Liste griechischer Phrasen/Eta

Liste griechischer Phrasen/Eta

Inhaltsverzeichnis

Ἡ ἀνάπαυσις τῶν πόνων ἐστὶν ἄρτυμα.

Ἡ ἀνάπαυσις τῶν πόνων ἐστὶν ἄρτυμα.
Hē anapausis tōn ponōn estin artyma.
„Erholung ist die Würze der Arbeit.“

Zitat aus den Moralischen Abhandlungen des Geschichtsschreibers Plutarch. [1]

Ἡ γλώττα πολλὼν ἐστὶν αἰτία κακών.

Ἡ γλώττα πολλὼν ἐστὶν αἰτία κακών.

Ἡ γλώσσα πολλὼν ἐστὶν αἰτία κακών. (dorisch/ionische Variante)

Hē glōtta pollōn estin aitía kakōn.
„Die Sprache ist die Ursache vielen Übels.“

Zitat aus den Werken des Komödiendichters Menandros, dem ein anderer Satz aus seinen Monosticha entspricht:

Ἡ γλῶσσα πολλοὺς εἰς ὄλεθρον ἤγαγεν.
Die Zunge brachte viele ins Verderben.[2]

Der Dichter Menander will damit vor unbedachten Äußerungen warnen.

Ἡ δεξιά σου χεῖρ, Kύριε, δεδόξασται ἐν ἰσχύϊ.

Ἡ δεξιά σου χεῖρ, Kύριε, δεδόξασται ἐν ἰσχύϊ.
He dexia sou cheir, Kyrie, dedoxastai en ischyi.
„Herr, deine rechte Hand ist verherrlicht in ihrer Kraft.“

Ordensdevise des 1829 von der griechischen Nationalversammlung gestifteten Erlöser-Ordens.

Der Orden sollte an die Erlösung vom türkischen Joch erinnern und wurde zuerst nur an Griechen verliehen, die sich im Freiheitskampf besonders ausgezeichnet hatten.

Das Ordenszeichen ist seit 1863 ein weißemailliertes, goldgerändertes Johanniterkreuz, das an der goldenen Königskrone hängt. Das Medaillon zeigt auf goldenem Grund das Bildnis des Erlösers und ist umgeben von einem goldeingefassten blauen Reif, der in goldenen griechischen Schriftzeichen die folgende alttestamentarische Devise trägt:

„Η ΔΕΞΙΑ ΣΟΥ ΧΕΙΡ, ΚΥΡΙΕ, ΔΕΔΟΞΑΣΤΑΙ ΕΝ ΙΣΧΥΙ“ [3]
Herr, Deine rechte Hand ist verherrlicht in ihrer Kraft.

Die Rückseite des Medaillon enthält das griechische Wappen mit der folgenden Umschrift:

„Η ΕΝ ΑΡΓΕΙ Δ´ ΕΘΝΙΚΗ ΤΩΝ ΕΛΛΗΝΩΝ ΣΥΝΕΛΕΥΣΙΣ - 1829“
Gestiftet von der IV. griechischen Nationalversammlung in Argos 1829.

η Επταετία

Plakat der der Griechischen Militärdiktatur mit dem Datum des Putsches
η Επταετία
„die sieben Jahre“

„Die sieben Jahre“ waren die Zeit der Griechischen Militärdiktatur von 1967 bis 1974. Alternative Bezeichnungen sind „das Regime der Obristen“ (Χούντα των Συνταγματαρχών oder kurz „die Junta“ („Η Χούντα“). Seit Januar 1965 wiesen alle Anzeichen auf eine ernste Krise hin, da sich die Beziehungen zwischen der Regierung Georgios Papandreous und dem Königshaus ständig verschlechterten. Der von seiner Kamarilla beeinflusste König Konstantin II. gewann mehr und mehr die Überzeugung, dass die Zentrumsunion den Sturz der Monarchie plante.

Am Morgen des 21. April 1967 kam es zum Putsch des Militärs. Die „Erklärung von Kollias“ über Radio Athen wenige Stunden nach Bildung der Putschistenregierung am 22. April 1967:

Die neue Regierung wird versuchen, die Eintracht unter den Griechen wiederherzustellen. Die Zwietracht, die die Griechen bislang trennte, und in die die schlechten Griechen das Volk geführt hatten, muss aufhören. Zur Wiederherstellung dieser Eintracht fordert die Regierung das Volk auf, ihr alle seine Unterstützung zu gewähren. Die Regierung erklärt, dass es nicht mehr Griechen der Rechten, der Mitte oder der Linken geben wird, sondern nur noch schlicht und einfach Griechen.

Die Obristen rechtfertigten ihren Putsch als “Revolution zur Rettung der Nation“ (Εθνοσωτήριος Επανάστασις - Ethnosotirios Epanastasis). Ihr propagandistisches Leitbild war das Bild eines „Hellas christlicher Hellenen“ („Eλλάς Ελλήνων Χριστιανών“).

Georgios Koumantos schrieb zum 40. Jahrestag des Putsches:

Es ist oft gesagt worden, welche Übel die Diktatur mit sich gebracht hat; am schlimmsten ist der irreparable Schaden für Zypern. Ohne es zu wollen, haben die Putschisten aber auch etwas Gutes bewirkt, denn sie haben den Gang der Geschichte beschleunigt: die Abschaffung der Monarchie, die Einführung des Neugriechischen, die Zulassung aller politischer Parteien... - Veränderungen, die sonst Jahrzehnte gedauert hätten.[4]

Ἡ κάμηλος ἐπιθυμήσασα κεράτων.

Ἡ κάμηλος ἐπιθυμήσασα κεράτων καὶ τὰ ὦτα προσαπώλεσεν.
Hē kamēlos epithymēsasa keratōn kai ta ōta proskapōlesen.
„Das Kamel will Hörner und bekommt kürzere Ohren.“

Kurze Inhaltsangabe einer Fabel des Äsop, in der von einem Kamel erzählt wird, das auf die Hörner des Stier neidisch war. Es trat deshalb vor Zeus und bat ihn um Hörner. Zeus, der dem Kamel einen großen Körper und Kraft verliehen hatte, war über dessen Unbescheidenheit verärgert und verweigerte dem Kamel nicht nur die Hörner, sondern verkürzte ihm auch noch die Ohren.

η κότα με τα χρυσά αυγά

Gustave Dorés Illustration zu La Fontaines Fabel
η κότα με τα χρυσά αυγά
„die Gans mit den goldenen Eiern“

Dieses neugriechische Sprichwort geht auf eine alte Fabel zurück, die Jean de La Fontaine unter dem französischen Titel La Poule aux Oeufs d'Or neu herausgab. Ein Mann hatte eine Gans, die goldene Eier legen konnte. Anstatt sich damit zufriedenzugeben, wollte er noch mehr haben und schnitt ihr den Bauch auf, womit seine Goldquelle natürlich versiegt war.

In Äsops Fabel bekommt ein Verehrer des Hermes bekommt von diesem eine Gans geschenkt, die goldene Eier legt. Doch der gierige Dummkopf schlachtet die Gans, in der Annahme, dass auch ihr Inneres aus Gold sei.

Die moderne Redewendung „das Huhn schlachten, das goldene Eier legt“ besagt, dass man eine sehr profitable Erwerbsquelle ohne Not zerstört.

Ἤ μ᾽ ἀνάειρ᾽ ἤ ἐγὼ σέ.

Ἤ μ᾽ ἀνάειρ᾽ ἤ ἐγὼ σέ.
Ē m' anaeir᾽ ē egō se.
„Entweder du erhebst mich oder ich dich.“

Mit diesen Worten drohte der römische Kaiser Caligula, in seinem Cäsarenwahn einer Statue des Gottes Jupiter:

Untertags sprach er oft heimlich mit dem Kapitolinischen Iuppiter, bald indem er ihm ins Ohr flüsterte und dann wieder ihm sein Ohr hinhielt, bald mit lauter Stimme und sogar mit Schimpfwörtern. Einmal hörte man ihn nämlich auf griechisch drohend zu Iuppiter sagen:
Hebe mich, oder ich dich!
Schließlich habe er sich, wie er selbst erzählte, vom Gott erweichen und einladen lassen, bei ihm zu wohnen. Darauf baute er über den Augustustempel hinweg eine Brücke und verband so das Palatium mit dem Kapitol. Um dem Gott aber noch näher zu sein, ließ er bald darauf auf dem Platz vor dem Kapitol die Fundamente zu einer neuen Wohnung legen.[5]

Caligula fühlte sich Jupiter ebenbürtig und ließ Götterstatuen enthaupten, um sie mit seinem eigenen Kopf auszustatten. Als Einzige im römischen Reich weigerten sich die Juden, Caligulas Statue im Tempel aufzustellen. Das machte Caligula so wütend, dass er sich anschickte, Judäa mit Feuer und Schwert heimzusuchen. Nur seine Ermordung verhinderte die Durchführung dieser Strafaktion.

Ἡ μαγνήτις λίθος ψυχήν ἔχει.

Ἡ μαγνήτις λίθος ψυχήν ἔχει.
Hē magnētis lithos psychēn echei.
„Der Magnetstein hat eine Seele.“

Der Naturphilosoph Thales von Milet war der Ansicht, dass sich alle Bewegungen auf Wirkungen einer Seele zurückführen ließen, denn alles ist voll von Göttern. Thales war der erste, der sich mit Naturphilosophie befasste. So nahm er an, dass Eisen durch die Seele des Magneten angezogen wird, denn er betrachtete die Kräfte der Natur als die seelischen Kräfte der Götter.

Die ersten bekannten Magneten stammten aus der kleinasiatischen Stadt Magnesia am Mäander, nicht allzu weit von Milet entfernt. Daher der Name λίθος μαγνήτις (lithos magnētis = Stein aus Magnesia) Der römische Gelehrte Plinius der Ältere schrieb dass ein Hirte namens Magnes an seinem Hirtenstab eine Nagelspitze hatte, die an einem Stein auf dem Berg Isa (?) fest anhaftete. [6]

Thales schrieb übrigens auch dem Bernstein eine Art Seele zu, da er das Phänomen der statischen Elektrizität beim Reiben von Bernstein mit bestimmten Materialien beobachtete. Das griechische Wort für Bernstein (ήλεκτρον - ēlektron) wurde in der Neuzeit - wegen seiner statischen Aufladbarkeit - zum Namensgeber des Elektrons und der Elektrizität.

ἡ πεντάτευχος βίβλος

ἡ πεντάτευχος βίβλος
hē pentateuchos biblos
„das fünfteilige Buch“

Pentateuch (Πεντετεύχως „Fünfgefäß“) ist ein Name für die fünf Bücher Moses. Er stammt von den Krügen, in denen Schriftrollen aufbewahrt wurden. Die Einteilung stammt aus der begrenzten Größe der in der Synagoge gebräuchlichen antiken Schriftrollen aus Papyrus oder Pergament. Diese werden im Judentum nach dem ersten hebräischen Wort des jeweiligen Textes, im Christentum jedoch nach den griechisch-lateinischen Bezeichnungen ihres zentralen Themas genannt.

Der Pentateuch wurde um das Jahr 440 v. Chr. fertiggestellt und ab etwa 250 v. Chr. in die griechische Septuaginta übersetzt. Er erzählt die Geschichte der Menschheit von der Schöpfung der Welt und des Volkes Israel, vom Auszug aus Ägypten bis zur Ansiedlung im Gelobten Land.

Deutsch Hebräisch (Ableitung) Griechisch (Lateinisch) Inhalt
1. Buch Mose  Bereschit (בְּרֵאשִׁית) 
Im Anfang schuf …
Genesis (Γένεσις)
Genesis
Schöpfung, Ursprung
Berichtet von den Geschehnissen von der Erschaffung der Welt bis zum Wirken der Söhne Jakobs in Ägypten.
2. Buch Mose Schemot (שְׁמוֹת) 
Dies sind die Namen
Exodos (Έξοδος)
Exodus
Auszug
Handelt vom Auszug aus Ägypten unter der Führung des Mose auf dem Weg in das gelobte Land, Kanaan.
3. Buch Mose Wajikra (וַיִּקְרָא) 
Und es rief JHWH …
Levitikon (το Λευιτικόν βιβλίον)
Leviticus
Levitische Gesetzgebung
Handelt in weiten Teilen vom priesterlichen Gottesdienst im Judentum.
4. Buch Mose Bemidbar (בְּמִדְבַּר) 
Und es redete JHWH in der Wüste … 
Arithmoi (Ἀριθμοί)
Numeri
Zahlen der Israeliten
Zu Beginn des Buches werden die Stämme der Israeliten aufgezählt und eine Volkszählung beschrieben.
5. Buch Mose Debarim (דְּבָרִים) 
Dies sind die Worte
Deuteronomion (Δευτερονόμιον)
Deuteronomium
Zweites Gesetz
Besteht im Wesentlichen aus Ausführungen, die Mose kurz vor seinem Tod an die Israeliten richtete.

η Πόλη

Der Name Islambol  ‏إسلامبول‎  Islambul auf einer Münze von 1203 H.[7]
η Πόλη
i Póli
„die Stadt“

Konstantinopel (Κωνσταντινούπολις - Konstantinoúpolis, „Stadt des Konstantin“) wird von Griechen heute noch schlicht „die Stadt“ genannt. Es wurde von Griechen um 660 v. Chr. als Byzantion (Βυζάντιον) gegründet und 326 n. Chr. umbenannt. Der thrakische Name der neuen Siedlung, Byzantion, wurde später als der eines der legendären Anführer, Byzas aus Megara, gedeutet.

Seit 1930 heißt die Stadt Istanbul. Bei diesem Namen handelt es sich möglicherweise um die türkische Abwandlung des griechischen εἰς τὴν πόλιν („in die Stadt“), was in byzantinischer Zeit etwa istimbólin ausgesprochen wurde. Die Namensform Islambol ( إسلامبول‎ geschrieben Islambul) entstand nach 1453 und wurde hauptsächlich im religiösen Umfeld verwendet. Im 18. Jahrhundert wurde sie von einigen Sultanen bevorzugt. In dieser Zeit wurde Islambul als Name der Münzstätte am Tavşan taşı auf Münzen geprägt. Islambol wurde volksetymologisch gedeutet als Islami bol (olan) (yer) – (Ort), dessen Islam reichlich (ist).

In der Spätantike und im Mittelalter war Konstantinopel als das „Neue Rom“ (Nova Roma) die Hauptstadt des Oströmischen Reichs, nach der osmanischen Eroberung 1453 dann die Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Als Prototyp einer imperialen Stadt ist Konstantinopel vom 4. Jh. bis ins 18. Jh. länger Weltstadt gewesen als beispielsweise Rom (3. Jh. v. Chr. – 5. Jh. n. Chr.).

Konstantinopel ist immer noch präsent in Griechenland, zum Beispiel im Namen des Sportvereins AEK Athen, dessen vollständiger Name Αθλητική Ένωση Κωνσταντινουπόλεως (Athlitiki Enosi Konstantinoupoleos), der übersetzt Sportvereinigung Konstantinopel bedeutet.

Ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς.

Spartanerkönig Leonidas mit Schild
Ἢ τὰν ἢ ἐπὶ τᾶς.
Ē tān ē epi tās
„Entweder es, oder auf ihm (dem Schild)“.

Entweder man siegt in der Schlacht oder man kehrt tot auf dem Schild zurück. Aufforderung der spartanischen Mütter an ihre Söhne bevor sie in den Krieg zogen.

Der philippinische Nationalheld Jose Rizal äußert sich im Jahr 1889 in einem Brief „An die jungen Frauen von Malolos“ folgendermaßen zu diesem Thema:

Komme mit ihm zurück, oder auf ihm,“ was bedeutete, komm siegreich oder tot zurück, da es für den besiegten Krieger Sitte war, seinen Schild fortzuwerfen, während der tote Krieger auf seinem Schild nach Hause gebracht wurde. Eine Mutter erhielt die Nachricht, daß ihr Sohn in der Schlacht gefallen sei und die Armee besiegt. Sie sagte kein Wort, aber sie brachte ihre Dankbarkeit dafür zum Ausdruck, daß ihr Sohn vor der Schande gerettet war. Als ihr Sohn jedoch lebend nach Hause kam, trug seine Mutter Trauer.[8])

Dieser Spruch diente auch als zweite Aufschrift auf der Mani-Flagge während der Griechischen Revolution neben dem Motto Νίκη ή Θάνατος (Freiheit oder Tod).

Ganz anders sah das der Lyriker und Krieger Archilochos, der in einem Gefecht gegen die Saier seinen Schild verlor und freimütig gestand (Übertragung von Emanuel Geibel):

ἀσπίδι μὲν Σαίων τις ἀγάλλεται, ἣν παρὰ θάμνωι
ἔντος ἀμώμητον κάλλιπον οὐκ ἐθέλων,
αὐτὸς μ᾿ ἐξεσάσωσα. τί μοι μέλει ἀσπὶς ἐκείνη;
ἐρρέτω· ἐξαῦτις κτήσομαι οὐ κακίω.

 
Mit dem Schild protzt jetzt ein Saier, den ich bei einem Gebüsch
- eine „tadellose Wehr“ - zurückließ, und wollt' es doch nicht.
Ich selbst aber hab' mich herausgerettet: was schert jener Schild mich?
Fahre er hin! Von neuem werde ich mir einen erwerben, der nicht schlechter ist. [9]

Ἡ φύσις οὐδὲν ποιεῖ ἅλματα.

Ἡ φύσις οὐδὲν ποιεῖ ἅλματα.
Hē physis ouden poiei halmata.
„Die Natur macht keine Sprünge“.

Aristoteles ging von einer Scala naturae aus, einer gegliederten Stufenfolge mit kontinuierlichen Übergängen. Dieser Satz gibt eine Grundannahme der griechischen Philosophie und Naturwissenschaft wieder. Mit dem Satz wird ausgedrückt, dass sich Prozesse bzw. Veränderungen in der Natur nicht sprunghaft und plötzlich - diskontinuierlich - vollziehen, sondern prinzipiell kontinuierlich bzw. stetig. Er schließt auch aus, dass etwas ins Nichts verschwindet oder aus dem Nichts entsteht (Energieerhaltungssatz). Alles ist kontinuierlich und verläuft kausal. Wenn die Natur doch Sprünge macht, dann macht sie nur ganz kleine Sprünge, so genannte Quantensprünge.

Der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz, dessen Gesetz der Kontinuität in der abendländischen Wissenschaft bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts als unantastbar galt, schreibt 1705:

Nichts geschieht auf einen Schlag; und es ist einer meiner größten und bewährtesten Grundsätze, daß die Natur niemals Sprünge macht. Das nannte ich das Gesetz der Kontinuität, ...[10]

In seiner lateinischen Form Natura non facit saltus stammt das Axiom vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné. Er schreibt dazu 1751 in seiner Philosophia Botanica.

Die Natur macht keinen Sprung. Alle Pflanzen und Tiere bieten nach allen Seiten hin Affinitäten dar, wie ein Territorium auf der Landkarte.[11]

Ήλθ’ ήλθε χελιδών.

Ήλθ’ ήλθε χελιδών.
Ēlth’ ēlthe chelidōn.
„Es kommt, es kommt die Schwalbe.“

Beginn eines Kollektenliedes, das der Weise Kleobulos von Lindos eingeführt hatte. Mit diesem Lied wurde im September beim so genannten Schwalbensingen auf der Insel Rhodos Geld- und Sachspenden eingesammelt. Dieses Currende-Lied beginnt mit den folgenden Worten:

Es kommt, es kommt die Schwalbe,
sie bringt die schöne Zeit
und die schönen Tage,
am Bauche weiß
und am Rücken schwarz. [12]

Gleich daran schließt sich die Bitte um milde Gaben an:

Feigenbrot reich' hervor
aus dem reichen Hause
und Wein ein Gläschen
und Käse ein Körbchen ...

Ήλιος της Βεργίνας

Ήλιος της Βεργίνας
„Sonne von Vergina“

Der Stern von Vergina ein sechzehnstrahliges Sonnensymbol, war nach Meinung griechischer Archäologen das Emblem der makedonischen Königsdynastie zur Zeit Philipps II. und Alexanders des Großen. Er wurde 1978 bei archäologischen Ausgrabungen im griechischen Teil Makedoniens entdeckt. Es ist allerdings immer noch nicht eindeutig geklärt, dass dieser Stern tatsächlich das Emblem der antiken makedonischen Dynastie darstellte. Der griechische Archäologe Andronikos war jedoch überzeugt und nicht nur seine Landsleute, sondern auch die slawischen Mazedonier glaubten ihm, denn beiden Seiten sahen sich als wahre Erben Alexanders.

Die Bürger in den griechischen Regionen Makedoniens benutzen seit Beginn der 1990er Jahre gern eine Flagge, die den Stern von Vergina in Gold auf blauem Grund trägt. Diese Flagge hat jedoch keinen offiziellen Status. Der Stern von Vergina war Bestandteil der ersten, von Griechenland nicht anerkannten Flagge des Staates Mazedonien, wurde aber nach Protesten Griechenlands durch eine achtstrahlige Sonne ersetzt.

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt zu diesem Streit in ihrer online-Ausgabe:

So geriet der Stern von Vergina rasch zu einem Zankapfel zwischen den beiden Ländern; Griechenland erklärte ihn seinerseits durch Parlamentsbeschluss zum nationalen Symbol. Schließlich wurde durch Vermittlung Dritter eine Kompromisslösung gefunden - aus dem 16-strahligen Stern wurde eine 8-strahlige Sonne -, worin man natürlich beckmesserisch auch eine Variante des vorherigen Motivs sehen könnte.[13]

Ἠλύσιον Πεδίον

Straßenschild Avenue des Champs-Élysées (Elyseische Felder)
Ἠλύσιον Πεδίον
Hēlysion Pedíon
„das Selige Feld“

Das Elysion ist jene „Insel der Seligen“ im äußersten Westen des Erdkreises, auf die jene Helden entrückt werden, die von den Göttern geliebt wurden. Ganz im Gegensatz zum Tartaros handelt es sich dabei um paradiesische, rosengeschmückte Wiesen, auf denen ewiger Frühling herrscht, und wo ein Nektar-ähnlicher Trank aus einer Quelle der Lethe ewiges Vergessen aller irdischer Leiden ermöglicht. Menelaos und Helena sowie Kadmos, der Gründer von Theben, sollen sich dort neben anderen Helden befinden und sich die Zeit im Schatten von Weihrauchbäumen mit Reiten und Turnen, Würfel- und Lautenspiel vertreiben.

In der Ode an die Freude von Beethovens 9. Sinfonie, der der Text von Schillers Freude, schöner Götterfunken gegeben wurde, wird die Freude als „Tochter aus Elysium“ besungen:

Freude, schöner Götterfunken,

Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum.

Vom mythologischen Elysion leitet sich der Name der Avenue des Champs-Élysées (Elyseische Felder) in Paris ab. Ihren heutigen Namen trägt die Avenue des Champs Elysées seit 1789. Die ursprünglich mit Bäumen gesäumte Promenade wurde „Grand Cours“ genannt. Sie trug zuerst die offizielle Bezeichnung „Grande Allée du Roule“ (1670), dann „Avenue du Palais des Thuilleries“ (1680), schließlich im unteren Bereich „Avenue de la Grille Royale“ und im oberen „Avenue de Neuilly“ (1778).

Ἦλθον, εἶδον, ἐνίκησα.

Triumphzug Cäsars, bei dem der lateinische Spruch „Veni vidi vici“ vorhergetragen wird
Ἦλθον, εἶδον, ἐνίκησα.
Ēlthon, eidon, enikēsa.
„Ich kam, sah und siegte.“

Feststellung des Gaius Julius Caesar, die durch die Geschichtsschreiber Plutarch und Sueton überliefert ist.

Bekannter ist die lateinische Form Veni vidi vici. Cäsar benutzte diese selbstbewusste Lakonie in einem Brief an seinen Freund Amintus nach seinem unerwartet schnellen Sieg bei Zela über Pharnakes II. von Pontus im Jahr 47 v. Chr.

In seinem späteren Triumphzug wies Cäsar auf die Mühelosigkeit seines Sieges bei Zela hin, indem er sich eine Tafel mit diesem Spruch vorhertragen ließ. Mit der alliterierenden Klimax dreier asyndetischer Zweisilber (eines Trikolons) unterstreicht Cäsar eindrucksvoll, wie leicht, schnell und vernichtend er Pharnakes geschlagen hat.

Die lateinischen Worte „Veni vidi vici“ finden sich heute noch in vielen Bereichen. Ein bekanntes Beispiel sind die Zigaretten-Packungen des Tabakkonzerns Philip Morris International.

Ἦν χρόνος, ὅτ' ἦν ἄτακτος ἀνθρώπων βίος.

Ἦν χρόνος, ὅτ' ἦν ἄτακτος ἀνθρώπων βίος.
Ēn chronos, hot' ēn ataktos anthropōn bios.
„Es gab eine Zeit, als ohne Ordnung der Menschen Leben war.“

Anfangsworte des Dramas Sisyphos des Sophisten Kritias, einem Mitglied der Dreißig Tyrannen, in dem er darlegt, dass die Götter nichts als eine nützliche Schöpfung der Menschen seien. Der ganze Satz lautet:

Ἦν χρόνος, ὅτ' ἦν ἄτακτος ἀνθρώπων βίος καὶ θηριώδης ἰσχύος θ' ὑπηρέτης, ὅτ' οὐδὲν ἆθλον οὔτε τοῖς ἐσθλοῖσιν ἦν οὔτ' αὖ κόλασμα τοῖς κακοῖς ἐγίγνετο.
Es gab eine Zeit, als ohne Ordnung der Menschen Leben war, nach Art der Tiere und im Dienst der Stärke stand, als es weder einen Preis für Gute noch Strafe andererseits für Schlechte gab.[14]

Ἡνίκα Πυθαγόρης το περικλεες εὕρετο γράμμα.

Ἡνίκα Πυθαγόρης το περικλεες εὕρετο γράμμα.
Hēnika Pythagorēs to periklees heureto gramma.
„Als Pythagoras die berühmte Zeichnung entdeckte.“

Beginn eines Epigramms auf die Entdeckung des Satzes des Pythagoras, in dem es weiter heißt „...die Zeichnung, deretwegen er sein berühmtes Stieropfer darbrachte.“ Als Gleichung ausgedrückt lautet er

a2 + b2 = c2

Der nach Pythagoras benannte Satz ist theoretischer Ausdruck der von indischen, babylonischen und ägyptischen Baumeistern und Priestern entwickelten praktischen Kunst, bei Abmessungen mit Hilfe von Seilen präzise rechte Winkel zu erzielen, denn schon kleine Abweichungen vom rechten Winkel können große Folgen haben. Die Benennung des Satzes nach Pythagoras stammt von Euklid, der das mathematische Wissen seiner Zeit zusammentrug und dabei diesen Satz Pythagoras zuschrieb.

Das berühmte Stieropfer ist die Hekatombe (ἑκατόμβη), ein Opfer von 100 Rindern. Seither, heißt es, haben die Rindviecher Angst, wenn etwas Neues entdeckt wird. In seinem Gedicht Vom pythagoreischen Lehrsatz drückt es der Dichter Adalbert von Chamisso so aus:

Die Ochsen seit dem Tage, wenn sie wittern,
Daß eine neue Wahrheit sich enthülle,
Erheben ein unmenschliches Gebrülle;

Pythagoras erfüllt sie mit Entsetzen;
Und machtlos sich dem Licht zu widersetzen
Verschließen sie die Augen und erzittern. [15]

Ἦθος, ἀνθρώπῳ δαίμων.

Ἦθος, ἀνθρώπῳ δαίμων.
Ēthos anthrōpō daimōn.
„Der Charakter ist des Menschen Schicksal.“
„Faber est quisque fortunae suae“

Zitat aus den Fragmenten des Philosophen Heraklit, der besagt, dass jeder Mensch nach seinem Charakter handelt und sich so sein eigenes Schicksal schafft.

Dieser Satz entspricht in etwa dem deutschen „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Die lateinische Entsprechung stammt vom römischen Geschichtsschreiber Sallust.

Mit Ethos (ἔθος „Gewohnheit, Sitte, Brauch“; (ἤθος „Charakter, Sinnesart, Brauch, Sitte, Gewohnheit“) wird die dem Einzelnen mitprägende Lebensgewohnheit bezeichnet. Das Wort Charakter stammt von dem Wort χαρακτήρ und bezeichnete ursprünglich den Prägestempel für Münzen und Siegel.

Das Wort Dämon stammt von dem Wort δαίμων und bedeutet eigentlich übernatürliches Wesen. Das Wort steht in Verbindung mit dem Wort δαιμόνιον in der Bedeutung des „Schicksals“ oder „Gewissens”, das den Menschen unsichtbar begleitet. Es gibt die Einschätzung, dass erst im Lauf des Mittelalters der Begriff eine Verschiebung ins Negative erhalten habe.

Ἡράκλειοι πόνοι

Ἡράκλειοι πόνοι
Hērakleioi ponoi
„Herkulische Mühen“
„Herculei labores“

Der Humanist Erasmus von Rotterdam erklärt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia, dass dieser Begriff unterschiedlich aufgefasst werden kann:

„… einmal als zahllos und ungeheuer, und als solche, die nach herkulischen Kräften verlangen.“ [16]

Als sich der Ruhm des Herakles verbreitete schlug ihn die rachsüchtige Hera mit Wahnsinn und Herakles erschlug seine Frau Megara und seine drei Kinder. Doch bald wich der Anfall von ihm und er fragte das Orakel von Delphi um Rat. Die Pythia: antwortete ihm:

Entsühnung für deine schreckliche Mordtat erlangst du nur, wenn du dich zwölf Jahre in den Dienst des Eurystheus stellst und die von ihm geforderten Taten erfüllst.

Herakles ging also nach Argos zu König Eurystheus. Dieser gab ihm insgesamt zwölf Aufgaben, die Arbeiten des Herakles, die er allesamt bewältigte.

Die zwölf Taten des Herakles
Bild Nr. Anmerkungen
1. Herakles erlegte den Nemëischen Löwen, indem er ihm die Kehle zuhielt, bis er erstickte. Das Fell dieses Löwen, das er von nun an trug, machte ihn nahezu unverwundbar.
2. Herakles tötete die neunköpfige Hydra (Lernäischen Schlange), indem er jeden der enthaupteten Hälse ausbrannte, sodass keine neuen Köpfe mehr nachwachsen konnten. In ihr Gift tauchte er seine Pfeile, die seitdem unheilbare Wunden schlugen.
3. Herakles jagte die Kerynitischen Hirschkuh ein ganzes Jahr lang, bis er sie endlich zur Strecke brachte - entweder mit einem Netz, das er über die schlafende Hindin warf, oder indem er ihre beiden Vorderläufe mit einem Pfeil durchschoss und sie somit fesselte.
4. Herakles trieb den Erymanthischen Eber aus dem Wald in ein Schneefeld hinein, in dem der Eber rasch ermüdete.
5. Herakles mistete die Rinderställe des Augias aus, indem er einen Fluss durch den Stall leitete. In dem Stall, der seit 30 Jahren nicht mehr ausgemistet war, wurden über 3.000 Rindern gehalten. Die Aufgabe war für einen Helden schmählich, doch Herakles erledigte sie, indem er die Fundamente des Stalls an einer Seite aufbrach und das Wasser zweier Flüsse durch den Stall leitete.
6. Herakles rottete die Stymphalischen Vögel aus, indem er sie mit zwei große metallene Klappern aufscheuchte und einzeln mit seinen vergifteten Pfeilen abschoß.
7. Herakles bändigte den Kretischen Stier, brachte ihn zu Eurystheus, zeigte ihn und ließ den Stier sogleich frei.
8. Herakles zähmte die menschenfressenden Pferde des Diomedes, indem er ihnen Diomedes selbst zum Fraß vorwarf. Nachdem sie ihren Gebieter aufgefressen hatten, konnte Herakles sie gezähmt wegführen.
9. Die Amazonenkönigin Hippolyte übergab Herakles das Wehrgehänge freiwillig. Doch durch eine Intrige durch Hera kommt es schließlich zum Kampf, in dessen Verlauf Herakles Hippolyte tötet.
10. Der Riese Geryon forderte Herakles zum Kampf heraus. Herakles tötete ihn mit einem Giftpfeil. Hera, die zur Unterstützung des Geryon gekommen war, wurde von Herakles ebenfalls verwundet und in die Flucht geschlagen.
11. Herakles musste zum Pflücken der Goldenen Äpfel der Hesperiden bis zu den Säulen des Herakles auf Gibraltar. Durch eine List bewog er Atlas, den Vater der Hesperiden, ihm die Äpfel zu pflücken.
12. Als schwierigste der zwölf Aufgaben brachte Herakles Kerberos, den Wachhund der Unterwelt, an die Oberwelt. Hades erlaubt die zeitweilige Entfernung des Ungeheuers, wenn Herakles auf seine Waffen verzichtet. Es kam zu einem gigantischen Ringkampf, in dem Herakles die Bestie überwältigte.

Ἡρακλέος λίθος

Ἡρακλέος λίθος
Hērakleos lithos
„Stein des Herkules“
„Heracleus lapis“

Stein des Herkules ist die Bezeichnung für den Magnet-Stein, der nach Thales beseelt sein müsse, da er ja Eisen anziehe und damit zeige, dass er belebt sei.

Herakles war ursprünglich ein phönizischer Gott, der vom Sonnengott einen goldenen Becher erhielt, in dem eine Magnetnadel auf Wasser schwamm und nach Norden zeigte. Dieses Wissen aber hielten die Phönizier geheim.

Siehe auch: Ἡ μαγνήτις λίθος ψυχήν ἔχει. („Der Magnetstein hat eine Seele.“)

Ησυχία Τάξις και Ασφάλεια

Ησυχία Τάξις και Ασφάλεια
Isichia, Taxis kai Asfalia
„Ruhe, Ordnung und Sicherheit“

Grundsatz der Griechischen Militärdiktatur, die die typischen Kennzeichen eines repressiven Systems beinhalten.

In den Morgenstunden des 21. April 1967 rollten Panzer durch die Athener Innenstadt, im Radio wurde Marschmusik gespielt und martialische Kommuniqués verlesen:

Seit Mitternacht sind die Bestimmungen der Artikel 5, 6, 8, 10, 11, 12, 14, 18, 20, 95 und 97 der geltenden Verfassung außer Kraft gesetzt, wegen offensichtlicher Gefahren für die innere Sicherheit, Ruhe und Ordnung.[17]

ἤτω ἀνάθημα

ἤτω ἀνάθημα.
Ētō anathēma.
„Es sei verflucht!“

Das Anathema bezeichnet eine kirchenrechtliche Verurteilung und gilt als strengere Maßnahme, verglichen mit einer Exkommunikation.

Im Lateinischen wird die Formel „Anathema sit“ verwendet. Die deutsche Bezeichnung ist Kirchenbann. Die Ursprungsbedeutung des Wortes ist Aufgestelltes. Von dort verengte sich der Begriff zu der Gottheit im Tempel Aufgestelltes, Weihegeschenk und weiter zu der Gnade oder dem Zorn der Gottheit Ausgeliefertes.

Daraus ergab sich ἀνάθημα ἔστω anathēma estō als Formel: Er sei (dem Gott) dahingegeben! In diesem Sinne erscheint das Wort mehrmals im Neuen Testament:

1. Brief des Paulus an die Korinther

Εἴ τις οὐ φιλεῖ τὸν Κύριον ᾿Ιησοῦν Χριστόν, ἤτω ἀνάθεμα. μαρὰν ἀθᾶ.
So jemand den Herrn Jesus Christus nicht liebhat, der sei anathema. Maranatha! (das heißt: der sei verflucht. Unser Herr kommt!)“[18]

Brief des Paulus an die Galater

Ἀλλὰ καὶ ἐὰν ἡμεῖς ἢ ἄγγελος ἐξ οὐρανοῦ εὐαγγελίζηται ὑμῖν παρ᾿ ὃ εὐηγγελισάμεθα ὑμῖν, ἀνάθεμα ἔστω.
Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht![19]

Quellennachweise

  1. Plutarch: Moralia - Moralische Abhandlungen, Erziehung, 13
  2. Menandros: Monosticha, 205
  3. Exodus, 15:6
  4. http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_columns_100027_23/04/2007_82654| Georgios Koumantos in: Ekathimerini vom 23.4.2007 zum 40. Jahrestag des Putsches
  5. Gaius Suetonius Tranquillus: Leben der Caesaren. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1955. ISBN 3-423-06005-0
  6. http://geomuseum.tu-clausthal.de/minerale.php?section=21400&level=10&name=Magnetit&details=on
  7. Osmanisches Museum Europa, Erlaubnis vom 23. März 2007
  8. http://www.jose-rizal.eu/malolos.html
  9. http://www.vox-graeca-gottingensis.de/Texte/Archiloc/6dschilu.htm
  10. Gottfried Wilhelm Leibniz: Nouveaux essais sur l'entendement humain - Neue Abhandlung über den Menschliche Verstand
  11. http://www.faunistik.net/BSWT/_GESCHICHTE/k_5.html
  12. Bruno Snell: Leben und Meinungen der Sieben Weisen.
  13. http://www.nzz.ch/2002/07/15/fe/article89RL2.html
  14. http://www.gottwein.de/Grie/vorsokr/VSKritias01.php
  15. http://www.realschule-im-ghz.de/matheged.html#pythagoras
  16. Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften. Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft. 1972
  17. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kalenderblatt/615502/
  18. 1. Brief des Paulus an die Korinther 16,22
  19. Brief des Paulus an die Galater 1,8

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