Magneto

Magneto

Die Liste beschreibt bekannte Helden und Schurken aus dem Marvel-Universum. Es handelt sich um fiktive Personen, die in Comics des amerikanischen Comicverlages Marvel Comics auftreten.

Inhaltsverzeichnis

Superhelden

Blade

Blade ist halb Vampir und halb Mensch, da seine Mutter, während sie mit Blade schwanger war, von dem Vampir Deacon Frost gebissen wurde. Im Mutterleib wurde Blade jedoch nicht gänzlich in einen Vampir umgewandelt, weil seine im Sterben liegende Mutter ihn zuvor noch zur Welt brachte. So besitzt Blade die Stärken beider Rassen, jedoch keine ihrer Schwächen, abgesehen von dem Blutdurst, den Blade mit einem Heilserum unterdrückt. Bei seinem Feldzug gegen Vampire, welche er als Mörder seiner Mutter betrachtet, kämpft er mit unterschiedlichen Messern, Pistolen oder Schrotflinten. Hauptmerkmal ist sein Schwert (daher der Name: „Blade“, zu Deutsch: „Klinge“).

  • Siehe Hauptartikel: Blade

Captain America

Steven Rogers ist ein schwächlicher junger Mann, der ausgemustert wurde. Um seinem Land trotzdem zu dienen, stellt er sich für das Experiment eines Professors zur Verfügung. Dieser will mittels eines „Supersoldatenserums“ eine Armee unbesiegbarer Männer erschaffen. Der Versuch glückt, und aus Rogers wird Captain America. Er hat keine Superkräfte im eigentlichen Sinn, sondern die körperlichen Fähigkeiten eines perfekt trainierten Athleten.

Daredevil

Hinter der Maske des Daredevil steckt der Anwalt Matthew Michael „Matt“ Murdock. Murdock ist seit einem Unfall in der Kindheit blind, als er mit radioaktiv verseuchter Flüssigkeit übergossen wurde. Seine vier übrigen Sinne hingegen arbeiten übermenschlich empfindlich – ebenfalls dank der radioaktiven Verstrahlung. Besonders seine Ohren gleichen die Blindheit aus. Ähnlich einer Fledermaus kann er anhand von Schallwellen seine Umgebung wahrnehmen.

Elektra

Der Tod ihres Vaters zerstört Elektra Nachios Weltbild. Voller Wut und Trauer ist ihr einziges Ziel die Beherrschung der Kampfkünste. Das verfolgt sie zunächst bei dem Orden „The Chaste“, um dann in Japan bei der Ninja-Organisation „Die Hand“ weiter ausgebildet zu werden. Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten arbeitet sie als Auftragsmörderin Elektra für jeden Schurken, der sie ausreichend bezahlt.

Ghost Rider

Allgemein

Der „Anti-Held“ Ghost Rider entsteht, wenn eine Person einen Vertrag mit dem Teufel schließt und ihm seine Seele verkauft. Der Ghost Rider ist der Kopfgeldjäger des Teufels. Die Comicserie erscheint seit 1973.

Es gibt seit Jahrhunderten Ghost Rider, hier zwei „Berühmtheiten“:

Ghost Rider – Johnny Blaze

Einer der Ghost Rider war der Motorradstuntfahrer Johnny Blaze. Er wird zum Rider, als er seine Seele an Mephisto verkauft, um das Leben seines Vaters zu retten. Bei einer Stuntshow stirbt Johnnys Vater, weil der Teufel ihn betrogen hatte. Wenn er in der Nähe des „Bösen“ ist, verwandelt sich Blaze in den Ghost Rider, einen Motorradfahrer mit flammendem Totenkopf, und ist dann nur noch von dem Wunsch getrieben, die „schuldigen Seelen“ in die Hölle zu verbannen.

Ghost Rider – Daniel Ketch

In späteren Comics wurde der jugendliche Daniel Ketch ein Rider, als dieser, während einer auf einem Friedhof stattfindenden Halloween-Party, seine ältere Schwester besuchte. Der Rider erwachte in ihm, als Daniels Schwester schwer verletzt wurde und er mit Blut verschmierten Händen den Tankdeckel eines auf dem Friedhof liegenden Motorrads berührte. Es handelte sich hierbei nicht um den Dämon, der aufgrund des Paktes mit Johnny Blaze verbunden war. Später stellte sich heraus, dass Daniel Ketch und Johnny Blaze Brüder sind. Der zweite Ghost Rider wurde davon getrieben, die Unschuldigen zu beschützen und wann immer unschuldiges Blut vergossen wird, erwacht der Ghost Rider und verschmilzt mit Daniel, wenn dieser den Tankdeckel berührt.

In anderen Medien

Eine Verfilmung des Comics mit Nicolas Cage in der Titelrolle (Ghost Rider/Johnny Blaze) kam am 22. Februar 2007 unter dem Titel Ghost Rider in die deutschen Kinos. In dem Film wird auch die Geschichte eines frühen Ghost Rider namens Carter Slade erzählt, der zur Zeit des wilden Westens lebte.

Hulk

Hulk ist das Alter ego von Dr. Bruce Banner, einem Genie und Nuklearphysiker. Aufgrund einer übermäßigen Aussetzung von Gammastrahlung verwandelt sich Banner durch Wut oder Schmerz unkontrolliert zu einer großen, übermenschlich starken grünen Kreatur.

  • Siehe Hauptartikel: Hulk

Iron Man

Iron Man ist das Alter Ego von Tony Stark, des Multimilliardärs und Besitzers des Rüstungskonzerns Stark Industries. Als Stark in Vietnam gefangen genommen wurde, entwickelte er mit einem Mithäftling das Iron-Man-Exoskelett. Dieses gab Stark eine enorm gesteigerte Kraft und erlaubte ihm, trotz einer Verletzung am Herzen zu fliehen. Iron Man hat also keine Superkräfte im eigentlichen Sinn, sondern verfügt über technische Hilfsmittel.

Punisher

Angetrieben durch den Mord an seiner Frau und seinen Kindern führt Frank Castle als Punisher (deutsch etwa: Bestrafer, Vollstrecker) einen Rachefeldzug gegen alle Verbrecher. Er ist ein Verbrechensjäger, der Selbstjustiz ausübt und dabei auch vor gewalttätigen Praktiken wie Tötung, Entführung, Erpressung, Nötigung und Folter nicht zurückschreckt. Als Kriegsveteran ist Castle ein Meister in Nahkampf, Tarnung, strategischer Planung und im Benutzen verschiedener Waffen, verfügt jedoch über keinerlei Superkräfte.

Silver Sable

Silver Sable ist eine Söldnerin, die für das Gute kämpft. Auffällig ist ihr langes weißes Haar sowie die Tatsache, dass sie fast immer eine Schusswaffe und/oder ein Schwert bei sich trägt.

Silver Surfer

Der als Silver Surfer (kurz: Surfer) bekannte Charakter war ursprünglich ein humanoider, männlicher Außerirdischer namens Norrin Radd. Als sein Heimatplanet Zenn-La von dem mächtigen Wesen Galactus aufgesucht wurde, das den Planeten zerstören würde, bot sich Norrin Radd als Herold an, um Zenn-La zu retten. Ausgestattet mit kosmischer Kraft wurde er zum Silver Surfer. Als der Silver Surfer in der Stadt der Fantastischen Vier mit der Fackel kämpft und dabei berührt kann die Fackel mit einem anderen Superhelden die Kräfte tauschen. Später rebelliert er mit Hilfe der Fantastischen Vier erfolgreich gegen Galactus.

Der Silver Surfer ist psionisch mit einem Board (einem silbernen Surfbrett) verbunden und kann es mental steuern. Nur wenige Mächte sind in der Lage, den Silver Surfer von seinem Board zu trennen oder es zu beeinflussen. Zitat: „Es gibt immer einen Ausweg“ oder „Es gibt immer eine Wahl“.

Spider-Man

Spider-Man (Die Spinne) entstand, als der schüchterne Student Peter Parker beim Besuch in einem Forschungsinstitut von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde. Sein Körper entwickelte danach verschiedene Superkräfte: Proportional vergrößerte Kraft, Geschwindigkeit und Wendigkeit einer Spinne, die Fähigkeit, Wände zu erklettern und einen besonderen Gefahrensinn, den „Spinnensinn“. Zusätzlich erfindet Parker einen Netzsprüher mit der dazugehörenden Netzflüssigkeit (in neuen Comics hat er Netzdrüsen). Diese erlauben ihm, Netze zu spinnen, mittels derer er durch die Wolkenkratzerschluchten Manhattans schwingt und Verbrecher einschnürt. Seine größten Feinde sind: Der grüne Kobold (Norman Osborn), Doc Ock, Harry Osborn (Normans Sohn und Spider-Mans ehemaliger bester Freund), Sandman (Flint Marko), Venom (Eddie Brock) und die Echse (Prof. Curt Conners) die aber bis jetzt nur in Comics vorkommt.

Thor

Das erste Auftreten von Thor war 1962 in Journey Into Mystery #83. Er ist der nordische Donnergott Thor und Mitglied der Rächer (Avengers). Seine Heimat ist Asgard.

Der Charakter der Figur basiert auf dem Donnergott Thor. Viele seiner Charakteristika und seine Geschichte wurden aus der nordischen Mythologie übernommen. Wie der Gott der nordischen Mythologie ist er auch im Comic der Sohn von Göttervater Odin und Forjgyn, die ihm seine Kräfte als Asathor schenkt. Er besitzt auch als Waffe den Hammer Mjolnir. Thor ist ein Hüne, mit seiner Größe von 1,98 m und einem Gewicht von 290 kg besitzt er eine außergewöhnliche Stärke. Er ist Mitglied der Avengers. Der Donnergott wurde als Strafe für das Missachten des Nichteinmischungspaktes der irdischen Götter in der Marvelrealität von seinem Vater Odin auf die Erde verbannt. Hier musste er viele Jahre ohne Gedächtnis als der gehbehinderte Arzt Dr. Don Blake arbeiten, bis er den als Stock getarnten Hammer fand und sein Geheimnis entdeckte. Fortan führte er das Doppelleben Thor/Blake, bis Odin die Gabe der Verwandlung auf Beta Ray Bill übergehen ließ. Kurzfristig führte Thor dann die Doppelidentität Sigurd Jarlson, nur getarnt durch Zivilkleidung, Pferdeschwanzfrisur und Brille (scherzhafterweise ließen die Zeichner Jarlson direkt bei seinem ersten Auftreten mit Clark Kent zusammenrempeln). Als Thor eines Tages dem Tode nahe war, erhielt er von dem mysteriösen Marnot die Chance zu einem Weiterleben. Als Auflage dafür musste Thor das Leben des Rettungssanitäters Jake Olsen weiterführen. Dieser arbeitet im selben Krankenhaus wie Dr. Jane Foster, die ehemalige Assistentin von Dr. Don Blake.

Nach dem letzten Kampf der klassischen Rächer gegen die Scarlet Witch gilt Thor als verschollen.

Superschurken

Bullseye

Bullseye ist ein Feind von Daredevil. Seine Identität ist unbekannt. Er besitzt keine herkömmlichen Superkräfte, jedoch ist er ein hervorragender Werfer und Kämpfer, der wirklich jeden Gegenstand als tödliche Waffe einsetzen kann. Außerdem ist sein Skelett wie bei Wolverine mit Adamantium überzogen.

In anderen Medien

2003 tauchte Bullseye als Gegenspieler von Daredevil im Kino auf. Obwohl dies nicht in den Comics erwähnt wird, hat er im Film irische Wurzeln und wird auch von dem irischen Schauspieler Colin Farrell gespielt.

Carnage

Carnage ist Cletus Kasady, ein psychopathischer Serienkiller, der New York unsicher machte, bis er von Spider-Man geschnappt wurde und ins Gefängnis kam. Sein Zellengenosse war Eddie Brock, auch bekannt als Venom. Als Brock sich wieder mit seinem Symbionten verband und aus dem Gefängnis ausbrach, ließ der Symbiont einen Teil von sich selbst in der Zelle zurück. Dieser kleine Tropfen vereinigte sich mit Kasadys Blutkreislauf, und er wurde zum mörderischen Carnage. Anders als Venom, der durchaus edle Hintergrundmotive hatte, war Carnage ein blutrünstiger Killer, der seiner Mordlust freien Lauf ließ. Wann immer Carnage aus dem Gefängnis ausbrach, begann er einen blutigen Amoklauf, und es waren Spider-Man und oft auch Venom nötig, um diesen zu beenden. Anders als Venom spricht Carnage von sich selbst in der ersten Person. Auch scheint er Spider-Mans geheime Identität nicht zu kennen und hegt auch keinen persönlichen Groll gegen ihn, sondern will ihn nur töten, weil er ihn bei seiner Arbeit stört. Gelegentlich bezeichnet er Venom höhnisch als „Dad“.

Während des letzten Kampfes zwischen Venom und Carnage „fraß“ Venom seinen Nachkommen einfach auf. Gerade als man glaubte, man sei Carnage für alle Zeiten los, floh Kasady aus dem Gefängnis – angelockt von einem fernen Ruf aus der „Negativzone“. Die Stimme gehörte einem anderen Symbionten. Dieser war zwar nicht sein Originalsymbiont, aber genauso blutrünstig und gefährlich.

Dr. Doom

Victor von Doom alias Dr. Doom (in Deutschland auch als Dr. Unheil und vereinzelt als Dr. Untergang bekannt) ist ein glänzender Wissenschaftler und im späteren Verlauf seiner Geschichte auch Magier, der aufgrund eines schrecklichen Unfalls sein Gesicht und seinen Körper unter einer eisernen Rüstung verbirgt, die mit technischen „Spielereien“ ausgestattet ist. Außerdem ist er der Herrscher über den fiktiven osteuropäischen Staat Latveria.

Dr. Octopus

Dr. Octopus (Spitzname „Doc Ock“) ist ein Erzfeind Spider-Mans. Otto Octavius wuchs als Sohn einer selbstgefälligen Mutter und eines brutalen Vaters auf und wurde ein zurückgezogen lebender, aber brillanter Atomwissenschaftler. Um mit radioaktiven Materialien gefahrlos hantieren zu können, entwickelte er den Brustharnisch mit den Tentakeln, was ihm den Spitznamen Dr. Octopus einbrachte. Bei einer Explosion im Labor wurde der Forscher radioaktiv verstrahlt. In der Folge war er fähig, seine Tentakel telepathisch zu kontrollieren. Leider hatte die Explosion noch weitere Folgen: Aus dem respektierten Wissenschaftler wurde der größenwahnsinnige Dr. Octopus.

Doc Ock tauchte in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, bis er von Kane, einem von Peter Parkers Klonen, getötet wurde. Später wurde Dr. Octopus mit Hilfe seiner früheren Assistentin und eines geheimen Kults des Wahren Glaubens mittels Magie ins Leben zurück geholt. Seitdem ist er wieder einer von Spider-Mans größten Feinden.

In anderen Medien

Im zweiten Spider-Man-Kinofilm ist Doc Ock Spider-Mans Hauptgegenspieler und wird dargestellt von Alfred Molina.

Die Echse

Dr. Curt Conners ist ein erfolgreicher Wissenschaftler und ein guter Freund von Peter Parker. Nachdem er einst einen Arm verlor, experimentierte er an Reptilien, die ihre verlorenen Gliedmaßen regenerieren können. Sein Ziel war es, ein Mittel zu entwickeln, das auch bei Menschen Gliedmaßen nachwachsen lässt. Auf diesen Forschungen basierend schuf er ein radioaktives Mittel, das er sich injizierte. Sein Arm wuchs tatsächlich nach, doch Dr. Conners veränderte sich weiter: Er mutierte zu einer humanoiden Riesenechse. Die Echse ist nicht bloß Dr. Conners in anderer körperlicher Gestalt, sondern hat ähnlich wie der (graue) Hulk ein eigenes (böses) Bewusstsein. Conners war ein guter Freund von Dr. Octavius.

In anderen Medien

Dr. Curt Conners kommt in allen drei Spider-Man-Filmen vor. Er wird dort stets von Dylan Baker verkörpert. Sein Alter Ego, die Echse, und der Vorfall, der ihn dazu machte, wurden in den bisherigen drei Filmen jedoch (noch) nicht thematisiert.

Electro

Als der Elektriker Max Dillon während der Arbeit vom Blitz getroffen wurde, erhielt er die Fähigkeit, nahezu unbegrenzte Mengen Elektrizität aufzunehmen, zu erzeugen und in Form von Blitzen zu verschleudern. Er ist ein Hauptgegner von Spider-Man und Daredevil, war aber auch Mitglied der Furchtbaren Vier, ein Bündnis von Superschurken gegen die Fantastischen Vier.

Galactus

Galactus (manchmal auch Weltenzerstörer oder Planetenfresser genannt) ist ein kosmisches Wesen im Universum. Er reist durch die Galaxis und ernährt sich von der Energie geeigneter Planeten, die er mit Hilfe seiner Herolde aufspürt. Der bekannteste dieser Herolde ist der Silver Surfer.

Graviton

Bei einem Laborunfall erhielt der Wissenschaftler Franklin Hall die Fähigkeit, die Gravitation zu kontrollieren und Gravitationsstrahlen zu verschießen. Er kämpfte des Öfteren gegen die Die Rächer (Avengers) und einige Male gegen Spider-Man.

Grüner Kobold

Der grüne Kobold (eng. Green Goblin) ist ein Erzfeind Spider-Mans. Er trat zum ersten Mal in The Amazing Spider-Man #14 auf. Seine Geheimidentität war lange Zeit unbekannt. Der skrupellose Geschäftsmann Norman Osborn, der Vater von Harry Osborn, dem besten Freund Peter Parkers, fand in den Unterlagen eines Kollegen die Formel für ein experimentelles Serum, das Körperkraft und Reflexe steigern sollte. In seiner Machtgier wollte er es an sich selbst testen, aber die instabile Flüssigkeit explodierte in der Nähe seines Gesichtes. Er erhielt zwar die besagten Fähigkeiten, doch das Serum kostete ihn auch den Verstand. Er wurde von dem Gedanken beseelt, die New Yorker Unterwelt anzuführen, und entwarf ein Kostüm, das stark an einen Kobold erinnerte, sowie einen Gleiter, der es ihm ermöglichte, zu fliegen. Zusätzlich entwickelte er Granaten, die das Aussehen von brennenden Kürbissen hatten, und Wurfmesser in Form von Fledermäusen. Sein Hauptwunsch war es jedoch immer, den berühmten Spider-Man zu besiegen. Wie zu erwarten war, wurde er jedoch immer vom Netzspinner besiegt, wofür er jedoch beharrlich Ausreden erfindet.

Schließlich entwickelte Osborn ein Gas, das Spider-Mans „Spinnensinn“ dämpfte, folgte ihm unerkannt zu dessen Wohnung und demaskierte ihn. Anschließend offenbarte er dem verwirrten Peter seine Geheimidentität. Im folgenden Kampf erlitt der Kobold eine Teilamnesie und vergaß sein Alter Ego. Später kehrte die Erinnerung zurück, und Osborn sann auf Rache. Er entführte die Geliebte Peters, Gwen Stacy, und brachte sie zur Brooklyn Bridge. Als Peter die Brücke erreichte, ließ Osborn Gwen in die Tiefe stürzen. Trotz des Rettungsversuches Spider-Mans starb sie. Im folgenden Kampf starb Osborn, durchbohrt von seinem eigenen Gleiter. Später übernahm sein Sohn Harry die Identität des Grünen Kobolds, starb aber an einer neuen Version des „Kobold-Serums“, welches ihn vergiftete.

Zwischenzeitlich erschien auch ein guter Kobold. Phil Urich fand die Ausrüstung Harrys und kämpfte mit Spider-Man Seite an Seite. Seine Waffen wurden schließlich von den Sentinels zerstört.

Nach mehr als fünf Jahren kehrte Norman zurück. Das Serum hatte in ihm eine unglaublich schnelle Wundheilung hervorgerufen. Im Laufe der fünf Jahre seiner Abwesenheit hatte sich Osborn zum Anführer eines finsteren Kults, den Scrier, aufgeschwungen, doch sein Hass auf Peter war ungebrochen. Und so schmiedete er einen Plan, um Peter psychologisch zu vernichten. Mit Hilfe des Schakals erschuf Osborn einen Klon von Peter und ließ ihn gegen Spider-Man antreten. Nach einem Kampf mit ihm dachte Peter, sein Klon sei tot. Aber der Klon lebte, nahm den Namen „Ben Reilly“ (Vorname von Peters Onkel und Tante Mays Geburtsname) an, lebte einige Zeit als Weltenbummler und kehrte anschließend nach New York zurück.

Osborn begann, Peter so lange zu manipulieren, bis Peter glaubte, er selbst sei der Klon und Ben sei der echte Peter Parker. Doch Osborns Plan ging nicht auf. Im Glauben, nur ein Klon Spider-Mans zu sein, wollte Peter wieder ein „normales“ Leben führen. Peter gab die Bürde, Spider-Man zu sein, an Ben weiter und zog mit seiner Frau Mary Jane nach Portland. Erbost darüber, dass sein Plan nicht erfolgreich war, beendete Osborn seine psychologischen Winkelzüge und gab sich zu erkennen. Der Kobold griff Ben und Peter an. Ein Kampf entbrannte und Peter musste die Hoffnung aufgeben, dass sein schlimmster Feind tot und begraben sei. Sowohl der Schakal als auch Ben starben während des Kampfes, als dieser versuchte, Peter zu beschützen. Als Bens Leiche in kürzester Zeit zu Staub zerfiel, war dies der Beweis, dass Ben der Klon war und nicht Peter. Peter selbst kam knapp mit dem Leben davon – aber er wusste, sein Erzfeind, der Kobold, war zurück.

Osborn übernahm wieder die Kontrolle über sein industrielles Imperium, und nach kurzer Zeit arrangierte Norman eine feindliche Übernahme des Daily Bugle. Sofort benutzte er die Zeitung, um eine Hetzkampagne gegen Spider-Man zu starten mit dem Ziel, dessen guten Ruf zu ruinieren. Schließlich kam es zum Treffen der Fünf, einem uralten Ritual, bei dem die Teilnehmer per Zufall mit fünf Gaben versehen werden: Macht, Wissen, Unsterblichkeit, Wahnsinn oder Tod. Osborn spekulierte auf die Macht, erhielt aber den Wahnsinn. Spider-Man konnte den Größenwahnsinnigen in einem Kampf besiegen, jedoch fiel diesem das Gebäude des Daily Bugle zum Opfer. Mit Hilfe seiner Scriers entkam Norman dem zusammenstürzenden Gebäude. Mit medizinischen und psychiatrischen Mitteln erreichte Norman wieder eine gewisse Vernunft. Während Osborn sich langsam erholte, schaffte es J. Jonah Jameson wieder, die Kontrolle über den Bugle an sich zu ziehen.

In anderen Medien

Im Kinofilm Spider-Man (2002) wird der Grüne Kobold von Willem Dafoe gespielt und stirbt bereits am Ende des Films. Sein Sohn Harry Osborn gibt Spider-Man die Schuld für den Tod seines Vaters. In der Fortsetzung Spider-Man 2 (2004) findet Harry die hinterbliebene Ausrüstung seines Vaters und tritt in Spider-Man 3 (2007) in die Fußstapfen seines Vaters.

Hobgoblin

Der skrupellose Mode-Designer Roderick Kingsley war von dem Gedanken besessen, Superkräfte zu haben. Eines Tages fand er ein altes Versteck des Grünen Kobolds, angefüllt mit Waffen. Als Hobgoblin hielt Kingsley Einzug in die kriminelle Szene New Yorks. Aber bald ergaben sich natürlich Probleme mit Spider-Man und als Hobgoblin gezwungen war direkt mit Spider-Man zu kämpfen erwies sich, dass er kein Gegner für den Netzschwinger war, weil ihm das kraftverstärkende Kobold-Serum fehlte. Nur mit Mühe entkam Kingsley. Nachdem Hobgoblin den Rest von Norman Osborns alten Tagebüchern finden konnte, war er in der Lage das Serum herzustellen. Er benutzte den Kleinkriminellen Lefty Donovan als Versuchskaninchen und verbesserte das Serum solange, bis er den Teil der Norman Osborn den Verstand gekostete hatte, entfernt hatte. Nach einem Kampf zwischen dem Grünen Kobold und Hobgoblin, der unentschieden endete, zog sich Kingsley in die Karibik zurück.

In anderen Medien

In der Zeichentrickserie New Spider-Man wurde der Hobgoblin vor dem Grünen Kobold eingeführt. Der Hobgoblin wird vom Star Wars-Star Mark Hamill gesprochen.

Hydro-Man

Morris Bench arbeitete auf einem Forschungsschiff, das einen neuartigen Generator testen sollte. Während der Arbeiten fiel er über Bord und wurde durch vulkanische Gase in eine wasserartige Form versetzt. Er gab Spider-Man, der sich zufällig ebenfalls an Bord des Schiffes befand, die Schuld daran und versuchte mehrmals (erfolglos), sich zu rächen.

In anderen Medien

In der Zeichentrickserie New Spider-Man starb Hydro-Man bei einem erneuten Versuch sich an Spider-Man zu rächen. Er wurde aber von einem Wissenschaftler geklont. Der Klon erwies sich als instabil und löste sich nach einiger Zeit wieder auf.

Kingpin

Wilson Fisk, der größte Verbrecherboss von New York ist als Kingpin Daredevils und Spider-Mans Feind. Als sein Markenzeichen dient sein weißer Anzug und seine korpulente Figur. Allerdings täuscht seine Figur: Es ist so gut wie kein Fett am Körper; er besteht geradezu aus Muskeln. Kingpin scheint überall seine Finger im Spiele zu haben. Und selbst als er endlich im Gefängnis sitzt, hindert es ihn nicht daran, seinen Machenschaften weiter nachzugehen.

In anderen Medien

2003 tauchte Kingpin als Gegenspieler von Daredevil im Kino auf. Obwohl Kingpin in den Comics als Weißer dargestellt wird, wird er in dem Film vom schwarzen Michael Clarke Duncan verkörpert. Im Film ist sein Markenzeichen, dass er oder seine Handlanger eine rote Rose bei den Toten zurücklassen. In der Serie New Spider-Man ist Kingpin einer der Hauptgegner von Spider-Man. Gesprochen wird er von dem Schauspieler Roscoe Lee Browne.

Außerdem taucht er im PC-Spiel von Spider-Man 3 als Retter der Gangbosse auf, die vor dem Gericht verklagt werden sollten.

Loki

Loki basiert lose auf dem gleichnamigen Gott Loki der germanischen Mythologie. Demnach ist Loki der Gott der Lügen und der Streiche und Thors Bruder. In den Comicgeschichten ist Loki aufgrund seiner Machtgier einer der mächtigsten Feinde Thors. Loki versuchte mehrmals, Thor und die Götter von Asgard zu vernichten. Trotz seiner starken magischen Fähigkeiten kämpft Loki selten selbst, sondern agiert lieber im Hintergrund.

Leader

Der Leader (der deutsche Begriff Führer wird vermieden) ist neben Thunderbolt Ross der größte Feind des Hulks. Er ist ein kriminelles, wahnsinniges Supergenie und versucht sowohl den Hulk zu töten, als auch dessen Kraft für seine Zwecke zu missbrauchen. Sein richtiger Name lautete Samuel Sterns.

Mandarin

Der Mandarin ist einer der ältesten und mächtigsten Erzfeinde von Iron Man. Er stammt aus einer alten und reichen chinesischen Familie, die angeblich von Dschingis Khan selbst abstammt. Durch die Kulturrevolution verlor die Familie ihren Reichtum. Besessen von dem Gedanken, die Macht seiner Familie wiederherzustellen, erforschte der Mandarin alte Schriften, um hinter das Geheimnis von Dschingis Khans Macht zu kommen. Sein Weg führte ihn schließlich ins Tal der Geister; dort entdeckte er das Grab eines alten Mongolenfürsten. In diesem Grab fand er ein altes außerirdisches Schiff und darin zehn magische Ringe. Er studierte viele Jahre lang die Technologie des Schiffes und lernte, die Macht der Ringe zu nutzen. Der Mandarin sieht sich selbst als Erbe des Dschingis Khan und will das fortsetzen, was sein Vorfahr begann: Die Eroberung der Welt.

Mysterio

Mysterio ist einer der Hauptwidersacher von Spider-Man und hatte seinen ersten Auftritt bereits in der 2. Ausgabe von Amazing Spider-Man. Dort wurde er jedoch als Außerirdischer eingefügt, im Heft Amazing Spider-Man #13 kommt er erstmals unter dem Namen Mysterio vor.

Mysterio heißt mit bürgerlichem Namen Quentin Beck und ist von Beruf Stuntman und Entwickler für Spezial-Effekte für Filme. Durch seine beruflichen Tätigkeiten ist Mysterio ein Experte im Bereich von Illusionen, Hologrammen, Hypnose, Chemie und Nahkampftechniken; besondere übernatürliche Fähigkeiten besitzt Quentin Beck nicht.

Mysterio besitzt einen grünen Kampfanzug und einen Helm aus Plexiglas (welcher sehr oft Hauptziel für Spider-Mans Witze oder Beleidigungen ist) mit einem eingebauten holografischen Projektor. Außerdem steht ihm eine Reihe von anderen technischen Gimmicks zu Verfügung.

In einer von Kevin Smith geschriebenen Geschichte der ersten Marvel Knight-Reihe erkrankt Mysterio an einem Gehirntumor und an Leberkrebs. Beide Krankheiten wurden durch das Tragen seiner Ausrüstung und besonders durch den für seine Auftritte genutzten Nebel ausgelöst. Mysterio plante daraufhin seine finale Rache gegen Spider-Man. Als er jedoch entdeckte, dass der gegenwärtige Spider-Man ein Klon ist, verwirft er seinen Plan und beschließt stattdessen gegen Daredevil anzutreten, mit welchem er kurz zuvor zusammengestoßen war. Hierbei bedient er sich sowohl der Dienste Kingpins als auch der Bullseyes, welche beide zu den Erzfeinden Daredevils zählen. Als Mysterios Versuch scheitert, nimmt er sich in Daredevil volume 2 #7 das Leben.

In späteren Comics tritt Mysterio jedoch erneut auf. Dieser neue Auftritt in Spider-Man: The Mysterio Manifesto wird dadurch aufgeklärt, dass Daniel Berkhart, ein alter Freund von Quentin Beck, hinter der Maskerade steckt.

In anderen Medien

Mysterio taucht im Spiel „Spider-Man“ (für PlayStation, Dreamcast und PC) auf und auch in dem Spiel „Spider-Man the Movie Game 2“ für Playstation 2, Nintendo Game Cube, Xbox und PC auf, wo er Spider-Man zum Kampf herausfordert.

Red Skull

Red Skull I (Johann Schmidt)

Der originale Red Skull hieß Johann Schmidt und war ein Agent der Nazis. Er war Adolf Hitler persönlich unterstellt und ein Erzfeind Captain Americas und der Rächer

Wie Captain America hatte dieser Red Skull den 2. Weltkrieg überlebt. Der ehemalige, skrupellose Nazi-Befehlshaber, dessen Bekämpfung der eigentliche Grund für die „Geburt“ Captain Americas gewesen war, strebt noch immer nach der Weltherrschaft. Er ist ein hochintelligenter, manipulativer und gewissenloser Taktiker, der meistens im Hintergrund agiert, überall seine Finger im Spiel und einflussreiche Freunde in aller Welt hat. Anfangs trug er eine rote Totenkopfmaske, daher sein Name Red Skull (von englisch „red“, deutsch „rot“ und englisch „Skull“, deutsch „Schädel“, „Totenkopf)“. In einer späteren Geschichte wurde Red Skulls Gesicht jedoch bei einem Kampf mit Captain America durch einen von Red Skull selbst entwickelten „Todesstaub“ zu einem Totenschädel entstellt.

In anderen Medien

Der Johann-Schmidt-Red-Skull tauchte in der Fernserie New Spider-Man in der mehrteiligen Folge Die Fünf Vergessenen Krieger auf.

Red Skull II (Albert Malik)

Der zweite Red Skull war Albert Malik. Als Agent des kommunistischen Russlands (bzw. der UdSSR) der fünfziger Jahre nahm Albert Malik die Identität des original Red Skulls an und geriet mehrfach mit einem Nachfolger Captain Americas aneinander.

Jahre später war Malika für den Tod der US-Agenten Richard und Mary Parker (Eltern von Peter Parker alias Spider-Man) verantwortlich. Malik stellte Sie als Verräter hin, aber Spider-Man konnte ihre Unschuld beweisen.

Scourge of Underworld brachte unter Anleitung Johann Schmidts (des originalen Red Skull) Malik um – Schmidt hasste Malik, weil der seine Identität gestohlen hatte.

Sandman

Sandman, auch bekannt als William Baker, ist einer der vielen Feinde von Spider-Man . Er hatte sein Debüt in Amazing Spider-Man #4 im Jahre 1963. Sein Zweitname ist Flint Marko. Als William Baker aus dem Gefängnis ausgebrochen war, suchte er in einer Militärbasis am Strand Unterschlupf. Als ein Nuklearreaktor explodierte, wurde er ohne jeglichen Schutz verstrahlt. Als er wieder zu sich kam, musste er feststellen, dass sich sein Körper drastisch geändert hatte. Der Sandman besitzt übermenschliche Kräfte und kann seinen gesamten Körper in Sand verwandeln. Durch diese Fähigkeit kann er praktisch jede Schlagwaffe aus seinem Arm formen und seine Dichte so erhöhen, dass er physischen Schaden ohne weiteres übersteht. Die einzigen Schwächen, die er seitdem hat, sind Wasser, Staubsauger und Zement.

Er trat den Furchtbaren Vier bei, um gegen die Fantastischen Vier zu kämpfen, und war später auch ein Mitglied der Sinister Six, deren erklärtes Ziel es war, Spider-Man zu vernichten.

In anderen Medien

Der Sandman wird im Film Spider-Man 3, welcher am 1. Mai 2007 in den Kinos startete, zu Spider-Mans Gegenspieler. Verkörpert wird er von dem amerikanischen Schauspieler Thomas Haden Church. In der Filmversion wird er auch in Verbindung gebracht mit der Ermordung von Peters Onkel Ben. Im Film heißt er, wie seine (in den Comics) Zweitidentität, Flint Marko.

Schwarze Katze (Black Cat)

Die Schwarze Katze (im englischen Original: „Black Cat“.) alias Felicia Hardy tauchte ursprünglich als Begleitfigur in den Spider-Man-Comics auf. Sie ist keine Superschurkin im engeren Sinn, sondern „nur“ eine Fassadenkletterin und Diebin. Durch ihr Interesse an Spider-Man wechselte sie jedoch auch mal auf die gute Seite und könnte daher genau so gut bei Superhelden stehen.

Ursprünglich hatte die Schwarze Katze keine Superkräfte, sondern bekam diese erst durch den Kingpin in einem Versuch.

Die Schwarze Katze wandte sich an ihn, da sie in Spider-Man verliebt war und dachte, dass er sie nicht respektieren würde, wenn sie keine Superkräfte besäße. Nach dem Versuch an ihr erwarb sie die Fähigkeit, „Unglück“ zu verbreiten, so dass jeder ihrer Angreifer automatisch verlor, wenn er sie angriff. Leider übertrug sich diese „Fähigkeit“ auch auf ihre Begleiter. Auf Bitten Spider-Mans befreite der Magier Doktor Strange ohne ihr Wissen Felica von dieser Fähigkeit. Aufgrund ihres Kontaktes zum Kingpin und ihres Bestrebens, zwar mit Spider-Man, jedoch nicht mit Peter Parker zusammen sein zu wollen, beendete Spider-Man ihre Beziehung und ihre Partnerschaft als Superhelden. Trotzdem hat Felicia immer noch großes Interesse an Spider-Man, daran ändert auch dessen Hochzeit mit Mary Jane nichts.

In anderen Medien

In der Zeichentrickserie „New Spider-Man“ wurde Felicia dadurch zur Schwarzen Katze, dass der Kingpin an ihr eine nachgemachte Version des Serums, welches auch Captain America seine Fähigkeiten verlieh, ausprobierte. Anschließend hatte sie dieselben Fähigkeiten wie Captain America, mit dem Zusatz, dass sie zwischen ihren Normalzustand mit untrainiertem Körper und blonden Haaren und dem Schwarzen-Katzen-Zustand mit perfekt trainiertem Körper und weißem Haar nach Belieben hin und her wechseln kann.

Venom

Venom (alias Eddie Brock) ist ein Erzfeind Spider-Mans. Er ist ein außerirdischer Symbiont und extrem stark. Er wirkt wie ein größeres, stärkeres Ebenbild von Spider-Man in schwarzer Gestalt. Spider-Man hatte den Symbionten ursprünglich von der Welt des Beyonder als vermeintliches Spidersuit mit einigen beachtlichen Vorteilen mitgebracht und erst später gemerkt, dass Venom Intelligenz besitzt und mit ihm verschmelzen wollte, um das Adrenalin, das Spider-Man bei Benutzung seiner Superkräfte freisetzt, als Nahrung aufzunehmen.

Nachdem Spider-Man den Symbionten ziemlich grob zurückgewiesen hatte, verschmolz dieser mit dem Foto-Reporter Eddie Brock, einem Konkurrenten Spider-Mans in dessen Identität als Peter Parker, zu Venom. Venoms höchstes Ziel ist die Rache an Spider-Man. Im Gegensatz dazu versucht er, die Unschuldigen zu beschützen, denn er sieht sich selbst als einen Unschuldigen, der sowohl durch Peter Parker (der ihn den Job kostete) als auch durch Spider-Man (welcher den Symbionten ablehnte) geschädigt wurde. Allerdings schließt das nicht aus, dass er den Sinister Six beitritt, um sich zu rächen.

Der Symbiont ist schwarz bis auf ein weißes Spinnensymbol und zwei Markierungen am Kopf, die Augen ähneln; er verstärkt die Kraft seines Trägers, kann begrenzt Tentakel bilden, Netze verschießen, ermöglicht es, an Wänden zu haften, kann die Form von Kleidung nachahmen und den Träger fast unsichtbar machen. Er hat spitze Zähne und eine lange glitschige Zunge. Zudem ist er für Spider-Mans Spinnensinn nicht wahrnehmbar. Er reagiert überempfindlich auf Feuer, Strom und Schall, eine Eigenart seiner Symbionten-Rasse. Ebenfalls aus dem Symbionten entstand der Abkömmling Carnage, die schwarz-rote Ausgabe von Venom (allerdings ohne dessen Fähigkeit, Netze zu erzeugen; er kann aber neben den Tentakeln auch Schlag- und Hiebwaffen aus seinem Körper formen), die sich den psychopathischen Massenmörder Cletus Kasady als Wirt aussuchte.

Obwohl oft genug Feinde, haben sich Venom und Spider-Man auch oft verbündet, um gegen die Bedrohung durch Carnage oder andere Gefahren anzutreten. Später kommt Eddie Brock doch noch zur Vernunft und verkauft den Symbionten im Internet an Mac Gargan, dem Skorpion, der weiterhin gegen Spider-Man kämpft.

In anderen Medien

Venom ist einer der Bösewichte in Sam Raimis Spider-Man 3, der von Spider-Man getötet wird. Hier schließt er sich mit dem Sandman zusammen, der der wirkliche Mörder Onkel Bens war, um seinen Feind zu töten. Gespielt wird er von dem US-amerikanischen Schauspieler Topher Grace. Der Name „Venom“ fällt kein einziges Mal im Film. Die Presse nennt ihn offiziell „Black Spider-Man“.

Charaktere bei den X-Men

Angel/Archangel

Angel gehört zu den X-Men und heißt mit richtigem Namen Warren Kenneth Worthington III. Er verfügt über Flügel, die ihn fliegen lassen. Sie begannen zu wachsen, als er in die Pubertät kam. Nach anfänglicher Ablehnung und der Tatsache, dass er sie immer unter einem Korsett aus Gürteln versteckte, beginnt er als Jüngling die Vorteile zu entdecken und nutzt seitdem seine Flügel. Seine Knochen sind hohl, wie die eines Vogels, was ihm das Fliegen erleichtert. Nach einer Amputation seiner Flügel machte Apocalypse Angel zu einem seiner apokalyptischen Reiter (Tod). Apocalypse veränderte Angel, so dass dieser neue Flügel aus biologischem Metall erhielt. Nachdem Worthington sich von der Gehirnwäsche durch Apocalypse befreien konnte, nennt er sich aufgrund seines veränderten Körpers Archangel.

Neben den X-Men gehörte er auch zu den Defenders und X-Factor.

Apokalypse

Als einer der gefährlichsten Gegner der X-Men war Apokalypse der Anführer der Four Horsemen – der vier Reiter der Apokalypse (siehe auch Apokalyptische Reiter).

Sein richtiger Name ist En Sabah Nur. Sein erster Auftritt war in X-Factor #5. Er wurde vor ca. 5000 Jahren in Ägypten geboren. Er soll der erste Mutant sein. Er hat Mutantenkräfte, die durch Alientechnologie verstärkt wurden. Dadurch hat er die Möglichkeit, seine Molekularstruktur zu verändern, was ihm nicht nur erlaubt, seine Gestalt nach Belieben zu verändern, sondern sich auch jede Art von Mutantenkraft zu verleihen. Apokalypse ist bei weitem der mächtigste aller Mutanten, die jemals in den X-Men-Comics erschienen sind, abgesehen von Marvel Girl /Dark Phoenix und der Scarlet Witch.

Beast

Der richtige Name des blaufelligen Beasts ist Dr. Henry „Hank“ McCoy. Er ist ein begnadeter Wissenschaftler und übermenschlich stark. Schon als Kind hänselten ihn die anderen Kinder wegen seiner riesigen Hände und Füße. Er war von klein auf sehr wissbegierig und wollte von allem die Ursache erforschen. Sein Wissensdurst ist auch Schuld an seiner Verwandlung in das Beast, da er einen Selbstversuch durchführte. Zu seinen Mutantenkräften gehören außer der übermenschlichen Stärke (er kann über eine Tonne heben) auch enorme Beweglichkeit. Er ist für die X-Men ein wichtiger Freund, Arzt, Biochemiker und Kämpfer für die gerechte Sache und er verfügt über enormes Wissen über die Handhabung des Internets, welches den X-Men zugute kommt.

Caliban

Caliban ist ein nach dem Charakter aus Shakespeares Der Sturm benannter Mutant, der der ursprüngliche Anführer der Morlocks war. Er hat die Fähigkeit, andere Mutanten aufzuspüren, außerdem verfügt er über übermenschliche Kraft. Seine geistigen Fähigkeiten wurden stark eingeschränkt, als er sich von dem Superschurken Apocalypse, dem er eine Zeit lang diente, abwandte. Die Figur existiert seit 1981.

Colossus

Colossus heißt mit vollem Namen Piotr Nikolaievitch Rasputin (in den Filmen wird sein Vorname in Peter umgewandelt, das ist die amerikanische Form seines Namens) und hieß früher The Proletarian. Geboren in Russland, wird er von Professor Xavier ausgebildet. Er verfügt über übernatürliche Kraft und vermag seinen gesamten Körper in eine organische Stahlmasse zu verwandeln, welches ihn gegenüber allen physischen Angriffen nahezu unverwundbar macht. Im verwandelten Zustand kann er beliebig lang verweilen und ist genauso agil, wie ohne seinen Panzer, zudem benötigt er in Stahlform keinen Sauerstoff. Außerdem ist Colossus ein begnadeter Maler und Zeichner. Sein Bruder ist Mikhail, ein Feind der X-Men und seine Schwester ist Illyana, auch bekannt als Magik (New Mutants). Er ist auch mit Kitty Pryde zusammen (laut dem Spiel X-Men Legends 2).

Cyclops

Cyclops ist Scott Summers, der Anführer der X-Men. Er kann optische Strahlen aus kinetischer Energie aus seinen Augen schießen und zeichnet sich als strategisches Genie aus. Aufgrund einer Kopfverletzung, die er sich in seiner Kindheit zugezogen hat, kann er seine Fähigkeit nur mit Hilfe einer Spezialbrille aus Rubinglas bändigen, die verhindern, dass die Strahlen alles, was sich in seinem Blickfeld befindet, zerstören.

Seine Kräfte beruhen, wie bei seinem Bruder Alex (auch bekannt als Havok), darauf, dass er die Energie absorbiert und diese umwandelt. Damit seine Fähigkeit aktiv ist, benötigt er Sonnenenergie, die dann ähnlich kalter Laserstrahlen aus seinen Augen wieder abgegeben wird. Sein optischer Strahl ist ein reiner Kraftstrahl, der ein Luftkissen mit enormem Druck vor sich herschiebt. Die Strahlen verursachen keinerlei Verbrennungen an seinen Augen.

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Am Anfang des Films X-Men: Der letzte Widerstand wird Scott Summers von Jean/Dark Phoenix ausgelöscht.

Emma Frost

Emma Frost ist auch bekannt als White Queen. Ihren ersten Auftritt hatte sie in Uncanny X-Men Nr. 129. Sie wurde als Emma Grace Frost in Boston, Massachusetts geboren. Emma Frost hat starke telepathische und leichte telekinetische Kräfte. In einem Crossover entdeckt sie ihre Fähigkeit, ihren Körper mit organischem Diamant zu überziehen.

Als Emma noch ein kleines Kind war, haben sich ihre Kräfte das erste Mal gezeigt. Da ihre Eltern nicht wussten, wie sie mit den Kräften umgehen sollten, steckten sie sie in eine Nervenheilanstalt. In dieser Anstalt lernte sie auch ihre Kräfte zu beherrschen. Mit ihren telepathischen Fähigkeiten beeinflusste sie die Mitarbeiter der Anstalt und konnte so fliehen.

Nach ihrer Flucht zieht Emma Frost nach New York und wird dort Mitglied des Hellfire Clubs. Dort wird sie später Anführerin der Hellions (eine Alternative zu den New Mutants). Jedoch werden alle Hellions getötet und auch Emma wird zuerst für tot gehalten. Später wird sie Anführerin der Generation X, die Führung muss sie jedoch an ihre Schwester Adrienne abgeben. Als Adrienne später Synch tötet, bringt Emma Adrienne um. Nach einem telepathischen Angriff auf einen Polizisten verlassen die anderen Mitglieder von Generation X Emma. Danach verfiel Emma dem Alkohol und kapselte sich von ihrem Umfeld ab.

Da Professor Xaviers Schule geschlossen war, übernahm sie einen Lehrstuhl in Genosha. Dort wurden alle Einwohner bis auf Polaris und sie von Cassandra Novas’ Wilden Sentinels getötet. Sie wurde von den X-Men aus den Trümmern gerettet, kehrte zu den X-Men zurück und kümmert sich nun als Lehrerin in Professor Xaviers Schule um Schüler mit telepathischen Fähigkeiten.

Währenddessen hatte sie eine kurze telepathische Affäre mit Cyclops. Nach Jean Greys Tod kamen die beiden zusammen und leiten nun gemeinsam die Schule.

Gambit

Gambit ist Remy LeBeau, ehemaliges Mitglied und Anführer der Diebesgilde von New Orleans, ein hervorragender Athlet und Nahkämpfer. Er benutzt Pokerkarten als Wurfgeschosse, die er durch seine Mutantenkraft bei Berührung energetisch aufladen kann (oder die kinetische Energie der Objekte freisetzen, je nach Quelle). Sie explodieren beim Aufprall. Seine Kräfte funktionieren nur bei nicht-biologischen Objekten. Sein Geist ist für Telepathen nur schwer zu erfassen. Er wurde eigentlich als Verräter der X-Men erschaffen, da er aber so beliebt wurde, entschloss man sich, diesen Teil auszusparen, auch wenn es immer wieder Andeutungen gibt, dass er mitschuldig am Mutanten-Massaker an den Morlocks ist, da er für Sinister (Essex) die Mauraders zusammensucht, die die hilflosen Morlocks bis auf wenige abschlachten. Er erkennt schon damals seinen Fehler und rettet das kleine Mädchen Sarah (Marrow). Er lebt ewig mit dieser Schuld und stellt sich einem Tribunal unter Erik dem Roten (Magneto), mit dem Ergebnis, dass sich seine Freunde von ihm abwenden.

Außerdem leidet er sehr unter seiner Beziehung mit Rogue, da er diese nicht berühren kann. Dies führte zu vielen Spannungen, doch Emma Frost ist dem Problem auf der Spur.

In X-Men Origins: Wolverine taucht der Frauenheld Gambit zum ersten Mal auf. Gespielt wird er von Taylor Kitsch aus der bekannten Fernsehserie Friday Night Lights.

Iceman

Bobby Drake alias Iceman kann Eis erzeugen, jede Flüssigkeit gefrieren lassen und sich auch selbst in Eis verwandeln, außerdem ist er in den X-Men Filmen 2 und 3 der Freund von Rogue. Er hat nicht nur eine Gastrolle in der X-Men TAS aus dem Jahr 1992, sondern auch eine eigene Serie namens Spider-Man und seine außergewöhnlichen Freunde. Im Comic hat er eine Halbschwester namens Lightwave, in den Filmen einen Bruder namens Ronny.

In der X-Men-Serie ist Bobby fest mit Lorna (Polaris) zusammen, was zu Spannungen mit Havok, ihrem früheren Freund führt.

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In den X-Men Filmen ist er mit Rogue zusammen

Juggernaut

Juggernaut (Cain Marko) ist der übermenschlich starke Stiefbruder von Professor X. Seine Kraft wird ihm durch den „Stein von Cyttorak“ verliehen. Solange er seinen Helm trägt, ist er gegen telepathische Beeinflussung immun.

Er arbeitet seit geraumer Zeit mit Xavier und den X-Men zusammen. Die Bezeichnung als Schurke ist also nicht mehr zutreffend.

Jean Grey/Marvel Girl/Phoenix/Dark Phoenix

Jean Grey/Marvel Girl

Jean Grey (in frühen Comics auch Marvel Girl genannt) gehört zur ersten X-Men-Generation und ist eine Telekinetin mit telepathischen Kräften. Sie ist in ihrer Normalform fast genauso mächtig wie Professor X. Als Tochter von Dr. John Grey und Elaine Grey geboren, entdeckt sie ihre telekinetischen Fähigkeiten im Alter von 13 Jahren. Als ihre Freundin, Annie Richards, von einem Auto angefahren wird und im Sterben liegt, dringt Jean instinktiv in ihren Geist und erlebt den Unfall noch einmal. Dabei wird sie fast selbst getötet, fällt aber nur in ein Koma. Professor X lokalisiert sie und fängt an, ihre Kräfte zu blockieren, weil er erkennt, dass Jeans junger Körper noch nicht in der Lage ist, mit den unglaublichen Kräften umzugehen.

Als sie von Xavier eingeladen wird, die Schule für Mutanten zu besuchen, bekommt sie den Codenamen „Marvel Girl“ und wird das erste weibliche X-Men-Mitglied. Im Laufe der Jahre lehrt Professor X sie, mit den Kräften umzugehen, und gibt diese teilweise wieder frei. An seiner Seite entwickelt sich Jean zu einem der psychisch stärksten Mutanten.

Jean heiratete in einer alternativen Zeitlinie Scott (Scott Summers /Cyclops) und hat mit ihm zusammen eine Tochter (Rachel Anne Summers), welche ähnliche Fähigkeiten wie die Mutter besitzt.

Zur Zeit ist Jean Grey tot. Sie wurde von einem Mutanten namens Xorn getötet, der sich einbildete, Magneto zu sein. In der Mini-Serie Phoenix Endsong sollte sie jedoch noch einmal durch den Phoenix wiederbelebt werden, doch dies war nur von kurzer Dauer, deshalb gilt sie nun offiziell als tot. Der Geist von Jean und dem Phoenix sucht im weißglühenden Raum nach den Splittern ihrer Seele, in der Form von White Phoenix of the Crown.

Sie war unter anderem ein „Omega-Mutant“, also die höchste Stufe. Deshalb besaß sie auch schon ohne die Phoenix-Kraft großes Potential. Nach dem Suizid von Phoenix wurde Jeans wahrer Körper wiedergefunden, dieser sollte aber bald wieder mit der Phoenix-Kraft verschmelzen.

Phoenix/Dark Phoenix

Phoenix ist ein sogenannter „Klasse-5-Mutant“ und eine nahezu gottgleiche Wesenheit. Sie entstand aus den sterblichen Resten von Jean Grey-Summers, nachdem diese sich mit der kosmischen Phoenixforce verband (zu den genaueren Umständen gab es über die Jahre und in verschiedenen X-Men-Serien unterschiedliche Versionen).

Als Phoenix ist sie anfangs noch auf Seiten der X-Men (obschon von ihrer Macht geblendet), wird jedoch durch den Inner Circle des Hellfire-Clubs von ihren Skrupeln und Sympathien für Xaviers Ideen „befreit“, was eine Machtübernahme der Phoenixforce zur Folge hat. Fortan ist sie, aufgrund ihrer Skrupellosigkeit, Dark Phoenix (sozusagen das böse Alter Ego von Phoenix). Ihre telepathischen Kräfte gehen nun weit über das übliche Maß hinaus.

Sie kann mittels der Kraft ihrer Gedanken alles in ihrer Nähe zerstören, bis nur noch Staub davon übrig ist. In den späteren Folgen spricht man sogar davon, dass sie ein ganzes Sonnensystem auf dem Gewissen habe. Jean Grey ist zu diesem Zeitpunkt der mächtigste Mutant/Charakter im Marveluniversum und weitaus mächtiger als alles bisher Dagewesene. Selbst Professor X (der glaubt, dass ihre Macht als Phoenix fast grenzenlos ist) und Magneto können sie nicht besiegen. In den späteren Folgen tötet sie Professor X (kein statisches Ereignis in den verschiedenen Versionen der X-Men). Als eine außerirdische Rasse, die Shi’ar, sie zur Verantwortung ziehen will, kommt es zum alles entscheidenden Kampf zwischen ihr, den Aliens und den X-Men, in dem sie kurzzeitig zur Vernunft kommt und sich selbst tötet. Dies stellt den ersten Suizid im Marveluniversum und einen der ersten Tode eines Hauptcharakters bei den X-Men dar.

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Im Gegensatz zur Comic-Geschichte stehen die Geschehnisse im Film X-Men 3 (X-Men: Der letzte Widerstand), in dem die totgeglaubte Jean bereits als Dark Phoenix aus dem Alkali Lake aufersteht und von Anfang an „böse“ ist. Der Grund ist, dass der komplexe Handlungsstrang der Phoenix- und Dark-Phoenix-Sagen für den Film gekürzt werden musste. Gegen Ende des Films wird sie von Wolverine getötet.

Magneto

Magneto (alias Erik Lensherr), der „Meister des Magnetismus“, ist der Erzfeind der X-Men und einer der mächtigsten Mutanten. Er kann alle Arten von Metall bis auf die molekulare Ebene manipulieren, elektromagnetische Kraftfelder und Energiestöße erzeugen und ist in der Lage zu fliegen. Er trägt meist einen Helm, um telepathische Beeinflussungen zu verhindern. Magneto verbündete sich mit den X-Men, um gegen Reverend William Stryker anzutreten, der einen Kreuzzug gegen Mutanten gestartet hatte, oder gegen Apokalypse zu kämpfen. Er trennt sich jedoch wieder von ihnen und wurde erneut Gegner der X-Men. Nebenbei zeugte er noch zwei Kinder, Pietro und Wanda Maximoff, die sich später Quicksilver und Scarlet Witch nannten.

Zu bemerken wäre noch die Lebensgeschichte von Erik Lensherr, der als Jude Verfolgter des NS-Regimes war. Er stellt die Mutanten auf dieselbe Seite, wie die Opfer der Nazis und seine Taten, seine Gedanken sind von den Worten „Nie wieder“ geprägt. (Zumindest in den Filmen sieht er die Mutanten als tatsächliche Herrenrasse, dies drückt er jedoch nur verklausuliert aus). Magneto ist nicht einfach nur böse, sondern eher eine gequälte Kreatur. In seinem „Wahn“, sich und die Mutanten vor einem Genozid zu schützen, wird er dabei selbst zum Massenmörder.

Durch seine Niederlagen gegen die X-Men und Xavier wurde er zu einem gebrochenen Mann, der nun mit Xavier zusammenarbeitet. Seine Tochter Wanda (Scarlet Witch) vernichtete beinahe die gesamte Realität während des M-Day.

Magneto gründete auch die „Bruderschaft der Mutanten“, um gegen Professor Xavier und die Menschen zu kämpfen.

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In den drei X-Men-Kinofilmen taucht er, dargestellt von Ian McKellen, als Hauptgegenspieler auf.

Mystique

Raven Darkholme ist als Mystique eine Gestaltwandlerin mit verlangsamter Alterung und erhöhter Regenerationsfähigkeit. Mystique kann jeden Menschen in Aussehen und Sprache imitieren. Ihre eigentliche Hautfarbe ist blau. Sie ist eine hervorragende Nahkämpferin, die mit diversen Waffen umzugehen weiß, außerdem ist sie eine brillante Hackerin. Sie diente Charles Xavier (Professor X) als Undercover-Agentin, allerdings nicht freiwillig. Sie taucht meist im Konflikt mit den X-Men auf, gehört allerdings nicht zu den klassischen Schurken, dazu sind ihr Charakter und ihre Interessen zu komplex. Sie ist die Ziehmutter von Rogue und die leibliche Mutter von Nightcrawler; auch der Präsidentschaftskandidat Graydon Creed ist ihr Sohn. Sie war Führerin der zweiten Inkarnation der Bruderschaft der bösen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants).

In anderen Medien

In den Filmen ist sie die treueste Gefährtin Magnetos, wird aber im dritten Kinofilm (X-Men: Der letzte Widerstand) durch ein Antimutationsserum ein normaler Mensch und verliert ihre besonderen Kräfte. Das Serum verliert jedoch bei zumindest einem Mutanten zumindest einen Teil seiner Wirkung.

Nightcrawler

Kurt Wagner ist Nightcrawler, ein Teleporter, der sich in Sekundenbruchteilen durch eine Zwischendimension von einem Ort zum nächsten bewegen kann. Seine blaue Haut (in der Comic-Serie durch blaues Fell ersetzt), seine spitzen Zähne und sein Schwanz verleihen ihm ein dämonenähnliches Aussehen. Dabei ist er ein sehr gläubiger Mutant, der bis zu seiner Aufnahme bei den X-Men in einer alten Kirche haust.

Aufgewachsen ist er bei einer deutschen Familie in Bayern, was seine perfekten Englisch- und Deutsch-Kenntnisse erklärt. Er ist viele Jahre im Münchner Zirkus aufgetreten, wo er auch den Namen Nightcrawler erhielt. In den Comics ist er der leibliche Sohn von Mystique und einem ihm ähnlich sehenden Mutanten namens Azazel. Dieser stammt aus der Dimension, die Kurt durchquert, wenn er teleportiert. Zusätzlich wurde 2006 bekannt, dass einige andere Mutanten existieren, die zumindest Nightcrawlers Halbbrüder sind. Der Neuseeländische Mutant Kiwi Black und ein auf Genosha ansässiger, junger Mutant namens Abyss. Er ist auch Mitglied bei Excalibur, der europäischen X-Men Truppe. In einer anderen Zeitlinie hat er eine Tochter mit Scarlet Witch, die sein Aussehen geerbt hat. Ihr Name ist T.J. Wagner alias Nocturne.

Die Band Weezer zollte der Figur in dem Song In The Garage Tribut, in dem das lyrische Ich neben einem Poster von Ace Frehley und Kitty Pryde (Shadowcat) auch ein Poster des Nightcrawlers an der Wand hängen hat. Die Textzeilen lauten: „I've got Kitty Pryde / and Nightcrawler too / Waiting there for me …“.

Phoenix/Dark Phoenix

Professor X

Professor X ist die Kurzform von Professor Charles Francis Xavier, dem Direktor der Schule für Mutanten. Er ist selbst ein Mutant und Telepath, der zwar an den Rollstuhl gefesselt ist, aber über außerordentliche psionische Kräfte verfügt. Mit dem von ihm und Magneto entwickelten Cerebro-Gerät ist er in der Lage, andere Mutanten auf weite Distanzen zu orten. Mit seinen telepathischen Fähigkeiten kann Professor X nicht nur Gedanken lesen, sondern auch andere lenken und ihren Willen manipulieren. Früher waren Professor X und Magneto enge Freunde, doch als sich Magneto auf radikalere Weise für Mutanten einsetzen wollte, gingen sie getrennte Wege. Allerdings verbünden sie sich (wenn auch selten) gegen stärkere Gegner. Professor X wird in den späteren Folgen von seiner ersten Schülerin Jean Grey alias Dark Phoenix umgebracht – oder besser gesagt in Staub verwandelt. Jedoch kann er durch seine übermutantischen Kräfte dem Tod entgehen, indem er in einem neuen Körper wiedererwacht.

In den späteren Folgen löscht er den Geist von Magneto aus und übertritt damit eine Schwelle zum Bösen, wodurch er sich in das Wesen Onslaught verwandelt. Somit ist er mit Schuld am Tod fast aller Helden. Er stellt sich dieser Verantwortung und lässt sich von Val Copper gefangen nehmen.

In den Ereignissen des „House of M“-Crossovers wurde das Mutantengen von Professor X ausgelöscht und er damit menschlich. Aufgrund der Tatsache, dass er den X-Men zu oft etwas verschweigt (die Existenz des dritten Summers-Bruders), wurde er von Scott Summers des Instituts verwiesen.

Pyro

John Allerdyce, besser bekannt als Pyro, besitzt die Fähigkeit, Feuer zu manipulieren, kann es jedoch nicht erschaffen. Anfangs ist er ein Schüler in Xaviers Mutantenschule, doch schließlich wechselt er die Seiten und schließt sich Magneto an.

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In X-Men: Der letzte Widerstand wird Pyro von seinem früheren Freund Iceman durch einen Kopfschlag ausgeschaltet. Ob dieser die Attacke überlebt, wird jedoch nicht offensichtlich.

Rogue

Rogue, deren richtiger Name Mary D’Arcanto ist, verfügt über die Fähigkeit, anderen Menschen und auch Mutanten die Lebensenergie auszusaugen und dadurch kurzzeitig sogar die Fähigkeit anderer Mutanten zu übernehmen. Für Rogue ist diese Fähigkeit oft mehr Fluch als Segen, denn sie kann andere Personen nicht ohne Handschuhe berühren und nicht küssen, ohne ihnen zu schaden. Sie taucht zuerst im Konflikt mit den X-Men als Mitglied der Bruderschaft der bösen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants) auf, bei denen sie zusammen mit ihrer Ziehmutter Mystique für die Interessen der Bruderschaft kämpft. Nachdem sie die Kräfte und Erinnerungen der Heldin Ms. Marvel dauerhaft absorbierte wandte sie sich an die X-Men, um sich zu rehabilitieren. Auch sie leidet sehr unter der Beziehung mit Gambit, doch versuchen beide, das Beste daraus zu machen.

Ungewöhnlich ist ihre Erstellungsgeschichte: Bereits für Ms. Marvel #25 (1979) wurde ein Auftritt geplant, fiel jedoch der Einstellung des Projekts zum Opfer. Ihr erstes Auftreten fand dann in Uncanny X-Men #158 statt, aber erst 20 Jahre nach ihrem ersten Auftreten wurden ihr echter Name und ihre frühen Handlungen erklärt. Von Rogue wurden auch zwei Mini-Serien veröffentlicht und sie war in allen animierten X-Men-Folgen zu sehen.

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Im Kinofilm wurde Rogue der bürgerliche Name „Anne-Marie“ gegeben. Ebenfalls zeigen die Kinofilme eine zarte Bindung zu „Iceman“ Bobby, die darin gipfelt, sich die „Heilung“ zu spritzen, um ihn so endlich gefahrlos berühren zu können. Das Serum verliert jedoch bei zumindest einem Mutanten einen Teil seiner Wirkung.

Sabretooth

Sabretooths („Säbelzahn“) richtiger Name ist Victor Creed; er ist der Vater von Graydon Creed.

Seine Fähigkeiten sind mit denen von Wolverine zu vergleichen. Seine Sinne sind extrem scharf wie die eines wilden Tieres. Er besitzt übermenschliche Kräfte. Er ist auch wie Wolverine im Besitz einer Selbstheilungskraft, die es ihm erlaubt, mit jeder Art von Verletzung spielend fertig zu werden. Er ist wohl einer der gefährlichsten Feinde von Logan (Wolverine). Im Gegensatz zu ihm versucht Sabretooth nicht, seine animalische Seite zu unterdrücken, sondern lebt sie aus. Das macht ihn zu einem wilden Tier.

In den späteren Ausgaben der X-Men-Comics tritt er wieder mit dem Waffe-X-Projekt in Kontakt und lässt an sich den gleichen Eingriff vornehmen wie an seinem Feind Wolverine. Sein komplettes Skelett wird dabei mit dem nahezu unzerstörbaren Metall Adamantium überzogen, was ihn noch gefährlicher macht. Victor Creed ist der Vater von Präsidentschaftskandidat Graydon Creed, der über keinerlei Superkräfte verfügt; Graydon Creeds Mutter ist Mystique. Wie im Film X-Men Origins: Wolverine zu sehen ist er außerdem noch der Bruder von Wolverine.

Shadowcat

Shadowcat, die mit richtigem Namen Katherine „Kitty“ Pryde heißt, besitzt die Fähigkeit, Gegenstände und Menschen zu durchdringen, was ihr unter anderem ermöglicht, durch Wände zu gehen. Dabei kann sie auch andere Personen mitnehmen, wenn sie diese festhält. Jedoch ist es ihr nur unter Schmerzen und mit Folgeschäden möglich, das hochverdichtete Metall Adamantium (Wolverines Skelett ist mit dieser Legierung überzogen) zu durchdringen. Kitty ist anfangs eine Schülerin in der Mutantenschule und steigt dann zum jüngsten Mitglied der X-Men auf.

Sie ist in den gegenwärtigen Comics Lehrerin an Professor Xaviers Schule. Bis zu Colossus’ Tod und dessen folgender Wiederauferstehung war sie mit Colossus zusammen. Sie gehört zu den aktivsten Mutantenrechtlern unter den X-Men.

In anderen Medien

In den drei bisherigen X-Men-Filmen wurde sie von drei unterschiedlichen Darstellerinnen verkörpert. Im dritten Teil, in dem sie erstmals eine größere Rolle einnimmt, wird Shadowcat von Ellen Page gespielt.

Die Band Weezer zollte der Figur in dem Song In The Garage Tribut, in dem das lyrische Ich neben einem Poster von Ace Frehley und Nightcrawler auch ein Poster von Kitty Pryde an der Wand hängen hat. Die Textzeilen lauten: „I’ve got Kitty Pryde / and Nightcrawler too / Waiting there for me …“.

Mr. Sinister

Mr. Sinister war einst der britische Forscher Nathaniel Essex, der zu Zeiten Darwins mit dem „Essex-Faktor“ (dem X-Gen) experimentierte. Von der Wissenschaft als krank verrufen und verstoßen, wandte er sich ab und experimentierte für sich weiter. Durch seine Arbeit kam er in Kontakt zu Apocalypse, welcher seine Technologie dazu verwendete, um Essex in einen Mutanten zu verwandeln, doch die Zusammenarbeit wurde von Sinister kurz danach aufgrund von unterschiedlichen Zielen beendet.

Storm

Storm, mit bürgerlichem Namen Ororo Munroe, ist eine der ersten X-Men. Ihre Kräfte ermöglichen es ihr, das Wetter zu kontrollieren und Stürme, Nebel und Blitze zielgenau heraufzubeschwören. Sie reist oft in ihr Heimatland in Afrika, um den dort lebenden Menschen zu helfen. Zudem ist sie Führerin der Morlocks (einer Mutanten-Gruppe, die in den Tunnels unter New York lebt). Im Laufe der Zeit wachsen ihre Kräfte immens. Storm ist eine von Professor X’ Lieblingsschülerinnen. Als Professor X von Dark Phoenix alias Jean Grey ermordet wird, übernehmen sie und Logan alias Wolverine die Leitung von Xaviers Schule für junge Mutanten.

Storms größte Schwäche ist ihre Klaustrophobie, unter der sie seit ihrer Kindheit leidet. Dies geht zeitweise soweit, dass sie auch ihre Kräfte unkontrolliert einsetzt. Während des Civil-War-Erzählstrangs (2006/2007) heiratet sie den ebenfalls aus Afrika stammenden Superhelden Black Panther. Die Bedeutung dieses Ereignisses wird dadurch unterstrichen, dass das ganze Pantheon der Superhelden anwesend ist. Selbst Uatu, der Beobachter, ist dabei.

Wolverine

Wolverine ist der Kanadier James „Logan“ Howlett, der durch seine Mutation außergewöhnliche Selbstheilungskräfte, übermenschlich ausgeprägte Sinne, Ausdauer und Kraft besitzt. Er kann je Hand drei Knochenkrallen zwischen den Fingerknöcheln ausfahren. Während des „Waffe-X“-Projekts wurden alle seine Knochen – auch die ausfahrbaren Krallen – mit der fiktiven Legierung Adamantium überzogen, wodurch sie nahezu unzerstörbar wurden.

X-23

Laura Kinney entstammt einem Klonversuch Wolverines aus dem Waffe-X-Nachfolgeprojekt und besitzt ähnliche Fähigkeiten. Anders als bei Wolverine wurden nur ihre Klauen und Extremitäten mit Adamantium verstärkt. Als Waffen besitzt sie zwei Krallen an jeder Hand und zusätzlich noch Krallen an den Füßen. Durch ein von ihr produziertes Enzym ist sie in der Lage Wolverines Selbstheilungskräfte zu unterdrücken. X-23 schafft es, dem Waffe-X-Projekt zu entkommen, und schließt sich, nach einem Kampf mit Wolverine, den X-Men an. Zwischen ihr und Wolverine entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Vater-Tochter-Verhältnis.

Gruppierungen

Dieser Abschnitt behandelt einzelne Gruppierungen, zu denen sich Superhelden/schurken zusammengeschlossen haben.

Alpha Flight

Alpha Flight kann man wohl als das mächtigste Superheldenteam Kanadas bezeichnen. Es besteht unter anderem aus seinem Anführer Guardian, der gewandten Aurora, dem Druiden Shaman, dem hartgesottenen Puck, der Gestaltwandlerin Snowbird und Sasquatch, der der Rasse der Großen Bestien angehört.

Es gibt zwei Alpha-Flight-Serien, die erste, zunächst geschaffen von John Byrne, später dann weitergeführt von Bill Mantlo, erstreckt sich ca. über 100 Ausgaben. Die zweite Serie besteht lediglich aus 15 Ausgaben von Steve Seagle.

Die Fantastischen Vier

Die Fantastischen Vier sind ein Team von vier Superhelden: Mr. Fantastisch (Dr. Reed Richards, engl. Mr Fantastic), Das Ding (Ben Grimm, engl. the Thing), Die Unsichtbare (Susan „Sue“ Storm, später Susan Richards, engl. the Invisible Girl, ab den frühen 1980er Jahren the Invisible Woman) und Sues Bruder, die Menschliche Fackel (Jonathan „Johnny“ Storm, engl. the Human Torch). Ihre Kräfte erhielten die Fantastischen Vier durch kosmische Strahlung, die ihre Moleküle veränderte, als sie in einem von Reed entwickelten Raumschiff ins All flogen.

Die Rächer (The Avengers)

Die Rächer (Im Original: The Avengers) ist ein Superheldenteam, das einige der bekannteren Helden des Marvel-Universums zusammenführt, die so gemeinsame Abenteuer erleben. Gründungsmitglieder der Rächer waren Iron Man, Thor, Ant-Man, die Wasp und der Hulk, der das Team jedoch schon nach der ersten Ausgabe wieder verließ. In Heft #4 stieß Captain America zu den Rächern. Derzeit treten die Rächer nach diversen Neustarts in der Serie New Avengers auf. Den New Avengers treten auch Spider-Man und Wolverine bei.

Hydra

Die terroristische Organisation Hydra wurde von Nazi-Kriegsverbrechern wie unter anderem Baron Wolfgang von Strucker gegründet. Seit mehr als einem halben Jahrhundert verbreitet Hydra Angst und Schrecken – auch durch Splittergruppen wie Advanced Idea Mechanics. Der Gegenpol zur Hydra ist die Organisation SHIELD. Inzwischen wurde von Strucker vom Hydra-Mitglied Gorgon getötet, da er versagt hatte. Zu den bekanntesten Mitgliedern gehören Kingpin und Red Skull. Außerdem ist Hydra der Drahtzieher hinter dem X-Waffen-Programm, das schreckliche Experimente an dem Mutanten Wolverine und später an der Mutantin X-23 durchführte.

Inhumans

Der Anführer der Inhumans, Black Bolt, war einst König auf einem weit entfernten Planeten namens Attilan. Sein Volk verbannte ihn und so suchte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Medusa, der naturverbundenen Crystal, dem Karatemeister Karnak, dem grobschlächtigen Gorgon, dem Echsenmenschen Triton und dem gemeinsamen Hund Lockjack, welcher Teleportierkräfte besitzt, Zuflucht auf der Erde.

1998 erschien eine zwölfteilige Miniserie, gezeichnet und geschrieben von Jae Lee bzw. Paul Jenkins.

S.H.I.E.L.D.

S.H.I.E.L.D. (Supreme Headquarters International Espionage Law-enforcement Division) ist eine Organisation, die weltweit Bedrohungen wie Hydra oder Advanced Idea Mechanics (A.I.M.) bekämpft. Mobile Operationsbasis und Hauptquartier ist der Helicarrier, eine Art fliegender Flugzeugträger. Unter der Führung Nick Furys war S.H.I.E.L.D. sowohl ein verlässlicher Partner der Superhelden, wie auch ihr schlimmster Feind. Durch die Konsequenzen seines Secret War war Fury zum Untertauchen gezwungen. Als seine Nachfolgerin leitete Commander Maria Hill S.H.I.E.L.D. Nach dem Civil War steht nun Tony Stark alias Iron Man an der Spitze von S.H.I.E.L.D.

Sinister Six/Seven

Die Sinistren Sechs waren eine Allianz von Superschurken, die ein Ziel gemeinsam hatten: Rache an Spider-Man. Ursprünglich unter der Führung Doc Ocks (Dr. Octopus) waren bei der „Urbesetzung“ Electro, Kraven, Mysterio, Sandman und der Geier.

Alle Mitglieder der Sinister Six waren zuvor von Spider-Man besiegt worden und hofften nun, mit vereinten Kräften diese Schmach wettmachen zu können. Ocks Plan war: Die Sechs sollten Betty Brent kidnappen, die der Netzschwinger schon einmal gerettet hatte. Dann sollte Spider-Man von jedem der sechs Schurken nacheinander angegriffen werden, wobei jeder eine Karte mit dem Schauplatz des nächsten Kampfes bei sich trug. Ock spekulierte, dass selbst wenn seine Kameraden verlieren sollten, Spider-Man so geschwächt würde, dass er den Kampf gegen ihn nicht mehr bestehen könnte. Sandman und Electro entführten Betty bei May Parker – und nahmen letztere als zweite Geisel mit. Da nun auch noch das Leben seiner geliebten Tante auf dem Spiel stand, blieb Spider-Man nichts übrig, als auf das Spiel einzugehen.

Obwohl die Schurken jeweils den Schauplatz ihres Kampfes sorgfältig zu ihrem Vorteil wählten, konnten sie den Netzschwinger nicht überwinden. Nach dieser Demütigung lösten sie die Gruppe auf – alle kamen ins Gefängnis. Doc Ock reformierte die Gruppe Jahre später; allerdings nahm nun Hobgoblin den Platz des inzwischen verstorben Kraven ein. Ock wollte eine Rakete entführen und die Menschheit erpressen, nachdem er die Ladung gegen seine eigene ausgetauscht hatte. Mit Hilfe des Donnergottes Thor und des damals für das Gesetz kämpfenden Sandman konnte Spider-Man den Plan vereiteln. Während des Kampfes stellte sich außerdem heraus, dass Octopus geplant hatte, seine Kameraden um das Geld zu betrügen, was Ock den ewigen Hass seiner ehemaligen Teamkollegen einbrachte. Die wütenden fünf Mitglieder taten sich zusammen, um sich an ihrem Ex-Anführer zu rächen. Als Spider-Man und der Hulk zu dem Kampf stießen, formierten sie sich wieder alle gegen ihre gemeinsamen Feinde. Mit Hilfe von Waffen und Robotern aus einer anderen Dimension und einem außerirdischen Verbündeten namens Gog waren die Sinistren Six mächtiger denn je. Nur den gemeinsamen Anstrengungen von Dethlok, Solo, Ghost Rider, Nova von den New Warriors, Sleepwalker, Spider-Man, Hulk und den Fantastic Four ist es zu verdanken, dass die Gefahr abgewendet werden konnte.

Nach dem Mord Kaines an Doc Ock übernahm Mysterio die Führungsrolle und reformierte die Gruppe. Mysterio wollte mit Hilfe des Teams an Doc Ocks wertvolle Dateien kommen. Gemeinsam mit Scarlet Spider (Ben Reilly) konnte Spider-Man das verhindern und den Plan aufdecken. Zu dieser Zeit begann Kaine einen blutigen Kreuzzug gegen die Feinde Spider-Mans. Ock und Grim Hunter hatte er bereits getötet, und viele Feinde des Netzschwingers fürchteten um ihr Leben. Um mit vereinten Kräften Kaine zu vernichten, bevor er sie einen nach dem anderen tötet, bildeten einige Schurken die Sinister Seven, eine Gruppe bestehend aus Beetle, Electro, Hobgoblin, Mysterio, Scorpia, Shocker und dem Geier. Spider-Mans Eingreifen verhinderte weiteres Blutvergießen, und die Sieben gingen wieder getrennte Wege.

Nach seiner Wiederbelebung durch den Kult des Wahren Glaubens übernahm Doc Ock den Job, Senator Stewarnd Ward zu beschützen, der in eine großangelegte Verschwörung Außerirdischer verwickelt war. Die restlichen Mitglieder der Sechs ergriffen die Möglichkeit, Rache an ihrem Ex-Anführer zu nehmen, zumal die Feinde Wards eine hohe Belohnung für dessen Entführung versprachen. Zusammen mit dem überraschend zu ihren Reihen hinzugestoßenen Venom konnten sie Ward in die Enge treiben, bis der eine Explosion mysteriöser Energie auslöste. Die Schurken flohen, aber Electro und Mysterio arbeiten weiter zusammen, um Ward zu erwischen.

In anderen Medien

In der Serie New Spider-Man wurden die Sinister Six vom Kingpin zusammen gebracht. Das Team bestand aus Doktor Octopus, der Schocker, Chameleon, Rhino, der Skorpion und Mysterio (später wurde er von dem Geier ersetzt).

X-Men

Die X-Men bilden eine Superheldengruppe von Mutanten, die um Anerkennung kämpfen. Die Comicserie erschien zum ersten Mal 1963. Die Mitglieder der X-Men wurden häufig von den verschiedenen Autoren ausgewechselt. Auch wechselten einige Mitglieder auf die Böse Seite oder ehemalige Gegner wurden ins Team aufgenommen. Dies macht eine Einstufung der Charaktere zu gut und böse zum Teil sehr schwierig, weshalb die X-Men oben als separater Punkt aufgeführt werden.

In anderen Medien

Auf der Vorlage des Comics erschienen bereits drei Verfilmungen, und eine in Form eines Wolverine-Ablegers soll folgen.

Es gibt zwei Zeichentrickserien zu X-Men und einige Charaktere tauchen als Crossover in den Serien anderer Marvelfiguren auf, beispielsweise Storm und Wolverine in New Spider-Man.

Geplant sind außerdem Spin-Offs von bekannten Charakteren aus dem X-Men-Universum. Bestätig sind bis jetzt nur Wolverine und Magneto, aber unbestätigten Gerüchten zu Folge ist auch ein weiterer Ableger über den Bösewicht Juggernaut geplant.

Figuren ohne Superkräfte

Tante May

May Parker, Tante von Peter Parker (Spider-Man).

J. Jonah Jameson

Herausgeber des Daily Bugle in den Spider-Man-Comics.

Mary Jane „MJ“ Watson

Schauspielerin und Model. Freundin, später Frau von Peter Parker.

Jane Foster

Zunächst Assistentin von Dr. Donald Blake, später Vertraute von Thor.

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  • magnéto- — ♦ Élément, du lat. magneticus (⇒ magnétique). magnéto élément, du gr. magnês, magnêtos, aimant . ⇒MAGNÉT(O) , (MAGNÉT , MAGNÉTO )élém. de compos. Élém. représentant l adj. magnétique ou le subst. magnétisme. I. Élém. entrant dans la constr. de… …   Encyclopédie Universelle

  • Magneto — Magnéto Cette page d’homonymie répertorie les différents sujets et articles partageant un même nom …   Wikipédia en Français

  • magneto — Element prim de compunere savantă cu semnificaţia (referitor la) magnet , magnetism . [< fr. magnéto , it. magneto , cf. gr. magnetos – (piatră) de Magnezia]. Trimis de LauraGellner, 23.05.2005. Sursa: DN  MAGNETO elem. magnet, magnetic,… …   Dicționar Român

  • magneto — 1882, short for magneto electric machine (see MAGNETO (Cf. magneto )) …   Etymology dictionary

  • magneto — ‘Generador eléctrico que funciona gracias a un imán’. Surge por abreviación de la expresión máquina magnetoeléctrica, lo que explica su inicial uso en femenino, aún vigente: «Renqueaba la magneto; a la cuarta intentona, prendieron los cilindros»… …   Diccionario panhispánico de dudas

  • magneto — {{/stl 13}}{{stl 8}}rz. n I, Mc. magnetoecie, rzad. {{/stl 8}}{{stl 7}} to samo, co iskrownik <fr. skrót machine magnéto électrique – maszyna elektromagnetyczna> {{/stl 7}}{{stl 20}} {{/stl 20}} {{stl 20}} {{/stl 20}}magneto {{/stl… …   Langenscheidt Polski wyjaśnień

  • magneto — sustantivo masculino,f. 1. (preferentemente femenino) Área: mecánica Potente generador eléctrico de los motores de explosión: la magneto de la moto. He tenido que cambiar la magneto del coche. Sinónimo: dinamo …   Diccionario Salamanca de la Lengua Española

  • magneto- — comb. form meaning magnetic, magnetism, from Gk. magneto , combining form of magnes (see MAGNET (Cf. magnet)) …   Etymology dictionary

  • magneto — a shortened form of magneto electric machine, has the plural form magnetos …   Modern English usage

  • magneto — mag*ne to (m[a^]g*n[=e] t[ o]), n. A small electric generator with an armature rotating in a magnetic field, having a secondary winding that generates a high voltage, such as one used to generate a voltage sufficient to cause a spark to jump… …   The Collaborative International Dictionary of English

  • Magneto- — Mag net*o , pref. [See {Magnet}.] A prefix meaning pertaining to, produced by, or in some way connected with, magnetism. [1913 Webster] …   The Collaborative International Dictionary of English

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