Manfred Gehmert

Manfred Gehmert

Manfred Gehmert (* 1. November 1931 in Demmin) war ein Generalleutnant der NVA der DDR.

Leben

Manfred Gehmert wuchs in einer Arbeiterfamilie auf und besuchte die Schule. Eine Lehre und die Arbeit als Demontagearbeiter erfolgten 1946 bis 1949. Am 1. Dezember 1949 trat er zu den bewaffneten Organen der DDR in die Hauptverwaltung Ausbildung (HVA). 1949 und 1950 wurde Gehmert an der VP-Schule Rostock zum Offizier der HVA und später der Kasernierten Volkspolizei (KVP) ausgebildet. Es folgte 1950 und 1951 der Einsatz als Zugführer in der VP-Bereitschaft Brandenburg - Hohenstücken.

Von 1951 bis 1952 war er an der Offiziersschule in Dresden. Dieser Ausbildung folgte von 1952 bis 1956 der Einsatz als Kompaniechef und stellvertretender Bataillonskommandeur in der KVP-Bereitschaft Hohenstücken. Von 1956 bis 1957 erfolgte der Einsatz als Bataillonskommandeur in der KVP Bereitschaft Oranienburg, aus der am 1. März 1956 das 1. Infanterieregiment der NVA wurde. 1957 und 1958 belegte er ein Studium an der Hochschule für Offiziere in Dresden. Unmittelbar danach erfolgte der Einsatz als 1. Stellvertreter des Kommandeurs des Mot. Schützenregimentes 1 in Oranienburg und 1960, der Einsatz als Regimentskommandeur des Mot.-Schützenregimentes 3 in Hohenstücken. 1964 wurde Gehmert zu einem Studium an eine Militärakademie der Streitkräfte der UdSSR nach Moskau versetzt. Dieses Studium beendete er 1967 mit einem Diplom als Militärwissenschaftler. Es erfolgte nach seinem Studium nochmals der Einsatz als Kommandeur des Mot.-Schützenregimentes 27 der 8. Mot.-Schützendivision in Schwerin - Stern Buchholz.

Von 1968 bis 1971 war er 1. Stellvertreter des Kommandeurs der 8. Mot.-Schützendivision Schwerin bevor er 1971 wiederum zum Studium in die UdSSR an die Akademie des Generalstabes der Streitkräfte der UdSSR „Woroschilow“ in Moskau ging. 1973 schloss er erfolgreich mit einem Diplom als Militärwissenschaftler ab.

Ab September 1973 erfolgte der Einsatz als Kommandeur der 9. Panzerdivision der NVA in Eggesin. 1977 wurde er Stellvertreter des Chefs und Chef des Stabes des Militärbezirkes V in Neubrandenburg. Am 7. Oktober 1977 wurde Manfred Gehmert zum Generalmajor[1] ernannt. 1979 nahm er dann die Dienststellung des Chefs dieses Militärbezirkes Neubrandenburg ein. Am 1. März 1981 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant.

Ende 1986 übergab Gehmert seinen Militärbezirk an den Nachfolger Generalmajor Horst Sylla. Er selbst wurde Chef der Militärakademie „Friedrich Engels“. Dort wurde er auch zum ordentlichen Professor ernannt.

Von April 1990 bis zum 30. September 1990 versah er seinen Dienst beim Chef des Hauptstabes der NVA in Strausberg, bevor er am 30. September 1990 entlassen wurde. Gehmert wurde mit dem "Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland" in Gold und der "Vaterländische Verdienstorden" in Silber ausgezeichnet. Er lebt bei Neubrandenburg.

Literatur

Einzelnachweise

  1. http://books.google.com/books?id=QcUORAV7SHMC&lpg=PA266&ots=Kk2CghSuvD&dq=Manfred%20Gehmert&hl=de&pg=PA266#v=onepage&q=Manfred%20Gehmert&f=false

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