Monaco Franze


Monaco Franze
Seriendaten
Originaltitel Monaco Franze – Der ewige Stenz
Produktionsland Deutschland
Originalsprache deutsch
Produktionsjahr(e) 1981–1983
Länge 45 Minuten
Episoden 10 in 1 Staffel
Genre Comedy
Produktion Bayerischer Rundfunk
Idee Helmut Dietl, Patrick Süskind, Franz Geiger
Musik Dario Farina, Gian Piero Reverberi
Erstausstrahlung 3. März 1983 auf ARD
Besetzung
Nebenfiguren
Denkmal für Helmut Fischer in seiner Rolle als Monaco Franze an der Münchner Freiheit

Monaco Franze – Der ewige Stenz ist eine zehnteilige bayerische Fernsehserie rund um die gleichnamige Hauptfigur, überwiegend unter der Regie von Helmut Dietl.

Inhaltsverzeichnis

Charaktere

Die Hauptfigur, der „ewige Stenz“, ist der etwa 50-jährige Münchner Kriminalkommissar und Lebemann Franz Münchinger (genannt „Monaco Franze“ nach der italienischen Bezeichnung für München, Monaco di Baviera).

Münchinger, gespielt von Helmut Fischer, lebt mit seiner Frau Annette von Soettingen (Ruth Maria Kubitschek) in München-Schwabing in glücklicher Ehe. Er liebt seine Stadt und er liebt seine Frau Annette, die er liebevoll „Spatzl“ nennt. Und Annette liebt Monaco, auch wenn sie aus viel besseren Kreisen stammt als er.[1]

Monaco liebt aber auch das Abenteuer. Ihm zu eigen ist ein brennendes Interesse am weiblichen Geschlecht und er pflegt auch mehr oder weniger feste Beziehungen zu anderen Frauen, was Annette durchaus bewusst ist. Sein bester Freund Manfred „Manni“ Kopfeck (Karl Obermayr), der wie Münchinger als Kriminalkommissar bei der Münchner Polizei tätig ist, ist ihm bei der Anbahnung dieser Affären sowie deren Verschleierung vor seiner Frau regelmäßig in amüsanter Weise behilflich.

Annette betreibt einen Antiquitätenladen und verkehrt – ihrer Abstammung gemäß – in der so genannten besseren Gesellschaft, mit der sich Monaco nur bedingt identifizieren kann. Dieser Kontrast führt häufig zu humorvollen Situationen, etwa wenn Monaco versucht, einem Opernbesuch zu entgehen.

Folgen

  1. Ein bisserl was geht immer
  2. Die italienische Angelegenheit
  3. Kalt erwischt!
  4. Der Friedensengel
  5. Der Herr der sieben Meere
  6. Mehr seelisch, verstehn's?
  7. Ein ernsthafter älterer Herr
  8. Macht's nur so weiter!
  9. Wo ist das Leben noch lebenswert?
  10. Abgestürzt

Ein bisserl was geht immer

Monaco genießt als alter Stenz gern die Freiheiten, die seine Frau ihm lässt. Manchmal muss er dabei allerdings ein bisschen nachhelfen. Etwa, als Annette ihn zu einem Opernbesuch mit ihren Freunden aus der „besseren Gesellschaft“ mitnehmen möchte. So schiebt er eine dringende Fahndung vor, und sein Freund Manni muss ihm dabei helfen.

Statt einer dienstlichen Fahndung starten die beiden jedoch die Suche nach einer jungen Frau, die Monaco kurz zuvor kennengelernt hat. Obwohl Monaco seinen Charme spielen ließ, konnte er weder erfahren, wie die junge Dame heißt, noch, wo sie wohnt. Mit kriminalistischem Gespür versucht er deshalb, zusammen mit Manni, die junge Frau im Münchner Nachtleben wieder zu finden. Auch sie kann den Charmeur Monaco nicht vergessen und hofft, ihn wiederzufinden.

Annette schafft es schließlich, ihren Mann dazu zu überreden, bei dem nächsten Opernbesuch mitzukommen. Als eher bodenständiger Lebemann interessiert sich Monaco allerdings nicht für Opern. Umso mehr graut ihm vor dem im Anschluss geplanten Umtrunk mit Annettes kulturbeflissenen Freunden. Listig versucht er daher herauszufinden, ob er die Inszenierung „gut“ oder „schlecht“ finden soll – er befragt kurzerhand den angesehenen Opernkritiker der "Süddeutschen Zeitung", der die Vorstellung ebenfalls besucht. Während Annettes Freunde anschließend die Vorstellung überschwänglich loben, zeigt sich Monaco dann alles andere als begeistert und es kommt zu einem Eklat. Da er seine Meinung allerdings kurz darauf mit der Opernkritik in der Frühausgabe der Zeitung untermauern kann, ist ihm Annette nicht lange sauer. Sie lässt ihm weiter seine Freiheit.

Die italienische Angelegenheit

Münchinger ist mit der Aufklärung von Schutzgelderpressungen in diversen italienischen Gaststätten betraut, was er zweckmäßigerweise damit verbindet, seine Liebschaften zum Essen auszuführen und ihnen mit seiner scheinbar gefährlichen Mission zu imponieren. Gleichzeitig verschafft ihm die „italienische Angelegenheit“ ein hervorragendes Alibi, seine nächtlichen Abenteuer vor seiner Ehefrau Annette zu verschleiern. Als ihn seine Geliebte Elli (Gisela Schneeberger) in einem der beschatteten Lokale mit einer anderen seiner Affären (Dolly Dollar) erwischt, kündigen ihm beide Freundinnen die Beziehung. Um ihn besser unter Kontrolle zu haben, lässt seine Ehefrau Annette Monaco von ihrem Freund Prof. Hallerstein (Walter Sedlmayr), der sie verehrt und ihn nicht leiden kann, untersuchen und für dienstunfähig erklären. Er wird in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.

Kalt erwischt

Der Tierpark-Toni (Wolfgang Fierek), ein durchtriebener Münchner Gauner, der seine Tricks mit Hilfe von Tieren ausführt, wurde seinerzeit vom Kriminaler Monaco eingebuchtet. Nachdem er seine Haft abgesessen hat, möchte er sich bei Monaco rächen. Dazu überlegt er sich mit zwei Gaunerkollegen eine hinterlistige Aktion: Er versucht, dem Monaco eine Affäre anzuhängen. Monaco, seit kurzem Frühpensionär, vertreibt sich derweil seine neu hinzugewonnene Zeit in Waschsalons. Dort beeindruckt er junge Frauen mit Geschichten über seine Tätigkeit als Privatdetektiv.

Der Friedensengel

Plötzlich und unerwartet taucht eine fünf Jahre zurückliegende Schweizer Liebschaft samt Ehemann in München auf, an die sich Monaco Franze zunächst nicht erinnern kann. Da die Schweizerin den Monaco über die Jahre jedoch einfach nicht vergessen konnte, ist auch der Ehemann davon überzeugt, dass es das Beste wäre, Monaco und seine Frau kämen zusammen. Monaco ist davon gar nicht begeistert, möchte er sich doch ungern zu sehr binden. Nach verschiedenen Kapriolen kann die Schweizer Ehe wieder gekittet werden. Monaco zieht jedoch zumindest zeitweise zu Hause aus und in die Detektei-Räume ein.

Der Herr der sieben Meere

Der Fasching steht an, und die beiden Großstadt-Casanovas Monaco und sein bester Freund Manni möchten dabei nicht fehlen. Monacos Frau Annette plant, den Fasching wie jedes Jahr in gutsituierten Kreisen zu verbringen, und zwar auf dem legendären Maskenball des Staatssekretärs Dr. Braun (Klaus Guth). Ihr Mann wird jedoch durch eine akute Grippeerkrankung daran gehindert, sie zu begleiten. Wie krank er wirklich ist, oder ob er diese Grippe für seine Frau nur vorgetäuscht hat, bleibt allerdings im Folgenden unklar.

Als er am Samstag vor dem Rosenmontag das Bett hütet, ruft sein Freund Kopfeck an, der ihn überredet, mit ihm auf den Faschingsball im Donnersberger Hof zu gehen. Dort ist allerdings die traditionelle Wirtschaft einem Fast-Food-Betrieb gewichen, wie ihnen der Wirt (Fritz Straßner) erzählt. Das Fest findet dort also nicht statt. Enttäuscht beschließen die beiden Freunde, den Abend zu beenden, und Manni fährt Monaco wieder nach Hause, wo dieser bemerkt, dass er seinen Hausschlüssel in der Wohnung vergessen hat. Da er auf keinen Fall nach seiner Frau in der gemeinsamen Wohnung eintreffen will, da diese dann den Schwindel bemerken würde, stürzen die beiden sich wieder ins nächtliche Getümmel, um einen altbekannten Kriminellen zu suchen, der für seine Fähigkeit bekannt ist, verschlossene Türen zu öffnen.

Im Münchner Nachtleben trifft Monaco dann seine alte Liebschaft Lilly (Michaela May) und begleitet sie nach Hause. Leider muss er feststellen, dass seine ehemalige Angebetete mittlerweile ein Kind von einer anderen Faschingsbekanntschaft hat und dass diese ohnehin nur darauf aus ist, über die Kontakte vom Monaco Franze zur „besseren Gesellschaft“ an eine größere Wohnung zu kommen. Enttäuscht macht Monaco sich auf den Heimweg. Annette ist zur gleichen Zeit auf dem gediegenen Maskenball ziemlich betrunken und schnappt nach einem eindeutigen Annäherungsversuch von Dr. Schoenferber (Alexander Hegarth) diesem seinen Porsche weg und fährt auf und davon.

Als Monaco am nächsten Morgen übernächtigt heimkommt, findet er nur die Haushälterin Irmgard (Erni Singerl) vor, von seiner Frau fehlt jede Spur. Verzweifelt leitet Monaco alles in die Wege, um Annette wiederzufinden. Aber erst am Aschermittwoch taucht sie gut gelaunt wieder auf und lässt ihn im Zweifel darüber, wie sie das Faschingswochenende verbracht hat.

Mehr seelisch, verstehn's?

Monaco, der sich seit der Trennung von Annette in einem seelischen Tief befindet, wohnt nun in seinem Büro, während Annette ihr neues Leben ohne ihren Monaco sehr zu genießen scheint. Sein Freund und ehemaliger Kollege Manni Kopfeck arbeitet indessen an einem Fall von Handtaschendiebstahl, in dem der polizeibekannte Tierpark-Toni eine Rolle zu spielen scheint. Tierpark-Toni hat allerdings nicht nur ein „Ding“ am laufen. Er tritt mit Monacos Frau Annette in Kontakt, um antike Heiligenfiguren über ihr Antiquitätengeschäft zu verkaufen. Die sind allerdings nur zum Teil Originale, denn der Tierpark-Toni lässt Heiligenfiguren zersägen und mit Rekonstruktionen ergänzen, um dann zwei Originale verkaufen zu können.

Monaco schafft es derweil, seinen Freund Manni zu einem spontanen, gemeinsamen Urlaub zu überreden und sie buchen sich für „Stille Tage“, die aus spartanischen Mahlzeiten und Exerzitien bestehen, in einem Kloster ein. Als dann aber Annette wegen der „gefälschten“ Heiligenfiguren von der Polizei verhaftet wird, brechen die beiden Freunde ihren „Abenteuerurlaub für die Seele“ ab und Monaco eilt seinem Spatzl zu Hilfe.

Ein ernsthafter älterer Herr

Monaco steht am Ende seiner Laufbahn als Detektiv und räumt seine Detektei, dabei macht er die Bekanntschaft eines geläuterten Lebemanns (Harald Leipnitz), der durch seinen Lebenswandel beinahe alles verloren hätte. Monaco erkennt sich in ihm wieder, jedoch denkt er noch lange nicht daran, mit seinem Leben als „ewiger Stenz“ zu brechen. Im Gegenteil, er schlittert jetzt erst so richtig in die Midlife Crisis seines Lebens. Monaco lässt sich von Friseur Loisl (Martin Sperr) die grauen Schläfen färben und lernt seinen „Engel“ Jacqueline (Olivia Pascal) kennen, die vom Alter her ohne weiteres seine Tochter sein könnte. Annette kämpft indessen mit dem Finanzamt und hat den Steuerprüfer Herrn Wiesbeck (Wilfried Klaus) in ihrem Laden, während ihr geliebter Franzl zwanghaft versucht, sich mit Jogging, Squash, Schwimmbad und Sauna zu verjüngen. Natürlich reicht ihm das bei weitem nicht und er beginnt damit, in einem Boxverein zu trainieren, wo er den „King“ Ludwig zu einem Boxkampf herausfordert. Jacqueline hat mittlerweile gelernt, ihre Jugend gezielt einzusetzen, trennt sich von Monaco und wendet sich einer finanziell wesentlich besser gestellten Herrenbekanntschaft zu.

Macht’s nur so weiter!

Angesichts einer Wirtschaftskrise besucht Monaco einen Dolmetscher-Kurs. Annette freut sich, könnte man doch auf die bessere Qualifikation zurückgreifen, wenn die Lage sich weiter verschlechtert. Monaco zeigt im Unterricht allerdings nur mäßigen Ehrgeiz. Er genießt vor allem die Zeit mit seinen Mitschülerinnen, denen gegenüber er sich trotz Krise sehr spendabel zeigt.

Sowohl Monaco als auch Annette erinnern sich unabhängig voneinander zurück auf die Zeit vor dem Krieg, die für beide einen Kontrast zur derzeitigen wirtschaftlichen Situation darstellt, welche beide kaum gegensätzlicher erleben könnten. Während Monaco sich darüber freut, dass seitdem alles steil bergauf ging, schnallen die bisher verwöhnte Annette und ihre Angestellte Olga (Christine Kaufmann) den Gürtel enger.

Da Monaco schließlich durch die Abschlussprüfung seines Kurses zu fallen droht, seine Frau aber plant, in diesem Fall aus München weg zu ziehen, sucht er dringend nach einem Ausweg. So lässt er seinen Charme bei der Kursleiterin spielen.

Wo ist das Leben noch lebenswert?

Nach einem Vortrag über steuerlich interessante und dabei lebenswerte Länder, beschließt Annette, auf die Bermudas auszuwandern. Monaco dagegen möchte in seinem geliebten München bleiben, und auch der Abschied von seinen geliebten Münchnerinnen fällt ihm schwer. Da Annette ihr Ziel nicht aus den Augen verliert, und sie ihren Mann drängt mitzukommen, verabschiedet er sich schweren Herzens von den ihm wichtigsten seiner weiblichen Bekanntschaften. Da die Abreise immer näher rückt, die Zahl seiner Affären jedoch zahlreich ist, muss Monaco die Verabschiedungen planvoll angehen. Annette wartet schließlich am Flughafen ohne Erfolg auf ihren Mann, besteigt das Flugzeug aber dennoch. Anders als sie es erhofft ist Monaco aber nicht vor ihr eingestiegen. Er sieht stattdessen dem abfliegenden Flugzeug nach, denn er hat sich entschlossen, sein geliebtes München nicht zu verlassen.

Abgestürzt

Nachdem seine Frau auf den Bermudas ein neues Leben beginnt, ist Monaco Franze in München zurückgeblieben. Er vermisst sein „Spatzl“ und findet sich nicht mehr so recht in seinem alten Leben zurecht. Er quartiert sich bei seinem Kollegen Kopfeck ein und verscherzt es sich durch seine schludrige Art zunehmend mit seinem alten Freund. Als der Franze dann schließlich einen Wohnungsbrand in der Kopfeck-Wohnung verursacht, zerbricht die Freundschaft und Monaco sackt in die Obdachlosigkeit ab. Fortan lebt er als Wermutbruder und zieht durch die Münchner Kneipen. Als seine Frau – von Manni Kopfeck wegen des Abtauchens Monacos verständigt – von den Bermudas zurückkehrt, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Mann und verfolgt über mehrere Stationen den sozialen Abstieg des Monaco Franze zurück. In den frühen Morgenstunden findet sie ihn schließlich in einer üblen Spelunke, wo das rührende Wiedersehen der beiden den Abschluss der Folge darstellt.

Hintergrund

Die vom Bayerischen Rundfunk produzierte Serie wurde 1983 bundesweit in allen ARD-Programmen ausgestrahlt.[2] Aufgrund der enormen Popularität der Serie wurde sie mehrmals wiederholt.[3] Während sie ursprünglich für das Vorabendprogramm geplant war, wurde „Monaco Franze – Der ewige Stenz“ später auch zur besten Sendezeit im Abendprogramm gezeigt.

1983 erhielten die beiden Hauptdarsteller Helmut Fischer und Ruth Maria Kubitschek sowie der Autor und Regisseur Helmut Dietl den Goldenen Gong für „Monaco Franze – Der ewige Stenz“.[4]

Für Helmut Fischer stellte die Rolle des Monaco Franze den endgültigen Durchbruch dar. Er wurde „über Nacht populär“[5]. Die Figur wird als seine „Paraderolle“[6] angesehen, deren Charaktereigenschaften auch weitere Rollen von Helmut Fischer prägten.[2] Die Figur des Monaco Franze weist in ihrer Herkunft Parallelen zur Geschichte Helmut Fischers auf.[5] Während man ihm nachsagte, er hätte sich in der Serie nur selbst spielen müssen, stritt Helmut Fischer zeitlebens jegliche Ähnlichkeiten mit seiner Rolle ab.[2][7] Einige Charaktere, die Helmut Fischer in späteren Rollen verkörperte, beruhten auf den Monaco Franze, so in den Serien Unsere schönsten Jahre und Die Hausmeisterin. Auch in der Episode „Lästige Zeiten“ des Films „Starke Zeiten“ wird auf Monaco Franze verwiesen. Helmut Fischer spielte sich darin 1988 in der Rolle des als Monaco Franze bekannt gewordenen Schauspielers selbst.

Helmut Dietl, der Hauptregisseur der Serie, definierte einen „Stenz“, den Typus der Hauptfigur, folgendermaßen:

„Von etwas windiger Eleganz, der jeweils herrschenden Mode immer einen Schritt vorausstolzierend, hat der Stenz die Pflege seines Haupthaares sowie die Pflege seiner Schuhe (von denen er unzählige besitzt) zu kultischen Handlungen entwickelt. Er legt Wert auf Umgangsformen bzw. auf das, was er dafür hält, und schafft es, das oberste Ausstrahlungsziel dabei nicht aus den Augen zu verlieren: immer cool und lässig zu sein. Seine Sprache ist cool und lässig, die Art, wie er ein Glas, eine Zeitung oder eine Sonnenbrille hält, ist cool und lässig.“

Helmut Dietl : Interview in der Süddeutschen Zeitung[5]

Der Titel der ersten Folge ist gleichzeitig das Motto des Monaco Franze: „Ein bisserl was geht immer“. Der Ausspruch ist mittlerweile „in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen“.[2]

Die Musik zur Serie stammt von den Komponisten Dario Farina und Gian Piero Reverberi. An den Drehbüchern für die einzelnen Episoden der Serie waren Patrick Süskind, Helmut Dietl und Franz Geiger beteiligt. Die Drehbücher von acht der zehn Episoden erarbeiteten Patrick Süskind und Helmut Dietl zusammen. Die Regie führte in diesen Folgen Helmut Dietl alleine. Franz Geiger war alleiniger Autor und Regisseur der beiden Folgen Der Friedensengel und Mehr seelisch, verstehn's?.[8] Franz Geiger hat in der Serie mehrere Cameo-Auftritte als Kriminaldirektor, Patrick Süskind ist ebenfalls in einer Episode kurz zu sehen.

Ein weiteres mal trat Helmut Fischer 1987 mit dem Schlager „Spatzl, schau wie i schau“, komponiert von Claus Redl, in der Rolle des Monaco Franze auf.[9]

DVD-Veröffentlichung

Am 15. Januar 2004 erschien die Serie als Box-Set mit drei DVDs. Sie beinhaltet ein Interview mit Helmut Dietl und ein Booklet mit Hintergrundinformationen.[10]

Gastauftritte

Eine ganze Reihe bekannter Schauspieler hatte Gastauftritte oder Nebenrollen in der Serie:

Neben Franz Geiger ist mit Patrick Süskind ein weiterer Autor der Serie in einem kurzen Cameo-Auftritt zu sehen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. BR-online: Monaco Franze: Der ewige Stenz. In: BR Bayerisches Fernsehen. Abgerufen am 22. April 2009.
  2. a b c d BR-online: Monaco Franze: Spät berufener Stenz. In: BR Bayerisches Fernsehen. Abgerufen am 19. April 2009.
  3. Monaco Franze – Der ewige Stenz (Monaco Franze – Der ewige Stenz) im kabel eins Serienlexikon. In: kabeleins. Abgerufen am 23. April 2009.
  4. Gong.de – Das TV-Magazin für die ganze Familie. In: Website Gong.de. Abgerufen am 23. April 2009.
  5. a b c Helmut Fischer – ,,Immer lässig und von etwas windiger Eleganz‘‘ – München – sueddeutsche.de. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 23. April 2009.
  6. Claudia Wessel: Helmut Fischer zum 10. Todestag – Spatzl schau, wie i schau – München – sueddeutsche.de. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Juni 2007, abgerufen am 19. April 2009.
  7. Nico Fried: "Monaco Franze" ist tot : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv. In: Berliner Zeitung. 16. Juni 1997, abgerufen am 24. April 2009.
  8. FRANZ GEIGER. In: Website Franz Geiger. Abgerufen am 8. Mai 2009.
  9. SWR4 Baden-Württemberg. In: Website SWR.de. Abgerufen am 24. April 2009.
  10. "Geh' Spatzl": "Monaco Franze" endlich auf DVD. In: Website video.de. Abgerufen am 23. April 2009.

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