (22 Tote)
U 107 IX B 8. Oktober 1940 18. August 1944 Westlich von La Rochelle durch Wasserbomben eines britischen Short Sunderland-Flugbootes versenkt (58 Tote)
U 108 IX B 22. Oktober 1940 × 24. April 1945 Bei einem Bombenangriff auf Stettin versenkt. Danach wurde das Boot gehoben, am 17. August 1944 außer Dienst gestellt und am 24. April 1945 gesprengt
U 109 IX B 5. Dezember 1940 7. Mai 1943 Südlich von Irland bei 60° 22′ 0″ N, 33° 12′ 0″ W60.366666666667-33.27 durch Wasserbomben eines britischen Bombers versenkt (52 Tote)
U 110 IX B 21. November 1940 § 9. Mai 1941 Im Nordatlantik durch Wasserbomben der britischen Korvette HMS Aubretia und der britischen Zerstörer HMS Bulldog und HMS Broadway am 9. Mai 1941 zum Auftauchen gezwungen und gekapert. Verschlüsselungsunterlagen wurden erbeutet. Auf der Position 60° 22′ 0″ N, 33° 12′ 0″ W60.366666666667-33.27 am 10. Mai 1941 auf dem Weg nach Reykjavík gesunken (15 Tote).
U 111 IX B 19. Dezember 1940 4. Oktober 1941 Westlich von Teneriffa durch Wasserbomben und Artilleriebeschuss des britischen Anti-U-Boot-Trawlers HMS Lady Shirley (8 Tote)
U 112 XI B     Unvollständig abgewrackt, Bauauftrag 17. Januar 1939
U 113 XI B     Unvollständig abgewrackt, Bauauftrag 17. Januar 1939
U 114 XI B     Unvollständig abgewrackt, Bauauftrag 17. Januar 1939
U 115 XI B     Unvollständig abgewrackt, Bauauftrag 17. Januar 1939
U 116 X B 26. Juli 1941 ? 6. Oktober 1942 Seit dem 6. Oktober 1942 im Nordatlantik verschollen (56 Tote)
U 117 X B 25. Oktober 1941 7. August 1943 Im Nordatlantik durch Wasserbomben, Bordwaffenbeschuss und einem Torpedo von US-Flugzeugen des US-Flugzeugträgers USS Card versenkt (62 Tote)
U 118 X B 6. Dezember 1941 12. Juni 1943 Westlich der Kanarischen Inseln durch Wasserbomben von amerikanischen Flugzeugen des US-Flugzeugträgers USS Bogue versenkt (43 Tote)
U 119 X B 2. April 1942 24. Juni 1943 Nordwestlich von Kap Ortegal durch Wasserbomben, Artillerie und Rammen der britischen Sloops HMS Starling, HMS Kite, HMS Wild Goose, HMS Woodpecker und HMS Wren versenkt (55 Tote)
U 120 II B 20. April 1940 × 5. Mai 1945 In Bremerhaven selbst versenkt. 1950 gehoben und abgewrackt
U 121 II B 28. Mai 1940 × 5. Mai 1945 In Bremerhaven selbst versenkt. 1950 gehoben und abgewrackt
U 122 IX B 30. März 1940 ? 22. Juni 1940 Seit dem 22. Juni 1940 zwischen Nordsee und Biskaya verschollen. Möglicherweise durch Kollision mit dem Dampfer San Filipe, der am 22. Juni 1940 eine Kollision meldete (44 Tote)
U 123 IX B 30. Mai 1940 × 19. August 1944 In Lorient selbst versenkt. 1945 von der französischen Marine unter dem Namen Blaison in Dienst gestellt und am 18. August 1959 als Q 165 abgewrackt
U 124 IX B 11. Juni 1940 2. April 1943 Westlich von Porto durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Black Swan und der Korvette HMS Stonecrop versenkt (53 Tote)
U 125 IX C 3. März 1941 6. Mai 1943 Östlich von Neufundland durch Rammstoß des britischen Zerstörers HMS Oribi schwer beschädigt und danach selbst versenkt (54 Tote)
U 126 IX C 22. März 1941 3. Juli 1943 Nordwestlich von Kap Ortegal durch Wasserbomben eines britischen Vickers Wellington Bombers versenkt (55 Tote)
U 127 IX C 24. April 1941 15. Dezember 1941 Westlich von Gibraltar durch Wasserbomben des australischen Zerstörers HMAS Nestor versenkt (51 Tote)
U 128 IX C 12. Mai 1941 17. Mai 1943 Südlich von Pernambuco durch Wasserbomben von amerikanischen Flugbooten und Artillerie der US-Zerstörer USS Moffett und USS Jouett (7 Tote)
U 129 IX C 21. Mai 1941 × 18. August 1944 In Lorient selbst versenkt und 1946 abgewrackt
U 130 IX C 11. Juni 1941 12. März 1943 Westlich der Azoren durch Wasserbomben des US-Zerstörers USS Champlin versenkt (53 Tote)
U 131 IX C 1. Juli 1941 × 17. Dezember 1941 Nach schwerer Beschädigung durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Pentstemon, HMS Blankney, HMS Stanley, HMS Stork, HMS Exmoor nordöstlich von Madeira zum Auftauchen gezwungen. Danach Luftangriff einer Martlet vom Hilfsflugzeugträger HMS Audacity. Nach Abschuss des Flugzeuges selbst versenkt
U 132 VII C 29. Mai 1941 × 4. November 1942 Im Nordatlantik verschollen. Nach Angriff auf den Munitionstransporter Hatimura (Konvoi SC-107) wurde drei Stunden später durch einen Torpedotreffer von U 442 eine Explosion des Transporters verursacht, in dessen Umfeld auch U 132 sank (47 Tote, Position: 55° 28′ 0″ N, 39° 52′ 0″ W55.466666666667-39.8666666666677).
U 133 VII C 5. Juli 1941 × 14. März 1942 Vor Salamis wegen eines Navigationsfehlers in ein deutsches Minenfeld geraten und durch Minendetonation gesunken (45 Tote)
U 134 VII C 26. Juli 1941 24. August 1943 Südwestlich von Kap Finisterre, nahe Vigo, durch einen Vickers Wellington-Bomber versenkt (48 Tote)
U 135 VII C 16. August 1941 15. Juli 1943 Bei den Kanarischen Inseln durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Rochester und der britischen Korvetten HMS Balsam und HMS Mignonette versenkt (5 Tote)
U 136 VII C 30. August 1941 11. Juli 1942 Nordwestlich von Madeira durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Pelican, der britischen Fregatte HMS Spey sowie des französischen Zerstörers Leopard versenkt (45 Tote)
U 137 II D 15. Juni 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt 60° 22′ 0″ N, 33° 12′ 0″ W60.366666666667-33.27
U 138 II D 27. Juni 1940 18. Juni 1941 Westlich von Kap Trafalgar durch Wasserbomben der britischen 6. Zerstörer-Flottille (HMS Faulknor, HMS Fearless, HMS Forester, HMS Foresight und HMS Foxhound) zum Auftauchen gezwungen und mit Artillerie versenkt
U 139 II D 24. Juli 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 140 II D 7. August 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 141 II D 21. August 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 142 II D 4. September 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 143 II D 18. September 1940 30. Juni 1945 In Wilhelmshaven an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight versenkt
U 144 II D 2. Oktober 1940 10. August 1941 Im Finnischen Meerbusen vor der Insel Dagö von russischem U-Boot SC-307 versenkt (28 Tote)
U 145 II D 16. Oktober 1940 § 30. Juni 1945 In Wilhelmshaven an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight versenkt
U 146 II D 30. Oktober 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 147 II D 11. Dezember 1940 2. Juni 1941 Nordwestlich von Irland durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Wanderer und der britischen Korvette HMS Periwinkle versenkt (26 Tote)
U 148 II D 28. Dezember 1940 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 149 II D 13. November 1940 § 30. Juni 1945 In Wilhelmshaven an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight versenkt
U 150 II D 27. November 1940 § 30. Juni 1945 In Wilhelmshaven an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt, aber nicht im Rahmen der Operation Deadlight sondern am 22. Oktober 1947 von der RCN während eines Seemanövers versenkt.

U 151–U 200

  Schiff   Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung
U 151 II D 15. Januar 1941 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 152 II D 29. Januar 1941 × 2. Mai 1945 In Wilhelmshaven selbst versenkt
U 153 IX C 19. Juli 1941 13. Juli 1942 Vor Colon, Panama, vom US-Zerstörer USS Lansdowne versenkt (52 Tote)
U 154 IX C 2. August 1941 3. Juli 1944 Westlich von Madeira durch die US-Zerstörer USS Inch und USS Frost versenkt (58 Tote)
U 155 IX C 23. August 1941 A 30. Juni 1945 In Wilhelmshaven an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight versenkt
U 156 IX C 4. September 1941 8. März 1943 Östlich von Barbados durch Luftangriff eines Catalina-Flugbootes versenkt (53 Tote) (siehe auch Laconia-Befehl)
U 157 IX C 15. September 1941 13. Juni 1942 Nordöstlich von Havanna durch USCG-Kutter USS Thetis versenkt (52 Tote)
U 158 IX C 25. September 1941 30. Juni 1942 Nach sehr erfolgreicher Feindfahrt im Golf von Mexiko und an der Ostküste der USA auf dem Rückmarsch, nordwestlich der Bermudas, von einem Mariner-Flugboot versenkt (54 Tote)
U 159 IX C 4. Oktober 1941 28. Juli 1943 Südlich von Haiti von einem Mariner-Flugboot versenkt (53 Tote)
U 160 IX C 16. Oktober 1941 14. Juli 1943 Südlich der Azoren durch Lufttorpedos der Maschinen des US-Flugzeugträgers USS Santee versenkt (57 Tote)
U 161 IX C 8. Juli 1941 27. September 1943 Im Südatlantik, nordöstlich, von Salvador von einem Mariner-Flugboot versenkt (53 Tote)
U 162 IX C 9. September 1941 3. September 1942 Bei Trinidad durch die britischen Zerstörer HMS Vimy, HMS Pathfinder und HMS Quentin versenkt (2 Tote)
U 163 IX C 21. Oktober 1941 13. März 1943 Nordwestlich Kap Finisterre durch die kanadische Korvette HMCS Prescott versenkt
U 164 IX C 28. November 1941 6. Januar 1943 Im Südatlantik, nordwestlich von Pernambuco, durch ein Catalina-Flugboot versenkt (54 Tote)
U 165 IX C 3. Februar 1942 ? 27. September 1942 Westlich von Lorient aus ungeklärter Ursache verloren gegangen (51 Tote)
U 166 IX C 23. Februar 1942 30. Juli 1942 Im Golf von Mexiko durch Wasserbomben des amerikanischen Geleitbootes USS PC-566 versenkt (52 Tote). Das Wrack wurde 2001 bei der Kontrolle einer Tiefseepipeline zufällig entdeckt.
U 167 IX C 40 4. Juli 1942 × 6. April 1943 Nach erlittenen irreparablen Schäden eines Luftangriffes bei den Kanarischen Inseln bei 60° 22′ 0″ N, 33° 12′ 0″ W60.366666666667-33.27 selbst versenkt
U 168 IX C 40 10. September 1942 6. Oktober 1944 In der Javasee vor Semarang vom niederländischen U-Boot Zwaardfisch versenkt (23 Tote)
U 169 IX C 40 16. November 1942 27. März 1943 Südlich von Island durch Luftangriff einer Boeing B-17 versenkt (54 Tote)
U 170 IX C 40 19. Januar 1943 § 29. Mai 1945 In Horten (Norwegen) an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight versenkt
U 171 IX C 25. Oktober 1941 9. Oktober 1942 In der Biskaya vor Lorient auf eine Mine gelaufen und gesunken (22 Tote)
U 172 IX C 5. November 1941 13. Dezember 1943 Westlich der Kanarischen Inseln von einem Avenger-Torpedobomber des US-Flugzeugträgers USS Bogue angegriffen. Nach 27-stündiger Verfolgung mit über 200 Wasserbomben der US-Zerstörer USS Badger, USS George W. Ingram, USS Du Pont, und USS Clemson zum Auftauchen gezwungen und nach kurzem Artillerieduell versenkt (13 Tote)
U 173 IX C 15. November 1941 16. November 1942 Vor Casablanca durch Wasserbomben der US-Zerstörer USS Woolsey (DD-437)USS Woolsey, USS Swanson und USS Quick versenkt (57 Tote)
U 174 IX C 26. November 1941 27. April 1943 Südlich von Neufundland durch Luftangriff einer Lockheed PV-1 Ventura versenkt (53 Tote)
U 175 IX C 5. Dezember 1941 17. April 1943 Südwestlich von Irland durch Wasserbomben und Geschützfeuer des amerikanischen USCG-Kutters USS Spencer versenkt (13 Tote)
U 176 IX C 15. Dezember 1941 15. Mai 1943 Nordöstlich von Havanna durch das kubanische Patrouillenboot CS 13 versenkt (53 Tote)
U 177 IX D 2 14. März 1942 6. Februar 1944 Westlich von Ascension durch Luftangriff einer B-24 Liberator versenkt (50 Tote)
U 178 IX D 2 14. Februar 1942 × 25. August 1944 In Bordeaux selbst versenkt
U 179 IX D 2 7. März 1942 8. Oktober 1942 Westlich von Kapstadt durch den britischen Zerstörer HMS Active versenkt (61 Tote)
U 180 IX D 1 16. Mai 1942 ? 23. August 1942 Seit dem 23. August 1944 in der Biskaya, westlich von Bordeaux, vermisst (56 Tote)
U 181 IX D 2 9. Mai 1942 A Mai 1945 Im Mai 1945 von Japan übernommen und am 15. Juli 1945 als I 501 in Dienst gestellt. Ergab sich im August 1945 in Singapur und wurde am 12. Februar 1946 versenkt
U 182 IX D 2 30. Juni 1942 16. Mai 1943 Nordwestlich von Madeira durch den US-Zerstörer USS MacKenzie (DD-614)USS MacKenzie versenkt (61 Tote)
U 183 IX C 40 1. April 1942 23. April 1945 In der Javasee durch das amerikanische U-Boot USS Besugo versenkt (54 Tote)
U 184 IX C 40 29. Mai 1942 ? 21. November 1942 Östlich von Neufundland verschollen (50 Tote)
U 185 IX C 40 13. Juni 1942 24. August 1943 Im Mittelatlantik durch Avenger-Torpedobomber und Wildcat-Flugzeuge des US-Flugzeugträgers USS Core versenkt (29 Tote)
U 186 IX C 40 10. Juli 1942 12. Mai 1943 Nördlich der Azoren vom britischen Zerstörer HMS Hesperus versenkt (53 Tote)
U 187 IX C 40 23. Juli 1942 4. März 1943 Im Nordatlantik durch die britischen Zerstörer HMS Vimy und HMS Beverly versenkt (9 Tote)
U 188 IX C 40 5. August 1942 × 20. August 1944 In Bordeaux selbst versenkt
U 189 IX C 40 15. August 1942 23. April 1943 Östlich von Kap Farvel, Grönland, durch Luftangriff einer B-24 Liberator versenkt (54 Tote)
U 190 IX C 40 24. September 1942 A 11. Mai 1945 Ergab sich am 11. Mai 1945 vor Neufundland der RCN. Nach St. John’s, später nach Halifax gebracht.

Am 21. Oktober 1947 wurde es genau an der Stelle (44° 27′ 0″ N, 63° 10′ 0″ W44.45-63.1666666666677) versenkt, wo von ihm am 16. April 1945 die HMCS Esquimault erfolgreich torpediert worden war (Operation Scuttled).

U 191 IX C 40 20. Oktober 1942 23. April 1943 Südöstlich von Kap Farvel, Grönland, durch den Zerstörer HMS Hesperus mit Wasserbomben versenkt (55 Tote)
U 192 IX C 40 16. November 1942 6. Mai 1943 Südöstlich von Kap Farvel, Grönland, durch Wasserbomben der britischen Korvette HMS Loosestrife versenkt (55 Tote)
U 193 IX C 40 10. Dezember 1942 ? 23. April 1944 Seit dem 23. April 1944 in der Biskaya vermisst
U 194 IX C 40 8. Januar 1943 24. Juni 1943 Südwestlich von Island durch Lufttorpedo eines Catalina-Flugbootes versenkt (54 Tote)
U 195 IX D 1 5. Mai 1942 A 8. Mai 1945 Von Japan übernommen und als I 506 am 15. Juli 1945 in Dienst gestellt. Ergab sich im August 1945 in Jakarta und wurde 1947 abgewrackt
U 196 IX D 2 11. September 1942 ? 1. Dezember 1944 Seit dem 1. Dezember 1944 in der Sundastraße, südlich von Java, vermisst (65 Tote)
U 197 IX D 2 10. Oktober 1942 20. August 1943 Südlich von Madagaskar durch zwei Catalina-Flugboote versenkt (67 Tote)
U 198 IX D 2 3. November 1942 12. August 1944 In der Nähe der Seychellen von der britischen Fregatte HMS Findhorn und der indischen Sloop HMIS Godavari versenkt (66 Tote)
U 199 IX D 2 28. November 1942 31. Juli 1943 Durch alliierte Flugzeuge im Südatlantik, östlich von Rio de Janeiro, versenkt (49 Tote)
U 200 IX D 2 22. Dezember 1942 24. Juni 1943 Südwestlich von Island durch eine B-24 „Liberator“ versenkt (68 Tote)

U 201–U 250

  Schiff   Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung
U 201 VII C 25. Februar 1941 17. Februar 1943 Im Nordatlantik durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Viscount versenkt (49 Tote)
U 202 VII C 22. März 1941 2. Juni 1943 Südöstlich von Kap Farvel, Grönland, durch Wasserbomben und Artillerie der britischen Sloop HMS Starling versenkt (18 Tote)
U 203 VII C 18. Februar 1941 25. April 1943 Südöstlich von Kap Farvel, Grönland, durch Wasserbomben einer Fairey Swordfish des britischen Flugzeugträgers HMS Biter und den britischen Zerstörer HMS Pathfinder versenkt (10 Tote)
U 204 VII C 8. März 1941 19. Oktober 1941 Bei Tanger durch Wasserbomben der britischen Korvette HMS Mallow und der britischen Sloop HMS Rochester versenkt (46 Tote)
U 205 VII C 3. Mai 1941 17. Februar 1943 Im Mittelmeer, nordwestlich von Derna, durch den britischen Zerstörer HMS Paladin und durch eine südafrikanische Bristol Blenheim versenkt (8 Tote)
U 206 VII C 17. Mai 1941 ? 30. November 1941 Seit dem 30. November 1941 vermisst. Vermutlich westlich von Nantes auf eine Mine gelaufen (46 Tote)
U 207 VII C 17. Juni 1941 11. September 1941 In der Dänemarkstraße durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Leamington und HMS Veteran versenkt (41 Tote)
U 208 VII C 5. Juli 1941 7. Dezember 1941 Westlich von Gibraltar durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Hesperus und HMS Harvester versenkt (45 Tote)
U 209 VII C 11. Oktober 1941 7. Mai 1943 Laut letzter Meldung, mit Hilfe von U 954, nach einem Luftangriff einer Catalina am 6. Mai 1943 schwer beschädigt worden. Seither keine Meldung mehr. Tauchunfall? (46 Tote)
U 210 VII C 21. Februar 1942 6. August 1942 Im Nordatlantik, südlich von Kap Farvel durch Rammstoß, Wasserbomben und Geschützfeuer des kanadischen Zerstörers HMCS Assiniboine versenkt (6 Tote)
U 211 VII C 7. März 1942 19. November 1943 Östlich der Azoren durch Wasserbomben einer britischen Vickers Wellington versenkt (54 Tote)
U 212 VII C 25. April 1942 21. Juli 1944 Im Ärmelkanal, südlich von Brighton, durch Wasserbomben der britischen Fregatten HMS Curzon und HMS Eskins versenkt (49 Tote)
U 213 VII D

Minenleger

30. August 1941 31. Juli 1942 Im Nordatlantik, östlich der Azoren, durch Wasserbomben der britischen Sloops HMS Erne, HMS Rochester und HMS Sandwich versenkt (50 Tote)
U 214 VII D

Minenleger

1. November 1941 26. Juli 1944 Im Ärmelkanal vor Start Point durch Wasserbomben der britischen Fregatte HMS Cooke versenkt (48 Tote)
U 215 VII D

Minenleger

22. November 1941 3. Juli 1942 Östlich von Boston durch Wasserbomben des britischen Anti-U-Boot-Trawlers HMS Le Tiger versenkt
U 216 VII D

Minenleger

15. Dezember 1941 3. Oktober 1942 Südwestlich von Irland durch Wasserbomben einer britischen B-24 Liberator versenkt (45 Tote)
U 217 VII D

Minenleger

31. Januar 1942 5. Juni 1943 Im Mittelatlantik durch Avengers des US-Flugzeugträgers USS Bogue versenkt (50 Tote)
U 218 VII D

Minenleger

24. Januar 1942 A 8. Mai 1945 In Bergen an die Royal Navy ausgeliefert. Nach Loch Ryan, Schottland, überführt und im Rahmen der Operation Deadlight versenkt.
U 219 X B

Minenleger

12. Dezember 1942 A 8. Mai 1945 In Batavia von Japan übernommen und am 15. Juli 1945 als I 505 in Dienst gestellt. Ergab sich in Djakarta im August 1945 und wurde 1948 abgewrackt
U 220 X B

Minenleger

27. März 1943 28. Oktober 1943 Im Nordatlantik durch Avenger und Wildcat Maschinen des US-Flugzeugträgers USS Block Island versenkt (56 Tote)
U 221 VII C 9. Mai 1942 27. September 1943 Südwestlich von Irland durch einen britischen Halifax-Bomber versenkt (50 Tote)
U 222 VII C 23. Mai 1942 2. September 1942 In der Ostsee, westlich von Pillau, nach Kollision mit U 626 gesunken (42 Tote)
U 223 VII C 6. Juni 1942 30. März 1944 Im Mittelmeer, nördlich von Palermo, durch Wasserbomben der britischen Zerstörer HMS Laforey, HMS Tumult, HMS Hambledon und HMS Blencathra versenkt (23 Tote)
U 224 VII C 20. Januar 1942 13. Januar 1943 Im Mittelmeer, westlich von Algier, durch Wasserbomben und Rammen der kanadischen Korvette HMCS Ville de Quebec versenkt (45 Tote)
U 225 VII C 11. Juli 1942 15. Februar 1943 Im Nordatlantik durch eine britischen B-24 Liberator versenkt (46 Tote)
U 226 VII C 1. August 1942 6. November 1943 Im Nordatlantik, östlich von Neufundland, durch Wasserbomben der britischen Sloops HMS Starling, HMS Woodcock und HMS Kite versenkt (51 Tote)
U 227 VII C 22. August 1942 30. April 1943 Nördlich der Färöerinseln durch Luftangriff einer australischen Hampden versenkt (49 Tote)
U 228 VII C 12. September 1942 A 8. Oktober 1944 In Bergen außer Dienst gestellt und 1945 abgebrochen.
U 229 VII C 3. Oktober 1942 22. September 1943 Südöstlich von Kap Farvel, Grönland, durch Wasserbomben des britischen Zerstörer HMS Keppel versenkt (50 Tote)
U 230 VII C 24. Oktober 1942 × 21. August 1944 Vor Toulon auf Grund gelaufen. Später, bei der alliierten Invasion in Südfrankreich, von der Besatzung gesprengt worden.
U 231 VII C 14. November 1942 13. Januar 1944 Nordöstlich der Azoren durch Luftangriff einer britischen Vickers Wellington versenkt (7 Tote)
U 232 VII C 28. November 1942 8. Juli 1943 Westlich von Porto durch Wasserbomben einer amerikanischen B-24 Liberator versenkt (46 Tote)
U 233 X B 22. September 1943 5. Juli 1944 Südöstlich von Halifax durch Wasserbomben, Artilleriebeschuss und Rammen der US-Zerstörer USS Baker und USS Thomas versenkt (32 Tote)
U 234 X B 2. März 1944 A 16. Mai 1945 Ergab sich am 16. Mai 1945 in Portsmouth, New Hampshire. Am 20. November 1947 vom amerikanischen U-Boot USS Greenfish nordöstlich von Cape Cod durch Torpedo versenkt
U 235 VII C 19. Dezember 1942 × 14. April 1945 Im Kattegat irrtümlich durch das deutsche Torpedoboot T 17 mit Wasserbomben versenkt (47 Tote)
U 236 VII C 9. Januar 1943 × 5. Mai 1945 Bei Schleimünde selbst versenkt
U 237 VII C 31. Januar 1943 4. April 1945 Durch Bombentreffer bei britischem Luftangriff in den Deutschen Werken in Kiel gesunken (1 Toter)
U 238 VII C 20. Februar 1943 9. Februar 1944 Südwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Sloops HMS Kite, HMS Magpie und HMS Starling versenkt (50 Tote)
U 239 VII C 13. März 1943 × 5. August 1944 Am 24. Juli 1944 in den Deutschen Werken Kiel bei einem Bombenangriff zerstört und am 5. August abgewrackt (1 Toter)
U 240 VII C 3. April 1943 ? 17. Mai 1944 In der Nordsee westlich von Norwegen verschollen (50 Tote)
U 241 VII C 24. Juli 1943 18. Mai 1944 Versenkt durch Fliegerangriff nordöstlich Färöerinseln, Totalverlust
U 242 VII C 14. August 1943 5. April 1945 Lief im St. Georg Kanal auf Mine, Totalverlust
U 243 VII C 2. Oktober 1943 8. Juli 1944 Im Golf von Biskaya durch Flugzeug versenkt (11 Tote)
U 244 VII C 9. Oktober 1943 § 14. Mai 1945 Von den Alliierten erbeutet und während Operation Deadlight versenkt
U 245 VII C 18. Dezember 1943 § 8. Mai 1945 Von den Alliierten am 30. Mai 1945 von Bergen nach Schottland überführt, und im Zuge der Operation Deadlight am 7. Dezember 1945 versenkt
U 246 VII C 11. Januar 1944 ? 5. April 1945 Verschollen in der Irischen See
U 247 VII C 23. Oktober 1943 1. September 1944 Von den kanadischen Fregatten HMCS St.John und HMCS Swansea versenkt, Totalverlust
U 248 VII C 6. November 1943 16. Januar 1945 Im Nordatlantik von US Geleitzugeskorte versenkt, Totalverlust. Beteiligte Schiffe: USS Hayter, USS Otter, USS Varian, USS Hubbard
U 249 VII C 20. November 1943 § 8. Mai 1945 Am 13. Dezember 1945 im Zuge der Operation Deadlight versenkt
U 250 VII C 12. Dezember 1943 30. Juli 1944 Durch das sowjetische Patroullienboot MO-103 im Finnischen Meerbusen versenkt (46 Tote). Das Boot wurde am 25. September 1944 durch die Sowjetische Marine gehoben

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  • Liste deutscher U-Boote (bis 1945) — Deutsche U Boote (1935–1945): U 1–U 250 | U 251–U 500 | U 501–U 750 | U 751–U 1000 | U 1001–U 1250 | U 1251–U 1500 | U 1501–U 4870 Diese Liste behandelt ausschließlich die deutschen U Boote U 1 bis U 250 des Zweiten Weltkrieges der Jahre 1935 bis …   Deutsch Wikipedia

  • Liste deutscher U-Boote (nach 1945) — Diese Liste behandelt ausschließlich deutsche U Boote nach 1945. Siehe daher auch: Liste der U Boot Klassen, Liste deutscher U Boot Klassen, Liste deutscher U Boote (1906–1919), Liste deutscher U Boote (1935–1945), Liste von Kriegsschiffen… …   Deutsch Wikipedia