Maranon

Maranon
Tal des Marañón zwischen Chachapoyas und Celendín

Der 1905 Kilometer lange Marañón ist einer der Quellflüsse des Amazonas in Südamerika.

Der Fluss entspringt in der Cordillera Raura nahe der Cordillera Huayhuash in 5800 Meter Höhe, durchläuft einen weiten Teil der Anden im Norden Perus und vereinigt sich in der Nähe von La Union mit dem Río Vizcara sowie in Bagua mit dem Utcubamba. Als einer der längsten Flüsse Perus fließt er mehrere hundert Kilometer innerhalb der Anden nach Nordosten, bevor er nach Osten in das Amazonasgebiet abbiegt und dort in den Río Ucayali mündet. Der Marañón führt somit durch Hochgebirge, Wüstentäler sowie subtropischen und tropischen Regenwald. Vom Ort Balsas an flussabwärts ist er schiffbar.

Eine Erdöl-Leitung verläuft parallel zum nördlichen Teil seiner Laufstrecke. Außerdem sind im Gebiet des Flusses Blei, Zink und Silber zu finden. Auch eine Buntmetallverhüttung findet man hier vor.

Der Fluss bildet den Hintergrund für den Roman Die goldene Schlange von Ciro Alegría.

Orte am Marañón

  • Bagua
  • Barranca
  • Concordia
  • Nauta

Nebenflüsse des Marañóns

Siehe auch


Wikimedia Foundation.


Поделиться ссылкой на выделенное

Прямая ссылка:
Нажмите правой клавишей мыши и выберите «Копировать ссылку»