Mount Everest


Mount Everest
Mount Everest
Die Nordseite vom Weg zum Basislager aus gesehen

Die Nordseite vom Weg zum Basislager aus gesehen

Höhe 8.848 m
Lage Nepal/China (Tibet)
Gebirge Himalaya
Geographische Lage 27° 59′ 17″ N, 86° 55′ 31″ O27.98805555555686.9252777777788848Koordinaten: 27° 59′ 17″ N, 86° 55′ 31″ O
Karte von Mount Everest
Erstbesteigung 29. Mai 1953 durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay
Normalweg Südroutedep4
Mount Everest von Süden, davor der Nuptse und rechts der Lhotse

Mount Everest von Süden, davor der Nuptse und rechts der Lhotsebdep2

Der Mount Everest ist mit 8848 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde. Er ist einer von 14 Achttausendern und als höchster Gipfel Asiens einer der Seven Summits. Der Berg entstand zusammen mit dem übrigen Himalaya-Gebirge als Folge der Kollision der indischen mit der eurasischen Platte. Er ist nach dem britischen Landvermesser Sir George Everest benannt. Auf Nepali heißt er Sagarmatha, auf Tibetisch Qomolangma (deutsche Aussprache „Tschomolangma“; englische Umschrift „Chomolungma“).

Der Mount Everest befindet sich im Mahalangur Himal in der Region Khumbu in Nepal an der Grenze zu China (Autonomes Gebiet Tibet); der westliche und südöstliche seiner drei Gipfelgrate bilden die Grenze. Auf nepalesischer Seite ist er Teil des Sagarmatha-Nationalparks, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Auf der Nordseite gehört er zum „Qomolangma National Nature Reserve“, das mit dem von der UNESCO ausgewiesenen Qomoalangma Biosphärenreservat korrespondiert.[1]

Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des „dritten Pols“. Am 8. Mai 1978 bestiegen Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff.

Inhaltsverzeichnis

Namen des Mount Everest

George Everest

Auf Nepali wird der Berg Sagarmatha (सगरमाथा, „Stirn des Himmels“) und auf Tibetisch Jo mo klungs ma (in offizieller Transkription: Qomolangma; „Mutter des Universums“) genannt. Der chinesische Name Zhūmùlǎngmǎ Fēng (珠穆朗玛峰) ist eine phonetische Wiedergabe des Tibetischen. Die heute in Europa übliche Transkription ist das englische Chomolungma. Das in deutschsprachigen, vor allem älteren Texten, verwendete Tschomolungma wird zugunsten von Chomolungma aus neueren deutschsprachigen Quellen verdrängt.

Sir George Everest notierte 1841 die Lage des Berges. Everest war im Dienst der britischen Krone als Chef aller britischen Geometer tätig und erwarb sich mit der Landvermessung Indiens große Verdienste. Der zunächst als „Peak b“ bezeichnete Gipfel wurde 1848 erstmals von Indien aus vermessen. Den Vermessungsarbeiten folgten die Berechnungen in den Computing Offices in Dehra Dun und Kolkata und 1852 gab man bekannt, dass der inzwischen als „Peak XV“ („Gipfel 15“) bezeichnete Gipfel höher sei als alle anderen bisher bekannten Berge.[2] Der heutige Name Mount Everest wurde 1865 zu Ehren von Everest von dessen Nachfolger ursprünglich als Zwischenlösung eingeführt. Die heutzutage gebräuchliche Aussprache von Mount Everest lautet [ˈmaʊnt ˈɛvərɛst], Sir George sprach seinen eigenen Nachnamen allerdings [ˈiːvrɪst] aus.

Ausschnitt aus Stielers Handatlas von 1891 mit der Namensnennung Gaurisankar

Vor allem im Deutschen Sprachraum war der Berg lange als Gaurisankar bekannt. Dies beruhte auf einem doppelten Missverständnis des deutschen Himalaya-Pioniers Hermann von Schlagintweit. Dieser hatte 1855 versucht, den eben erst als höchsten Berg der Erde errechneten aber unbekannten Peak XV zu erkunden. Von Sikkim aus verwechselte er ihn zunächst mit dem davor liegenden Makalu. Aus der Nähe von Kathmandu beobachtete er darauf die Westseite des Gebirges und sah einen Berg, der in Richtung des Everest lag und alle anderen Berge überragte. Dieser Berg war den Nepali als Gaurisankar bekannt, Schlagintweit hielt ihn jedoch für den mysteriösen Peak XV. Auf diesem Irrtum beruhend und aus Ablehnung des englischen Namen Mount Everest zu Gunsten des „schönen alten Namen[s] Gaurisankar“ wurde in Deutschland diese Bezeichnung für den höchsten Berg der Welt in die Atlanten aufgenommen und in Schulen gelehrt, obwohl bereits 1903 festgestellt wurde, dass es sich beim Gaurisankar um einen anderen, nämlich den 7145 m hohen Peak XX handelt; seine Entfernung zum Everest beträgt 58 km.[3]

Geologie

Drift der Indischen Platte

Der Mount Everest ist, wie der gesamte Himalaya, während der alpidischen Gebirgsbildung entstanden. Die Konvergenz der indischen Platte und der eurasischen Platte führte zur Schließung der Tethys mit Beginn vor etwa 50 Millionen Jahren im Eozän und in Folge zur Kollision der Kontinente Indien und Asien. Die wesentlich kleinere indische Platte schiebt sich nach wie vor mit einer Rate von etwa drei Zentimetern pro Jahr unter Eurasien. Der Mount Everest wächst infolge der mit der Kollision verbunden Verdickung der kontinentalen Kruste noch immer, allerdings nur wenige Millimeter im Jahr. Die fortdauernde Hebung wird dabei durch isostatische Ausgleichsbewegungen verursacht, die aus dem Dichteunterschied der gestapelten Kruste im Bereich des Gebirges und der (dichteren) Asthenosphäre folgt. Der Krustenblock erhält dabei einen Auftrieb wie ein Korken im Wasser.

Durch den hohen Umschließungsdruck und die hohen Temperaturen bei der Versenkung in den oberen Erdmantel wurden die ursprünglichen Krustengesteine metamorph umgewandelt. Im Everest-Massiv besteht die unterste Einheit der Gipfelpyramide (oberhalb 5400 Meter) hauptsächlich aus metamorphen Gesteinen, vor allem dunklen, biotitreichen Gneisen. Die Grenze zu den darüber liegenden Graniten ist durch pegmatitische Gänge relativ deutlich markiert. Der so genannte „Nuptse-Granit“ (benannt nach dem Nachbarberg Nuptse) ist ein heller Granit, der neben Quarz und Feldspat hauptsächlich Muskovit, Biotit und Turmalin enthält.[4] Er verwittert typischerweise zu großen Blöcken. Auf über 7500 Meter Höhe liegen metamorph überprägte Sedimentgesteine. Diese fossilreichen mikritischen Kalksteine bis Tonsteine enthalten Trilobiten, Ostrakoden sowie Seelilien und Haarsterne (Crinoidenkalk). Sie haben eine helle gelbliche Farbe und werden als „Gelbes Band“ bezeichnet. Sie wurden bei der Gebirgsbildung auf den kristallinen Sockel aus Gneisen und Graniten überschoben und fallen nach Südwesten ein. Daher sind die Gesteine an der Südwestseite des Everest niedriger anzutreffen als an der Nordseite. Die oberste Gipfelpyramide des Everest besteht aus grauem Kalkstein mit Einlagerungen von Sand und Schutt, der nur in geringem Maße der Metamorphose unterlag.[5]

Topographie

Ansicht der Gipfelpyramide des Mount Everest (ca. obere 1.500 Höhenmeter) von Westen, mit dem deutlich sichtbaren „Gelben Band“
Karte des Mount Everest

Die Gipfelpyramide ist durch Erosion und gewaltige Gletscher modelliert. Die drei Hauptkämme – Westgrat, Nord-/Nordostgrat und Südostgrat – untergliedern den Gipfel in drei Hauptwände – Südwestwand, Nordwand und Ostwand (Kangshung-Flanke). Außerdem trennen die Grate die drei sich vom Mount Everest und seinen Nachbargipfeln ergießenden Gletscher: Khumbu-Gletscher, Rongpu-Gletscher (auch Rongbuk-Gletscher) und Kangshung-Gletscher.

Südostgrat und Westgrat sowie deren Fortsetzungen bilden die weitere Grenze zwischen Tibet und Nepal. Der Südostgrat verbindet den Mount Everest mit dem 8.516 Meter hohen Lhotse, der niedrigste Punkt dieses Grats ist der 7.906 Meter hohe Südsattel (South Col). Im weiteren Verlauf setzt sich der Grat vom Lhotse in Richtung Lhotse Shar (8.415 Meter) und Peak 38 (7.591 Meter) fort. Der Westgrat läuft zunächst in einen Nebengipfel – die sogenannte Westschulter – aus, welche zum Lho-La-Pass (6.606 Meter) abfällt und sich dann in die Bergkette aus Khumbutse (6.636 Meter), Lingtren (6.714 Meter) und Pumori (7.138 Meter) fortsetzt. Der auf tibetischer Seite befindliche Nordgrat verbindet den Mount Everest mit dem 7.543 Meter hohen Changtse. Vom Lhotse zieht auf nepalesischer Seite in westliche Richtung der lange Bergkamm des Nuptse (7.861 Meter), der vom Mount Everest durch das Tal des Schweigens und den Khumbu-Gletscher getrennt wird.

Klima

Die klimatischen Bedingungen am Mount Everest sind extrem. Im Januar, dem kältesten Monat, beträgt die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel −36 °C und kann auf Werte bis zu −60 °C fallen. Auch im wärmsten Monat, dem Juli, steigen die Temperaturen nicht über die Frostgrenze, die Durchschnittstemperatur auf dem Gipfel beträgt dann −19 °C.[6]

Wolkenfahnen von Mount Everest und Lhotse, rechts Ama Dablam

Im Winter und Frühling herrschen Winde aus westlichen Richtungen vor. Die feuchtigkeitsbeladene Luft kondensiert zu einer weißen, nach Osten zeigenden Wolke (verfälschend häufig als „Schneefahne“ bezeichnet). Wegen dieser Wolkenfahnen hielt man den Himalaya ursprünglich für eine Vulkankette. Anhand der Wolkenfahne des Mount Everest schätzen Bergsteiger auch die Windgeschwindigkeit auf dem Gipfel ab: Bei etwa 80 Kilometer pro Stunde steht sie rechtwinklig zum Gipfel, bei höheren neigt sie sich nach unten und bei niedrigeren nach oben. Im Winter prallt der südwestliche Jetstream auf den Gipfel und kann Windgeschwindigkeiten von bis zu 285 Kilometer pro Stunde verursachen. Von Juni bis September gelangt der Berg unter den Einfluss des Indischen Monsuns. In dieser Zeit fallen die meisten Niederschläge und heftige Schneestürme prägen das Wetter.[6]

Wie in allen alpinen Regionen kann es zu raschen Wetterumschwüngen kommen. Dies gilt auch für die beiden Besteigungssaisonen im Mai und Oktober. Plötzlich einsetzende Temperaturstürze, Stürme und Schneefälle von bis zu drei Meter pro Tag sind nicht außergewöhnlich. Zumeist gibt es in der jeweiligen Saison nur wenige Tage mit stabilem Wetter – die sogenannten „Fenstertage“ –, an denen eine Besteigung am ehesten möglich ist.

Fauna und Flora

Aufgrund der großen Höhe beträgt der Luftdruck auf dem Mount Everest mit 326 mbar nur knapp ein Drittel des Normaldrucks auf Meeresspiegelniveau (temperaturabhängige barometrische Höhenformel). Hierdurch verschiebt sich der Siedepunkt des Wassers von 100 °C bei Normalbedingungen auf nur 70 °C und der Sauerstoffpartialdruck der Luft beträgt nur noch ein Drittel des Meeresspiegelniveaus. Hinzu kommen extreme Temperaturschwankungen und starke Winde. An diese äußerst lebensfeindliche Umwelt konnten sich nur wenige Tiere anpassen, Blütenpflanzen sind im Bereich des ewigen Eises nicht mehr zu finden.

Euophrys omnisuperstes, ein kleiner Vertreter der Springspinnen (Salticidae), wurde bereits 1924 von R.W.G. Hingston bis zu einer Höhe von 6.700 Meter beobachtet. Seine Nahrungsgrundlage blieb lange ein Rätsel. Erst 1954 entdeckte man, dass sie sich von Fliegen und Springschwänzen (Collembola) ernähren, die bis zu einer Höhe von 6.000 Meter anzutreffen sind. Letztere leben von Pilzen und Flechten, die herangewehtes organisches Material abbauen.[7] Bei der 1924 durchgeführten Everestexpedition wurden Flechten zwischen 4.600 und 5.500 Meter gesammelt. Darauf basierend konnte R. Paulson 1925 etwa 30 Arten nachweisen.[8]

Von den Wirbeltieren sind nur einige Vögel in der Lage, sich der extremen Höhe dauerhaft anzupassen. Die Streifengans (Anser indicus) hält sich bis in Höhen von 5.600 Meter auf. Alpenkrähen (Pyrrhocorax pyrrhocorax) wurden selbst am 7.920 Meter hohen Südsattel beobachtet, wo sie sich von Abfällen, aber auch von tödlich verunglückten Bergsteigern ernähren.[9] Der Leichnam von George Mallory, den man auf ca. 8.160 Meter fand, wurde vermutlich ebenfalls von Vögeln angefressen.[10]

Mythologische Bedeutung

Rongpu Gompa in Tibet und Mount Everest.

Wie im Grunde alle markanten Gipfel der Khumbu-Region ist auch der Mount Everest für die Sherpas ein heiliger Berg. Der Buddhismus ist bei diesem Volk mit ursprünglicheren Religionen, insbesondere Animismus und Bön, gepaart. Nach der Auffassung der Sherpas bewohnen Geister und Dämonen Quellen, Bäume und eben auch die Gipfel. Der Mount Everest ist nach Ansicht der Buddhisten der Sitz von Jomo Miyo Lang Sangma, einer der fünf „Schwestern des langen Lebens“, die auf den fünf höchsten Gipfeln des Himalaya wohnen. Jomo Miyo Lang Sangma gibt den Menschen Nahrungsmittel.

Stupa mit Gebetsfahnen im Everest-Basislager

Der große Heilige Padmasambhava, der den Buddhismus von Indien nach Tibet brachte, veranstaltete der Sage nach einen Wettlauf zum Gipfel des Mount Everest. Nachdem Padmasambhava einige Zeit auf dem Gipfel meditiert und mit den Dämonen gekämpft hatte, wurde er von einem Lama der Bön-Religion herausgefordert. Es ging um die Frage, wer von beiden mächtiger sei. Der Lama der Bön-Religion machte sich noch in der Nacht auf den Weg, getragen von seiner magischen Trommel, Padmasambhava erst bei Tagesanbruch. Er gewann trotzdem den Wettlauf, weil er, auf einem Stuhl sitzend, von einem Lichtstrahl direkt zum Gipfel gebracht wurde. Nachdem Padmasambhava einige Zeit oben gewartet hatte, ließ er seinen Stuhl zurück und begann mit dem Abstieg. Der Bön-Lama gab sich geschlagen und ließ seine Trommel zurück. Bis heute sagt man, dass die Geister die Trommel schlagen, wenn eine Lawine zu Tale donnert.

Puja-Zeremonie

Auf Grund dieser Bedeutung wird vor einer Besteigung von den Sherpas eine Opferzeremonie durchgeführt, die sogenannte Puja-Zeremonie. Die Sherpas sind davon überzeugt, dass eine Puja zwingend notwendig ist, um Unheil abzuwenden. Dieses Opferfest ist für ihren Seelenfrieden unabdingbar und im Allgemeinen nehmen auch alle westlichen Expeditionsteilnehmer daran teil, da sonst, nach dem Glauben der Sherpas, die Berggötter zornig würden, und zwar nicht nur gegenüber den Ausländern, sondern besonders auch gegenüber den Sherpas, die solches zugelassen hätten.

Religiöse Symbole wie Manisteine und ein Stupa mit Gebetsfahnen, die mit Mantras bedruckt sind, finden sich am Fuß des Mount Everest. Auf dem Weg zum Everest-Basislager, zwischen Dingboche und Lobuche, wurde ein „Friedhof“ für alle Opfer des Everest angelegt. Jedem Toten ist mit einem so genannten Steinmann, einem Stapel aufgetürmter Steine, die letzte Ehre erwiesen.

Höhenangaben und -messungen

Waughs Karte der Survey of India

Die Höhe des Mount Everest wurde in vielen Messungen bestimmt. Dabei ergaben sich Höhenangaben zwischen 8844 und 8850 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Auf Grund der Höhe (Todeszone) und der Eisschicht auf dem Gipfel gestaltet sich die Messung schwierig. Die Eisschicht auf dem Gipfel kann nicht in die Höhe mit eingerechnet werden, da sie starken Schwankungen unterliegt. Die exakte Höhe muss sich folglich auf die Höhe des Felssockels darunter beziehen. Bei den ersten Messungen war dies noch nicht möglich. Ein weiteres Problem ist die Bezugsgröße Meeresspiegel. Chinesische Messungen gehen vom Pegel in Qingdao, nepalesische Messungen vom Pegel in Karachi aus. Die Distanz beider Orte beträgt mehr als 6000 Kilometer und allein aus diesem unterschiedlichen Bezugssystem ergeben sich deutliche Differenzen. Darüber hinaus basieren GPS-Messungen auf einem vereinfachten Modell der Erde, dem mehrfach modifizierten Referenzellipsoid. Bei solchen Messungen muss also noch die Differenz zwischen Geoid und Referenzellipsoid berücksichtigt werden, wie beispielsweise bei der Messung im Mai 2004 geschehen.

Die Angabe für die Gipfelhöhe des Mount Everest ist seit der ersten Messung 1848 mehrfach korrigiert worden. 1856 wurde aus Angaben von sechs verschiedenen Vermessungsstationen 8840 Meter errechnet. Die Stationen befanden sich allerdings über 150 Kilometer vom Everestmassiv entfernt, da die Vermesser des britischen Indian Survey nicht nach Nepal einreisen durften. Bis dahin sah man den Dhaulagiri (8167 Meter), den ersten entdeckten Achttausender, und ab 1838 den Kangchendzönga (8586 Meter) als höchsten Berg an (→ Chronik der höchsten Berge der Welt).

Blick auf das Everestmassiv (Ostwand) aus dem Weltraum
Region Khumbu mit Mount Everest

Die lange Zeit geltende Höhenangabe von 8848 Meter war 1954 vom Survey of India aus den Messdaten von insgesamt zwölf Vermessungsstationen als Mittelwert errechnet worden. Diese Angabe wurde von einer chinesischen Expedition im Jahre 1975 bestätigt – sie stellte 8848,13 Meter fest.

Auch eine im September 1992 als erste mit modernen Mitteln angestellte Höhenvermessung eines chinesisch-italienischen Expeditionsteams direkt am Berg ergab mit 8848,82 Meter nahezu den gleichen Wert. Die dabei verwendeten Daten stammten sowohl aus Messungen mit herkömmlichen Theodoliten als auch aus Lasermessungen und GPS-Signalen.

Sehr genaue Messungen mit Hilfe mehrerer GPS-Empfänger am 5. Mai 1999 ergaben eine Höhe von 8850 Meter.[11] Jene Angabe basiert auf der Höhe des Felssockels. Die Stärke der Schicht aus Eis und Schnee an der Spitze schwankt je nach Jahreszeit und Niederschlagsmengen der Monsunzeit etwa im Bereich zwischen einem und drei Metern.

Bei einer Messung im Mai 2004 wurden acht Radarprofile am Gipfel verankert und so die Höhe des Felssockels bestimmt. Im Anschluss wurde die jeweilige Höhe der Radarprofile ermittelt. Von dieser Höhe wurde dann die Dicke der Eisschicht abgezogen. Der Everest hatte nach dieser Messung eine Höhe von 8848,82 Meter, mit einer Ungenauigkeit von ±0,23 Meter. Damit konnte die Höhe aus dem Jahr 1992 bestätigt werden.

Die neueste Messung stammt aus dem Mai 2005, durchgeführt wiederum von einer chinesischen Expedition. Sie ergab für den Berg eine Höhe von 8844,43 Metern, bei einer Ungenauigkeit von 21 Zentimetern. Er ist damit etwa 3,70 Meter niedriger als seit der chinesischen Messung von 1975 angenommen. Allerdings bezieht sich die aktuelle Angabe, wie auch schon die von 1999 und 2004, nur auf den reinen Felssockel. Diese letzte Untersuchung wurde von Chinas Nordseite und nicht vom nepalesischen Süden aus unternommen und dauerte ein Jahr. Eingesetzt wurden Radardetektoren sowie Lasermessgeräte und Satellitenortungssysteme.

Ab 2011 will erstmals die Regierung von Nepal den Berg vermessen. Als Nullniveau wurde der Pegel von Kolkatta bestimmt, das Ergebnis wird für 2013 erwartet.[12]

Während der Mount Everest die höchste Erhebung über dem Meeresspiegel ist, existieren noch zwei weitere Berge, die den Titel „höchster Berg der Erde“ verdienen. Vom Fuß des Berges aus gemessen ist dies der Vulkan Mauna Kea auf Hawaiʻi, vom Erdmittelpunkt aus gerechnet der Chimborazo in Ecuador.

Besteigungsgeschichte

Erste Besteigungsversuche

Die britische Armee-Expedition von Francis Younghusband bahnte sich im Jahre 1904 gewaltsam ihren Weg durch Tibet, um das Land zur Öffnung seiner Grenzen und Gewährung von Handelsprivilegien zu zwingen. Dabei wurde von J. Claude White auch die erste detaillierte Fotografie der Ostflanke von Kampa Dzong aus (etwa 150 Kilometer Entfernung) angefertigt. Bei den eigentlichen Erkundungs- und Besteigungsexpeditionen wurde dagegen versucht, eine Genehmigung durch den Dalai Lama zu erhalten. Es dauerte bis zum Jahr 1921, ehe er der Royal Geographical Society diese Erlaubnis aussprach, welche daraufhin 1921, 1922 und 1924 Expeditionen entsandte (→Britische Mount-Everest-Expedition).

George Mallory

Die erste Britische Erkundungsexpedition wurde 1921 in das Gebiet entsendet. Hier ging es aber noch nicht primär um die Besteigung des Berges, sondern um geologische Vermessungen, die Kartierung des Gebietes und eine erste Erkundung möglicher Aufstiegsrouten. Teilnehmer der Expedition beendeten die Vermessung von 31.000 Quadratkilometern. Im Verlaufe dieser Expedition entdeckte George Mallory vom Lhakpa La aus eine gangbare Route zum Gipfel, die seitherige Standard-Nordroute durch das Tal des östlichen Rongpu-Gletschers auf den Nordsattel. Ein kurzfristig angegangener Besteigungsversuch scheiterte auf dem Nordsattel am einsetzenden Monsun.

In den Jahren 1922 und 1924 wurden mehrere Besteigungsversuche unternommen, die vor allem mit dem Namen Mallory verbunden sind. Beim dritten Versuch der 1922er Expedition löste sich am 7. Juni während des Aufstiegs vom Lager III eine Lawine und riss sieben Träger in den Tod. Im Mai/Juni 1924 unternahm eine Expedition mehrere Anläufe, musste sie aber wegen schlechten Wetters immer wieder aufgeben. Mallory und Andrew Irvine kehrten von ihrem Aufstiegsversuch nicht mehr zurück. Bis heute gibt es Diskussionen um die Frage, ob sie auf dem Gipfel waren oder bereits vorher zu Tode kamen. Mallorys Leiche wurde 1999 ohne eindeutigen Beweis für das Erreichen des Gipfels gefunden, Irvine ist nach wie vor verschollen.

Auch in den 1930er Jahren versuchten mehrere britische Expeditionen, den Gipfel des Mount Everest zu erreichen, bei denen erstmals auch Tenzing Norgay als Träger dabei war. In den 1940er Jahren gab es keine ernsthaften Besteigungsversuche.

In den 1950er Jahren gab es einen Wettlauf zweier Nationen um den Gipfel. Infolge der chinesischen Okkupation war Tibet für Ausländer nicht mehr zugänglich, jedoch hatte das Königreich Nepal, das zwischen 1815 und 1945 Ausländern die Einreise und damit die Erkundung des Himalaya verwehrt hatte, seine Blockadehaltung inzwischen aufgegeben und einzelne Expeditionen genehmigt.[13] Die Südwestseite des Everest war kaum bekannt, Mallory konnte zwar 1921 vom Lho La aus einen Blick auf die Südseite und in das Western Cwm werfen, ob von dort aus aber der Berg besteigbar oder zumindest der Südsattel erreichbar sei, blieb unbekannt.[14] 1951 erkundete eine britische Expedition diesen Zugangsweg. 1952 wurden zwei Schweizer Expeditionen genehmigt, die aber ebenfalls scheiterten.

Die erfolgreiche Erstbesteigung

Route der Everest-Besteigung im April/Mai 1953
Edmund Hillary, 1957 in der Antarktis,
vier Jahre nach seiner Erstbesteigung
des Mount Everest

1953 wurde die neunte britische Expedition zum Mount Everest, diesmal unter der Leitung von John Hunt ausgerichtet. Nachdem mehrere Hochlager errichtet worden waren, wurden zwei Seilschaften gebildet. Die erste Seilschaft sollte quasi einen Schnellschuss wagen, die zweite dann bei Misserfolg das letzte Hochlager weiter nach oben verlegen. So sollte der Erfolg sichergestellt werden.

Die erste Seilschaft bestand aus Tom Bourdillon und Charles Evans. Sie erreichten am 26. Mai den Südgipfel, mussten aber aufgeben, weil die von Bourdillon und seinem Vater entwickelten geschlossenen Sauerstoffsysteme infolge Vereisung versagten. Dies kostete sie so viel Zeit, dass ein weiterer Aufstieg keine Chance für einen sicheren Abstieg gelassen hätte. Die zweite Seilschaft verwendete nun ein traditionelles, offenes Sauerstoffsystem. An den folgenden zwei Tagen schafften es der Neuseeländer Edmund Hillary, und die Sherpas Tenzing Norgay und Ang Nyima, das letzte Lager auf eine Höhe von 8510 Meter zu verlegen. Ang Nyima stieg dann wieder ab, während Hillary und Norgay am 29. Mai um 6:30 Uhr Richtung Gipfel aufbrachen. Da sie weiter oben am Berg losstiegen, erreichten sie den Südgipfel bereits um 9:00 Uhr. Gegen 10:00 Uhr erreichten sie eine Felsstufe, die später Hillary Step genannt wurde und die das letzte bergsteigerische Hindernis darstellt. Gegen 11:30 Uhr standen sie auf dem Gipfel.

Hillarys erste Worte an seinen langjährigen Freund George Lowe nach seiner Rückkehr waren: “Well George, we finally knocked the bastard off.” (deutsch: „George, wir haben den Bastard letztlich doch bezwungen.“) Die Meldung von der erfolgreichen Erstbesteigung erreichte London am Morgen der Krönung von Elisabeth II. Am 16. Juli 1953 wurde Hillary der Order of the British Empire verliehen, der gleichzeitig seine Erhebung in den Adelsstand des britischen Königreichs bedeutete. Norgay wurde von Elisabeth II. durch die Verleihung der George Medal geehrt. Die Erstbesteigung löste ein großes internationales Echo aus und wurde als Eroberung des „dritten Pols“ (nach Nord- und Südpol) gefeiert.

Wer von beiden zuerst auf dem Gipfel stand, war Gegenstand eines heftigen Disputs. Ein Gipfelfoto existiert nur von Tenzing Norgay, da dieser nicht in der Lage war, die Kamera zu bedienen und somit Hillary abzulichten. Norgay wurde von asiatischer Seite als Erstbesteiger gefeiert und ihm sogar eine Unterschrift unter ein entsprechendes Dokument abgenötigt. Er gab aber 1955 zu, dass Hillary zuerst seinen Fuß auf den Gipfel setzte.[15] Beide betonten aber, dass die erfolgreiche Erstbesteigung die eines gemeinsamen Teams war und blieben lebenslang befreundet.

1950er und 1960er Jahre

1956 war erneut eine Schweizer Expedition am Berg. Den Bergsteigern Ernst Schmied und Jürg Marmet am 23. Mai sowie einen Tag später Dölf Reist und Hansruedi von Gunten gelang die zweite beziehungsweise dritte Besteigung auf der Route der Erstbesteiger. Ernst Reiss und Fritz Luchsinger gelang im Rahmen dieser Expedition am 18. Mai die Erstbesteigung des benachbarten Lhotse.[16]

Nordseite des Mt. Everest

1960 wurde der Mount Everest erstmals von tibetischer Seite aus (Nordostgrat) durch eine chinesische Expedition bestiegen. Die Bergsteiger Wang Fu-chou, Konbu und Chu Ying-hua waren vermutlich die ersten, die den Second Step erklettern konnten. Das letzte Stück soll Chu Ying-hua sogar barfüßig von den Schultern eines Teamkollegen gemeistert haben. Diese Besteigung wurde jedoch vereinzelt angezweifelt, da es keine sichere Dokumentation für den Gipfelsieg gibt. Ein damals veröffentlichtes Foto zeigt aber den Berg oberhalb des Second Step. Mittlerweile wird diese Besteigung offiziell anerkannt. Besser dokumentiert und daher vereinzelt noch als Erstbesteigung dieser Route angesehen, ist die einer ebenfalls chinesischen Expedition im Jahr 1975.

1963 eröffnete die erste amerikanische Expedition unter der Leitung von Norman Dyhrenfurth eine neue Route über den Westgrat. Tom Hornbein und Willi Unsoeld stiegen vom Tal des Schweigens aus auf die Westschulter, folgten dem Westgrat, mussten dann aber wegen zu großer technischer Schwierigkeiten auf dem Grat in die Nordwand ausweichen. Sie stiegen in der seither „Hornbein-Couloir“ genannten Schlucht der Nordwand zum Gipfel und führten dann die erste Überschreitung des Mount Everest durch, indem sie ihren auf der Südroute angestiegenen Kameraden im Abstieg folgten. Diese Überschreitung war zugleich die erste Überschreitung eines Achttausenders überhaupt.

Die 1970er Jahre

Am 16. Mai 1975 stand mit der Japanerin Junko Tabei die erste Frau auf dem Gipfel. Wenig später erreichte die Tibeterin Phantog als Teilnehmerin der chinesischen Nordgrat-Expedition als zweite Frau den Gipfel. Im selben Jahr wurde die Südwestwand, die sich 2500 m aus dem Tal des Schweigens erhebt, von einer britischen Expedition unter Leitung von Chris Bonington durch Doug Scott und Dougal Haston zum ersten Mal bewältigt. An dieser Wand waren zuvor bereits sechs Expeditionen gescheitert. Die Schlüsselstelle in der Route ist die Überwindung eines gewaltigen Felsbandes oberhalb der schneegefüllten Rinne. Doug Scott und Dougal Haston biwakierten beim Abstieg eine Nacht in einer Schneehöhle am Südgipfel (8750 Meter).

Am 3. Mai 1978 war mit Robert Schauer der erste Österreicher auf dem Gipfel. Schauer glückte 18 Jahre später eine zweite und 2004 eine dritte Besteigung. Nur fünf Tage später, am 8. Mai 1978, bezwangen Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff. Weitere drei Tage später erreichte Reinhard Karl aus derselben Expedition als erster Deutscher den Gipfel. Weitaus weniger bekannt ist, dass im Herbst desselben Jahres, Hans Engl als erster Deutscher den Gipfel ebenfalls ohne zusätzlichen Sauerstoff erklomm. Dem Österreicher Franz Oppurg gelang am 14. Mai 1978 die erste Solobesteigung des Mount Everest.[17] Die erste deutsche Frau stand 1979 auf dem Gipfel: Hannelore Schmatz kam aber beim Abstieg ums Leben. Die wohl schwierigste Grat-Route, der direkte Westgrat, wurde ebenfalls 1979 durch eine jugoslawische Expedition gemeistert. Andrej Štremfelj und Jernej Zaplotnik überwanden schwierigste Felspassagen.

1980er und 1990er Jahre

Basislager (untere linke Bildecke), Westflanke des Mount Everest und Khumbu-Eisbruch auf nepalesischer Seite vom Kala Patthar aus.

In den 1980er Jahren gelangen die erste Winter- und die erste Alleinbegehung sowie neue, schwierige Routen auf den Gipfel. Die erste Winterbegehung der Südsattelroute praktizierte 1980 eine polnische Expedition. Am 17. Februar erreichten Leszek Cichy und Krzysztof Wielicki den Gipfel, wobei sie mit Temperaturen von bis zu −45 °C und Windgeschwindigkeiten von fast 200 Kilometern pro Stunde zu kämpfen hatten. Im selben Jahr gelang Reinhold Messner die erste Alleinbegehung des Berges im reinen Alpinstil. Zudem wurde die Nordwand von den Japanern Takashi Ozaki und Tsuneo Shigehiro erstmals vollständig durchstiegen. Jerzy Kukuczka war mit einer polnischen Expedition am Südpfeiler erfolgreich. 1982 eröffnete eine sowjetische Expedition eine neue Route über den Südwestpfeiler. Die Ostwand wurde 1983 durch die US-Amerikaner Louis Reichardt, Kim Momb und Carlos Buhler bezwungen. 1986 durchstiegen Erhard Loretan und Jean Troillet das Hornbein-Couloir.

Im Jahr 1995 wurde der lange Nordostgrat vollständig bis zum Gipfel begangen. Im selben Jahr schaffte es die Schottin Alison Hargreaves als erste Frau ohne zusätzlichen Sauerstoff auf den Gipfel.

Am 27. Mai 1999 schaffte Helga Hengge über die Nordroute als erste Deutsche die erfolgreiche Besteigung.

Ab 2000

Evelyne Binsack erreichte am 23. Mai 2001 als erste Schweizerin den Gipfel. 2004 eröffnete eine russische Expedition eine neue Route durch die Nordwand, die weitgehend eine Direttissima darstellt. Am 30. Mai erreichten Pawel Schabalin, Ilja Tuchvatullin und Andrej Mariew den Gipfel.

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking wurde die Olympische Fackel während des Fackellaufes am 8. Mai 2008 von Bergsteigern von der tibetischen Seite auf den Gipfel gebracht.[18] Um dies medial besser präsentieren zu können, wurde die Straße zum nördlichen Basislager im Rongpu-Tal befestigt und der Mobilfunkanbieter China Mobile installierte im Jahr 2007 insgesamt drei Sendemasten (auf 5.200 Metern, 5.800 Metern und 6.500 Metern Höhe). Vor und während der Besteigung mit der Fackel war der Berg für alle anderen Bergsteiger gesperrt.

2007 hat Bear Grylls als erster Mensch mit einem Motorschirm erfolgreich den Mount Everest überflogen. Damals sagte er, dass er niemals zum Mount Everest zurückkehren werde.

Die Südkoreaner Park Young-Seok, Kang Ki-seok, Jin Jae-chang und Shin Dong-min eröffneten im Jahr 2009 eine neue Route in der Westwand.

Im Jahr 2011 gelang Michael Hurst die erste Traverse über Mount Everest und Lhotse.[19]

Kommerzielle Besteigungen

Basislager auf nepalesischer Seite vom Khumbu-Eisbruch aus betrachtet.

Seit den 1980er Jahren ist eine regelrechte Everest-Euphorie ausgebrochen, was zu einem deutlichen Anstieg der Zahl der Gipfelbesteigungen geführt hat. Während bis 1979 – also innerhalb von 27 Jahren seit der Erstbesteigung – nur 99 Menschen auf dem Gipfel waren (drei von ihnen zweimal), verdoppelte sich die Zahl der Gipfelbesteigungen zwischen 1980 und 1985 – innerhalb von nur sechs Jahren. 1993 erreichten erstmals mehr als 100 Menschen in einem Jahr den Gipfel. Im Jahr 2003 konnten mit 266 erstmals mehr als 200 Besteigungen gezählt werden. In der Rekordsaison 2007 wurde der höchste Punkt von 604 Bergsteigern erreicht. Da einige Bergsteiger mehrfach in diesem Jahr auf dem Gipfel standen, konnten sogar 630 Besteigungen gezählt werden.[20] Das Spektrum der Gipfelaspiranten reicht von erfahrenen Alpinisten bis zu weniger geübten, die sich auf die von ihren Bergführern gelegten Fixseile verlassen müssen. Die Kosten hierfür betragen etwa 25000 Euro. Etwa ein Drittel aller Bergsteiger am Everest gehören zu einer kommerziellen Expedition. Nach wie vor sind Besteigungen ohne Flaschensauerstoff selten.

Das Expeditions-Bergsteigen am Everest in der klassischen „Himalaya-Belagerungstaktik“ wird seit den Erfolgen Messners (1978 Besteigung mit Habeler, 1980 Alleingang, beide Male ohne künstlichen Sauerstoff) immer kritischer betrachtet: Die Anziehungskraft des höchsten Berges der Erde lockt zu viele, die sich dieser Herausforderung nur stellen können, wenn sie sich umfangreich Hilfe kaufen; Träger, die sie vom Schleppen aller Lasten außer der minimalen persönlichen Ausrüstung entbinden, sogar die Zelte und die Schlafsäcke werden von Sherpas getragen, damit der teuer zahlende Kunde seine Kräfte für den Gipfel aufsparen kann. Von vielen großen Bergsteigern wird der Mount Everest wegen des großen Andrangs mittlerweile gemieden.[21]

Yaks am Khumbu-Gletscher auf dem Weg ins Everest-BC

Die Probleme rund um den Everest kulminierten in der Katastrophensaison 1996, als auf beiden Seiten des Everest zwölf Menschen ihr Leben ließen, weil sie von plötzlichen Wetterumschwüngen hoch oben überrascht wurden (→ Unglück am Mount Everest 1996). Diese Ereignisse sind in dem IMAX-Film Everest – Gipfel ohne Gnade und in den Büchern von Jon Krakauer (In eisige Höhen) und Anatoli Bukrejew (Der Gipfel. Tragödie am Mount Everest) markant beschrieben. Die Routen auf den hohen Hängen des Mount Everest sind von den Leichen gestorbener Bergsteiger gesäumt: Über 200 Menschen ließen beim Versuch der Besteigung ihr Leben. Zu groß ist ganz offenkundig die Versuchung für viele nicht ausreichend Erfahrene, unbedingt auf dem höchsten festen Punkt der Erdoberfläche stehen zu wollen. Obendrein wird die Entscheidung zur Umkehr bei widrigen Verhältnissen wegen der schlechteren Reaktion und des eingeschränkten Denkvermögens infolge Anstrengung und Sauerstoffmangels erschwert. An manchen der jeweils sehr wenigen „Fenstertage“ im Jahr (im Mai, vor dem Aufkommen des Monsuns) stauen sich an den klettertechnisch schwierigeren, mit Fixseilen gesicherten Stellen die Aufstiegswilligen teils mehrere Stunden lang: Die Zeit verrinnt, man kühlt beim Warten aus und die Gefahr steigt, nicht mehr bei Tageslicht absteigen zu können. Wer hoch oben am Everest in die zweite Nacht gerät (der Endaufstieg muss in der Nacht davor vor Mitternacht beginnen), hat extrem schlechte Aussichten, ohne schwere körperliche Schäden (erfrorene Zehen, Füße, Finger, Nase) wieder vom Berg herabzukommen. Auch die Hilfsmöglichkeiten der Bergführer sind in der extremen Umgebung auf den letzten zweitausend Höhenmetern sehr begrenzt. Hilfeleistung unterbleibt oft auch wegen des Risikos eigener gesundheitlicher Schäden oder wegen der Vereitelung der eigenen Gipfelchancen.

Ein weiteres Problem dieser Art von „Tourismus“ ist, dass die Umweltverschmutzung der Lager durch Müll (Zelte, Sauerstoffflaschen, Speisereste, Dosen und Medikamente) rapide zugenommen hat. Der Südsattel wurde schon als „höchste Müllkippe der Erde“ tituliert. Mittlerweile wird von administrativer Seite verstärkt versucht, diese Begleiterscheinungen zu reduzieren. Jede Expedition muss ein Müllpfand hinterlegen, das nur zurückbezahlt wird, wenn die gesamte Ausrüstung und sogar die Fäkalien aus dem Basislager wieder abtransportiert werden. Zudem werden in regelmäßigen Abständen Expeditionen ausgerichtet, die Müll aus den Hochlagern vom Berg herunterholen.[22] Auch private Initiativen versuchen das Problem zu mildern. Der Japaner Ken Noguchi hat bereits fünf Säuberungsexpeditionen ausgerichtet und dabei neun Tonnen Abfälle abtransportiert.[23]

Eine weitere Herausforderung für die fragile Hochgebirgsökologie und für die Einheimischen resultiert aus dem Bauboom am Everest, der ein neues Kapitel des dortigen Fremdenverkehrs einleitet. Hotelähnliche Komfort-Lodges setzen bisher nicht gekannte Maßstäbe, sie befinden sich nicht mehr an den traditionellen Siedlungsschwerpunkten und bieten für den „Komforttrekker“ einen an die örtlichen Verhältnisse unangepassten Luxus.[24]

Statistik

Vor den anvisierten Gipfeltagen steigen die Bergsteiger an Fixseilen entlang durch die Lhotse-Wand. Oben auf der Moräne ist Lager II zu erkennen.

Seit der Entdeckung von 1852, dass der Everest der höchste Berg der Erde ist, mussten 21 Menschen ihr Leben lassen, 15 Expeditionen aufbrechen und 101 Jahre vergehen, bis der höchste Punkt des Everest schließlich zum ersten Mal betreten wurde.

Die Statistik listet bis Ende 2006 über 14.000 Besteigungsversuche, von denen 3057 erfolgreich waren.[25] Nur etwa einer von fünf Aspiranten schafft es also, den Gipfel zu erreichen. Bis Ende 2009 können insgesamt 4571 Gipfelerfolge gezählt werden.[20] Demzufolge sind ein Drittel aller erfolgreichen Besteigungen bis 2009 innerhalb von drei Jahren (2007–2009) durchgeführt worden.

216 Menschen kehrten nicht mehr zurück.[20] Häufige Todesursachen sind Abstürze, Erfrierung, Erschöpfung, Höhenkrankheit und Lawinen. Die meisten Bergsteiger verunglücken oberhalb von 8000 Metern während des Abstiegs.[25] Besteigungen ohne Flaschensauerstoff sind durchschnittlich nur halb so oft erfolgreich und mit einem doppelt so großen Todesrisiko behaftet wie Besteigungen mit Flaschensauerstoff.

Am 22. Mai 2003, dem bisher größten Ansturm, standen 116 Menschen auf dem höchsten Berg der Erde.[20] Die schnellste Besteigung gelang dem Sherpa Pemba Dorjee, der am 21. Mai 2004 den Aufstieg vom Basislager zum Gipfel in nur 8:10 Stunden schaffte. Auf der Nordroute hält Christian Stangl seit dem Jahr 2006 mit 16:42 den Rekord, wobei er allerdings am vorgeschobenen Basislager startete. Hans Kammerlander brauchte auf derselben Route zehn Jahre zuvor nur wenige Minuten länger. Bei diesen Schnellbesteigungen ist aber zu beachten, dass der genaue Startpunkt bei jeder Besteigung anders war und sie deshalb kaum miteinander verglichen werden können. Die meisten Besteigungen hat bisher der Sherpa Appa durchgeführt, der mittlerweile 21 Mal (Stand: Mai 2011[26]) auf dem Gipfel stand. Der jüngste Besteiger war der US-Amerikaner Jordan Romero, der im Jahr 2010 im Alter von 13 Jahren den Gipfel erreichte. Mit einem Alter von 76 Jahren und 341 Tagen war der Nepalese Min Bahadur Sherchan am 25. Mai 2008 der älteste Mensch auf dem Gipfel. Er war damit auch der älteste Mensch überhaupt, der je auf einem Achttausender stand.[27]

Routen

Die beiden Hauptrouten des Mount Everest.

Am Everest gibt es bis heute insgesamt 20 Routen. Die beiden Standardrouten sind die Südroute und die Nordroute. Die weiteren Routen sind technisch deutlich schwieriger und zum größten Teil nur einmalig begangen worden.

Endpunkt aller Routen ist ein nur etwa zwei Quadratmeter großes Gipfelplateau. Die chinesische Nordroute hat im Vergleich zur nepalesischen Südroute den Vorteil, mit etwa 40.000 US-$ (Stand 2005) aufgrund logistischer Vorteile (niedrigere Gebühren für die staatliche Genehmigung einer Expedition, Zahl der notwendigen Yaks und Träger, Zahl der Sauerstoffflaschen und weiteres) für den zahlenden Kunden um ein Drittel „preiswerter“ zu sein, wenn man sich einer der zahlreichen geführten Expeditionen anzuschließen beabsichtigt. Die prozentuale Erfolgsrate der Nordroute ist jedoch aufgrund der sehr weiten Wege geringer als auf der Südroute. In jedem Fall muss man sich der Gefahren des geringen Sauerstoffgehalts der Luft, plötzlicher Wetterumschwünge und heftiger, äußerst kalter Winde auf den Graten bewusst sein. Der Aufenthalt in der so genannten „Todeszone“ oberhalb 7500 Meter ist auf der Nordroute um einen bis zwei Tage länger, und dementsprechend ist das Risiko, wegen widrigen Wetters oben festzusitzen oder gar unterwegs in Nebel oder Schneesturm zu geraten, auf der Nordseite höher.

Südroute

Khumbu-Eisbruch. Der Gipfel ist aus dieser Perspektive nicht zu sehen.

Die Südroute gilt als Standardroute und wurde auch bei der Erstbesteigung gewählt. Vom Basislager auf der nepalesischen Südseite auf etwa 5400 Meter führt sie zunächst durch den Khumbu-Eisbruch (Khumbu Icefall): eine steile Passage, in der das Gletschereis aus dem Tal des Schweigens 600 Meter abfällt und in große Blöcke – sogenannte Séracs – zerbricht, die den Aufstieg sehr erschweren. Da sie aufgrund der Eisbewegung jederzeit umstürzen können, ist es nur zu kühlen Tageszeiten ratsam, sie zu durchklettern. Der Khumbu-Eisbruch wird jeweils zu Saisonbeginn von einem Team aus Sherpas mit Leitern und Fixseilen gesichert. Diese gesicherte Route wird von allen Expeditionen gemeinsam genutzt.

Der weitere Verlauf der Route führt durch das Tal des Schweigens (Western Cwm, „kuum“ gesprochen, aus dem Walisischen). Das Western Cwm ist ein von Mount Everest, Lhotse und Nuptse eingeschlossenes Kar mit etwa 3000 Meter Länge und das höchstgelegene Kar der Erde. Nach Durchquerung dieses Talkessels setzt sich der Weg über die vergletscherte westliche Lhotse-Flanke fort. Sie ist etwa 60 Grad steil und umfasst 1000 Höhenmeter. Im oberen Teil der Wand führt die Route über den Genfer Sporn zum zwischen Lhotse und Everest gelegenen Südsattel (South Col) auf etwa 8000 Meter Höhe, wo fast alle Expeditionen das Hochlager für die Gipfeletappe einrichten. Es wurden allerdings auch schon noch höher gelegene Lager eingerichtet. Vom Südsattel aus führt der Weg den Grat des Everest hinauf bis zum Südgipfel etwa 100 Höhenmeter unterhalb des eigentlichen Gipfels, dann über das letzte große Hindernis, eine etwa zwölf Meter hohe, fast senkrechte Felskante, den Hillary Step.

Leitern dienen zum Passieren der Spalten im Khumbu-Eisbruch
Tal des Schweigens und Lhotseflanke mit dem „Genfer Sporn“

Nordroute

Rongputal und Nordwand, davor der Changtse

Die Alternative zur Südroute ist die Nordroute von der chinesischen Seite aus. Sie beginnt im Rongpu-Tal mit einem Basislager in etwa 5300 Meter Höhe und führt in einem Zweitagestrek mit Yak-Transport in das Tal des östlichen Rongpu-Gletschers, wo sich am Fuß der Nordsattel-Wand das vorgeschobene Basislager (ABC, advanced base camp) befindet. Dann geht die Tour den Steilhang hinauf auf den Nordsattel (North Col) mit etwa 7000 Meter Höhe, von wo aus die ausgesetzten Gipfelgrate (Nordgrat und Nordostgrat) den weiteren Aufstieg über geringer geneigte Grate (im Vergleich zur steileren Südroute) ermöglichen. Ernsthaftes kräftezehrendes und klettertechnisches Hindernis ist hinter dem letzten Lager in etwa 8300 Meter Höhe hoch auf dem oberen Grat die mittlere der drei Felsstufen (Second Step) mit einer Fußhöhe auf etwa 8610 Meter. Der Second Step weist eine Kletterhöhe von etwa vierzig Metern auf, die letzten fünf Meter sind fast senkrecht. Hier wurde von einer chinesischen Expedition im Jahr 1975 eine Leiter befestigt. Von dort führt die zumeist auf dem Grat verlaufende Route noch recht weit und auch über das bis zu 50 Grad steile Gipfelschneefeld. Bei seiner Alleinbegehung des Mount Everest umging Reinhold Messner den Second Step und wählte einen Weg durch das Norton-Couloir.

Direttissime

Zwei der drei Hauptwände wurden bereits in etwa direkter Falllinie zum Gipfel (Direttissima) bezwungen: 1975 die Südwestwand und 2004 die Nordwand. An der Ostwand (Kangshung-Wand) gibt es zwei erstiegene Routen, die jedoch nicht als Direttissime gezählt werden können. Die Ostwand- oder Kangshung-Direttissima ist somit bislang unbewältigt. Unternähme man diese, so müsste man in einer der – vom Fuß zum Gipfel gerechnet – höchsten Wände der Erde weit mehr als 3500 Meter steilen, lawinengefährdeten Felsens durchsteigen.

Luftfahrzeuge am Everest

Lord Clydesdale überfliegt 1933 als erster den Everest

Am 3. April 1933 wurde der Mount Everest erstmals von einem Flugzeug überflogen, einer Westland PV-3 (Kennung: G-ACAZ) und einer sie begleitenden Westland PV-6 (G-ACBR), beide ausgerüstet mit einem Bristol-Pegasus-Motor. Unter der Leitung von Douglas Douglas-Hamilton, Lord Clydesdale, und späterer 14. Duke of Hamilton, wurden während des Fluges mit offenen Doppeldeckern wichtige Erkenntnisse über Flüge in großer Höhe gesammelt, die zur weiteren Entwicklung der Druckkabine beitrugen.

Der Franzose Didier Delsalle landete als erster Mensch mit einem Hubschrauber vom Typ Eurocopter AS 350 B-3 am 14. und am 15. Mai 2005 auf dem „Dach der Welt“.

Dokumentationen und Spielfilme (Auswahl)

  • Wings Over Everest – Oscarprämierter Kurzfilm mit Aufnahmen des ersten Überfluges. 1934
  • National Geographic Video – Rückkehr zum Mount Everest. 1984
  • Robert Markowitz: In eisige Höhen – Sterben am Mount Everest. 1997
  • Reinhold Messner, Peter Habeler: Mount Everest – Todeszone. 2002
  • National Geographic – Einzigartiger Everest. 2003
  • Barny Revill: Everest – Spiel mit dem Tod. Discovery Channel, 2006–2007
  • Graeme Campbell: Everest – Wettlauf in den Tod. 2007
  • Victor Grandits: Mount Everest – Der Friedhof meiner Freunde. SWR, 2007
  • Erster auf dem Everest – Universum. ORF, 2010

Literatur

  • Anatoli Boukreev, G. Weston DeWalt: Der Gipfel – Tragödie am Mount Everest. Wilhelm Heyne Verlag 1998, ISBN 3-453-15052-X
  • David Breashears, Audrey Salkeld: Mallorys Geheimnis. Was geschah am Mount Everest? Steiger 2000, ISBN 3-89652-220-5
  • Jochen Hemmleb, Larry A. Johnson, Eric R. Simonson: Die Geister des Mount Everest. Die Suche nach Mallory und Irvine. Frederking & Thaler 2001, ISBN 3-89405-108-6
  • Jochen Hemmleb: Everest. Göttinmutter der Erde. AS Verlag & Buchkonzept, Zürich 2002, ISBN 3-905111-82-9
  • Sir Edmund Hillary: Wer wagt, gewinnt. Frederking & Thaler 2004 (2. Auflage), ISBN 3-89405-122-1
  • Peter Meier-Hüsing: Wo die Schneelöwen tanzen – Maurice Wilsons vergessene Everest-Besteigung. Piper 2003, ISBN 3-89029-249-6
  • Jon Krakauer: In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest. Piper 2000, ISBN 3-492-22970-0
  • Reinhold Messner: Everest – Expedition zum Endpunkt. National Geographic Taschenbuch (März 2008), ISBN 3-89405-857-9
  • Reinhold Messner: Überlebt – Alle 14 Achttausender. BLV Verlagsgesellschaft (8. Auflage), ISBN 3-405-15788-9
  • Judy und Tashi Tenzing: Im Schatten des Everest. Die Geschichte der Sherpa. Frederking & Thaler 2003, ISBN 3-89405-601-0

Weblinks

 Commons: Mount Everest – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Belege

  1. Das Qomolangma Biosphere Reserve auf den Webseiten der UNESCO
  2. G. O. Dyhrenfurth: Zum Dritten Pol. München, 1952, S. 27ff
  3. G. O. Dyhrenfurth: Zum Dritten Pol. München, 1952, S. 28f
  4. The Geology of Mt. Everest Region (Nepal side) (abgerufen am 24. Dezember 2007)
  5. Harutaka Sakai et al.: Geology of the summit limestone of Mount Qomolangma (Everest) and cooling history of the Yellow Band under the Qomolangma detachment. Island Arc 14 (2005), S. 297–310.
  6. a b John Ford Shroder, Jr.: Everest, Mount, mountain peak in the Himalayas of southern Asia, considered the highest mountain in the world. Publinet Switzerland (abgerufen am 24. Dezember 2007)
  7. Lawrence W. Swan: The Aeolian Biome. BioScience 42 (1992), No. 4, S. 262–270.
  8. Heribert Schöller: Flechten – Geschichte, Biologie, Systematik, Ökologie, Naturschutz und kulturelle Bedeutung. Schweizerbartsche Verlagsbuchhandlung, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-7829-1151-2, S. 21–28
  9. John Hunt: The Ascent of Everest. Hodder & Stoughton 1953, Kapitel 14.
  10. jochenhemmleb.com
  11. GPS-Messung von 1999
  12. Der Mount Everest wird neu vermessen Focus online, 18. Juli 2011
  13. Steven Venables: Everest. Die Geschichte seiner Entdeckung. München 2007, S. 21 u. S. 150
  14. Steven Venables: Everest. Die Geschichte seiner Entdeckung. München 2007, S. 77f.
  15. Tenzing Norgay und James Ramsey Ullman, Man of Everest (1955)
  16. 50 Jahre Everest-Lhotse-Expedition
  17. Buch der Rekorde
  18. Bericht über die Besteigung mit Video auf Tagesschau.de (nicht mehr online verfügbar)
  19. [1]
  20. a b c d Eberhard Jurgalski: Everest. In: 8000ers.com. Abgerufen am 26. November 2010 (englisch, Besteigungsstatistiken).
  21. vgl. zu diesem Problemkomplex z. B.: Robert Lessmann: Everest – „Playground of the world“. In: Ders. (Hrsg.): Die kleinen Menschen, die große Lasten tragen. Wien 2008. ISBN 978-3-85476-263-8. S. 61-65
  22. Nepal verordnet Säuberung des Mount Everest. Innovation Report, 12. Juli 2005 (online)
  23. Japaner sammelt neun Tonnen Abfall am Everest. Spiegel online, 29. Mai 2007
  24. Robert Lessmann: Bauboom am Everest, in: Ders. (Hrsg.): Die kleinen Menschen, die große Lasten tragen. Wien 2008. ISBN 978-3-85476-263-8. S. 71-73
  25. a b Paul G. Firth, Hui Zheng, Jeremy S. Windsor, Andrew I. Sutherland, Christopher H. Imray, G. W. K. Moore, John L. Semple, Robert C. Roach, Richard A. Salisbury: Mortality on Mount Everest, 1921–2006: descriptive study. doi:10.1136/bmj.a2654 (Abstract online, abgerufen am 22. August 2010).
  26. Sherpa besteigt Mount Everest zum 21. Mal. NZZ online, 11. Mai 2011
  27. http://www.8000ers.com/cms/de/lists-of-ascents-mainmenu-226.html Liste mit Personen, die bei einer 8000er-Besteigung mehr als 65 Jahre alt waren, www.8000ers.com

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