Loudy Tourky


Loudy Tourky

Loudy Wiggins (* 7. Juli 1979 in Haifa, Israel) ist eine australische Wasserspringerin. Bis zu ihrer Heirat mit dem Australian-Football-Spieler Simon Wiggins im Frühjahr 2007 trat sie unter ihrem Geburtsnamen Loudy Tourky in Erscheinung.[1]

Die nur 1,47 Meter große Loudy Wiggins lebt und trainiert heute unter Salvador Sobrino im australischen Sydney. Ihren ersten internationalen Erfolg hatte sie 1997 beim FINA-Worldcup mit einem 9. Platz beim Kunstspringen vom 3-Meter-Brett. 1998 wiederholte sie diesen Erfolg und 1999 erreichte sie den vierten Platz.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney gewann sie mit ihrer Partnerin Rebecca Gilmore Bronze im Synchronspringen vom 10-Meter-Turm, hinter den aus China stammenden Na Li und Xue Sang (Gold) und den Kanadiern Emilie Heymans und Anne Nontminy (Silber), sowie Platz 4 im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett. Bei den im gleichen Jahr stattfindenden Weltmeisterschaften erreichte sie Platz 3 vom 10-Meter-Turm. Bei den Weltmeisterschaften 2001 wurde sie in der Einzeldisziplin vom 10-Meter-Turm Dritte und im Synchronspringen jeweils Fünfte vom 3-Meter-Brett und 10-Meter-Turm.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen gewann sie erneut Bronze, diesmal in der Einzelkonkurrenz vom 10-Meter-Turm, hinter der Australierin Chantelle Newbery (Gold) und der Chinesin Lishi Lao (Silber).

Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montreal gewann sie ebenfalls in der Einzelkonkurrenz vom 10-Meter-Turm die Silbermedaille, hinter der Amerikanerin Laura Wilkinson (Gold) und vor der Chinesin Tong Jia (Bronze).

2006 gelang es Wiggins trotz einer Verletzung das Synchronspringen von der 10-Meter-Plattform (mit ihrer Partnerin Chantelle Newbery) und im Einzel zwei Goldmedaillen zu gewinnen. 2008 plante sie erneut mit Newbery an den Olympischen Sommerspielen in Peking teilzunehmen, eine weitere Verletzung verhinderte dies aber.[2]

Einzelnachweise

  1. vgl. Michie, Rosanne: Loudy is cloudy on retirement. In: Sunday Herald Sun, 25. März 2007, S. 62
  2. vgl. AAP: Wiggins' dream for four Olympics is over bei heage.com.au, 14. April 2008 (englisch)



Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Loudy Tourky — Loudy Wiggins Loudy Wiggins (née Loudy Tourky le 7 juillet 1979) est une plongeuse australienne du plongeon de haut vol. Palmarès Jeux olympiques Jeux olympiques de 2000 à Sydney (Australie) : Médaille de bronze du plongeon individuel à …   Wikipédia en Français

  • Loudy Wiggins — (born Tourky) (born July 7, 1979) is an Australian diver. She was born in Haifa, Israel and is of a Palestinian background. She was born to Butros and Afaf Tourky. They came to Australia when Loudy was three. Loudy has commented, I will always… …   Wikipedia

  • Tourky — Loudy Wiggins (* 7. Juli 1979 in Haifa, Israel) ist eine australische Wasserspringerin. Bis zu ihrer Heirat mit dem Australian Football Spieler Simon Wiggins im Frühjahr 2007 trat sie unter ihrem Geburtsnamen Loudy Tourky in Erscheinung.[1] Die… …   Deutsch Wikipedia

  • Loudy Wiggins — (née Loudy Tourky le 7 juillet 1979) est une plongeuse australienne du plongeon de haut vol. Palmarès Jeux olympiques Jeux olympiques de 2000 à Sydney (Australie) : Médaille de bronze du plongeon individuel à 10 m …   Wikipédia en Français

  • Loudy Wiggins — Khuloud Wiggins Persönliche Informationen Spitzname(n): Loudy Nationalität …   Deutsch Wikipedia

  • Olympische Sommerspiele 2004/Wasserspringen — Bei den XXVIII. Olympischen Spielen 2004 in Athen wurden acht Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen je vier Einzel und Synchronwettbewerbe. Austragungsort war das Olympic Aquatic Centre im Athens Olympic Sports Complex …   Deutsch Wikipedia

  • Commonwealth Games 2006/Wasserspringen — Inhaltsverzeichnis 1 Männer 1.1 Kunstspringen 1 m 1.2 Kunstspringen 3 m 1.3 Turmspringen 10 m 1.4 Synchronspringen 3 m 1.5 Synchrons …   Deutsch Wikipedia

  • Schwimm-WM 2005 — Inhaltsverzeichnis 1 Medaillenspiegel 2 Wettbewerbe 3 Schwimmen Männer 3.1 Freistil 3.1.1 50 m Freistil 3.1.2 100 m Freistil …   Deutsch Wikipedia

  • Schwimm-Weltmeisterschaft 2005 — Inhaltsverzeichnis 1 Medaillenspiegel 2 Wettbewerbe 3 Schwimmen Männer 3.1 Freistil 3.1.1 50 m Freistil 3.1.2 100 m Freistil …   Deutsch Wikipedia

  • Schwimm-Weltmeisterschaften 2005 — Inhaltsverzeichnis 1 Medaillenspiegel 2 Wettbewerbe 3 Schwimmen Männer 3.1 Freistil 3.1.1 50 m Freistil 3.1.2 100 m Freistil …   Deutsch Wikipedia