Max Wockatz


Max Wockatz
Max Wockatz

Max Wockatz (* 25. September 1898 in Rothnaußlitz; † in Brandenburg an der Havel) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Wirken

Wockatz besuchte von 1905 bis 1913 die Volksschule in Rothnaußlitz. Von 1914 bis 1915 wurde er an der landwirtschaftlichen Lehranstalt Bautzen ausgebildet. Anschließend arbeitete er einige Monate als landwirtschaftlicher Beamter in der Landeshauptmannschaft Bautzen beim Ökonomierat Klahre in Preititz.

Am 14. Dezember 1916 wurde Wockatz zum Feld-Artillerie-Regiment 64 in Pirna einberufen und am 21. März 1917 zum Feld-Artillerie-Regiment 28 nach Bautzen versetzt, bevor er am 17. Oktober 1917 mit dem Feld-Artillerie-Regiment 48 an die Front zog. Während des Krieges wurde Wockatz mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und der Bronzene Friedrich-August-Medaille ausgezeichnet. Am 15. September 1919 wurde er als Unteroffizier entlassen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er fortan als Gutsinspektor in Gersdorf im Kreis Görlitz, Nieder Horka im Kreis Rothenburg sowie in Arnsdorf und Hilbersdorf im Kreis Görlitz.

In den 1920er Jahren trat Wockatz in die NSDAP ein. Am 1. August 1931 wurde er Ortsgruppenleiter der Partei-Obergruppe Görlitz. Im Mai 1932 übernahm er zugleich, in Personalunion, die Bezirksleitung der NSDAP in der Oberlausitz, die die Kreise Hoyerswerda, Rothenburg, Görlitz und Lauban umfasste. Durch Um- bzw. Neuorganisationen der Parteistruktur wurde Wockatz am 1. August 1932 zum Kreisleiter des Stadtkreises Görlitz. Diesen Posten hatte er bis zum 25. Mai 1934 inne.

Bei der Reichstagswahl im Juli 1932 wurde Wockatz als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 8 (Liegnitz) in den Reichstag gewählt, dem er in der Folge ohne Unterbrechung bis zum Mai 1945 angehörte. Das wichtigste parlamentarische Ereignis an dem Wockatz während seiner Abgeordnetenzeit beteiligt war, war die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes im März 1933, das unter anderem auch mit seiner Stimme beschlossen wurde.

Am 25. Mai 1934 wurde Wockatz zum Kreisleiter des Kreises Hoyerswerda ernannt.

Literatur

Weblinks


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