Marschlande


Marschlande
Lage der Marschlande

in Hamburg

Pincerno - Marschlande 11-2008.PNG
Basisdaten Marschlande
Staat: Deutschland
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Bergedorf
Vorwahl: 040
Kfz-Kennzeichen: HH
Gemüseernte in den Marschlanden im Juni 1974

Die Marschlande sind eine Landschaft im Hamburger Bezirk Bergedorf. Sie bestehen aus den 8 Stadtteilen Allermöhe, Billwerder, Moorfleet, Neuallermöhe (seit 1. Januar 2011), Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg.

Die Marschlande werden meist zusammen mit den Vierlanden genannt („Vier- und Marschlande“), die die Stadtteile Altengamme, Curslack, Kirchwerder und Neuengamme umfassen. Zusammen mit denen bildeten sie bis zum 1. März 2008 den Ortsamtsbereich Vier- und Marschlande. Das Ortsamt wurde zu diesem Zeitpunkt geschlossen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wie die Vierlande gehören die Marschlande zu den Flussinseln im Elbe-Urstromtal. Im Gegensatz zu den Vierlanden ist der Boden jedoch sandig und daher weniger zur Landwirtschaft geeignet. Erste Eindeichungen wurden im 12. Jahrhundert vorgenommen.

Moorwerder

Ursprünglich gehörte auch der westlich der Norderelbe gelegene Moorwerder zu den Hamburger Marschlanden und bildete lange Zeit eine Exklave auf lüneburgischen, später hannöverschem Gebiet. Verwaltet wurde es bis 1830 von der Landherrenschaft von Bill- und Ochsenwerder, danach von der Landherrenschaft der Marschlande. Nachdem Wilhelmsburg im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes 1937 zu Hamburg gekommen war, wurde Moorwerder diesem Stadtteil zugeschlagen.

Literatur

  • Harald Richert: 1395–1995: Die Marschlande 600 Jahre bei Hamburg. In Lichtwark-Heft Nr. 59, Dezember 1994. Hrsg. Lichtwark-Ausschuss, Bergedorf. (Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549).
  • Prof. Dr. Hans Kellinghusen: Die hamburgischen Marschlande. In Lichtwark Nr. 9, Dezember 1954. Hrsg. Lichtwark-Ausschuss, Bergedorf. (Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549).

Weblinks

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