Aequinoctialstürme

Aequinoctialstürme. Zur Zeit der Tag– und Nachtgleichen erheben sich meistens mehr oder minder lang anhaltende Stürme, welche oft so furchtbar werden, daß kein Schiff in den Hafen, vor doppelten Ankern liegend, sicher ist. Da die Winde überhaupt ihr Entstehen der ungleichen Erwärmung der Luft verdanken, so ist der Schlüssel zu dieser Erscheinung darin gefunden, daß bei dem Hinweggehen der Sonne von einem Pole durch den Aequator zum andern, der bisher erwärmte Pol nun auf einmal in lange Nacht und Erkältung sinkt, also das Gleichgewicht der Luft auf das stärkste gestört werden muß.

V.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.

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