Max-Beckmann-Oberschule


Max-Beckmann-Oberschule
Max-Beckmann-Oberschule
Außenansicht der Max-Beckmann-Oberschule.
Schulform Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
Gründung 1907
Ort Berlin
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 34′ 17,9″ N, 13° 18′ 52,8″ O52.57164166666713.314675Koordinaten: 52° 34′ 17,9″ N, 13° 18′ 52,8″ O
Träger Land Berlin,vertreten durch Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Schüler rund 1200
Leitung J.Pleneflisch
Website http://www.m-b-o.net

Die Max-Beckmann-Oberschule ist eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im Berliner Bezirk Reinickendorf. Benannt wurde sie nach Max Beckmann einem deutschen Maler, Graphiker, Bildhauer und Autor.

Das Einzugsgebiet der Schule ist die nähere Umgebung. Aber auch aus anderen Stadtteilen, besonders aus dem Gebiet zwischen Heiligensee und Tegelort sowie dem Märkischen Viertel kommen viele Schüler. Einige wenige stammen aus den angrenzenden Bezirken Mitte und Pankow.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Schule

Die Schule wurde als Gemeindeschule von Reinickendorf am 1. April 1907 gegründet. Der Schulbau in der Auguste-Viktoria-Allee begann erst am 1. März 1908 und nur acht Räume wurden je im Herbst 1908 und 1909 für den Schulbetrieb fertiggestellt.

In den Jahren 1912–1914 war aufgrund hoher Schülerzahlen ein Anbau erforderlich. Das Gebäude wurde dabei in die Tiefe des Grundstücks erweitert, während die Straßenfront verhältnismäßig schmal blieb.

1920 wurde Reinickendorf der 20. Bezirk zu Groß-Berlin und in den 20er Jahren entstanden etwa 60 moderne Schulen. Eine dieser sogenannten weltlichen Schulen war die 8. Volksschule in der Auguste-Viktoria-Allee.

1933 wurde mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten der fortschrittlichen Erziehungsarbeit ein Ende gesetzt und die 8. Volksschule gleichgeschaltet. Viele Lehrer wurden dabei aus dem Schuldienst entlassen. Ein Teil der Architektur der 30er ist die Terrasse über dem jetzigen Schuleingang. Aus der NS-Zeit stammen noch sich auf dem Schulgelände befindliche Bunker, die sich beispielsweise unter dem Schulparkplatz befinden. Am 21. September 1946 wird zum Gedenken an die Opfer des Faschismus die 8. Volksschule Reinickendorf in Hermann-Schulz-Schule umbenannt.

Nachdem die zunächst in Berlin eingerichteten Einheitsschule aufgehoben wurden, tummelten sich auf der Hermann-Schulz-Schule Schüler der Oberschulen Praktischen Zweiges (heute Hauptschule) und Technischen Zweiges (heute Realschule) mit sehr vielen Grundschülern. Die spätere 5.OH/OR hatte ein gemeinsames Lehrerkollegium und die Grundschule war mit fast 1000 Schülern eine der größten Berlins. Infolge der Raumnot wurde ein Pavillons mit acht mobilen Klassenräumen errichtet, die seit 1968 von der Grundschule genutzt wurden.

1970 wurde die Neue Sporthalle erbaut. Später wurde die Grundschule geteilt und konnte endlich neue Räume beziehen: 1972 am Foxweg (Reineke-Fuchs-Schule) und 1973 in der Kienhorststraße (Hermann-Schulz-Schule). Mit dem Auszug der Grundschule wurde das Hauptgebäude für die alleinige Nutzung durch die Oberschule baulich umgebaut. Das Schulgebäude bietet heute noch weitgehend die Raumgestaltung, die damals entstand. In den 70er Jahren entstanden überall in Berlin Grundschulen als riesige Bildungszentren der Ganztagsschulen. In Reinickendorf wurde davon abgewichen, indem die dritte Gesamtschule im Bezirk in einem alten Schulgebäude (Auguste-Viktoria-Allee 37) einrichtete wurde, wo nur ein Halbtagsbetrieb möglich war.

Nach mehreren Umbauten nahm am 1. August 1976 die 3. Oberschule Reinickendorf ihren Betrieb als Gesamtschule auf. Die noch bestehende Haupt- und Realschule wurde 1979 aufgelöst. 1980 wurde die gymnasiale Oberstufe eingeführt.

Am 13. September 1983 bekam die Gesamtschule ihren bis heute bestehenden offiziellen Namen: Max-Beckmann-Oberschule – Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.

Besondere Projekte & AGs

Die folgenden Projekte wurden September 2005 an der Schule angeboten:

Internationale Partnerschulen

  • Rio Rico High School, USA (nahe der mexikanischen Grenze)

Weblinks


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